Rustikale Apfeltarte mit Pistazien – Backen in der Winterzeit {Rezension}

Nach der eher aufwändigen Matcha-Limetten Torte aus der letzten Woche, wird es heute richtig gemütlich hier 😉 . Kommt, wir machen eine  Kerze an, kochen uns einen leckeren Tee, vielleicht noch etwas gute Musik und dazu ein wunderbares Backbuch. Und anschließend gehts ab in die Backstube, denn heute backen wir einen Apfelkuchen ❤ !Rustikale Apfeltarte mit PistazienDas Rezept für diese Apfeltarte (die eigentlich eine Birnentarte sein sollte 😉 ) habe ich aus dem wunderschönen Buch Backen in der Winterzeit von Theresa Baumgärtner. Es ist brandneu herausgekommen und bereits das vierte Buch der bekannten Foodbloggerin und Fernsehköchin. Vor vier Wochen durfte ich bei der Buchpremiere in Hamburg dabei sein und konnte dort bereits einige Leckereien aus dem Buch verkosten. Theresas Rezepte kenne ich bereits aus meinen ersten Bloganfängen. Erinnert ihr euch an die Shortbread Rezepte? Die waren aus Theresas erstem Buch, das sie mit ihrer Mutter Lucia zusammen herausgebracht hat. Damals entstand ein erster zaghafter Kontakt. Dann, vor zwei Jahren, konnte ich Theresa in ihrer Wahlheimat Luxemburg persönlich kennenlernen. Wir trafen uns auf einen Kaffee mitten in der lebhaften und hübschen Stadt, wo wir fröhlich plauderten und sie uns mit tollen Tipps über Luxemburg versorgte. Ihre Hochzeit stand damals kurz bevor und aufgeregt zeigte sie mir ihre Vorbereitungen für die Blumendekoration. Alles selbstgemacht! Überhaupt, diese junge Frau ist ein Multitalent! Kochen, Backen, Dekorieren, Bloggen, Fernseh- und Backvorführungen auf Messen, das alles meistert sie noch neben Familie und kleinem Sohn!

Buchpremiere "Backen in der Winterzeit" von Theresa Baumgärtner

Hier seht ihr ein paar Impressionen von dem gelungenen Pemierenabend ❤ . Der Brandstätter Verlag und Theresa haben es geschafft, mitten im Oktober Weihnachtsatmosphäre zu zaubern. Leckere Zwiebeltarte mit Ziegenkäse, Apfeltarte und Carrot Cake, alles Rezepte aus Theresas Buch, wurden verkostet. Wunderschön gestaltete natürliche Gestecke und Kerzen zauberten eine gemütliche Atmosphäre. Man fühlte sich wie auf einer Familienfeier 🙂 . Theresas sympathischer Mann, ihr süßer kleiner Sohn und ihre Eltern, alle waren dabei! Theresa war aufgeregt und begrüßte uns alle aufs herzlichste. Sie und ihre Mutter erzählten dann wie das Buch entstanden ist, wie wichtig die Familie, der Genuss und gute, natürliche Zutaten für sie sind. Man wurde von ihrer Leidenschaft förmlich mitgerissen!  Auch Marina Jerkovic, die Fotografin der stimmungsvollen Fotos, durften wir kennenlernen und kleinen Anekdoten vom Entstehen einiger Fotos lauschen. So ein Backbuch herauszugeben ist ganz schon aufregend 😀 !Rezension "Backen in der Winterzeit" von Theresa BaumgärtnerZu Hause angekommen habe ich das Buch dann in Ruhe durchgeblättert. Auffallend schön, der hochwertige rote Leineneinband mit Lesebändchen mit dem zarten Kranz auf dem Titel, den Theresa ebenfalls selbst gestaltet hat. Der Inhalt ist in vier Abschnitte gegliedert: LAND – inspiriert vom Alten Land, Theresas Heimat, KÜSTE – die Normandie, zu der die Autorin eine enge Freundschaft pflegt, BERGE – hier wird Weihnachten in der Tiroler Winterlandschaft gefeiert und STADT – stimmungsvolle Bilder aus Stockholm. Eine winterliche (nicht nur weihnachtliche!) Backreise mit rund 80 Rezepten aus natürlichen, möglichst regionalen, Zutaten, wie Dinkelmehl, Honig, Rohrzucker, Nüsse und Früchte der Saison. Und immer steht der Genuss im Vordergrund! Ein stimmungsvolles Foto auf der einen und das Rezept auf der anderen Seite, aber auch zauberhafte Fotos der jeweiligen Gegend, aus der die Rezepte stammen. So finden sich sowohl typisch deutsche Rezepte, wie z. B. Apfelkuchen mit Altländer Herbstprinz Äpfeln oder Pastinakentörtchen, als auch Original französische Madeleines und Haselnuss Financiers, Tiroler Nussmuffins und eine Weihnachtstorte, sowie schwedische Zimt-Cardamom Buns, rosa Törtchen und Fröknäcke. Die Auswahl der Rezepte ist vielfältig, klassisch, nicht unbedingt neu und doch mitreißend, appetitlich und absolut nachbackenswert!  Am Anfang des Buches werden alle verwendeten Zutaten noch einmal detailiert besprochen und zu fast allen Rezepten gibt’s einen kleinen Tipp der Autorin. Besonders schön finde ich die kleinen Geschichten in jedem Kapitel und die persönlichen Fotos von Theresa und ihrer Familie.  Es ist ein echtes Wohlfühlbuch, in dem man auch gern blättert, wenn man nicht unbedingt ein Rezept sucht, sondern einfach nur eine schöne Stimmung.Rezension "Backen in der Winterzeit" von Theresa Baumgärtner

Doch nun geht es, wie versprochen, an’s Backen 🙂 . Eigentlich ist diese Apfeltarte ja eine Birnentarte 😉 , ihr habt es vielleicht oben schon auf einem Foto bemerkt. Da ich aber kein soo großer Birnenfan bin und sie auch nicht so gut vertrage, habe ich mich für Äpfel entschieden. Ganz nach Theresas Motto: Cox Orange Äpfel direkt aus unserem Garten. ❤  Tatsächlich habe ich die Tarte bereits zum zweiten Mal gebacken. Beim ersten Backen habe ich die kleinen roten Äpfelchen, die ihr auf den Fotos als Deko seht verwendet. Sie stammen von unserem wirklich uraltem Apfelbaum mit Namen „Purpurroter Cousinot“, den schon meine Oma oder Uroma gepflanzt hat.

Rustikale Apfeltarte mit PistazienAllerdings muss ich sagen, dass ein Cox Orange doch noch aromatischer ist. Außerdem hatte ich für die Glasur Lavendelhonig verwendet, der mir im Nachhinein zu intensiv schmeckte. Auch die Backzeit habe ich beim zweiten Anlauf angepasst. Ich backe nicht sehr gern mit Umluft, weswegen die Pistazien ihr schönes Grün verloren hatten, was ich sehr schade fand. Nun, bei dieser zweiten Tarte gelang alles nach Wunsch 🙂 .

Rustikale Apfeltarte mit Pistazien

Der Mürbeteig war herrlich knusprig, die Pistazien-Mandelfüllung saftig und Äpfel, Honig und Pistazien herrlich aromatisch ❤ .

Rustikale Apfeltarte mit Pistazien

Apfeltarte mit Pistazien 

Zutaten für eine Tarteform* 11×35 cm mit Hebeboden

Teig

  • 100 g weiche Butter
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Meersalz
  • 60 g gemahlene, geschälte Mandeln
  • 3 El mildes Olivenöl
  • 140 g Dinkelmehl, Type 630

Die Tarteform gut einfetten. Butter und Zucker mit dem Rührgerät cremig aufschlagen. Das Salz und die gemahlenen Mandeln,sowie das Olivenöl unterrühren. Nach und nach das Dinkelmehl dazugeben. Der Teig ist relativ weich und kann am einfachsten mit einem breiten Löffel oder mit den Händen in die Tarteform gedrückt werden. Dabei einen schönen Rand formen und die Tarte anschließend mit Frischhaltefolie abgedeckt für ca. 10-15 Minuten in den Gefrierschrank stellen.  – In der Zeit den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. – Den gekühlten, festen Teig nun 15 Minuten im heißen Ofen vorbacken.

Belag

  • 60 g weiche Butter
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 1 Ei Gr. L
  • 30 g grüne Pistazienkerne, gemahlen
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 2 gehäufte Teel.  Dinkelmehl
  • 3 Äpfel (ich habe Cox Orange verwendet)

Pistazienkerne mahlen. Butter und Zucker schaumig aufschlagen. Das Ei hinzufügen und unterrühren. Nun die gemahlenen Pistazien und Mandeln, sowie das Mehl dazugeben und zu einer cremigen Masse verrühren. Diese Nussmasse auf der vorgebackenen Tarte verteilen. Die (nicht zu großen) Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen (klappt gut mit einem Kugelausstecher* für Melonen). Die Oberfläche leicht einritzen.  Die Apfelhälften auf die Nusscreme setzen und die Tarte  25-30 Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze backen.

Zum Bestreichen

  • 15 g Butter
  • 20 g Honig
  • 20-30 g grüne Pistazienkerne
  • optional einige gehackte getrocknete Cranberries

Die Butter und den Honig in einem kleinen Topf erwärmen und verrühren. Die Pistazienkerne hinzufügen. Nach der o. g. Backzeit, die Tarte aus dem Backofen nehmen und die Oberfläche noch heiß mit der Honigbutter bestreichen. Die Pistazien locker auf der Tarte verteilen und noch einmal für ca. 5-7 Minuten weiterbacken. Die Tarte auf einem Rost abkühlen lassen und ggf. mit Cranberries bestreuen. Sie schmeckt frisch fabelhaft, aber auch noch ein bis zwei Tage später superlecker.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Rustikale Apfeltarte mit Pistazien

Diese Tarte werde ich sicher nicht zum letzten Mal gebacken haben, so lecker war sie! Es zeigt sich mal wieder, dass in erster Linie gute und hochwertige Zutaten zu besten Ergebnissen führen. Es muss nicht immer aufwändig sein, um gut zu schmecken. – Dieses schöne Buch von Theresa Brandstätter möchte ich mit guten Gewissen weiter empfehlen. Es bietet vielfältige Rezepte, die nicht schwer nachzubacken sind. Da wird auch der Backanfänger glücklich. Es ist ein sehr atmosphärisches Buch, das eine gemütliche und liebevolle Stimmung vermittelt, eben einfach typisch Theresa ist ❤ .

Rezension "Backen in der Winterzeit" von Theresa Baumgärtner

Ihr könnt es beim Buchhändler eures Vertrauens, direkt beim Brandstätter Verlag  oder bei Amazon* kaufen.

Und ich denke, es wäre auch ein feines (Weihnachts)Geschenk für einen lieben Menschen ❤ .

Rustikale Apfeltarte mit Pistazien

So, ihr Lieben, ich hoffe, diese kleine Buchbesprechung hat euch Spaß gemacht und ihr habt Lust zum Backen bekommen. Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende!

Macht es euch schön!

Eure MaLu ♥♥♥

 

Quelle: Adaption aus dem Buch BACKEN IN DER WINTERZEIT von Theresa Baumgärtner.  – Ich bedanke mich beim Brandstätter Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. 

*Affiliatelink /Werbelink – Wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, kostet es euch keinen Cent mehr. Ich jedoch bekomme einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises als Provision. Mit diesem Miniverdienst aus der Werbung kann ich einen kleinen Teil meiner Unkosten für den Blog decken oder in neue Formen o. ä. investieren. Vielen Dank für eure Unterstützung  !

Ich mach‘ mir einfach Kokos Brioches mit Himbeer Curd zum Frühstück {Rezension}

❤ Guten Morgen, ihr Lieben! ❤

Nein, nein!! Heute werden keine Kuchen und Torten gebacken, es werden auch keine Valentinsherzen ausgestochen und erst recht keine Liebestränke gebraut 😉 . Heute wird hier lecker gefrühstückt!

Kokos Brioches 3

Mein Mann und ich sind die totalen Frühstücksliebhaber! Egal ob nun Valentinstag oder einfaches Wochenende, unser Frühstückstisch ist immer mit zahlreichen Köstlichkeiten gedeckt, denn wir lieben beide die Vielfalt. Mindestens 4 Marmeladen, Raps- und Heidehonig, sowie zahlreiche Käsesorten sind regelmäßig bei uns ‚im Angebot‘ 😉 . Dazu Kaffee (er) und Tee (ich), Obst (für mich) und Prosciutto (für meinen Mann). Und natürlich Eier, Brot und/oder Brötchen. Wer seit den allerersten Anfängen hier mitgelesen hat (das sind wohl die wenigsten 😉 )  weiß, dass ich Brioches über alles liebe. Dieses softe, buttrige französische Gebäck ist für mich einfach der Himmel auf Erden. Deshalb habe ich bereits im ersten Blogmonat hier klick mein Lieblingsrezept für Brioches au sucre vorgestellt.

Kokos Brioches 2

Nun begab es sich, dass Patrick, ein sehr sympathischer und vielseitig talentierter Bloggerkollege von mir, den Traum fast aller Blogger verwirklichen konnte und vor kurzem ein eigenes Buch herausgegeben hat. Kennt ihr etwa Patricks Blog noch nicht?! Dann wird’s aber Zeit! Er heißt schlicht: Ich machs mir einfach  😀 und ist ein optischer und inhaltlicher Leckerbissen. Tja, und nun hat Patrick seinem Motto alle Ehre gemacht und sich einfach mal ein Backbuch gemacht. Der Titel: Ich machs mir einfach – einfach lecker: Süßes, Mini-Kuchen, Desserts, Eis und mehr *. Und ich habe das Glück, es in den Händen zu halten und euch ein wenig darauf lecker zu machen 😉 . Unterteilt in Patricks Back- und Dessertsrezepte, Patricks kleine süße Sünden, Patrick eiskalt und ganz heiß, sowie Patricks Frühstücksleckereien, ist das Buch voll mit über 60 raffinierten, modernen Rezepten für Naschkatzen. Ihr wisst, ich experimentiere gern mit aufwändigen Torten und Törtchen, doch auch bei uns ist die Zeit mal knapp und da kommen einem schnelle und unkomplizierte Rezepte ganz recht. Was aber nicht heißen soll, dass es an Raffinesse fehlt. Ganz und gar nicht! Alles hat Pfiff! Was mir aber besonders gefällt ist, dass jedes Rezept mit einem kleinen persönlichen Statement eingeleitet wird. Ich mag es, wenn man den Autor eines Koch- bzw. Backbuchs auf diese Weise näher kennenlernt. 

Ich machs mir einfachLogisch, dass ich gleich mal etwas aus dem Buch ausprobieren musste! Genauso logisch, dass ich über Patricks Kokos Brioches ‚fallen‘ würde 😉 ! Nur eine halbe Stunde Gehzeit? Kaum zu glauben! Ebenso war ich als Kokosliebhaberin gespannt, wie sich dieses Aroma in den fertigen Brioches machen würde.  – Doch beim Durchblättern des Buches war mir noch ein Rezept besonders ins Auge gestochen – das Kirsch Curd! Lemon Curd hatte ich schon viele Male nach unterschiedlichen Rezepten zubereitet. Patricks Curdrezept unterscheidet sich jedoch davon nicht nur in der Wahl der Frucht, sondern auch in der unkonventionellen Zubereitungsart. Alle Zutaten werden zusammengerührt und auf dem Wasserbad eine halbe Stunde lang mit dem Schneebesen bearbeitet. Nun hatte ich allerdings keine Kirschen zur Hand und wählte daher fertiges Himbeerpüree, das ich üblicherweise portionsweise im Gefrierschrank aufbewahre.  Ich sage nur – ich habe es nicht bereut 😉 !

Himbeer Curd 1

 

 

Kokos Brioches

6-7 Stück

Ich habe diese klick* bzw. diese klick* Briocheformen verwendet

  • 180 ml Kokosnussmilch
  • 1 Pck. Trockenhefe (7g) / Ich: ½ Würfel frische Hefe (20g)
  • 300 g Mehl
  • 2 Teel. Zucker
  • 1 Prise Salz/ Ich: ½ Teel. Salz
  • 60 ml Milch
  • 2 Teel. Öl
  • 1 Ei
  • 60 g weiche Butter
  • Mit etwas Wasser verquirltes Eigelb zum Bestreichen
  • Kokosraspeln zum Bestreuen

Kokosbrioches Zubereitung

Kokosmilch leicht erwärmen und die Hefe darin auflösen. Mehl, Zucker, Salz, Milch, Ei, Öl und Butter in eine Schüssel geben und die Kokoshefemilch dazugießen. Mit dem Rührgerät so lange zu einem glatten Teig verkneten , bis er sich vom Schüsselrand löst und Blasen wirft. Zugedeckt ca. eine halbe Stunde an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich der Teig verdoppelt hat. Den Backofen auf 180 Grad (Umluft 160 Grad) vorheizen. Briochesförmchen fetten oder alternativ eine Muffinform mit Papierförmchen auslegen. Den Teig noch einmal kurz durchkneten und dann in den Formen verteilen. – Mein Teig war sehr weich und ließ sich nicht von Hand kneten und formen. Ich habe ihn einfach mit einem Löffel in die Briochesförmchen gefüllt. Ein Eigeln mit etwas Wasser verquirlen und die Oberfläche der Brioches damit bestreichen. Ich habe sie anschließend noch mit Kokosraspeln bestreut. Auf der 2. Schiene von unten ca. 25 Minuten backen. Auf einem Rost abkühlen lassen und frisch servieren.

Tipp von Patrick: 50 g Kokosraspeln in den Teig einarbeiten für mehr Kokosaroma 🙂

 

Himbeer Curd

für ca. 2 kleine Marmeladengläser

  • 200 g Himbeerpüree (ohne Samen) (oder Kirschen, Erdbeeren … 😉 )
  • 2 Eigelb
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Butter
  • Saft ½ Zitrone

Himbeer Curd Zubereitung

Früchte fein pürieren. Fruchtpüree zusammen mit allen anderen Zutaten in eine Schüssel geben und auf dem Wasserbad bei mittlerer Temperatur erwärmen. Nun 30 Minuten fleißig mit dem Schneebesen schlagen, bis die Masse langsam eindickt. (Wenn ihr ein Küchenthermometer besitzt, haltet die Temperatur zwischen 70-80 Grad). Währenddessen sterilisiert ihr am besten die Marmeladengläser, in die ihr das fertige Frucht Curd füllt und heiß verschließt. Bitte im Kühlschrank aufbewahren!

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

 

Bevor wir uns nun an den Frühstückstisch setzen und die duftenden Brioches mit Himbeer Curd bestreichen, ein paar Worte zu den Rezepten und ihrer Zubereitung. Wie bereits oben erwähnt, hatte ich den Teig in  Nullkommanix hergestellt. Allerdings war mein Teig sehr, sehr weich. Ich bin das zwar von Brioches gewöhnt, doch dieser war mit den Händen einfach nicht zu formen. Ich habe ihn deshalb mit einem Löffel in die Briocheförmchen gefüllt. Dadurch konnte ich zwar nicht den kleinen Briochetypischen ‚Bommel‘ oben draufsetzen, aber dafür hatte ich ja die Kokosraspeln. Letzte Bedenken wichen großer Freude, als ich zusah wie die Brioches im Backofen aufgingen und bräunten 🙂 .

Kokosbrioche & Himbeercurd 52

 

Noch gespannter war ich auf das Himbeer Curd, dessen Zubereitungsweise ich so nicht kannte. Nachdem ich nun also fleißig 30 Minuten mit dem Schneebesen ‚gearbeitet‘ hatte, war das Curd etwas flüssiger, als ich es normalerweise kenne. Auch nach 24 Stunden Kühlschranktemperatur wurde es nicht wesentlich fester. Vielleicht würde ich beim nächsten Mal etwas Speisestärke oder 1 Blatt Gelatine hinzufügen. Es kommt drauf an, wie man das Curd einsetzen möchte. Als Brotaufstrich fand ich die Konsistenz absolut in Ordnung. Ich habe einige Tage später Tartelettes damit gefüllt … dafür hätte es gern etwas fester sein können. Der Geschmack – und darauf kommt es ja am meisten an – war sensationell lecker!! ❤

Kokos Brioches & Himbeer Curd

 

Ich muss gestehen, dass das Fotografieren bei diesen Düften schwerfiel 😀 ! Gottseidank waren ja genug Brioches da, so dass ich gleich das erstbeste durchbrechen und noch während des Shootings probieren konnte 😀 . Köstlich! Das Kokosaroma, auf das ich gespannt war, klang nur zart, aber doch merklich, an. Die Brioches waren herrlich locker und fluffig und schmeckten uns, sowohl nur mit Butter bestrichen, als auch mit dem fruchtigen Himbeer Curd einfach wunderbar. Sie werden zukünftig durchaus eine sehr willkommene und schnell zubereitete Alternative zu meinen geliebten Brioches au sucre werden.

Kokosbrioche & Himbeercurd 60

 

Übrigens, auch mit Käse schmeckten die Brioches total lecker. Das hätte ich vorher nicht unbedingt erwartet!

Kokos Brioches 1

Ich hoffe, ich konnte heute ein wenig für Frühstücksappetit bei euch sorgen 🙂 .

Wir nehmen dann jetzt mal am sonntäglichen Frühstückstisch Platz und lassen uns all unsere Köstlichkeiten schmecken. So ‚feiern‘ wir nämlich unseren Valentinstag ❤ .

Liebste Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

Rezeptquelle: Ich machs mir einfach – einfach lecker: Süßes, Mini-Kuchen, Desserts, Eis und mehr – Patrick Rosenthal 

*Das o.g. Buch wurde mir freundlicherweise kostenlos vom Frechverlag zur Rezension überlassen.

P.S. Habt ihr euch schon ein Rezeptbeitrag zum Calendar of Ingredients im Februar ausgedacht? Nicht vergessen! Karamell – Birnen – Grünkohl 😀

Eine Torte wie ein Waldspaziergang … Pumpernickel-Waldbeere-Vollmilch

Endlich mal wieder eine Torte!

 

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Eine ganz spezielle Torte, die im Zuge meiner Rezension des Buches Torten & Törtchen von Matthias Mittermeier entstanden ist: Klick. Sie kreiste schon länger im Landeanflug auf meinen Blog, aber die Zeit für Beitrag und Rezension war immer knapp. Aber jetzt! Jetzt darf ich sie euch vorstellen! Eine Torte ohne Namen, sondern nur nach ihren Hauptzutaten benannt.

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Tatsächlich ist Pumpernickel eine höchst ungewöhnliche Zutat für Torten, oder?  Das hat mich so neugierig gemacht, dass ich dieses Rezept von Fabian Sänger von der Vielzahl der wunderbaren Kreationen aus diesem Kunstwerk von einem Buch ausgewählt habe. Ein Buch mit Rezepten von sechs verschiedenen genialen Pâtissiers und von verdammt hohem Anspruch. Ich habe mich wahnsinnig gefreut, dass der MATTAEUS-Verlag es mir zur Verfügung gestellt hat. Jetzt galt es die Herausforderung anzunehmen 😉 .

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Genau genommen habe ich schon zwei Rezepte daraus ausprobiert. Als erstes habe ich die auf dem Titelbild abgebildeten Schokoladenkugeln ’nachgebastelt‘ 😉 . Genau wie diese Torte, ein klein wenig nach meinen Möglichkeiten abgewandelt, aber doch authentisch – und lecker – und hübsch – und schokoladig! 😀

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Aber hier geht’s nun um die Pumpernickel-Wald(erd)beere-Vollmilch Torte! Das Original gehört nämlich mit Walderdbeeren, aber die habe ich in Ermangelung derselben, durch eine Beerenmischung ersetzt.

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Hier seht ihr die wundervolle Schichtung der Torte: Pumpernickelbiskuit – Karamell-Vollmilch-Mousse – Waldbeerengelee – Creme brûlée . Klingt das gut? 🙂

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Dies ist die schematische Darstellung der Torte aus dem Buch. Dort ist sie mit weißer Glaçage überzogen, aber irgendwie fand ich das in Verbindung mit Pilzen nicht kompatibel. 😉 Pilze im Schnee? Nein, da habe ich meine eigene Vorstellung verwirklicht und den (Baiser)pilzen einen ‚Waldboden‘ aus Schokolade bereitet.

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Pumpernickel-Waldbeere-Vollmilch

nach Fabian Sänger

für einen Tortenring oder Springform mit 20 cm Durchmesser

Erster Tag:

Waldbeerengelee

für einen Scheibe mit 18 cm ø

  • 225 g Beerenpüree (im Original Walderdbeeren)
  • 15 g Zitronensaft (½ Zitrone)
  • 30 g Zucker
  • 6 g Gelatine

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Beerenpüree, Zitronensaft und Zucker in einem kleinen Topf leicht erhitzen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. In einen Ring oder eine Form mit 18 cm. Durchmesser füllen und einfrieren.Pumpernickel-Waldbeere-Vollmilch_0002-2

Creme brûlée

für einen Scheibe mit 18 cm ø

  • 30 g Eigelb (2 Eigelbe Gr. M)
  • 23 g Zucker
  • Vanillemark
  • 2 g Gelatine
  • 150 g Schlagsahne

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Eigelb, Zucker und Vanille über dem heißen Wasserbad mit dem Schneebesen cremig schlagen. Die eingeweichte Gelatine unterrühren. Die Schüssel nun in ein kaltes Wasserbad stellen und die Creme kalt rühren. Die Sahne schlagen und unter die Creme ziehen.Pumpernickel-Waldbeere-Vollmilch_0006-1 In einen Ring oder eine Form mit 18 cm Durchmesser geben, glattstreichen und einfrieren.

Zweiter Tag:

Pumpernickelbiskuit:

für 2 Scheiben mit 18 cm ø

  • 120 g Pumpernickel
  • 75 g Vollei
  • 60 g Zucker A
  • 15 g gemahlene Mandeln
  • 15 g Mehl
  • 45 g Eiweiß
  • 8 g Zucker B

Den Backofen auf 160 Grad vorheizen. Pumpernickel fein reiben oder mixen.Pumpernickel-Waldbeer-_1075-1 Vollei und Zucker A aufschlagen. Die Mandeln, den Pumpernickel und das Mehl unterheben. Das Eiweiß und den Zucker B zu festem Schnee schlagen und unter den Teig heben. Pumpernickel-Waldbeer-_1078-1Die Masse ca. 1 cm hoch auf Backpapier oder eine Silikonmatte streichen und ca. 15-20 Minuten backen. Abkühlen lassen und zwei Kreise mit 18 cm Durchmesser ausstechen.Pumpernickel-Waldbeer-_1081-1

Karamell-Vollmilch-Mousse:

Ich hatte für meine Torte zu wenig Mousse, daher habe ich hier die doppelte Menge aufgeschrieben. Solltet ihr etwas übrig haben, einfach  als Dessert naschen 😉

  • 60 g Zucker
  • 180 ml flüssige Sahne
  • 45 g Eigelb
  • 310 g Vollmilchkuvertüre (ich: Callebaut 33,6%)
  • 12 g Gelatine
  • 500 ml Schlagsahne

Kuvertüre fein hacken. Gelatine einweichen.  Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Mit der flüssigen Sahne ablöschen. Dabei immer weiter rühren. Das Eigelb in einen weiteren Topf geben und nach und nach mit der heißen Karamellsahne glattrühren. Pumpernickel-Waldbeer-_1082-1Bei milder Hitze zur Rose abziehen. Danach durch ein Sieb über die gehackte Kuvertüre gießen.Pumpernickel-Waldbeer-_1083-1 Die Gelatine unterrühren. Die Sahne schlagen und unter die etwas abgekühlte (ca. 30 Grad) Schokoladencreme ziehen.Pumpernickel-Waldbeer-_1086-1

Aufbau:

In eine Springform oder in einen Tortenring mit 20 cm Durchmesser wird zunächst ein Pumpernickelbiskuitkreis gelegt. Mit eine dünnen Schicht Vollmilchmousse bestreichen. Dann die gefrorene Waldbeerenscheibe darauf legen. Diese wieder mit der Schokomousse bestreichen. Als nächstes folgt wieder eine Scheibe Pumpernickelbiskuit, erneut Vollmilchmousse und als letztes die Scheibe Crème brûlée.  Einen Teil der Vollmilchmousse in einen Spritzbeutel füllen und die Seitenränder damit füllen. Die Torte mit der restlichen Mousse möglichst glatt streichen (nicht so wie bei mir 😉 ). Die Torte über Nacht (oder länger) einfrieren.Pumpernickel Torte

Dritter Tag:

Glaçage (Mirror glaze):

(Hier habe ich mich nicht an das Originalrezept gehalten!)

  • 175 g Zucker
  • 130 ml Wasser
  • 4 Bl. Gelatine
  • 100 ml Sahne
  • 20 g Kakao gesiebt und mit
  • 1 Teel. weiße Lebensmittelfarbe (Titandioxid) vermischt

Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Wasser und Zucker aufkochen lassen. Sahne und Kakao unterrühren, vom Herd nehmen und die Gelatine in der Flüssigkeit auflösen. Durch ein Sieb gießen und abkühlen lassen, bis sie beginnt zu gelieren. In dieser Zeit immer mal umrühren, um den richtigen Zeitpunkt zu erwischen. Hat die Glasur ca. 26 Grad müsste es klappen 😉 .

Die gefrorene Torte auf ein Rost stellen und unter dieses einen Teller o. ä. Die Glaçage von der Mitte aus über die Torte gießen und fließen lassen. Pumpernickel-Waldbeere-Vollmilch_1003-1 Pumpernickel-Waldbeere-Vollmilch_1004-1Durch die Kälte der Torte zieht die Glasur sofort an und geliert.

Garnitur:

  • 1 Eiweiß
  • 50 g Zucker
  • 1 Pr. Salz
  • etwas Kakao
  • etwas geschmolzene Schokolade
  • 6 Crêpes Dentelles oder Waffeln
  • geraspelte Zartbitterschokolade

Pumpernickel-Waldbeere-Vollmilch_1009-1Eiweiß und Zucker mit einer Prise Salz zu Eischnee schlagen. In einen Spritzbeutel mit Rundtülle füllen und auf ein Backblech Pilzhüte und -stängel spritzen. Die Pilzhüte mit etwas Kakao bestäuben. Bei 80 Grad ca. 1-2 Std. im Backofen trocknen lassen. Mit etwas geschmolzener Schokolade zu Pilzen zusammenkleben.

 

Die folgenden Arbeitsschritte solltet ihr erst kurz vor dem Servieren durchführen:

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Die Crêpes Dentelles grob zerbröseln und den Rand der Torte damit bestreuen. Die Pilze auf die Glasur setzen und rundherum die „Erde“ aus geraspelter Schokolade streuen.

Mit Klick auf den folgenden Link gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht: Pumpernickel-Waldbeere-Vollmilch Torte

Ja, ich weiß! Die Anleitung ist lang. Aber lasst euch nicht täuschen, denn man kann (und sollte) die einzelnen Arbeitsschritte über mehrere Tage verteilen. Die beiden Scheiben aus Creme brûlée und Waldbeeren hatte ich tagelang eingefroren, bis ich wieder Zeit hatte weiterzumachen. Genauso wie die fast fertige Torte, die ich erst weit später, glasiert und ausdekoriert habe.

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Jetzt wollt ihr aber sicher endlich wissen wie sie geschmeckt hat, oder? 😉

Ehrlich?? –   Der Pumpernickel in der Torte war nicht mein Fall :-/ . Mit diesem Urteil war ich nicht alleine, obwohl ich fairerweise sagen muss, dass es auch Liebhaber dieses ungewöhnlichen Geschmacks in einer Torte gab.  Doch nicht so schnell mit dem Urteil!! Denn die Cremes … Ein Traum … Ein absoluter Genuss! ❤

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Ich würde bzw. werde diese fabelhafte Torte bestimmt noch einmal zu einem besonderen Anlass backen. Dann jedoch mit einem Nussbiskuit, der meiner Meinung und meinem Geschmack nach, genial passen müsste. Bis auf die Menge der Karamell-Vollmilch-Mousse, die bei meinem Erstversuch nicht gereicht hat, klappte alles tadellos und das Backen hat mir große Freude gemacht.

Ich hoffe, ich konnte euch heute einen kleinen Augenschmaus liefern. Backen müsst ihr dann schon selber 😉 .

Habt es schön und seid ganz lieb gegrüßt

Eure MaLu ♥♥♥

Very british – Shortbread in 2 Varianten

Die Engländer sind für ihre Kochkünste ja nicht gerade berühmt. Ich muss aber einmal eine Lanze für sie brechen, denn ich finde, dass sie dafür ein wirklich feines Händchen für Süßigkeiten und Gebäck haben. Ich erinnere nur an Vanilla Fudge (dafür könnte ich sterben ;-)) , Scones und Shortbread.

Genaugenommen kommt das Shortbread aber eher aus Schottland, soviel ich weiß. Shortbread ist natürlich kein ‚kurzes Brot‘, sondern das short steht in diesem Fall für mürbe. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, wobei man am häufigsten den sogenannten Shortbreadfingers, in Streifen geschnittene an Finger erinnernde Kekse, begegnet und den Shortbread Rounds, bei denen der Teig entweder in Holzmodeln geformt, oder eben kreisförmig ausgerollt, in Tortenstücke unterteilt wird.

Ich zeige euch heute beide Varianten.

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True Highland Shortbread

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Coconut Wedges

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Entdeckt habe ich diese Rezepte in einem kleinen feinen Büchlein: Shortbread von Lucia und Theresa Baumgärtner. Eine Rezension zu diesem Buch findet ihr auf meiner Seite Bücherregal.

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♠♠♠

Beginnen wir mit den True Highland Shortbreads.

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Sie sind die Klassiker der Shortbread und sehr einfach herzustellen. Die Idee sie in einer rechteckigen Tarteform zu backen fand ich super! So erhält man automatisch später die erwünschte längliche ‚Fingerform’. Das Reismehl, das ihr in der Zutatenliste seht, war für mich erst ungewöhnlich. Nachdem ich mich aber belesen hatte, lernte ich, dass es dem Shortbread die typische feinkrümelige Konsistenz verleiht.

Zutaten für eine 10×35 cm Tarteform:

  • 125 g kalte Butter
  • 60 g Zucker
  • 60 g Reismehl
  • 125 g Mehl (Type 550)
  • 1 Prise Meersalz
  • Zucker zum Bestreuen

Die Butter in Würfelchen schneiden und zusammen mit den übrigen Zutaten schnell zu einem glatten Teig verkneten. Diesen Teig in Tarteformgröße ca. 1 cm dick ausrollen und in die gefettete Form legen. Mit einem Messer 2 cm breite Streifen einritzen und mit einer Gabel mehrfach einstechen. Die Form 30 min. in den Kühlschrank stellen.

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Den Backofen auf 150 Grad Umlauft vorheizen und das Shortbread  ca. 30-35 Min. backen. Danach noch heiß mit Zucker bestreuen und in Streifen schneiden. Gut abkühlen lassen und dann in einer Dose aufbewahren.

Mit Klick auf den folgenden Link gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht: True Highland Shortbread

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Zwei Dinge fand ich sehr wichtig bei der Herstellung:

Erstens: Schneidet das Shortbread noch heiß mit einem scharfen Messer in Stücke.

Zweitens: Lasst es dann komplett auskühlen, denn es ist sehr zerbrechlich, wenn es frisch gebacken ist!

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Weiter geht’s mit den Crisp Coconut Wedges:

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Hier braucht ihr nicht einmal mehr eine Backform, da der Teig einfach zu einem Kreis ausgerollt und gebacken wird. Im Originalrezept wurde mit kandierten Ingwerstückchen gebacken. Leider mag ich Ingwer so gar nicht und deshalb habe ich es mit Orangeat ersetzt, was geschmacklich sehr gut gepasst hat. (Ich bin eigentlich auch kein Orangeat-Fan). Aber zusammen mit dem leichten Kokosgeschmack – Lecker! Selbstverständlich könnt ihr auf die Originalzutat zurückgreifen. Je nach Geschmack !

Zutaten für einen ‚Kreis’von 20 cm Durchmesser:

  • 20 g Kokosflocken
  • 90 g kalte Butter
  • 45 g Zucker
  • 25 g gehackter kandierter Ingwer (ich habe Orangeat verwendet)
  • abgerieb. Schale 1/2 Bio-Limette
  • 135 g Mehl (Type 550)
  • 1 Prise Meersalz
  • Zucker zum Bestreuen

Die Kokosflocken werden vorab in einer Pfanne leicht geröstet. Den Ingwer, bzw. das Orangeat fein hacken. Die Limettenschale zur Häfte abreiben. Nun alle Zutaten mischen und mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig 1 cm dick zu einen Kreis von ca. 20 cm Durchmesser ausrollen und den Rand mit einem Kaffeelöffelstiel verzieren. Ich habe die ‚Tortenstücke‘ mit einem langen Schaschlikspieß angedeutet und den Teig eingestochen. Auf einem Blech bei 150 Grad Umluft ca. 35 Minuten backen. Sofort, noch heiß, mit Zucker bestreuen und in Stücke schneiden. Komplett abkühlen lassen.

Mit Klick auf den folgenden Link gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht: Crisp Coconut Wedges

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Ich war wirklich begeistert, wie einfach dieses leckere schottische Gebäck herzustellen ist und wie gelingsicher das Resultat. Es werden bestimmt nicht die letzten Rezepte aus diesem tollen Büchlein sein. Noch mehr tolle Tipps zum Thema Shortbread-Backen findet ihr auf dem Blog der Autorin : http://theresa.lu/recipes/patisserie/80-shortbread-backtipps. Vielen Dank dafür! 

Der buttrige Geschmack, die knusprige Konistenz – einfach klasse! Und ich habe immer gedacht, dass die gekauften schottischen Shortbreads (die nicht gerade billig sind!) lecker sind. Also gegen diese Exemplare – Kein Vergleich!Und dabei ungleich günstiger!

Juchuu, jetzt kann ich jederzeit diese tollen Kekse essen! Dafür gab es sogar von meinem Mann ‚Daumen hoch’ (Er mag eigentlich nur Schokoladenkekse ;-))

Ich wünsche euch ein wunderschönes, erholsames Wochenende

Eure MaLu ♥♥♥