Cremige Karamell-Erdnuss Tarte mit gerösteten Nüssen

So, nun wird’s aber höchste Zeit für eine neue Leckerei!

Der Grund für den kleinen Aussetzer hier ist der, dass wir das vergangene Wochenende in Hamburg bei meiner Tochter verbracht haben. Und das bei herrlichstem Frühlingswetter!  Ja ja, wenn Engel reisen 😉 ! Man glaubt es gar nicht, dass wir dort zwischendurch sogar geschwitzt haben in unseren Wintermänteln, denn in dieser Woche ist es hier nun wieder so kalt geworden.

Am Freitag wurde im VIENNA, unserem absoluten Lieblingslokal, fürstlich geschlemmt und gebührend auf den Geburtstag meiner Tochter angestoßen 😉 . Samstag sind wir nach einem köstlichen Frühstück bei meiner Tochter, gemütlich durchs frühlingshafte Altona gebummelt, über die Marktzeit in der Fabrik geschlendert und  haben im Frischeparadies, in der Großen Elbstraße, meinen Fruchtpüreevorrat aufgefüllt. Danach galt es dann, bei Tessa eine sensationell leckere Kuchenschlacht zu schlagen 😀 ! Meine Tochter tritt da wohl in meine Fußstapfen, würde ich sagen! Hier ein kleines Handyfoto als Beweis für ihr Talent.

Jetzt könnt ihr euch vorstellen, dass ich nicht dazu gekommen bin, ein neues Rezept mit euch zu teilen. Dabei habe ich gebacken! Sogar eine ganze Menge! Tja, und hier hätten wir dann schon einmal eines der Projekte: Eine Tarte Caramel et fruit sec – eine Karamelltarte mit Nüssen und Kakaonips.

Dieses Rezept von Christophe Adam hatte ich bereits länger auf meiner Nachbackliste: Da ich aber mal wieder Lust auf Erdnüsse, meine (inzwischen nicht mehr so heimlichen) Leidenschaft hatte, ersetzte ich die vorgegebenen Hasel- und Pecannüsse durch meine Lieblinge und gab zusätzlich etwas Erdnussbutter in die Karamell-Mascarpone Creme.  Dies stellte sich als eine gute Idee heraus, denn das Ergebnis war gleichsam köstlich!! Ein klein wenig erinnert das Ganze nun an Snickers, nur viiiieeel feiner!

Und das Tolle ist, dass der golden gebackene Mürbeteig auch nach einem Tag im Kühlschrank noch knusprig bleibt und der himmlischen Creme einen köstlichen Rahmen gibt. Da möchte man doch gleich zur Kuchengabel greifen, oder? 😉  Aber erstmal gibt’s jetzt das Rezept …

Karamell-Erdnuss Tarte

Für eine Tarteform mit Hebeboden* 22-24 cm Ø

Karamell-Mascarpone Creme:

  • 125 g feiner Zucker
  • 160 g Sahne 35 %
  • 1 Prise Fleur de Sel
  • 80 g Butter in Würfeln
  • 3 g Gelatine (2 Blätter)
  • 60 g Erdnussbutter
  • 180 g Mascarpone

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Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Den Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Währenddessen die Sahne mit dem Salz in einem anderen Topf erhitzen. Wenn der Zucker bernsteinfarben karamellisiert ist, die heiße Sahne hinzugießen und gut rühren (Hitze reduzieren). Vorsicht! Die Sahne kocht sprudelnd hoch – Verbrennungsgefahr!! Nach und nach die Butterwürfel unterrühren und mit einem Stabmixer aufemulgieren. Die Gelatine im Karamell auflösen und auf 40 Grad abkühlen lassen. –  In einer Schüssel die Mascarpone mit der Erdnussbutter verrühren, das Karamell hinzufügen und alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Oberfläche der Creme mit Frischhaltefolie bedecken und für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Mürbeteig:

  • 65 g weiche Butter
  • 45 g Puderzucker
  • 15 g gemahlene Mandeln
  • 30 g verschlagenes Ei (ca. ½ Ei)
  • 1 Prise gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Mehl

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Butter und Puderzucker verrühren, die restlichen Zutaten hinzufügen und schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend auf einer bemehlten Oberfläche 3 mm dick ausrollen, in eine gefettete Tarteform einlegen und den Boden der Tarte mit einer Gabel mehrfach einstechen. Das verhindert später das Aufgehen des Teiges. Die so vorbereitete Tarte für ca. 10 Minuten in den Gefrierschrank stellen (dieser Vorgang erspart das Blindbacken). Währenddessen den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Nach der Ruhezeit die Tarte im heißen Backofen ca. 20-25 Minuten schön goldbraun backen. Auf einem Rost auskühlen lassen.

Karamellguss

  • 100 g feiner Zucker
  • 30 g Glucosesirup*
  • 35 g Wasser
  • 215 g Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 25 g Vollmilchkuvertüre* (fein gehackt oder Callets)
  • 2,5 g Gelatine (1½ Blätter)

karamellguss

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Schokolade ggf. fein hacken. Zucker, Glucose und Wasser auf mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Parallel dazu in einem separaten Topf die Sahne mit dem Salz erhitzen. Hat das Karamell eine Bernsteinfarbe angenommen, die heiße Sahne einrühren -> siehe Beschreibung für die Karamellcreme oben!  Das fertige Karamell einige Minuten stehen lassen und dann über die fein gehackte Schokolade gießen. Mit einem Stabmixer aufemulgieren und die Gelatine unterrühren. Den Guss handwarm abkühlen lassen.

Fertigstellung:

Die Karamell-Mascarpone Creme aus dem Kühlschrank nehmen und auf den Boden der Tarte verstreichen oder in einen Spritzbeutel füllen und spiralförmig in die Tarte spritzen. Die Oberfläche schön glatt machen! Die Cremeschicht sollte 2-3 mm unter dem Tarterand enden (damit noch Platz für den Karamellguss ist).Den handwarm abgekühlten Karamellguss auf der Tarte verteilen und diese in den Kühlschrank stellen.

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  • 50 g gesalzene Erdnüsse
  • 30 g feiner Zucker
  • 10 g gehackte Mandeln
  • 10 g Kakaonips*

karamell-erdnuss-tarte-40Zucker in einer Pfanne schmelzen. Die Erdnüsse hinzufügen und rühren bis sie karamellisieren. Auf Backpapier oder einer Silikonmatte verteilen und abkühlen lassen. – Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Zusätze goldbraun rösten.garnitur-karamell-erdnusstarteDie karamellisierten Erdnüsse, die gehackten Mandeln und die Kakaonips auf der Tarteoberfläche verteilen. Die Tarte kann nun serviert werden, ist aber auch am nächsten Tag noch sehr schön knusprig. Bitte im Kühlschrank lagern!

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

Das war ja eine Tarte für mich, sage ich euch! Mmmh! Endlich konnte ich meiner Erdnusslust wieder fröhnen 😀 !

So einen Mini-Ausflug über’s Wochenende sollte man eigentlich viel öfter einmal unternehmen. Es sind so kleine Fluchten aus dem Alltagstrott, die Körper und Seele gut tun.  Und Zeit mit den Lieblingsmenschen zu verbringen, ist sowieso Gold wert, oder?

In diesem Sinne wünsche ich euch nun ein himmlisches Wochenende! Macht es euch schön und seid  ganz lieb gegrüßt!

Eure MaLu

♥♥♥

 

 

Adaption der Tarte Caramel et fruit sec – Christophe Adam

* Affiliate Link

Apfeltarte mit Marzipangitter – die Zweite

Fast 3 ½ Jahre ist es her, dass MaLu’s Köstlichkeiten das Licht der Welt erblickte. Ich weiß noch genau, wie ich hier an meinem Schreibtisch saß, das erste Rezept geschrieben hatte und es meinem Mann zeigte. Erst dann wurde zum allerersten Mal auf den ‚Publizieren‘ Knopf gedrückt 😉 .
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Rund 200 Rezepte später sitze ich immer noch hier 🙂 . Zwar zeige ich jetzt nicht mehr jeden Beitrag vorher meinem Mann, doch noch immer ist das Auslösen des ‚Publizieren‘ Knopfes ein magischer Moment für mich. –  Denn das ist der Augenblick, in dem ich all meine Geschreibsel, mein Herzblut, meine Fotos und die Ergebnisse meiner Experimentierlust hinaus in die Welt und hinein in eure Hände gebe . Wenn ich heute meine Beiträge aus dieser ersten Blogzeit betrachte, dann sind es besonders die Fotos, an denen augenscheinlich wird, dass ich etwas dazu gelernt habe. Damals schnell zwischendurch fotografiert, keinen Schimmer von Kameraeinstellungen und Licht 😀 . Aber natürlich habe ich auch beim Backen dazu gelernt, habe mich entwickelt und verbessert. Doch wenn ich eines gründlich gelernt habe, so ist es, dass ich noch unendlich viel mehr zu lernen habe!

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Warum gerade jetzt diese nostalgischen Gedanken? Warum nicht beispielsweise zum 4. Bloggeburtstag? Das hat einen einfachen Grund: Marc, mein kreativer Berliner Bloggerkollege von Bake to the roots, hat sich vor dem Aufruf zu seinem Blogevent Re-Create, wohl ganz ähnliche Gedanken gemacht. Auch er hat seine Fotos von damals betrachtet und gedacht: „Was macht man eigentlich mit den alten Blogposts? Versteckt man sie oder steht man dazu?“ Darauf gibt es, glaube ich, nur eine Antwort: Es wäre schade drum, sie zu verstecken! Erstens, weil man daran die Entwicklung eines Blogs und dessen Autors erkennt und zweitens (viel wichtiger), weil es schade um die Rezepte wäre! – Marcs Blogevent trägt dem Rechnung und ruft deshalb alle BloggerkollegInnen auf, ein  Rezept aus den jeweiligen Bloganfängen neu aufzulegen.

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Und so bin ich Marcs Aufruf gefolgt und habe das alte Rezept des Apfelkuchens mit Marzipangitter meiner Mutter, ein wenig überarbeitet und neu aufgelegt. Dieser Kuchen bzw. eigentlich ist es eine Tarte, hat es wirklich verdient mehr Beachtung zu finden, denn es ist soo lecker! Früher hat meine Mama es oft gebacken und als ich es damals im Oktober 2013 hier vorgestellt habe, hatte ich die Apfeltarte zum 85. Geburtstag meines Vaters gebacken. Da ich nach der Arbeit „schnell um die Ecken“ musste, um rechtzeitig zum Geburtstagskaffee zu erscheinen, sind dann auch die Fotos entsprechend ausgefallen 😀 !Rasch ein paar Ahornblätter vom Parkplatz vor’m Labor abgerupft und unter der Tortenplatte platziert. Äpfelchen dazu und Tortenplatte auf den Fußboden gestellt. Licht? Kameraeinstellungen? Pustekuchen! „Knips“, und fertig! 😀apfeltarte-mit-marzipangitter-8

Deshalb jetzt: „Klappe: die zweite“ – Apfeltarte mit Marzipangitter 2.0. Genauso lecker (naja, noch ein bisschen leckerer 😉 ) als die 1.0, mit etwas modifiziertem Mürbeteig und Cranberries im Apfelkompott … und einigermaßen anständigen Fotos 😉 .

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Apfeltarte mit Marzipangitter 2.0

Zutaten für eine Springform mit 24 cm Ø

Apfel-Cranberry Kompott

  • ca. 1 kg. säuerliche Äpfel ≅ 750 g geschälte Apfelstückchen (z. B. Boskoop)
  • 50 g frische Cranberries (insbesondere für die Farbe)
  • Saft einer ½ Zitrone
  • ca. 50 Zucker bzw. nach Geschmack
  • ¼ Teel. Zimt

Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Mit den Cranberries, dem Saft der Zitrone, dem Zucker und dem Zimt in einem Topf bei mittlerer Hitze zu stückigem Kompott verkochen. Tipp: Da das Marzipan später sehr süß ist, sollte das Kompott eher säuerlich abgeschmeckt werden, um ein schönes Gegengewicht zu geben. Das Apfelmus in ein großes Sieb geben, welches über einer Schale steht. Überschüssiger Saft, der die Tarte durchweichen würde,  kann so abtropfen, bevor die Tarte damit gefüllt wird.

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Teig:

  • 120 g weiche Butter
  • 80 g feiner Zucker
  • 240 g Mehl
  • 20 g gemahlene Mandeln
  • 1 Ei
  • Vanille (frisch o. gemahlen)
  • 1 Prise Salz

Eine Springform mit 24 cm Durchmesser einfetten. Den Backofen auf 200  Grad aufheizen. – Alle Zutaten schnell zu einem geschmeidigen Teig verkneten, zu einem flachen runden Ziegel formen und in Frischhaltefolie verpackt eine Stunde in den Kühlschrank legen. – Danach den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Etwa zwei Drittel des Teiges abteilen, ausrollen und den Boden der Springform damit auslegen. Aus dem verbliebenen Teig einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Tipp: Mit einem Rollschneider lässt sich dieser Rand sehr schön begradigen. Den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen. (Teigreste können einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden und/oder z. B. zu Keksen verarbeitet werden). apfeltarte-mit-marzipangitter-2Zum Blindbacken (Vorbacken) der Tarte ein Stück Backpapier in Formgröße ausschneiden, an den Rändern mehrfach einschneiden und flach auf den Teigboden legen. Darauf getrocknete Erbsen oder Backperlen verteilen, die dafür sorgen, dass der Teig beim Backen keine Blasen wirft und der Rand nicht in sich zusammen fällt. Im Backofen 15 min. vorbacken. Danach die Erbsen und das Backpapier entfernen und den Boden im Ofen goldbraun backen. Den Backofen anschließend auf 180 Grad herunterregeln. Die Tarte etwas abkühlen lassen.

Marzipanmasse:

  • 280 g Marzipanrohmasse
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Ei Gr. M

Die Marzipanrohmasse würfeln oder grob raffeln, damit sie sich besser verarbeiten lässt. Ggf. in der Microwelle leicht erwärmen. Dann alle Zutaten mit den Knethaken des Mixers zu einer homogenen, schön cremigen Masse verarbeiten.

marzipanmasse

Die vorgebackene Tarte mit 1-2 Esslöffeln Semmelbrösel/ Paniermehl ausstreuen und anschließend das Apfel-Cranberry Kompott einfüllen und glattstreichen. Die Marzipanmasse in einen Spritzbeutel mit (nicht zu kleiner) Sterntülle füllen und damit ein Gitter auf die Tarte spritzen. Mit der restlichen Creme auf dem Rand entlang Tupfen setzen.  Im 180 Grad heißen Backofen noch einmal ca. 15-20 Minuten backen, bzw. bis die Marzipanmasse gut gebräunt ist.

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Gut abkühlen lassen, bevor die Tarte auf einen Teller gesetzt wird. Sie schmeckt, wie fast alle Tartes, frisch und am selben Tag am allerbesten 🙂 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

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Habe ich geschrieben, dass ich dazu gelernt habe? Eines habe ich auf jeden Fall immer noch nicht gelernt 😦 ! Geduld!!! Dabei weiß ich doch ganz genau, dass man so eine Mürbeteigtarte abkühlen lassen muss, bevor man sie auf einen Teller hebt. – Ihr ahnt es wohl! 😉 Tatsächlich ist mir der halbe Boden dabei kaputt gegangen. Nur die Tatsache, dass ich die Nerven behalten habe, hat mich vor einem größeren Matschdesaster gerettet! Gottlob konnte ich sie dann doch noch einigermaßen fotogen arrangieren. Deshalb mein Rat an euch: Lasst sie gut vorbacken und lasst sie erst abkühlen, bevor ihr sie bewegt! 😉

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Und noch ein Wort zu der Füllung: Wählt unbedingt eine säuerliche Apfelsorte aus (Boskoop ist perfekt!). Ich habe auch ganz bewusst noch einige Cranberries hinzugefügt, weil diese dem Kompott sowohl eine wundervolle Färbung, als auch einen feinen herben Geschmack geben, der in schönem Kontrast zum süßen Marzipan steht.

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Dieses leckere Stückchen hier habe ich nach dem Fototermin ganz allein genüsslich verkostet. Nicht ohne meinem Papa zu gedenken, der ihn doch so gern mochte apfeltarte-mit-marzipangitter-10

Wie findet ihr die Idee, „alte“ Blogbeiträge bzw. Rezepte noch einmal neu aufzulegen? Mir würden spontan zwei bis drei meiner Rezepte einfallen, die ich am liebsten noch einmal verbloggen würde. Oder schaut ihr lieber einfach auf die ersten Seiten von MaLu’s Köstlichkeiten? Oder mögt beides? 😉 Auf jeden Fall solltet ihr mal zu Marc herüber schauen, denn dessen Blog feiert mit dem Re-Create Blogevent seinen 3. Geburtstag. Happy Blogbirthday, Marc! 

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Alle lieben Wünsche für euch und viel Spaß beim Backen!

Eure MaLu

♥♥♥

 

Lauchtarte, Quarkhasen und Peanutbutter Granola – Einladung zum Osterbrunch {Werbung}

Guten Morgen Ihr Lieben ❤

Einladung zum Osterbrunch1

Ostern ist nicht mehr fern und die wunderschöne, aktuelle Osterkollektion von Tchibo ist für mich ein freudiger Anlass, euch zum Osterbrunch bei MaLu‘ Köstlichkeiten einzuladen 🙂 . Gleich drei Rezepte habe ich heute für euch parat.  🙂 Wie ich euch hier bereits erzählt habe, sind alle Familienmitglieder große Frühstücksfans.  Kaffee im Stehen oder mit einem Brot in der Hand zur Arbeit hetzen. Nein, das ist nichts für uns! Wir stehen lieber etwas früher auf, um gemütlich zu frühstücken. Am Wochenende oder an Feiertagen und wenn die Kinder bei uns sind, dann darf es sogar noch ein wenig üppiger ausfallen. Dann wird, nachdem wir alle ausgeschlafen haben, aus einem ’normalen‘ Frühstück ein leckerer Brunch mit allerlei Köstlichkeiten.

Osterbrunch bei MaLu

Die Auswahl an, in Pastelltönen gehaltenem Geschirr, Besteck und Deko, sowie praktischen Küchenutensilien, ist so recht nach meinem Geschmack. In den Tchibo Artikel führenden Geschäften oder auch online werden sie aktuell angeboten. Ehrlich gesagt, fiel es mir schwer mich zu entscheiden. Aber ich stehe nun mal auf Pastelltöne und zu Ostern passen diese Frühlingsfarben doch besonders schön, oder?

Oster Brunch 38a

Den Tisch mit diesem hübschen Geschirr zu decken, schöne Servietten und frische Blumen dazu. Einfach himmlisch! Und wenn dann noch die Frühlingssonne auf den Tisch scheint ist das Osterbrunchglück perfekt. Doch schließlich muss ja auch etwas auf die Teller, nicht wahr 😉 ? Na, da habe ich mal etwas für euch vorbereitet …

Lauchtarte zum Osterbrunch

Beginnen wir mit der knusprig, würzigen Lauchtarte. Sie ist seit langem ein Klassiker bei unserem Brunch. Ja, ihr habt richtig gelesen: Heute habe ich mal ein herzhaftes Backrezept für euch 😀 ! Die Lauchtarte habe ich in einer rechteckigen Tarteform mit Hebeboden, ebenfalls aus der Osterkollektion von Tchibo*, zubereitet. Also ich bin ehrlich begeistert von der Form! Zuvor hatte ich diese Tarte immer in meiner Keramikform gebacken, doch der Hebeboden der Tchiboform ist einfach super praktisch, um die Tarte unfallfrei zu servieren. Nichts klebt an und der Mürbeteig war toll knusprig.

Lauchtarte 2

Ich habe das doppelte Rezept des Mürbeteigs zubereitet und ein hübsches Gitter auf die Tarte gelegt, sowie  zusätzlich ein paar Häschen ausgestochen und diese mit Salz und Sesam bestreut. So als kleine Knabberei nebenbei. Tipp: Ich bereite den Tarteboden gern schon am Vorabend zu, so dass ich am Morgen kaum noch Arbeit und erst recht keine Wartezeit habe, wie sie nun einmal bei Mürbeteig anfällt. Also, Mürbeteig kneten, in die Tarteform einlegen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Auch den Lauch und den Schinken schneide ich schon klein und stelle es gut abgedeckt kühl. Am nächsten Tag braucht nur noch die Ei-Frischkäsemasse zubereitet werden und alles in die Form gegeben werden. Backen – Fertig!

Lauchtarte mit Hasenkeksen

Lauchtarte

für eine rechteckige Form 24×19 cm

Mürbeteigboden:

Wenn ihr kein Gitter, bzw. keine Häschen ausstechen möchtet, reicht das halbe Rezept! 

  • 250 g Mehl Type 550
  • 2 Eier
  • 150 g weiche Butter
  • ca. 1/2 Teel. Salz

Alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig verkneten. Denkt daran genug Salz zuzugeben! Den Teig zu einem Ziegel formen und in Folie gewickelt eine Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend dünn ausrollen und die gefettete Tarteform sorgfältig damit auslegen. Den Boden mehrfach mit der Gabel einstechen und die Tarte, während ihr die Füllung zubereitet, in den Kühlschrank stellen (ggf. auch über Nacht).

Füllung:

  • 3-5 Lauchzwiebeln
  • 3 Eier
  • 200 g Frischkäse
  • 60 g flüssige Sahne
  • 50 g geräuchter Schinken in Würfeln
  • 100 g gekochter Schinken, gewürfelt
  • Salz und Pfeffer

Lauchtarte

Die Lauchzwiebeln putzen und in feine Scheiben schneiden (80-100 g) . Schinken fein würfeln. Eier, Frischkäse und Sahne verrühren. Schinken und Zwiebeln hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Den Backofen auf 190 Grad vorheizen. Die Füllung in die vorbereitete Tarte geben und die Form für 10 Minuten im Backofen vorbacken (das gilt nur, wenn ihr die Tarte mit einem Gitter verzieren möchtet).

  • 1 Eigelb
  • etwas Milch
  • 4 Kirschtomaten

Lauchtarte 1

In der Zwischenzeit den restlichen Teig ausrollen und in schmale Streifen schneiden. Die Tarte nach der Vorbackzeit vorsichtig aus dem Ofen holen und mit den Teigstreifen ein Gitter auf die Oberfläche legen. Das Eigelb mit etwas Milch verrühren und das Teiggitter und den Tarterand damit bestreichen. Die Kirschtomaten in das Gitter legen und die Tarte nun für ca. 20-30 Minuten goldbraun backen.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

Verbliebene Teigreste ausrollen und kleine Hasen ausstechen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit der Eimilch bestreichen und mit Salz und Sesam bestreuen. Im Backofen ca. 10 Minuten goldbraun backen. – Solltet ihr (wider Erwarten 😉 ) einen Rest Tarte übrig behalten, lässt sie sich tadellos am nächsten Tag im Backofen wieder aufwärmen.

Lauchtarte mit Häschenkeks

Zu einem gesunden Frühstück gehört für mich auch Obst, Joghurt und Müsli. Nachdem ich nun zahlreiche Berichte gesehen habe, was manche Hersteller so alles in Fruchtjoghurts versenken, ist mir ehrlich gesagt, der Appetit darauf vergangen. Da kam mir der Joghurtbereiter von Tchibo* gerade recht. Zugegeben hatte ich ein wenig Sorge, dass das Joghurt Selbermachen nicht funktionieren würde. Völlig unbegründet, wie sich herausstellen sollte! 🙂

Tchibo Joghurtbereiter

Gleich beim ersten Mal bekamen wir mit dem Tchibo Joghurtbereiter über Nacht einen tadellosen, wohlschmeckenden Joghurt gezaubert. Stichfest, wie ich ihn mag, mild, Bio und ohne Zusätze. Seitdem ist das Teil hier ständig in Betrieb 😀 !  Ob pur, mir frischen Früchten oder mit Müsli – wenig Aufwand und ein gutes Gewissen.

Joghurt-Müsli

Für’s Osterbrunch habe ich den Joghurt mit Früchten und selbstgemachtem Peanutbutter Granola geschichtet. Meine Schwäche für Erdnussprodukte kennt ihr ja. Sie macht auch vorm Knuspermüsli nicht halt 😉 !

Peanutbutter Granola1

Peanutbutter-Granola

  • 140 g kernige Haferflocken
  • 100 g Dinkelflocken
  • 2 El. Chia Samen
  • 100 g flüssiger Honig (ich habe Akazienhonig verwendet)
  • 70 g Erdnussbutter natur (ich habe die von nu3 verwendet)
  • 1 Prise Salz
  • 3 El Sonnenblumenöl

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Hafer-, Dinkelflocken und Chiasamen vermischen. Honig, Erdnussbutter, Salz und Öl leicht erwärmen. Verrühren und über die Flocken gießen. Gut vermengen und auf ein mit Backpapier belegte Blech verteilen. Im Backofen goldbraun rösten. Abkühlen lassen und in einen gut verschlossenen Behälter füllen.

Das Knuspermüsli in Gläsern mit Naturjoghurt und Früchten schichten und gleich servieren. Hier geht’s zum Rezeptdruck : Peanutbutter Granola

Peanut Granola mit Joghurt und Früchten

Aber was wäre ein Brunch ohne Brötchen? Und was wäre Ostern ohne Hasen?

Hier bei mir bekommt ihr zwei in einem 😀 ! Darf ich vorstellen:

Herr Quarkhase!

Quarkhasen2

Ist er nicht ein süßer Geselle? Extra zu Ostern hat er sich mit einem Schleifchen fein gemacht. Haha, ich sehe bereits meinen Sohn mit den Kopf schütteln, wenn er dies liest! 😀 „Mama, sei nicht albern!“ Ist mir egal! Ich finde die Quarkhasen zum Anbeißen süß 😉 ! Sie sind aus ratzfatz zubereitetem Quark-Öl Teig und bringen mit Sicherheit nicht nur Kinderaugen zum Leuchten.

Quark Hasen Brötchen

ca. 5 – 6 Stück (meine Hasen waren etwas dick, deshalb nur 5 😉 )

  • 250 g Mehl
  • 3 Teel. Backpulver
  • 20 g gem. Mandeln
  • 1 Teel. Salz
  • 125 g Magerquark
  • 1 Ei M
  • 4 El Milch
  • 4 El. Sonnenblumenöl

Den Backofen auf 200 Grad Ober- /Unterhitze vorheizen.Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethaken der Küchenmaschine zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in 6 Portionen teilen und daraus jeweils eine große (Körper) und eine kleine Kugel (Kopf) formen, sowie je eine kleine Rolle für die Ohren und eine winzige Kugel für das Schwänzchen. Das Blech mit Backpapier auslegen. Die großen Kugeln darauf verteilen. Die kleinen Kugeln als Hasenkopf an den Körper setzen und gut festdrücken (evtl. etwas anfeuchten). Für die Hasenohren die kleinen Rollen in der Mitte knicken und an dem Hasenkopf befestigen. Ebenso das Schwänzchen.

Quarkhasen

  • 1 Eigelb
  • etwas Milch
  • Pinienkerne oder Mandelhälften (für die Ohren)
  • Korinthen oder Nelken (für die Augen)

Eigelb mit etwas Milch verquirlen und die Häschen damit bestreichen. Je eine Mandel bzw einen Pinienkern auf die Ohren drücken und die Augen mir Korinthen oder Nelke gestalten. Im Backofen ca.20 Minuten goldbraun backen und frisch servieren.

 

Mit Klick auf das Rezeptbild gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptsansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

 Quelle: GU-Rezept

 

Quarkhase zum Osterbrunch

Na, habe ich euch ein wenig in Osterbrunch Stimmung bringen können 🙂 ? Alle Rezepte sind entweder gut vorzubereiten oder schnell gezaubert. Einem leckeren Frühstück mit euren Lieblingsmenschen steht also nichts im Wege.

 

Habt eine schöne, sonnige Woche

Liebste Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

Fröhliches Brunchen!

*Werbung: Die Artikel aus der Tchibo Osterkollektion wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung dazu ist dadurch unbeeinflusst und wurde in diesem Beitrag ehrlich geäußert. Vielen Dank an Jana für die freundliche Kooperation.

 

 

Pierre Hermés ‚Unendliche Vanille‘ Tarte

Liebt ihr Vanille? Dann seid ihr hier genau richtig!

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Diese unschuldig wirkende Tarte ist eine wahre Vanillebombe! Nicht umsonst hat sie ihr Schöpfer, der französische Pâtissier Pierre Hermé, Tarte Infiniment Vanille  – ‚Unendliche Vanille‘ Tarte – genannt. Eine absolut treffende Bezeichnung!

Vanille Tarte 62

Ihr ahnt ja gar nicht, wie lange ich schon um dieses Rezept ‚herumschleiche‘! Ja, es ist zugegeben mal wieder verhältnismäßig aufwändig! Man sieht es der Tarte noch nicht einmal von außen an, wie viele Arbeitsschritte sie enthält – aber glaubt mir, es lohnt sich wirklich, denn sie ist so zart und schmeckt so fein, wie es nur eines Rezepts des großen Pâtissiers würdig sein kann ❤

Vanille Tarte 56sVanille Tarte 67

Ganze sechs Komponenten enthält dieses edle Stück. Beginnen wir mit dem zartknusprigem Mürbeteig. Ein Rezept, dass schon sehr lange mein ‚Everyday-Mürbeteig‘ ist. Er lässt sich super verarbeiten und schmeckt einfach herrlich buttrig. Neu und ungewohnt war für mich die Biskuiteinlage, die mit Vanillesirup getränkt wird und es sich in einer weißschokoladigen Vanilleganache bequem macht. Das alles wird bedeckt von einer himmlischen Vanille-Marscarpone Creme, die wiederum eine weiße Glanzglasur bekommt, in der man sich spiegeln kann. Etwas gemahlene Vanille und Schokoladenplättchen zur Dekoration, mehr braucht diese reinweiße Tarte nicht.

Vanille Tarte 30

Zum Thema Aufwand betone ich aber auch an dieser Stelle noch einmal: Lasst euch Zeit! Backt die Tarte nicht gerade wenn ihr wenig Zeit habt, sondern dann, wenn ihr Muße habt. Bereitet in Ruhe die Komponenten vor, die vorzubereiten gehen. Selbst die Mürbeteigtarte kann am Vortag gebacken werden und in Alufolie verpackt auf ihren Einsatz warten. Okay, das Überziehen mit der Glanzglasur muss schnell gehen und ist immer irgendwie aufregend 😉 . Ist es dann aber fertig, hält sich euer „Kunstwerk“ ohne Probleme ein paar Tage im Kühlschrank.

 

Tarte ‚Unendliche Vanille‘

 nach Pierre Hermé

 

Vanille-Mascarpone-Creme

(Diese Creme setzt sich aus einer Englischen Vanillecreme + Mascarpone zusammen und sollte mindestens einen Tag vorher zubereitet werden, weil sie später gefroren verarbeiten wird.)

Englische Vanillecreme*:

  • 250 g Sahne
  • 1 Vanillestange
  • 3 Eigelb
  • 60 g Zucker
  • 2 Blätter Gelatine

Gelatine für 5-10 Minuten in eiskaltem Wasser einweichen. Die Sahne in einen Topf geben, die Vanillestange aufschlitzen, das Mark herauskratzen und dieses, zusammen mit der leeren Stange, zur Sahne geben.  Die Sahne erhitzen und die Vanille etwas darin ziehen lassen. Die Eigelbe in einer Schüssel mit dem Zucker verrühren. Die Vanillesahne zum Kochen bringen und durch ein Sieb zum Eigelb gießen. Dabei fleißig rühren! Nun alles zurück in den Topf gießen und bei mittlerer Hitze zum Köcheln bringen (ca. 80 Grad). Zieht den Topf vom Herd und rührt nun die Gelatine unter. Bedeckt die Oberfläche der Creme mit Frischhaltefolie stellt sie in den Kühlschrank.

Creme Anglaise

In der Zwischenzeit stellt ihr eine Springform oder einen Tortenring mit 20 cm Durchmesser bereit und legt sie mit Folie aus.

  • 150 g Mascarpone
  • o.g. Englische Creme Vanille*, abgekühlt

Nachdem die Englische Vanillecreme abgekühlt ist, schlag ihr die Mascarpone auf und rührt die Vanillecreme unter, bis eine glatte Masse entstanden ist. Diese Vanille-Mascarpone-Creme füllt ihr in den vorbereiteten Tortenring und streicht sie glatt. Bedeckt die Form mit Folie und stellt sie für mindestens über Nacht in den Gefrierschrank.

Vanille Mascarpone Creme

 

Vanillesirup

(Der Sirup wird zum Tränken des Biskuits verwendet und kann gut im Vorwege zubereitet werden und dann im Kühlschrank aufbewahrt werden.)

  • 50 g Mineralwasser
  • 25 g Zucker
  • 1 Vanillestange
  • 1 Teel. flüssiges Vanilleextrakt
  • 1 El. brauner Rum

Vanille Sirup

Die Vanillestange öffnen. Wasser, Zucker und Vanillestange in einen kleinen Topf geben, aufkochen, Herd ausstellen und den Sirup 30 Minuten ziehen lassen. Dann den Rum und das flüssige Vanilleextrakt hinzufügen.

Am nächsten Tag:

Mürbeteig

  • 85 g weiche Butter
  • 60 g Puderzucker
  • 20 g gemahlene Mandeln
  • 1 Ei Gr. M
  • etwas gem. Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mehl

Mürbeteig Tarte

Heizt den Backofen auf 180 Grad vor. Butter und Puderzucker mit dem Knethaken vermengen. Die restlichen Zutaten hinzufügen, zu einem glatten Teig verkneten und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Eine Form mit 22 cm Durchmesser (ich habe einen verstellbaren Tortenring verwendet) fetten und den Teig ausrollen. Den Boden der Form mit dem Teig auslegen und aus dem restlichen Teig einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Tipp: Um eine gerade glatte Kante zu bekommen, schneide ich den Teigrand mit einem Pizzamesser gerade. Stellt die Form noch eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Danach schneidet ihr einen großen Kreis Backpapier aus und zerknüllt ihn kräftig mit den Händen. Streicht das Papier wieder glatt und legt es auf den Teig. Es schmiegt sich auf diese Weise wesentlich besser an, so dass ihr nun die Backperlen oder die Hülsenfrüchte zum Blindbacken einfüllen könnt. Backt den Mürbeteig nun 10 Minuten vor. Danach entfernt ihr das Backpapier und die Backperlen und backt die Tarte zu Ende bis sie leicht gebräunt ist. Auf einem Rost abkühlen lassen.

Biskuit

  • 1 Eiweiß
  • 25 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 15 g Mehl
  • 10 g Stärkemehl

Biskuitscheibe

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Das Eiweiß mit dem Zucker steifschlagen. Das Eigelb kurz unterrühren, Mehl und Stärke darübersieben und alles unterheben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit kleiner Rundtülle füllen und auf einem, mit Backpapier belegten Backblech, eine ‚Schnecke‘ mit ca. 18 cm Durchmesser spritzen. (Alternativ könnt ihr den Teig auch mit einer Palette auf dem Backpapier verstreichen.) Ca. 10 Minuten hellbraun backen.

 

Vanille Ganache

  • 120 g flüssige Sahne
  • 1/2 Teel. gemahlene Vanille
  • 1 Teel. Vanilleextrakt
  • 125 g weiße Kuvertüre

Schmelzt die weiße Kuvertüre in der Microwelle oder im Wasserbad. Erhitzt die Sahne mit der Vanille (nicht kochen!) und gebt sie unter Rühren nach und nach zur Schokolade, bis ihr eine glatte Creme erhaltet.

Aufbau:

Füllt ein Drittel der Vanille Ganache in den Mürbeteigboden. Bestreicht die Biskuitscheibe satt mit dem Vanillesirup und legt sie in die Mitte der Tarte. Übergießt den Biskuit dann mit der restlichen Ganache.

Tarteaufbau

Weiße Glanzglasur (Mirror Glaze)

  • 110 g Zucker
  • 90 ml Wasser
  • 3 Bl. Gelatine
  • 70 ml Sahne
  • 1-2 Teel weiße Lebensmittelfarbe (Titanoxid) z.B. diese Klick*

 

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Zucker, Sahne und Wasser mit der Lebensmittelfarbe aufkochen. Vom Herd ziehen und die Gelatine unterrühren. Beiseite stellen und auf ca. 30-35 Grad abkühlen lassen, dabei immer mal umrühren.- Hat die Glasur die richtige Temperatur erreicht holt ihr die gefrorene Vanille-Mascarpone Scheibe aus dem Gefrierschrank und positioniert diese auf ein Rost, unter das ihr einen Teller stellt. Übergießt die gefrorene Scheibe mit der Glanzglasur indem ihr direkt in der Mitte beginnt und ggf. mit der Palette bei der Verteilung nachhelft. Das Ganze muss wirklich schnell gehen, da die Glasur auf der eisigen Creme sofort anzieht und Korrekturen dann nicht mehr ohne optische Einbußen möglich sind! Selbst das Fotografieren dieses Schrittes  hat mich bei der Umsetzung stolpern lassen 😉 .

Glacage

Ist die Glasur fest, hebt ihr die gefrorene Scheibe an und positioniert sie vorsichtig auf die vorbereitete Tarte. Dekoriert die Tarte mit gemahlener Vanille. Ich, bzw. mein Mann, haben einen Essteller dicht über die Tarteoberfläche gehalten und die gemahlene Vanille über den so entstandenen Bogen gesiebt.

Vanille Tarte 31

Nun kann die Tarte sehr gut noch eine Nacht im Kühlschrank durchziehen. Sie wird immer besser 😉 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

Ich habe das Rezept nur ein wenig angepasst, denn viele französische BloggerInnen haben es bereits nachgebacken und haben wertvolle Tipps zu den Mengenangaben gegeben, die ich gern angenommen habe.

Vanille Tarte 53

Jeder, der Vanille liebt, wird diese Tarte lieben. Und jeder, der bisher noch nicht wusste, dass er Vanille liebt, wird es nach dieser Tarte tun. 😉 Mein Vater, der auch Vanilleeis über alles mag, konnte gar nicht genug von meiner ‚Unendlichen Vanille‘ Tarte bekommen.  Immer wieder schnitt er sich noch ein Stückchen ab. Das hat mich soo gefreut! ❤

Unendliche Vanille Tarte - MaLu's Köstlichkeiten

An dieser Stelle möchte ich mich noch einmal für alle lieben Wünsche zu meinem Geburtstag hier und auf Facebook und Instagram bedanken. ❤ Über jeden einzelnen habe ich mich wirklich gefreut! Ich hatte eine tolle und lustige Geburtstagsfeier (mit Flat White Martini 😉 ), einen gemütlichen Nachmittag mit meinen Eltern und ein schönes sogenanntes „Täubchentreffen“ mit meinen Freundinnen, mit gemeinsamem Schlemmen und Schnattern 😀 .

In der nächsten Woche gibt’s dann u. a. die Zusammenfassung des Calendars of Ingredients des Monats Februar. Freut euch schon mal drauf!

Habt ein wundervolles Wochenende

Herzlichst eure MaLu ♥♥♥

Quelle: Best of Pierre Hermé  – Alain Ducasse Edition

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