Schoko-Kokos Würfel – leckere Häppchen für Chocoholics

Ahoj! ihr Lieben!

Ich weiß, eine eher ungewöhnliche Begrüßung hier, doch das hat natürlich seinen Grund 😉 . Wie bereits letzte Woche angekündigt, hatten wir uns etwas Tolles vorgenommen und das war eine Reise nach Prag .

Diese kleine Reise habe ich meinem Liebsten zum wohlverdienten (Un)Ruhestand geschenkt. (Ruhe wird mein lebhafter Mann garantiert nicht finden 😀 😀 )! Jedenfalls haben wir kurz nach seinem letzten Arbeitstag unsere Koffer gepackt und sind gen Süd-Osten in die Goldene Stadt an der Moldau aufgebrochen. Fünf Tage waren wir bei durchweg einfach traumhaftem Wetter unterwegs und haben uns diese lebhafte tschechische Metropole angesehen. Auch wenn mich leider die ganze Zeit eine furchtbare Erkältung gequält hat, haben wir wunderschöne Tage verlebt, kulinarische Delikatessen genossen und viel gesehen. Hier ein ganz kleiner Einblick für euch 🙂 .

Doch nun zu der kulinarischen Köstlichkeit, die ich euch heute mitgebracht habe. Das sind keine Trdelník (das ist dieses gedrehte gezuckerte Gebäck, was ich da oben nasche), noch sind es Koláči – Kolatschen, (gefüllte Hefeteigfladen) oder Böhmische Buchteln (Gottogott, hoffentlich hab‘ ich das alles richtig geschrieben!) . Auch wenn das alles sehr lecker ist. Ich serviere euch heute cremig schokoladige

Schoko-Kokos Würfel  

Drei köstliche Schichten könnt ihr genießen: Einen knusprig, buttrigen Sablé breton, eine himmlisch cremige Schokoladenganache mit Kokosmilch und eine, mit gerösteten Kokosflocken bestreute Meringue Schicht. 

Diese kleinen Leckerbissen waren so schnell verschwunden, dass ich fast nichts abbekommen hätte. Das ist so richtig was für Schokoliebhaber 🙂 .

 

Schoko-Kokos Würfel

Zutaten für eine eckige Form 22×22 cm mit Hebeboden (z.B. klick*) 

Teig (Sablé breton) P. Conticini

  • 175 g gesalzene Butter, geschmolzen
  • 90 g Puderzucker
  • 80 g gemahlene geschälte Mandeln
  • 2 Eigelbe (Eiweiß aufbewahren!)
  • 125 g Mehl
  • 1 Prise Meersalz

Den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Backform fetten. Wenn keine Form mit Hebeboden verwendet wird, sollte die Form so mit Backpapier ausgelegt werden, dass man später den Kuchen damit aus der Form herausheben kann! – Puderzucker, Mandeln und die geschmolzene, abgekühlte Butter in einer Schüssel schaumig rühren. Das Eigelb hinzufügen, danach das Mehl und das Salz ergänzen und den alles gut verrühren. Den Teig mit den Händen oder einem Teigschaber in die Form drücken und 15-20 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen.

{Tipp: Eine Leserin hat statt einer quadratischen zwei 16er Springformen verwendet}

Schokoladenganache

  • 300 g hochwertige dunkle Schokoladenkuvertüre (ich: klick*)
  • 40 g Butter
  • 150 g Kokosmilch
  • 50 ml Sahne
  • 150 g Mascarpone (Raumtemperatur)

Schokolade und Butter über dem Wasserbad schmelzen. Kokosmilch und Sahne aufkochen und in drei Portionen zur Schokolade geben. Jedesmal gut glattrühren. Zum Schluss die Mascarpone unterrühren. Die Ganache auf dem abgekühlten Teig streichen und in den Kühlschrank stellen.

Italienische Meringue

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 95 g Zucker
  • 40 ml Wasser

Zucker und Wasser in einem Topf bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Köcheln lassen (ohne umzurühren) bis der Zuckersirup eine Temperatur von 180 Grad erreicht hat. Dann beginnen, das Eiweiß mit dem Salz zu Eischnee schlagen. Den Zuckersirup, der inzwischen 12o Grad heiß ist, in feinem Strahl während des Mixens in den Eischnee fließen lassen. Weiterschlagen bis die Meringue auf gut 30 Grad abgekühlt ist. Anschließend glatt auf der Schokoladenganache verstreichen.

  • 45 g Kokosflocken

Die Kokosflocken in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten und die Meringueschicht damit bestreuen. Den Kuchen im Kühlschrank ganz abkühlen lassen. Kurz vor dem Servieren den Kuchen aus der Form heben und in ca. 4 x4 cm Würfel schneiden. Nach jedem Schnitt das Messer sauberwischen!  Die Würfel sollten kühl serviert werden, um zu vermeiden, dass die Baiserschicht herunterrutscht.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Leider kann ich nun keine Angaben machen, wie lange dieser Kuchen hält … er war einfach zu schnell weg 😉 ! Da er aber gar nicht kompliziert zuzubereiten ist, backen wir halt einen neuen, nicht wahr 😉 ?

Tja, für uns bricht nun eine neue Zeit an, denn mein Mann ist ja ab jetzt immer zu Hause und ich bin mal gespannt, wie wir beiden damit klar kommen 😉 . Ich muss aber ja noch ein paar Jährchen arbeiten und so kann ich ich ja vielleicht in Zukunft darauf freuen, das ein Teil der Hausarbeit nun schon getan ist, wenn ich heimkomme 😉 😉 😉 .

Ahoj!

ganz liebe Grüße und einen sonnigen Sonntag 😉

Eure MaLu ♥♥♥

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Genießerreise durch Frankreich und Italien

Ihr Lieben!

Ich melde mich zurück von zweieinhalb Wochen wunderschönstem Urlaub in Frankreich und Italien.

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Hach, 17 Tage gefüllt mit Sonne, Entdeckungen, Entspannung, kulinarischen Genüssen und unglaublich lieben Menschen ❤ . Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll – am besten am Anfang 😉 .

Ihr wisst ja, dass wir mindestens einmal im Jahr nach Italien fahren „müssen“. Es ist halt die Heimat meines Mannes, der zwar Deutscher ist, aber in Italien aufgewachsen ist und dadurch im Herzen Italiener bleibt. Durch ihn habe auch ich mich in dieses wunderschöne Land verliebt. In diesem Jahr sollte das Ganze nun aber anders verlaufen, denn ich habe ja noch eine zweite Liebe, nämlich die zu Frankreich. Leider war ich viel zu selten dort, sicher auch wegen der Sprachbarriere, denn mein bisschen Schulfranzösisch lässt doch sehr zu wünschen übrig. Da ich mich aber schon in Paris erfolgreich ‚durchgeschlagen‘ hatte, fasste ich diesmal Mut. Ein bisschen Überzeugungsarbeit musste ich bei meinem Mann allerdings vorab leisten 😉 😉 .  Ich wollte unbedingt einmal ins Elsass und in die Provence, bevor wir nach Italien in unser geliebtes Alassio in Ligurien fahren würden.

P1060863_bearbeitet-1 Unsere ersten Urlaubstage verbrachten wir also in Colmar, in einem winzigen typisch elsässischem Häuschen mitten in der Innenstadt. Das Bummeln durch die Altstadt, die mit Kanälen durchzogen ist und die von Fachwerkhäusern mit gut erhaltenden historischen Fassaden gesäumt werden, war ein Genuss. P1060858_bearbeitet-1 Die Sonne schien und wir machten Halt und tranken ein Gläschen Wein (Vin d’Alsace) und genossen die Elsässer Spezialitäten. Jetzt konnte ich zum ersten Mal meine dürftigen Französischkenntnisse hervorkramen 😀 . Allerdings sprechen hier doch viele auch Deutsch. In einem Restaurant, das uns unsere Vermieterin empfohlen hatte, habe ich den weltbesten Flammkuchen gegessen. So knusprig und lecker! P1060841_bearbeitet-1 Endlich konnte ich einmal Iles flottantes, ’schwimmende Inseln‘ aus Eischnee auf Creme anglaise mit köstlichem Mandelkaramell übergossen, probieren. P1060842_bearbeitet-1 Nicht zu vergessen den allgegenwärtigen Kouglof P1060891_bearbeitet-1 und die Brezeln, den Munsterkäse, das Sauerkraut und, und, und…  Ehrensache, dass wir uns bei einem Weinbauern mit köstlichem Gewürztraminer eindeckten 😉 . Was ich zuvor nicht wusste war, dass das Elsass die Heimat unglaublich vieler Störche ist. Fast auf jedem Kirchturm war ein Nest zu entdecken. P1060860_bearbeitet-1

Kennt ihr die wunderschönen gusseisernen Töpfe von STAUB? Nur wenige Kilometer von Colmar entfernt, im benachbarten Turckheim, findet man ein Outlet dieser Firma. Hier haben wir uns einen lange gehegten Wunsch erfüllt und uns einen STAUB Cocotte in basilikumgrün geleistet. In 2. Wahl bekommt man ihn dort mit ca. 30 % Ermäßigung. Zwar ist er damit auch noch ziemlich teuer, aber unser Schätzchen geben wir nicht mehr her 😉 ! Hier ein kleiner Blick in den Laden.

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Nach drei Tagen zogen wir dann weiter durch die Schweiz, über Lyon, in die Provence. Genau genommen nach Vaison La Romaine, einer französischen Kleinstadt in der Region Provence-Alpes-Côtes d’Azur, in der es eine große Ausgrabungsstätte römischer Anlagen zu sehen gibt. Ein wunderschönes provencalisches Haus eines liebenswerten Ehepaares erwartete uns hier.

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Wir wurden von Brigitte und ihrem Mann Michel buchstäblich mit offenen Armen und offenen Herzen empfangen.  Die ‚Chemie‘ stimmte sofort zwischen uns. Ein Hund, der schneeweißer Kater  Bizou mit den verschiedenfarbigen Augen

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und das süße, zahme Kaninchen namens Chocolat,P1070040_bearbeitet-1 das im Garten hoppelte, leben dort einträchtig nebeneinander. Wir wohnten in einem Zimmer, das nach Lavendel duftete, mit Aussicht auf die provencalischen Berge und bekamen von Brigitte ein Frühstück serviert, das seinesgleichen suchte. Wir waren im Himmel gelandet ❤ !

Von Vaison La Romaine aus starteten wir nun unsere Ausflüge durch die Provence. Leider waren wir für die Lavendelblüte noch ein winziges bisschen zu früh. 1-2 Wochen später wäre es perfekt gewesen. Dafür blühte überall der Ginster und die ganze warme Luft war erfüllt von seinem Duft. Der provencalische Markt im benachbarten Nyons hat uns unglaublich gut gefallen. Was es da alles zu sehen, zu riechen und zu schmecken gab! Markt Nyons

Danach besichtigten wir das Schloss von Grignan und die Chocolaterie Le Comptoir de Mathilde in Tulette, wo ich mir ein Gläschen Praliné Noisette mitnahm. Pictures_2487_bearbeitet-1Pictures_2482_bearbeitet-1

Am nächsten Tag reisten wir nach Avignon. Am bekanntesten ist dort der Papstpalast und natürlich die berühmte und besungene Pont d’Avignon, die ja nur noch zur Hälfte besteht, da sie schon 1660 von Hochwasser zerstört wurde.

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Pont Saint-Bénézet

Ihr ahnt ja nicht, wie heiß es war, als wir die Fotos gemacht haben 😀 ! Ein wunderschöner Park oberhalb des Papstpalastes bot uns angenehmen Schatten.

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Doch es zog uns dann doch weiter und so stiegen wir ins klimatisierte Auto und fuhren weiter durch die wunderschöne Landschaft nach Orange. Pictures_2269_bearbeitet-1

Eine entzückende Stadt mit einem überwältigenden Römischen Theater aus dem 1. Jhd. n. Chr., das immer noch für Konzerte u. ä.  genutzt wird. Hier informierten wir uns mit einem Audioguide, der uns total faszinierend in die alten Zeiten zurück katapultierte. Absolut sehenswert! P1070014_bearbeitet-1

Ach, es gibt noch so viel zu erzählen! Die Nougatherstellung  bei Le Chaudron d’Or in Montélimar,P1060943_bearbeitet-1

das unglaublich leckere Essen, in dem von Brigitte empfohlenen Bio Restaurant O’Naturelles in Vaison La Romaine

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und immer wieder die schier grenzenlose Freundlichkeit von Brigitte und Michel.

Merci, Merci beaucoup, ❤  an dieser Stelle noch einmal an Brigitte! Wir konnten uns beim Abschied kaum trennen und es floss sogar ein kleines Tränchen. Wir kommen ganz bestimmt wieder!

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Es wartete aber ja noch unser drittes Ziel auf uns, nämlich unser geliebtes Alassio, das an der italienischen Rivieraküste zwischen Genua und Ventimiglia liegt. Hier sind wir schon zahlreiche Male gewesen, dies ist der Ort an dem ich vor vielen Jahren zum ersten Mal von meiner, damals noch ganz frischen Liebe 😉 , Italien gezeigt bekam. Vielleicht hängt auch deshalb unser ❤ an diesem Ort.

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Alassio

Unsere Wohnung lag sensationell, direkt am Strand, nur der Corso, die Flaniermeile, die es in jedem italienischen Ort gibt, war zu überqueren. Aus dem Fenster sahen wir das Meer und den Strand, nachts hörte man nur die Wellen. Herrlich!

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Alassio, Via Roma – Abendlicher Blick aus unserem Fenster

Die Ankunft hier empfanden wir wie eine Vollbremsung nach all den entdeckungsreichen Touren und allen neuen Erfahrungen. Hier hieß es, sich erst einmal auf die italienische Zeiteinteilung einstellen. Es war immer noch unglaublich warm und so haben wir viel geschlafen, am Strand unter dem Sonnenschirm gelegen und im Meer gebadet. Wir fuhren zum  Olivenbauern unseres Vertrauens, Frantoio Bestoso  in die Berge nach Stellanello, wo es auch eine total urige Trattoria gibt, in der mein Mann grundsätzlich (angeblich köstliches :-/ ) Coniglio alla Ligure verspeist, nicht ohne (ebenfalls grundsätzlich 😉 ) von mir einen Rüffel zu kassieren, weil ich doch Kaninchen so liebe. Allerdings nicht gebraten!!

Stellanello ist nur ein winziges Dörfchen in den Bergen hinter Andora, jedoch empfinden wir es jedesmal als magischen Ort. Hier steht die Zeit still und wir können Stunden an dem Bach, der an dem Örtchen vorbei fließt, verbringen. Hier hört man nur das Plätschern des Wassers und das Summen der Libellen. Ich habe zig Fotos gemacht! Hier ein kleiner Einblick:

Stellanello

Stellanello

Hier kommt die Seele wirklich zur Ruhe.

Doch ein Termin lag noch an. Und zwar einen Besuch bei unseren lieben, italienischen Freunden Gisella und Raffaele. Das ganze Jahr freuen wir uns darauf, sie wiederzusehen. Gisella ist eine ‚Sandkastenfreundin‘ meines Mannes und wohnt in Mondovì immer noch in der Nähe von Fossano im Piemont, wo sie gemeinsam aufgewachsen sind. Also fuhren wir an einem Tag die gut 100 km gen Norden nach Mondovì, ein wunderschönes historisches Städtchen, das in den piemontesischen Bergen liegt.

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Mondovi

Schon von weitem sieht man die Kirchtürme der Stadt. Nach einer herzlichen Begrüßung luden uns Gisella und Raffaele zu einem delikatem Mahl ins Ristorante La Borsarella ein, wo wir nicht nur himmlisch saßen, sondern auch genauso gut speisten.

Menü

Extra für die deutsche Foodbloggerin 😉 wurde ein köstlicher Dessertteller zusammengestellt. Lecker, oder?   Apropos:  Gisella hat an diesem Tag ein deutsches Wort dazugelernt! Neben ‚Achtung, Achtung‚ und ‚Kartoffel‚ konnte sie nach diesem Menü das Wort ‚Lecker‘ in ihren Wortschatz aufnehmen 😀 . Das spricht doch für sich…

Danach zeigten sie uns das Castell von Carrù in dem noch heute, der Legende nach, die Dama Blu spukt. Sie war die Frau des Grafen von Carrù und wurde durch einen Pfeilschuss ermordet. Damals trug sie ein blaues Kleid und noch heute sucht sie ihren Mörder. Nach ihr benannt wurden auch die Baci della Dama Blu, eine köstliche Süßigkeit, die in der ansässigen Pasticceria Durando hergestellt werden. Wir haben uns dort eine Erfrischung genehmigt und ich habe die zauberhaften Bäckereien bewundert. Als mein Mann die beiden Damen darüber informierte, dass auch meine Liebe dem Backen gilt, gab es eine herrliches Tohuwabohu, ein Fototermin und eine Handvoll Baci 🙂 . Danke, nochmal ! Soo lieb!!  Pictures_2215_bearbeitet-1

 

Danach mussten wir uns leider auch schon von Gisella und Raffaele verabschieden. Die beiden haben uns wieder einmal einen unvergesslichen Tag bereitet.

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Mille grazie per la bellissima giornata e un grande abbraccio a Gisella e Raffaele! ❤ ❤

Aber jeder Urlaub geht einmal zu Ende. Wer bis hier mit dem Lesen durchgehalten hat, hat eine Ahnung davon bekommen, wie sehr wir diese Tage genossen haben. Gebacken wurde hier heute zwar nicht, aber ich hoffe es hat euch trotzdem Spaß gemacht, uns auf unserem Rückblick auf die Reise durch Frankreich und Italien zu begleiten. Mit dem Wahrzeichen von Alassio, den beiden küssenden Fischen verabschiede ich mich von Euch…

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…und wünsche euch einen wundervollen Sonntag ❤ .

Liebste Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

Paris mon amour – Patisserien, Köstlichkeiten und Schätze

Bonjour ihr Lieben!

Oui, oui ich bin zurück aus Paris! Meine Tochter und ich haben 4 wundervolle Tage hinter uns und glaubt mir, mein Blutzuckerspiegel ist immer noch hoch 😉 !

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Abflughalle um 5:45 – noch etwas müde

 

Wenn zwei Mädels wie wir losgelassen werden, dann ist keine Pâtisserie vor uns sicher. Das Wetter hat uns zwar einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, aber davon haben wir uns nicht unterkriegen lassen. Wozu gibt’s schließlich Regenjacken? Wir hatten das Glück eine winzig kleine Wohnung im vierten Stock (ohne Lift!) mitten im Marais bewohnen zu dürfen, also mitten im beliebten und belebten Jüdischen Zentrum Paris‘ mit seinen vielen kleinen Läden und Cafés.Von dort aus haben wir meist zu Fuß die ganze Stadt erkundet, haben Shoppingbummel gemacht, Sightseeing und natürlich Pâtisserien ausgekundschaftet 😉 .

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Boulangerie Beaumarchais – Bastille

Da wir uns im letzten Jahr schon durch all die namenhaften Genusstempel wie Ladurée, Lenôtre und Pierre Hermé gefuttert hatten, hatten wir uns diesmal eigentlich nur La Pâtisserie des Rêves fest vorgenommen und ansonsten alle, die uns so auf dem Weg begegneten. Nicht zuletzt unsere ‚Frühstückspâtisserie‘ Miss Manon, die wir uneingeschränkt weiterempfehlen können.

Hier seht ihr mal eine kleine Auswahl an Köstlichkeiten, die wir leider nicht alle probieren konnten:

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Ach, ich könnte noch zig Fotos einfügen (entschuldigt die Qualität, denn ich hatte nur meine kleine Digitalkamera mitgenommen und das Wetter hat das übrige erledigt), mit Köstlichkeiten eine schöner und leckerer als  die andere ❤ . Nicht zu vergessen, die Baguettes, Croissants, Briôche und Viennois:

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La Pâtisserie des Rêves stach allerdings wirklich heraus. Im strömenden Regen stolperten wir in den von außen etwas unscheinbaren Laden

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La Patisserie des Reves

und wurden von einem exklusiven, futuristischem und dennoch gastlichem Ambiente überrascht.

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La Patisserie des Reves

Die überaus freundliche und hilfsbereite Verkäuferin stand uns mit Rat und Tat zur Seite und so verließen wir das Geschäft mit ‚fetter Beute‘  😀 . Wir hatten uns, unter anderem (Briôche und Kouign amann), ein Tablett mit einer Auswahl an Miniaturausgaben der Originale ausgesucht, um sie kurze Zeit später (oh Wunder, die Sonne schien!) auf einer Parkbank genüsslich schwesterlich zu teilen. Kinder, was für ein Genuss!! Da schmeckte man wirklich den Unterschied! Foto 10.05.14 15 00 10

Ihr meint, die sähen gegenüber den oben gezeigten Fotos ja nicht besonders spektakulär aus? Das vielleicht nicht, aber der Geschmack! Unvergleichlich! Es müssen wirklich die besten Zutaten sein, die hier verwendet wurden.

Aber nicht nur ans Kuchen essen haben wir gedacht, sondern auch ans Kuchen backen. Da stand für uns natürlich das Traditionsgeschäft für Gastronomie- und Küchenbedarf DEHILLERIN auf dem Programm. Dieser Laden ist gleichzeitig Fundgrube und Museum in einem. Hier ist die Welt stehen geblieben, zumindest was die Einrichtung angeht. Ansonsten bekommt man alles was das Herz eines Koches oder Bäckers begehrt. Hier kaufen sogar Sterneköche ein.

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E. Dehillerin

Aber nicht nur die, sondern auch Tessa und ich 😉 . Und das nicht zu knapp! Aber auch einige Ecken weiter begegneten uns noch weitere tolle Geschäfte mit einer wahnsinnigen Auswahl, darunter La Bovida und nicht zuletzt MORA. Ein paar Schritte weiter findet sich ein ebenfalls alteingesessenes Geschäft für Gourmets, nämlich G. Detou. Diesen Tipp fanden wir in dem ebenfalls neu erstandenen Backbuch von Christophe Felder. Hier gibts alle Zutaten für Pâtisserie und Küche, die man längst nicht überall bekommt. Gut, dass das Limit des Koffergewichts beschränkt ist, kann ich da nur sagen ;-).

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G. Detou

 

Ja, ja, ich weiß! Jetzt wollt ihr natürlich wissen, was ich so mitgebracht habe. Na, dann schaut mal:

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Geht doch eigentlich, oder? Na gut, das sind natürlich nur die Backsachen – von den anderen Schätzen und den Pfunden auf der Hüfte wollen wir mal lieber nicht sprechen … 😉 .

Hier möchte ich meinen Bericht schließen. Heute gibt’s mal kein Rezept, denn das würde die Länge des Posts doch etwas sprengen und außerdem möchte ich mich jetzt noch etwas zu meinem lieben Mann setzen, der schließlich die letzten Tage hier allein die Stellung halten musste.

Diese kleine Reise ,mit meiner lieben Tessa, in eine der schönsten Städte Europas, war mal wieder eine kleine, wertvolle Perle auf meiner Lebenskette, für die ich sehr dankbar bin.

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Au revoir, ihr Lieben! Schön, dass ihr hier bei mir vobeigeschaut habt ❤ !

Eure MaLu ♥♥♥

 

 

 

 

= Eine kulinarische Entdeckungsreise = Erstes Ziel: ITALIEN – Crostata al limone

Wir bloggen uns um die Welt

Als Sarah, vom Blog ‚Das Knusperstübchen’, mir vor kurzem von ihrer Idee eines Blogger-Events mit dem Titel ‚Kulinarische Entdeckungsreise’ schrieb, war ich sofort begeistert. Sich zusammen mit anderen Foodbloggern um die Welt zu kochen oder backen? Tolle Idee!

Gesagt – Getan!  Sarah macht den Reiseleiter und hat den Reiseplan fest in die Hand genommen und wir Foodies haben unsere Bündel mit feinen Rezepten drin geschnürt. Die kulinarische Entdeckungsreise kann beginnen. Jeden Freitag machen wir an einem Ort der Welt halt und dann wird aufgetischt. Wir (das sind außer mir noch 10 weitere Bloggerinnen) laden euch ein mit uns auf Reisen zu gehen. Lasst euch überraschen und mit den landestypischen Spezialitäten verwöhnen.

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Die Reise beginnt

Seid ihr alle angeschnallt?   Hat euch die Reiselust gepackt?   Na, dann los!

 Ready for take-off!

Italien

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Na, und wo anders sollte es mich auf unserer kulinarischen Reise hin verschlagen, als ins schöne Italien! Unsere Liebe zu Italien ist euch ja hinlänglich bekannt und ich muss gestehen, dass wir oft daran denken, später einmal für längere Zeit dort zu bleiben. Na, mal sehen was noch kommt ^^. Auf jeden Fall lieben wir die italienische Küche und die Gastfreundschaft, die wir dort allgemein und insbesondere bei unseren italienischen Freunden Gisella und Raffaele genießen dürfen. Hach, ihr könnt euch nicht vorstellen, wie unglaublich herzlich wir bei Ihnen aufgenommen werden. ♥ Die Tafel biegt sich von landestypischen Leckereien und selbstgemachten Köstlichkeiten. Und  nach wunderbaren Stunden voller Plaudern und Lachen wird unser Auto noch bis an das Dach mit selbstgetrockneten Kräutern und anderen Spezialitäten beladen.

Und nun schaut mal was ich euch mitgebracht habe:

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Eine Crostata al limone nach einem original italienischem Rezept.

Anders als in Deutschland isst man in Italien gern Kuchen zum Dessert. Oft sind es flache, mit Frucht gefüllte Mürbeteig Tartes. Und genau so eine Köstlichkeit habe ich für euch auf meiner kulinarischen Entdeckungsreise ausgesucht.

Mögt ihr auch so gern Zitronen? Am besten eignen sich natürlich immer diese tollen Amalfi-Zitronen. Nur leider bekommt man sie hier schwer. Ich musste also auf gewöhnliche Bio(selbstverständlich) – Zitronen vom Markt zurückgreifen.

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Eine Crostata wird immer aus zartem Mürbeteig hergestellt. Die Füllung meiner Tarte besteht aus einer leckeren, puddingsartigen Zitronencreme, die von einem knusprigem Gitter bedeckt wird.

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Dazu ein Gläschen selbstgemachten Limoncello – aahh, ein Genuss! (Das Rezept von Gisella werde ich euch demnächst auch verraten ;-)) Natürlich könnt ihr die Crostata auch zum Nachmittags Kaffee genießen. 🙂

Und so wird‘ gemacht:

Teig:

  • 180 g Butter
  • 120 g Puderzucker
  • 50 g gemahlene Mandeln oder Kokosflocken
  • 1/2 Teel. abgeriebene Zitronenschale
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei  Gr.L
  • 300 g Mehl

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Alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig verkneten und, in Frischhaltefolie verpackt, ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit:

Zitronencreme:

  • 250 ml Milch
  • 250 m flüssige Sahne
  • 2 Eigelbe
  • 50 g Maisstärke
  • 120 g Puderzucker
  • 60 ml Zitronensaft
  • Abrieb von 3 Bio-Zitronen

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Für die Füllung in einem Topf die Eigelbe mit dem Puderzucker verrühren. Maisstärke hinzufügen und nach und nach die kalte Milch und Sahne, sowie den Zitronenabrieb dazu geben und glattrühren. Das Ganze jetzt auf dem Herd aufkochen lassen. Dabei gut rühren! Ihr erhaltet eine dicke Creme, die ihr nun in eine gekühlte Schüssel füllt und dort mit dem Zitronensaft glattrührt.

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Jetzt geht’s weiter mit der Crostata:

Dann den Backofen auf 180 Grad vorheizen und eine Tarteform mit ca. 27 cm Durchmesser einfetten. Ihr könnt natürlich eine normale Metall-Tarteform benutzen. Ich habe aber meine geliebte Italienische Keramikform gewählt, sie eingefettet und mit zwei breiten Streifen Backpapier ausgelegt. Auf diese Weise kann ich die abgekühlte Crostata später gut herausheben, wenn ich möchte.

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Jetzt wird gut die Hälfte des Teiges ausgerollt und die Form damit ausgelegt.

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Dort hinein füllt ihr die Zitronencreme.

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Den restlichen Teig ebenfalls ausrollen und in ca. 1,5 – 2 cm. breite Streifen schneiden. Das geht besonders gut mit einem Ausradler.

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Diese Streifen nun im Gittermuster auf der Tarte auslegen und den Teig am Rand etwas darüber klappen.

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Jetzt noch ca. 40 Minuten bei 180 Grad backen und….

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…fertig ist eure original italienische, zartknusprige zitronige Crostata al limone. 

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Aus den Teigresten habe ich kleine Koffer- bzw. Geschenkanhänger ausgestochen. Sind die nicht schön? Ich habe die Form bei Etsy gefunden.

Hach, Bella Italia! Und schon müssen wir Abschied nehmen. Aber, keine Sorge! Die Reise geht ja weiter.

Schon am kommenden Freitag reisen wir mit Katrin, vom Blog ‚Geschmacks-Sinn’, weiter nach Frankreich. Was uns dort wohl erwartet? Ich bin schon soo gespannt!! Bei Katrin gibt’s eigentlich nur leckere Sachen! Schaut doch mal bei ihr vorbei und holt euch schon mal Appetit .

Arrivederci e tanti saluti

MaLu ♥♥♥

Sarahs Linkin

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