Pflaumenschnitten mit Haselnüssen & Schokosahne – Calendar of Ingredients im September

In letzter Minute!! Mal wieder! 😀

Aber ich hab’s geschafft – hier ist mein Beitrag zum Calendar of Ingredients im September. Und er enthält alle gewünschten Zutaten!

Zwetschgen – Haselnüsse -Sahne

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In letzter Minute habe ich auch unsere Zwetschgen geerntet. Tatsächlich war es ein wenig an mir vorbeigegangen, dass sie bereits lange reif waren. Bei uns war familiär einfach zu viel los. Da sind der Garten und die Früchte irgendwie zu kurz gekommen. Deshalb waren viele Pflaumen auch schon überreif oder begannen zu faulen. Trotzdem war’s schön, denn der Baum war voller Schmetterlinge, die sich an dem süßen Früchten labten, als ich auf der Leiter stehend die besten Früchte pflückte.

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Ein Teil der Pflaumen bzw. Zwetschgen (ich bleibe jetzt mal bei der Bezeichnung Pflaumen 😉 ) wurde einfach so genascht, der Rest zu leckerem Kompott gekocht. Und ein Teil des Kompotts wurde für diese feinen Schnitten hier verwendet. Ich habe lange hin und her überlegt, was ich für den CoI backen will. Eigentlich sind Haselnüsse, gelinde gesagt, nicht unbedingt meine Lieblingsnüsse. Wie so oft, liegen solche Abneigungen in der Kindheit begründet. Wenn meine Mutter früher zu Hause Gäste zum Kaffeeklatsch hatte, gab es immer Nusstorte. Ihr wisst schon, so eine richtiger Nussbiskuit mit Sahne gefüllt. Fertig! Keine Ahnung, aber ich fand diese Torte früher einfach scheußlich. Sie lag mir wie Blei im Magen. Und wie man als junger Mensch so ist, da beschließt man einfach mal, dass man keine Haselnüsse mag. Punkt! 😀

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Aber als Foodblogger geht sowas doch gar nicht, oder? Deshalb habe ich beschlossen, mich mit den Haselnüssen auszusöhnen 😀 ! So, und das ist nun der erste Streich! Haselnussbiskuit mit Pflaumenkompott und einer himmlischen Milchschokosahneschicht, getoppt von gerösteten Haselnüssen. Hallelujah, ist das lecker! Ich glaube, ich bin kuriert von meiner Haselnussabneigung!

Pflaumenschnitten mit Haselnüssen & Schokosahne

Zutaten für einen Backrahmen* (24×20 cm), alternativ eine Springform 24-26 cm Ø

 

Teig

  • 2 Eier Gr. M, getrennt
  • 1 Prise Salz
  • 60 g Zucker
  • 1 Teel. Vanillezucker
  • 50 g Mehl
  • ½ Teel. Backpulver
  • 25 g gemahlene Haselnüsse
  • 25 g geschmolzene Butter

haselnussbiskuit

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze aufheizen. Den Backrahmen auf ein mit Backpapier belegtes Blech stellen oder alternativ eine Springform unten mit Backpapier auslegen. Nicht fetten! – Die Butter schmelzen und leicht abkühlen lassen. Die Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz steifschlagen und dabei nach und nach den Zucker untermixen. Die Eigelbe anschließend langsam unterrühren.  Mehl und Backpulver mischen und über die Eimasse sieben. Zusammen mit den gemahlenen Nüssen unterheben. Einen Esslöffel Teig zur geschmolzenen Butter geben, umrühren und alles zum Teig geben und unterheben.  Den Teig in der Form möglichst glatt streichen und ca. 15-20 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen, das heißt die Form nicht lösen!

Pflaumenkompott

  • 700 g Pflaumen- bzw. Zwetschgenpüree (aus ca. 800 g frischen Pflaumen)
  • 70 g Zucker
  • ¼ Teel. Zimt
  • 1 El. Zitronensaft
  • 7 Bl. Gelatine

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Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Für das Pflaumenpüree die Pflaumen waschen, entsteinen und das Fruchtfleisch pürieren. Abwiegen und mit dem Zucker, dem Zimt und dem Zitronensaft aufkochen lassen. Vom Herd ziehen und die Gelatine im Kompott auflösen. Das Pflaumenkompott auf den vorbereiteten Biskuit geben und die Form in den Kühlschrank stellen. Wenn die Kompottschicht fest geworden ist könnt ihr mit der Schokosahne weitermachen.

Milchschokoladensahne

  • 120 g flüssige Sahne
  • 25 g Honig
  • 180 g Milchschokoladenkuvertüre 33%, gehackt oder Callets*
  • 2 Bl. Gelatine
  • 230 g Schlagsahne

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Flüssige Sahne und Honig zusammen aufkochen und über die gehackte Milchschokolade gießen. Kurz stehen lassen, durchrühren und dann die Gelatine darin auflösen. 230 g Sahne steif schlagen. Die Schokoladenmasse sollte 45-50 Grad haben, wenn die Schlagsahne untergehoben wird, das gewährleistet, dass die Schokosahne nicht körnig wird. (Ich habe etwa 80-100g der Schokosahne in einem kleinen Behälter beiseite gestellt und später für die Garnitur benutzt. Ist aber nicht zwingend nötig.) Nun die Schokoladensahne auf das Pflaumenkompott geben und die Form wiederum in den Kühlschrank stellen. Nach ca. 4 Stunden bzw. über Nacht im Kühlschrank, könnt ihr den Kuchen in Schnitten schneiden.

Garnitur

  • 20-30 g gehobelte Haselnüsse
  • einige frische Pflaumenschnitze
  • ggf. etwas Schokosahne

Für die Garnitur die gehobelten Haselnüsse in der Pfanne rösten. Die Torte bzw. die Schnitten mit den Pflaumenschnitzen und den gerösteten Haselnüssen dekorieren. Ich habe die Pflaumenschnitze auf Tupfen der beiseite gestellten Schokosahne gesetzt. Damit die Haselnüsse für einen schönen Knuspereffekt sorgen, solltet ihr sie erst kurz vor dem Servieren aufbringen.

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Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

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Entgegen meiner sonstigen Gewohnheit hatte ich eine relativ große Menge zubereitet, so dass ziemlich viele Probierlustige testen konnten. Die Komplimente reihten sich wie die Perlen auf einer Kette auf. Ach, ich war richtig stolz auf meine Kreation 🙂 !

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Auch die milde Milchschokoladensahne, die geschmacklich an die Earl-Grey-Himbeertorte  erinnert, passt perfekt zu dem kräftigen Pflaumenkompott mit Zimtnote. Na, und dann die knackigen gerösteten Haselnüsse 😉 ! Ihr seht, ich bin noch lernfähig 😀 !

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Ich reiche also mit Freuden dieses Rezept bei Nadine von Sweet Pie, die in diesem Monat Gastgeberin unseres Calendar of Ingredients ist, ein. In den nächsten Tagen könnt ihr dort auch die Zusammenfassung des Septembers bestaunen.

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Nach einer Woche Spätdienst freue ich mich nun auf ein erholsames, gemütliches Wochenende. Und genauso das wünsche ich euch auch, ihr Lieben.

Macht es euch schön

Liebe Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

 

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26 Kommentare zu “Pflaumenschnitten mit Haselnüssen & Schokosahne – Calendar of Ingredients im September

  1. Heute habe ich dieses Schätzchen nachgebacken, alle waren sehr begeistert davon, es sieht nicht nur toll aus, schmeckt auch sehr sehr lecker 🙂 Danke mal wieder für dieses tolle Rezept 🙂

  2. Deine Schnitten sehen sehr verführerisch aus. Sie wären am Montag perfekt für meine Geburtstagstafel gewesen, zumal meine Tortenkreation eher mau war. Aber hey, irgendwann kommt auch wieder eine gute Backzeit…
    Liebe Grüße,
    Eva

    • Oh, hattest du Geburtstag, liebe Eva? Alles Gute! ❤️
      Dass deine Tortenkreation eher mau war, kann ich kaum glauben. Da ich aber weiß, dass du ein Haselnussfan bist, wären die Schnittchen bestimmt was für dich.
      Liebe Grüße Maren

  3. Die Schnitten sehen echt köstlich aus! Die Idee vom CoI Zwetschgen mit Haselnüssen in Verbindung zu bringen finde ich echt gut und wie du das Ganze kombiniert hast ist nochmal der Hammer!

    Liebe Grüße
    Katharina

  4. Liebe MaLu, deine Schnitten sehen phantastisch aus – ich bin etwas neidisch auf deine Testesser 😉 Ich fand Haselnüsse sehr lange auch nicht so toll, weil man doch auch immer mal eher bittere Nüsse erwischt (Studentenfutter…). Für mich tut es das viel, viel bessere Aroma und der Geschmack der Haselnüsse, wenn sie vorher in der Pfanne waren. Deshalb habe ich mittlerweile meistens einen kleinen Vorrat gerösteter Nusskerne parat 🙂
    Liebe Grüße, Anne

    • Stimmt, Anne! Wenn man Nüsse röstet werden sie doppelt so aromatisch. Und auch die gehobelten Haselnüsse auf den schnitten waren herrlich blättrig und knackig. Ein schönes Mundgefühl zu dem zarten Kuchen.
      Liebe Grüße Maren

  5. Liebe Maren,
    ich würde mal sagen deine Törtchen sehen wie immer wunderschön aus, schmecken sicherlich auch super und sind richtig ästhetisch fotografiert. Yummie
    Bei uns ist es nun auch schon mit dem Pflaumen vorbei, ich hab wenigstens 2-3 mal einen einfachen Pflaumekuchen geschafft, obwohl Pflaumen so richtig schön lecker sind. Und mit dieser Milchschoko-Creme und Zimt, bist du ja schon fast ein wenig Richtung Weihnachten unterwegs 😉

  6. Das sieht göttlich aus, Maren. So schöne Fotos! Ich bekomme dies Jahr kaum gute Pflaumen zu kaufen, heute dachte ich , ich könnte am Wochenende nochmal was mit Pflaumen backen, aber nein… keine Pflaumen, da müssen dann wieder die Äpfel her. Haselnüsse mag ich sehr gerne, vor allem gemahlen im Kuchenteig/Streusel oder geröstet im Brot, aber so eine Torte, wie in Deiner Kindheit hätte mir auch nicht geschmeckt, ich bin generell kein Sahnetorten-Fan, obwohl…. wenn ich so deine Kreationen sehe…
    Lieben Wochenend-Gruß
    Marlies

    • Liebe Marlies,
      Nein, so richtige Sahnetorten wie man sie früher gebacken hat mag ich immer noch nicht gern. Obwohl ich mich in der Hinsicht eher mehr dorthin entwickelt habe durch den Blog. Früher habe ich Sahne grundsätzlich nicht angerührt. Das ist heute anders.
      Unsere Zwetschgen habe ich echt ein bisschen verpasst. Und die auf dem Markt waren später auch irgendwie nicht so schön, wie sonst immer. Komisch!
      Liebe Grüße Maren

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