Mandelkrokanttarte mit Aprikosenkompott & Vanilleganache

Bekanntlich gibt es ja neben den bekannten Geschmacksrichtungen, die wir Menschen kennen, wie Süß, Sauer, Salzig und Bitter, inzwischen auch Umami. Nein, ich habe keine Tarte mit Umami Aroma gebacken! 😀 Worauf ich hinaus wollte ist, dass ich davon überzeugt von einem Geschmackssinn für Knusprig gibt 😉 !
Mandelkrokanttarte mit Aprikosen & Vanilleganache

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber ich habe manchmal einfach Appetit auf etwas Knuspriges. Ich liebe einfach dieses Crunchgefühl im Mund! Ja, ich weiß, ein Geschmackssinn ist das wohl nicht, aber immerhin eine Vorliebe 😉 . Und diese Vorliebe für Knuspriges teile ich mit meiner lieben Bloggerfreundin Sarah von Das Knusperstübchen. Viele von euch kennen sie bzw. ihren Blog bereits, denn sie ist überaus erfolgreich und das nicht ohne Grund ❤  . Wir kennen uns bereits aus frühesten Bloganfangstagen und seit einigen Jahren schon veranstaltet sie nun schon regelmäßig ein Blogevent mit Namen Knuspersommer, bei dem jeder mitmachen kann und in dem die verschiedensten Sommerrezepte zusammengetragen werden.

Mandelkrokanttarte mit Aprikosen & Vanilleganache

Ehrensache, dass ich auch in diesem Jahr wieder dabei bin 🙂 ! Und mit der Tradition eine Tarte zum Event mitzubringen, will ich auch diesmal nicht brechen. Ja, das Knuspern, das liebe ich nämlich an Tartes besonders. Und die heutige Tarte knuspert nicht nur durch den Mürbeteig, sondern durch herrlich kandierten Mandelkrokant. Selbstgemacht aus der Pfanne und absolut süchtigmachend lecker!

Mandelkrokanttarte mit Aprikosen & Vanilleganache

Zwischen Tarteboden und Mandelkrokant verstecken sich aber noch drei zusätzliche Schichten, die auch nicht zu verachten sind! Als da wären eine Mandelfrangipaneschicht, eine Fruchtschicht aus Aprikosen, Physalis und frischen Johannisbeeren, gewürzt mit Zitronenthymian und einer umwerfenden Vanilleganache mit weißer Schokolade. Wer möchte da nicht zugreifen ? 😀

Mandelkrokanttarte mit Aprikosen & Vanilleganache

Mandelkrokant Tarte mit Aprikosenkompott & Vanilleganache

Zutaten für eine Tarteform* 11 x 35 cm mit Hebeboden

Vanilleganache (sollte am Tag zuvor zubereitet werden!)

  • 120 g weiße Kuvertüre
  • 80 g flüssige Sahne 35 %
  • 1 Vanilleschote
  • 190 g kalte flüssige Sahne 35%

Die weiße Kuvertüre fein hacken und in der Microwelle oder über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen (ca. 40 Grad). Die flüssige Sahne mit der Vanilleschote aufkochen. Die Vanilleschote entfernen und die heiße Sahne in drei Portionen zur geschmolzenen Kuvertüre geben. Zwischendurch immer glattrühren. Anschließend die kalte Sahne hinzufügen und alles gut verrühren. Die Ganache muss nun gut abgedeckt eine Nacht im Kühlschrank verbleiben.

Mandelkrokant 

  • 100 g gehackte Mandeln
  • 60 g Zucker
  • 20 g Wasser

Die gehackten Mandeln kurz in der Pfanne anrösten. Herausnehmen und den Zucker und das Wasser hineingeben. Köcheln lassen bis 120 Grad (ein heller Sirup). Die Herdplatte nicht zu heiß einstellen! Die Mandeln zum kochenden Sirup hinzufügen und unter Rühren 2-3 Minuten goldbraun karamellisieren lassen. Das Mandelkrokant locker auf einem Blatt Backpapier verteilen und komplett abkühlen lassen. In einem gut verschlossenen Gläschen trocken (!) aufbewahren und nicht schon vorher alles aufnaschen 😉 !

Aprikosenkompott

  • 450 g Aprikosen, entsteint und in Stücke geschnitten
  • 100 g Physalis, geputzt und halbiert
  • Abrieb einer ½ Bio Zitrone
  • Saft einer Zitrone
  • 1 El. Zitronenthymianblättchen
  • Zucker – Menge nach Geschmack und Süße der Aprikosen
  • 1 El Speisestärke

Vorbereitete Aprikosen und Physalis zusammen mit der Zitrone, dem Zitronenthymian und Zucker in einem Topf zu Kompott köcheln lassen. Die Speisestärke mit ca. 2 Essl. kaltem Wasser verrühren und unter das Kompott geben. Kurz aufköcheln lassen bis das Kompott andickt. Vom Herd und das Kompott komplett abkühlen lassen. (Ich habe es nochmal durch ein Sieb passiert, aber ich finde, das ist nicht unbedingt nötig.)

Mandelmürbeteig

  • 75 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 15 g gemahlene Mandeln
  • etwas Vanille
  • 130 g Mehl Type 550
  • 30 g (ca. 1/2 verschlagenes) Ei (restliches Ei für die Frangipane aufbewahren)
  • 1 Prise Salz

Butter und Puderzucker cremig rühren, anschließend die übrigen Zutaten hinzufügen und schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie wickeln und mindestens 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Nach der Ruhezeit den Teig etwa 3-4 mm dick ausrollen. Eine längliche Tarteform fetten und den Teig darin auslegen. Den Backofen auf 190 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Die Ränder sauber abschneiden und die so vorbereitete Tarte für 10 Minuten ins Tiefkühlfach stellen. In der Zwischenzeit die Mandelfrangipane zubereiten.

Mandelfrangipane

  • 40 g gemahlene Mandeln
  • 20 g verschlagenes Ei (Rest vom Mürbeteig)
  • 40 g weiche Butter
  • 40 g Zucker
  • 1 El. Amaretto

Alle Zutaten zu einer cremigen Masse mixen und auf dem Boden der Tarte verstreichen. Im heißen Backofen ca. 20 Minuten goldbraun backen.

Abkühlen lassen und anschließend das Aprikosenkompott auf der Frangipaneschicht verteilen.

  • 50-100 g rote Johannisbeeren auf der Oberfläche verteilen.

Die Vanilleganache mit dem Mixgerät genau wie Schlagsahne, aber nur auf mittlerer Stufe, aufschlagen bis sie fest ist. Nicht zu lange! Die Ganache in einen Spritzbeutel füllen und die Tarte damit verzieren.

Kurz vor dem Servieren üppig mit Mandelkrokant bestreuen.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Rezept Mandelkrokant Tarte mit Aprikosenkompott & VanilleganacheMandelkrokanttarte mit Aprikosen & VanilleganacheMandelkrokanttarte mit Aprikosen & Vanilleganache

Natürlich kann man die Kompottfüllung auch variieren, je nach Jahreszeit und Fruchtangebot. Und auch die Nusssorte, die ihr verwendet, könnt ihr austauschen. Je nach Geschmack z.B. durch Haselnüsse, Pistazien oder Pecannüsse ersetzen. Den Krokant hätte ich einfach so weglöffeln können 😉 ! Gottseidank war genug da! Solltet ihr etwas übrig behalten, würde ich es in einem kleinen Marmeladengläschen aufbewahren. Ich nehme einfach lieber Glasbehälter als Plastikdosen, weil ich finde, dass das Aroma der Speisen darin besser erhalten bleibt.

Mandelkrokanttarte mit Aprikosen & Vanilleganache

Nun werde ich mal mein Rezept rasch bei der lieben Sarah abliefern. Auch ihr solltet unbedingt mal bei ihr vorbeischauen, denn inzwischen sind schon ein paar Knuspersommer Rezepte zusammen gekommen.

Euch allen wünsche ich ein schönes Wochenende und sende euch ganz liebe Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

 

Quelle Vanilleganache: Bavette

*Affiliatelink 

 

Fleur d’Ivoire – Kuppeltorte aus weißer Schokolade, Kokos, Himbeeren und Kirschen

Wisst ihr was meine Tochter geantwortet hat, als ich ihr ein Foto dieser Torte geschickt habe?

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„Wow! Die sieht ja toll unecht aus!“

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Öhm!! 😀 Na, super!!  Könnt ihr euch vorstellen wie doof ich geguckt habe? 😀 „Unecht???!“, schrieb ich zurück. „Ja, so perfekt“, antwortete sie. „Cooles Foto“!

Okaaayyy … , dachte ich. Ist das jetzt gut oder schlecht? Na, ich denke mal ich buche das jetzt mal auf die positive Seite, oder? 😉

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Im Ernst, ich habe mich total gefreut, dass diese kleine Torte so leicht gelungen ist und war auch ein bisschen stolz darauf, als sie fertig vor mir stand 🙂 . Und tatsächlich ist sie wirklich nicht einmal schwer zuzubereiten!  fleur-divoire-3Wie ich bereits letzte Woche schrieb, habe bzw. nehme ich mir im Moment mal etwas Zeit für mich. Dabei habe ich mir wieder einige meiner tollen Pâtisserie Bücher vorgeknöpft. Das heutige Rezept stammt aus dem Buch GÂTEAUX von Christophe Felder und Camille Lesecq. Dieses Prachtstück von einem Buch (in französischer Sprache) hatte ich mir bereits im letzten Jahr selber zum Geburtstag geschenkt und inzwischen stecken jede Menge Post-its darin 😉 . Doch nicht nur die Optik dieser Torte sprach mich an, sondern auch die Zutaten. Für Kokos bin ich immer zu haben, und Himbeeren und Kirschen sind ein schöner Gegenspieler zur süßen weißen Schokolade.

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Wie fast alle Kuppeltorten wird auch diese ‚über Kopf‘ aufgebaut. Weiße Schokoladenmousse, mit Himbeer- und Kirschsirup getränkte Kokosdacquoise (Makronen- bzw Baiserteig), sowie Himbeeren und Kirschen. In meinem Fall gefrorene Früchte, aber auch Kirschen aus dem Glas oder bestenfalls natürlich frische Früchte sind möglich. Der Zubereitung ging wirklich ziemlich einfach und schnell. In einem Rutsch werden die drei Kokosböden gebacken, zwischendurch der Sirup und die Mousse zubereitet und schon kann man die Torte zusammen mit den Früchten aufbauen. Danach geht’s für eine Nacht in den Tiefkühler.

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Ich habe mich bei der Garnitur an das Vorbild des Pâtissiers gehalten und aus weißer Schokolade runde Plättchen gemacht. (Meine lieben Follower auf Instagram finden hiermit die Auflösung des Rätsels 😉 ) Nur den Guss habe ich gegen eine weiße Glanzglasur ausgetauscht, da ich sie optisch so passend fand. Wer lieber das Original zubereiten möchte, für den habe ich das Rezept der Nappage ebenfalls aufgeschrieben. Ihr entscheidet dann einfach wie ihr es wünscht 🙂 .

 

Fleur d’Ivoire

 – Christophe Felder / Camille Lesecq –

Ich habe eine Silikon-Halbkugelform* mit 18 cm Ø  verwendet. Es geht aber auch jede andere Halbkugelform dieser Größe. Jedoch ist das Lösen der gefrorenen Torte aus einer Metall- oder Glasform etwas schwieriger.

Kokosteig (ich habe hier zwei Drittel des Originalrezeptes angegeben, da ich viel zu viel Teig hatte)

  • 20 g gemahlene Mandeln
  • 80 g Puderzucker
  • 17 g Mehl
  • 60 g Kokosraspeln
  • 103 g Eiweiß
  • 30 g Zucker
  • 30 g Kokosraspeln zum Überstreuen

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Backofen auf 190 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Auf der Rückseite eines Stück Backpapiers mit einem Zirkel drei Kreise mit 12, 14 und  16 cm Durchmesser zeichnen. –  Gemahlene Mandeln, Puderzucker, Mehl und Kokosraspeln mischen. Das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen und die Nuss-Zuckermischung unterheben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit  10 mm Rundtülle füllen und damit spiralförmig drei Kreise in den o. g. Größen spritzen. Mit Kokosrapeln überstreuen und 10-15 Minuten backen. Dabei die Temperatur des Backofens auf 160 Grad reduzieren. Die Teigkreise auf dem Backpapier abkühlen lassen.

Roter Sirup

  • 50 g Himbeerpüree (Fertigprodukt oder selbstgemacht)
  • 50 g Kirschsaft
  • 25 g Zucker

Im Originalrezept köchelt man 100g Kirschen mit 10 g Zucker, lässt sie abtropfen und verwendet den gewonnenen Saft. Wenn ihr Kirschen aus dem Glas verwendet, geht natürlich auch der darin vorhandene Saft. – Für das Himbeerpüree einfach einige Himbeeren durch’s Sieb streichen oder ,falls vorhanden, ein Fertigprodukt verwenden. Die Menge des Sirups ist reichlich bemessen! Reste schmecken aber lecker in Mineralwasser, Smoothie oder Müsli. 

Weiße Mousse

  • 5 g Gelatine (3 Blätter)
  • 215 g weiße Kuvertüre, geschmolzen
  • 110 ml Vollmilch
  • 250 g Sahne 35 %

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Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die weiße Kuvertüre in der Microwelle oder im Wasserbad schmelzen. Milch in einem kleinen Topf erhitzen, vom Herd nehmen und die Gelatine darin auflösen. Ein Drittel der heißen Milch in die weiße Kuvertüre gießen und glattrühren. Das zweite Drittel dazu geben, glattrühren und danach den Rest der Milch unterrühren. Die Sahne cremig schlagen. Wenn die Schokoladenmasse 30-35 Grad erreicht hat, die Sahne zügig unterziehen.

Aufbau

  • 100 g Kirschen (frisch, Glas oder TK)
  • 150 g Himbeeren (frisch oder TK)
  • Beides ist reichlich bemessen!

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Ein Drittel der weißen Mousse in die Halbkugelform gießen. Die kleinste Kokosteigscheibe einlegen – Hinweis: Zum Rand der Form sollte beim Einlegen der Teigscheiben immer ca. 1 cm Raum sein! Ggf. die Teigscheiben etwas kleiner schneiden, damit sie später nicht von außen zu sehen sind! – Die Teigscheibe mit dem Sirup tränken/bepinseln. Himbeeren und Kirschen dicht an dicht darauf verteilen. Alles mit dem zweiten Drittel der Mousse bedecken. Die mittlere Teigscheibe auflegen und mit Sirup tränken. Die restliche weißen Mousse darüber verteilen und mit der letzten und größten Teigscheibe abschließen (Sie bildet später den Boden der Torte). – Die Form mit Folie abdecken und eine Nacht einfrieren.

Schokoladendekor

  • 125 g weiße Kuvertüre
  • etwas Puderzucker oder Dekorschnee*
  • alternativ: fertige weiße (allerdings eckige) hauchdünne Schokoladentäfelchen

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Die weiße Kuvertüre zunächst temperieren. Eine gute Anleitung findet ihr bei Interesse hier: klick. Die fertig temperierte Schokolade dünn und gleichmäßig auf eine Folie streichen und kristallisieren lassen. Mit einem erwärmten runden Ausstecher Kreise in unterschiedlichen Größen ausstechen und diese bis zur Verwendung in einer geschlossenen Dose im Kühlschrank aufbewahren. – Vor dem Dekorieren der Torte werden die Scheibchen mit Puderzucker bzw. Dekorschnee (hält auch Feuchtigkeit stand) bepudert.

Weiße Mirror Glaze (Rezept von Ofenkieker)   (Für meine Variante der Fleur d’Ivoire)

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Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Wasser, Zucker und Glucosesirup zum Kochen bringen. Vom Herd ziehen, kurz etwas abkühlen lassen. Dann die Gelatine einrühren. Die gehackte Kuvertüre hinzufügen, einen Moment aufweichen lassen, danach die weiße Lebensmittelfarbe und die Sahne unterrühren. Mit einem Stabmixer aufemuglieren. Dabei möglichst keine Luft einarbeiten!

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Zum Gießen der Spiegelglasur sollte diese eine Temperatur von ca. 35 Grad C haben! Dafür die Torte aus der Form holen und auf ein Rost über ein Gefäß stellen, welches die überlaufende Glasur auffängt. Die Glasur gleichmäßig über die gefrorene Torte gießen. Nicht mehr anfassen! Die Glasur zieht sofort an und man würde jeglichen Eingriff später sehen! Die Torte vorsichtig auf eine Platte setzen und auftauen lassen. Mit den bepuderten Schokoladenscheiben dekorieren.

Alternativ:

Das Glasurrezept des Originals:

  • 10 g Gelatine
  • 150 g Wasser
  • 200 g Zucker
  • ¼ Orangenschale
  • ¼ Zitronenschale
  • ½ Vanilleschote

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Wasser und Zucker in einen Kochtopf geben und die aufgeschlitzte Vanille, Orangen- und Zitronenschale hinzufügen. Alles zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und die gut ausgedrückte Gelatine in der warmen Flüssigkeit auflösen. Durch ein feines Sieb gießen. Die Fruchtglasur kann gut vortags zubereitet werden. Im Kühlschrank hält sie einige Zeit. Um die Glasur dann zu gießen muss sie im Wasserbad erwärmt werden. Auch sie soll auf die gefrorene Torte aufgetragen werden.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

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Die Fleur d’Ivoire, was frei übersetzt „Elfenbeinblume“ heißt, deren Name sich wahrscheinlich aber eher auf die weiße Schokolade ‚Ivoire‘ von Valhrona bezieht,  ist insbesondere durch die Garnitur der weißen Schokoladenplättchen ein echter Hingucker. Die zweite Überraschung folgt beim Anschnitt, durch den Kontrast vom strahlenden Weiß mit dem blutroten Inneren. Ich fand die weiße Glanzglasur deshalb sehr chic dazu. Doch ich würde die Torte auch gern noch einmal mit der Original Nappage, einer transparenten Fruchtglasur, probieren wollen.

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Die Torte mit der Mirror glaze hält sich sehr gut ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Sie wird nur noch saftiger! Allerdings lösten sich dann auch einige der flach angesetzten Schokoplättchen und rutschten nach unten. Solltet ihr die Torte also erst am folgenden Tag servieren wollen, würde ich die Plättchen erst dann, unter Zuhilfenahme von einem winzigen Klecks Marmelade o.ä., ansetzen. Das Anschneiden mit solcher Deko ist natürlich auch eine Herausforderung 😀 , aber was nimmt man nicht alles für so eine grandiose Optik in Kauf 😉 !

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Passend zu dieser Torte fehlt uns dann nur noch der Schnee. Ich gebe zu, dass ich nicht versessen darauf bin, denn hier im Land zwischen den Meeren, bleibt er meist nicht lange liegen und wird bestenfalls matschig.

Euch wünsche ich nun ein erholsames Wochenende. Mit Schnee oder ohne, aber auf keinen Fall ohne leckeren Kuchen 😉 !

Liebste Grüße Eure MaLu

♥♥♥

 

Quelle: Gâteaux – Christophe Felder / Camille Lesecq

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Pierre Hermés SATINE Cheesecake

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Dieser Cheesecake, der hier in einem Gewand daherkommt, das ein wenig wie ein Lattenzaun anmutet 😉 , ist ganz was Feines!  Pierre Hermé, der Schöpfer dieser Kreation, hat mit seiner Satine-Serie eine Reihe fabelhafter Rezepte geschaffen, die allesamt die Aromen von Maracuja, Orange und Frischkäse beinhalten. Macarons, Desserts, Tartes – über 40 unterschiedliche Rezepte mit diesem Trio hat Hermé ersonnen.

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Ich hatte mich schon lange in dieses Rezept verguckt. Eva, die Kochpoetin, hat den Satine-Cheesecake bereits 2013 formvollendet verbloggt. Nun habe auch ich mich daran gewagt 🙂 . Ja, er ist aufwändig! Das lässt sich nicht leugnen. Aber es lohnt sich! Doch auch wer nicht den Anspruch hat, das genaue Original herzustellen, kann elegant Kurven schneiden und trotzdem ein überaus leckeres Ergebnis erzielen 😉 .  Dazu weiter unten mehr.

Der Geschmack allerdings lässt alle Mühe und Aufwand vergessen. Seidig und samtig schreibt Eva. Ja, sie hat recht! Fruchtig und knusprig ließen sich noch ergänzen. satine-cheesecake-4

Genau fünf Schichten sind zu absolvieren, bis diesem Genuss nichts mehr im Wege steht. Aber keine Bange, alles lässt sich Stück für Stück in aller Ruhe zubereiten. Zwischendurch gönnt sich das gute Stück auch ein bis zwei Schläfchen im Gefrierschrank. Finde ich immer praktisch, denn man kann weitermachen wenn man Zeit hat und die Torte ist an dem Tag so gut wie fertig, wenn man sie servieren möchte 🙂 . satine-cheesecake-7

Auf den Fotos sind die Schichten nicht ganz so deutlich zu sehen, wie ich es erhofft hatte und wie es im Buch dargestellt war. Es mag dem Umstand geschuldet sein, dass mein Cheesecake noch leicht gefroren war, als ich ihn anschnitt. Doch die Zeit eilte, die Arbeit rief und so mussten die Bilder in den Kasten 😉 .

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Bevor ich nun das Rezept verrate, noch einige Anmerkungen: Ich habe versucht, das Rezept so original wie möglich nachzubacken. Doch auch ich habe, wie z. B. bei der Orangenmarmelade und dem Glanzguss, kleine Abkürzungen in Bezug auf Zeit und Aufwand genommen. Und es ließe sich wohl noch mehr Zeit sparen: Statt des doppelt gebackenen Mürbeteigs könntet ihr beispielsweise einen einfachen Keksboden zubereiten. Auch die Glanzglasur ist eher ein optischer Aspekt, ebenso wie die weiße Schokoladendekoration. Gleichwohl unterscheiden sich aber auch Hermés Rezepte in seinen unterschiedlichen Büchern. Zu viel würde ich jedoch nicht ändern, man wird sonst Zugeständnisse an den Geschmack hinnehmen müssen. Denn, ein Original ist eben ein Original und das Auge isst ja bekanntlich ebenfalls mit 🙂 !

Satine – Cheesecake

Pierre Hermé

 

Für eine Form mit 18 – 20 cm Durchmesser berechnet

Mürbeteig

  • 75 g weiche Butter
  • 15 g gemahlene Mandeln
  • 50 g Puderzucker
  • etwas Vanillepulver
  • 30 g verschlagenes Ei
  • 1 Prise Salz
  • 125 Mehl Type 550

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Die Butter cremig rühren und nach und nach alle anderen Zutaten hinzufügen. Den Teig zu einem Ziegel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 2 Stunden in den Kühlschrank legen. Anschließend 0,4 cm dick ausrollen und in Rechtecke von ca. 30 x 10 cm ausrollen. Diese auf Backpapier legen und bei 170 Grad ca. 20 Minuten goldbraun backen. Auskühlen lassen und in der Zwischenzeit den Biskuit backen.

Biskuitschicht

  • 1 Eiweiß Gr. L
  • 30 g Zucker
  • 1 Eigelb Gr. L
  • 15 g Mehl
  • 15 g Stärkemehl

biskuitschichtEin Backblech mit Backpapier belegen. Der Backofen auf 180 Grad  Ober-/ Unterhitze aufheizen. Eiweiß steifschlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Das Eigelb sachte unterrühren. Mehl und Stärke darübersieben und unterheben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit 10 mm Rundtülle füllen und eine Spirale mit ca. 18 cm Ø spritzen. Im Backofen ca. 10-12 Minuten backen.

Doppelt gebackener Mürbeteig

Mir erschien der Teig für meine 18 cm Form ein wenig zu dick. Daher habe ich die Mengen unten etwas angepasst:

  • 150 g gebackener Mürbeteig (20 cm Ø) – 100 g (bei 18 cm Ø)
  • 75 g weiche Butter (20 cm ) – 50 g (bei 18 cm Ø )

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150 g (bzw. 100 g) des vorbereiteten, gebackenen Mürbeteigs abwiegen (es bleibt dabei genug gebackener Mürbeteig übrig, den man nebenbei vernaschen kann 😉 ) und in einer Küchenmaschine pulverisieren. Die weiche Butter cremig rühren und das Mürbeteigpulver unterrühren bis eine ’streuselige‘ Masse entsteht. Eine Springform an den Rändern mit Backpapier auslegen, die Streusel hineinfüllen und festdrücken. Bei 170 Grad Ober-/ Unterhitze ca. 15-20 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen. –

Cheesecakemasse

  • 300 g Frischkäse, z. B. Philadelphia
  • 90 g feiner Zucker
  • 15 g Mehl Type 550
  • 1 Eigelb Gr. L
  • 1 Ei Gr. L
  • 25 g flüssige Sahne

Frischkäse, Zucker und Mehl verrühren. Das verschlagene Ei und das Eigelb sacht unterrühren, ebenso die Sahne.

Aufbau I

  • 35 g Maracujapüree (ich: klick* oder aus frischen Maracujas, ohne Kerne)

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Den Backofen auf 90 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die vorbereitete Biskuitscheibe ggf. auf 16 cm Durchmesser zuschneiden (je nach Formgröße, die gewählt wurde). Die Blechseite mit dem Maracujapüree bestreichen und die getränkte Scheibe mittig auf den Mürbeteig legen (es soll rundherum 1 cm  zum Rand hin frei bleiben). Die Cheesecakemasse vorsichtig darüber geben und den Cheesecake 1 Stunde bei 90 Grad backen. Vollständig auskühlen lassen.

Leichte Frischkäsemasse

  • 3 g Gelatine ( 2 Blätter)
  • 43 g Zucker
  • 15 g Wasser
  • 1 großes Eigelb (oder 2 kleine)
  • 125 g Frischkäse
  • 8 g Puderzucker
  • 155 g Schlagsahne

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Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Den Zucker mit 15 g Wasser in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Wenn der Sirup 120 Grad erreicht hat, diesen zum Eigelb geben und mit einem Mixer auf hoher Geschwindigkeit zu eine Sabayon verschlagen. Unter mittlerer Geschwindigkeit abkühlen lassen. Den Frischkäse mit dem Puderzucker verrühren und auf dem Wasserbad leicht erwärmen. Die Gelatine darin auflösen und danach die Sabayon unterrühren. Zum Schluss die geschlagene Sahne unterheben. Die Frischkäsecreme auf die Cheesecakemasse füllen. Die Form bis zum Erkalten in den Kühlschrank stellen, anschließend abgedeckt einfrieren.

Orangenmarmelade

Hier bin ich der Einfachheit halber vom Original abgewichen – Wenn’s eilt kann die Marmelade auch durch gekaufte (dann aber pürieren!) ersetzt werden 😉

  • 100 g Bio Orangenscheiben mit Schale
  • 200 g Orangenfruchtfleisch
  • 300 g Gelierzucker 1:1

Orangenscheiben und -fruchtfleisch pürieren und mit dem Gelierzucker nach Packungsanweisung zu Marmelade kochen. In ein Glas füllen und bis zur Verwendung beiseite stellen.

Weiße Schokoladen Deko

  • 120 g weiße Kuvertüre
  • 2 Prisen fein gemahlenes Fleur de Sel

Die Kuvertüre über einem Wasserbad temperieren und das fein gemahlene Salz hinzufügen. Die warme Kuvertüre dünn auf eine Acetatfolie oder Backpapier streichen. Eine zweite Folie darüber legen und auf einer Platte über Nacht in den Kühlschrank legen.

Aufbau II – Am nächsten Tag:

Die Torte aus dem Gefrierschrank nehmen und die Oberfläche mit 3-4 Esslöffeln der Orangenmarmelade bestreichen. Danach sollte die Torte abermals für mind. 2 Stunden eingefroren werden!

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Glanzglasur:

Das Originalrezept sieht eine Glanzglasur mit Pectine NH vor, einem Geliermittel auf pflanzlicher Basis, welches sehr häufig in der Pâtisserie verwendet wird. Leider gibt es das Pulver hierzulande nur in 1 kg. Behältern :-/ . Ich habe deshalb auf mein bewährtes Fruchtglasur Rezept von C. Felder zurück gegriffen. Da nicht „kriegsentscheidend“, denke ich, dass alternativ auch die Verwendung von Tortenguss (diese kleinen Tütchen) zu verantworten ist 😉 .

Die Glanzglasur nach Rezept oder Packungsanweisung zubereiten. Die Torte aus dem Gefrierschrank holen und aus der Form nehmen, auf eine Platte stellen und den Guss noch leicht warm auf der gefrorenen Orangenschicht verteilen. Die weiße Schokoladendeko in längliche Stücke brechen (siehe Foto). Ich habe diese Stücke mithilfe der restlichen Fruchtglasur am Rand der Torte angebracht. – Den Cheesecake ganz auftauen lassen (2-3 Stunden) und genießen 😊.

 

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

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Der doppelt gebackene Mürbeteig ist sehr lecker. Mir erschien er vielleicht ein wenig zu dick geraten, weswegen ich das Rezept oben ein wenig angepasst habe. Wer gern etwas mehr Knusperteig mag, nimmt die größere Menge. Die Cheesecakeschichten sind wunderbar cremig und unterscheiden sich deutlich in ihrer Textur. Fabelhaft, die mit Maracujapüree getränkte Biskuitschicht ❤ ! Vielleicht würde ich beim nächsten Mal die Orangenmarmelade zusätzlich mit Maracujapüree zubereiten und den Zucker etwas reduzieren.

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Das Aromenspiel von Maracuja und Orange, getragen vom sahnigen Frischkäse. Dazu die leicht salzige weiße Schokolade – Monsieur Hermé weiß was gut ist 🙂 .

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Ich habe mein Satine Schätzchen jedenfalls nach dem Fotoshooting wieder der Gefriertruhe übergeben (nicht ohne vorher mein Probierstück genüsslich zu verspeisen 😉 ) und werde es zum geplanten Adventskaffeekränzchen wieder aus dem Kälteschlaf erwecken. Ich hoffe, ohne Qualitätseinbußen …. Drückt die Daumen!

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Nachdem nun der Winter so früh über uns eingebrochen ist, lädt die gemütliche Küche doch zum Backen ein, oder? Da wird einem kuschelig warm und was Leckeres zum Naschen gibt’s auch. Habt ihr etwa schon Weihnachtsplätzchen gebacken?! Ich an diesem Wochenende jedenfalls etwas Feines vor … davon aber ein anderes Mal mehr 😉 .

Macht es euch schön !

Alle Liebe Eure MaLu ♥♥♥

 

 

Quelle: ph10* – Pierre Hermé

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Pflaumen-Orangen Torte – jetzt wird aufgeräumt!

Alles muss raus! Jetzt werden die Lager geräumt!

Pflaumen-Orangen Torte_0050t-1Nein, keine Angst 😀 ! Ihr seid nicht in einen Blogger Sommerschlussverkauf geraten. Der Grund für meine Parole ist: Wir wollen demnächst renovieren. Da es sich dabei, unter anderem, um unseren Hauswirtschaftsraum handelt, in dem wir Vorräte und Gefrierschrank stehen haben, möchte ich dafür sorgen, dass wir mit ‚leichtem Gepäck’ umräumen können. Das Schlimmste ist aber, dass ich gestehen muss, dass die Pflaumen für die heutige Torte nicht seit einem Jahr in UNSEREM Gefrierschrank lagerten, sondern in dem unserer Nachbarin! Wie peinlich! Sie musste mich mehrfach daran erinnern, dass da doch noch Zwetschgen und Kürbismus wären. Öhm, inzwischen gibt es ja schon frische zu kaufen, kopfschüttel !  Okay, also wurde kurzerhand Kürbissuppe gekocht und , wie ihr seht, Pflaumentorte gebacken 🙂 .

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Pflaumen-Orangen Torte_0043_1

Das Rezept hatte ich in einer älteren Ausgabe des Sweet Dreams Magazins gesehen und als Inspiration abgespeichert. Letztlich habe ich mich dann auch fast an die Vorgaben gehalten, nur halt in etwas kleinerem Format mit ein paar kleinen Anpassungen meinerseits. Durch das Einfrieren unserer Zwetschgen ist mir dann auch die Farbe der Pflaumenmousse nicht so ganz nach der Mütze, aber ich denke, wenn man frische Pflaumen verwendet, dann müsste sie etwas rosiger ausfallen. Ich glaube, dass das Originalrezept von Bernd Siefert stammt, bin aber nicht ganz sicher.

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Ich erzähl euch mal wie sie aufgebaut ist. Zunächst wird ein Walnussbiskuit gebacken, der überaus lecker und duftig ist. Zusätzlich wird dieser mit Orangenschale gewürzt. Genau wie die Pflaumenmousse aus pürierten Pflaumen oder Zwetschgen. Hier kommt auch noch Zimt dazu, wobei ich deutlich sagen muss, dass sich dadurch ein … wie soll ich sagen … weihnachtlicher Geschmack nicht leugnen lässt 😉 . Das ist durchaus nicht negativ gemeint. Ganz im Gegenteil!! Die Orangenmousse ist einfach herrlich und rundet die Kombination ab. Ich finde die Torte einfach köstlich und konnte nicht genug davon bekommen :-D. Bernd Sieferts (?) Vorschlag, den Tortenrand mit Plättchen aus weißer, mit Kakao überpuderter Schokolade zu dekorieren, brachte mich auf die Idee, endlich meine, schon seit Ewigkeiten im Schrank liegende, Transferfolie mit Notendesign einzusetzen ( ihr merkt schon, ich bin tatsächlich in Aufräumstimmung 😉 ) Endlich würde sie ihre Bestimmung finden. Das wurde zwar eine ziemlich wilde Aktion, denn eigentlich wollte ich die Plättchen ganz unkonventionell geformt haben, aber irgendwie wollten die nicht, wie ich wollte und so wurden es halt Dreiecke (naja sowas ähnliches jedenfalls) 😀 . Kann man machen – muss man aber nicht. Die Torte schmeckt so oder so einfach nur lecker!

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Pflaumen-Orangen Torte

 

Walnussbiskuit:

18 cm ø

  • 2 Eier Gr. M, getrennt
  • 1 Prise Salz
  • 70 g Zucker
  • 50 g Mehl
  • 1 gestr. Teel. Backpulver
  • 25 g gemahlene, geröstete Walnüsse
  • Abrieb einer ½ Bio Orange
  • 25 g gebräunte Butter

Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Butter in einem kleinen Topf bräunen und etwas abkühlen lassen. Eier trennen und das Eiweiß mit dem Salz und dem Zucker steifschlagen. Die Eigelbe unterrühren und das gesiebte Mehl, Backpulver, Orangenabrieb und die gemahlenen Nüsse unterheben. Einen Esslöffel der Masse unter die gebräunte Butter rühren und dann unter den Teig heben. In eine, nur am Boden gefettete, Springform ( 18 cm) geben und 17-20 Minuten backen. Auf einem Rost abkühlen lassen und dann einmal waagerecht durchschneiden.

Walnussbiskuit

Pflaumenmousse:

  • 3 Blatt Gelatine
  • 250 g Pflaumenpüree
  • etwas Vanille (Extrakt oder gemahlen)
  • Saft einer halben Bio Orange
  • 50 g Zucker
  • Zimt nach Geschmack
  • 100 g Schlagsahne

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Sahne steifschlagen. Pflaumenpüree mit Zucker, Zimt und Vanille verrühren. Orangensaft und 3 El. Pflaumenpüree in einem kleinen Topf erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Mit dem übrigen Pflaumenpüree verrühren und kalt stellen. Wenn die Masse zu gelieren beginnt, die steif geschlagene Sahne unterheben.

Pflaumenmousse

Orangenmousse:

  • 3 ½ Blatt Gelatine
  • 100 g Ricotta
  • 150 g Joghurt
  • 60 g Zucker
  • Saft und Abrieb einer Bio Orange
  • 100 g Schlagsahne

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Sahne steifschlagen. Ricotta und Joghurt zusammen mir dem Orangenabrieb verrühren. Orangensaft und 2 El Joghurtmasse in einem kleinen Topf erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Mit der restlichen Joghurtcreme verrühren und kalt stellen. Wenn die Masse zu gelieren beginnt, die steif geschlagene Sahne unterheben.

Orangenmousse

Aufbau:

  • je 2 El. Pflaumenmus und Orangenmarmelade

Ersten Biskuitboden auf einen Teller legen und einen Tortenring darum stellen. Biskuit mit Pflaumenmus bestreichen und dann die Pflaumenmousse einfüllen. Den zweiten Biskuitboden darauflegen und mit Orangenmarmelade bestreichen. Die Orangenmousse einfüllen und glattstreichen. Die Torte für mindestens 3 Stunden kalt stellen oder über Nacht.

Tortenaufbau

Für die Dekoration Pflaumen in sehr feine Scheiben schneiden und fächerförmig auflegen. Ggf. mit Fruchtglasur bestreichen. Das macht sie haltbar und glänzend. Für die Schokoladenblättchen, weiße Kuvertüre schmelzen und entweder auf Transferfolie (gibt es im Fachhandel) oder auf Backpapier ausstreichen und mit Kakao bepudern. Einige Stunden in den Kühlschrank stellen und mit einem angewärmten, scharfen Messer in passende Stücke schneiden. Mit Fruchtglasur oder erwärmter Aprikosenmarmelade seitlich an die Torte ‚kleben‘.

Mit Klick auf den folgenden Link gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht: Pflaumen-Orangen Torte

Pflaumen-Orangen Torte_0046_1

Wen die weiße Schokoladendeko schreckt, könnte z. B. auch die  Seiten mit etwas Sahne einstreichen und mit gehackten Walnüssen bestreuen, mit dünnen Orangenscheiben bekleben oder einfach so nackig lassen. So oder so ist Torte einfach herzustellen und schmeckt super frisch und lecker.

Pflaumen-Orangen Torte_0068_1

Pflaumen-Orangen Torte_0065-1

Wie gut, dass ich noch ein Stückchen im Kühlschrank habe, denn wenn ich die Fotos so sehe, bekomme ich gleich wieder Appetit 🙂 . Eine Tüte mit Zwetschgen wartet jetzt noch im Nachbarkühlschrank … na, mal sehen was ich daraus noch zaubere 😉 .

Ich wünsche euch eine wunderbares, köstliches Wochenende

Eure MaLu ♥♥♥

Mit diesem Rezept nehme ich gerne am Küchenplausch -Event ‚Fruchtige Rezepte‘ teil.

 

fruchtige Rezepte

 

Quelle: Adapt. aus Sweet Dreams Magazin