Orangen-Pistazien Mini Cupcakes

Ups, diese Woche ist aber schnell vergangen 😀 !! Die Zeit mit meinen Lieben vergeht aber auch immer viel zu schnell! Ihr kennt das bestimmt. Doch erst einmal möchte ich mich bei euch allen für die vielen lieben Geburtstagsglückwünsche hier, auf Facebook und Instagram bedanken ♥♥♥ . Ich habe mich über jeden einzelnen super gefreut!! orangen-pistazien-minicupcakes-1

Meinen Geburtstag habe ich (trotz des für Bloggerkreise hohen Alters 😉 ) richtig genossen 😀 . Unsere Kinder und meine lieben Freunde waren hier und haben tatkräftig bei der „Vernichtung“ des Kuchenbuffets geholfen. Mousse au chocolat Törtchen, KiBa Törtchen, Zitronenkuchen und eine Charlotte Exotic standen zur Auswahl. Es sei nur so viel gesagt – viel blieb nicht übrig 😉 .

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Erfreulicherweise wurde geschwärmt und genossen. Doch es gab auch die ein oder andere „Beschwerde“, das alles sei ja immer so kompliziert, was ich da backen würde. Hm, so ganz kann ich nicht abstreiten, dass ich die Herausforderung beim Backen liebe und dass mich das vermeintlich Komplizierte besonders anzieht.

ABER! Seht her: Ich kann auch einfach!!! 😀

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Diese Mini Cupcakes sind „piepeinfach“ und trotzdem superlecker und voller herrlicher Orangen- und Pistazienaromen. Die sind so schnell und einfach gezaubert – die kann wirklich jeder hinkriegen! Jetzt wird keine Ausrede mehr geduldet!! 😀

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Orangen-Pistazien Mini Cupcakes

Zutaten für ca. 40-50 Mini Cupcakes

Teig:

  • 1 Ei Gr. L
  • 170 ml Buttermilch
  • 80 g Butter, geschmolzen
  • Abrieb von 1 Bio Orange
  • 30 ml Saft einer Bio Orange
  • 150 g Zucker
  • 230 g Mehl
  • 2 gestrichene Teel. Backpulver
  • 1 El fein gehackte Pistazienkerne
  • 1 El Orangenmarmelade

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Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze aufheizen.- Ei, Buttermilch und die flüssige Butter verrühren. Orangensaft und -schalenabrieb hinzufügen. Zucker, Mehl und Backpulver vermischen und zusammen mit den gehackten Pistazien und der Orangenmarmelade mit einem Löffel unter die flüssigen Zutaten rühren bis alles vermengt ist.  Den Teig in die Mulden einer gut gefetteten Minimuffinform* geben. Dabei die Mulden nur gut halbvoll füllen! Besonders sauber gelingt das, wenn man den Teig zuvor in einen Spritzbeutel gibt. Bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen. Auf einem Rost abkühlen lassen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Pistaziencreme:

  • 70 g Mascarpone
  • 40 g Pistazienpaste (gekauft oder selbstgemacht)
  • 200 g Schlagsahne
  • 1 gestr. Essl. Zucker
  • fein gehackte Pistazien u. ggf. Goldflöckchen zum Bestreuen

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Mascarpone und Pistazienpaste glattrühren. Sahne mit dem Zucker steifschlagen und unter die Pistaziencreme heben. In einen Spritzbeutel mit französischer Sterntülle* füllen und Tupfen auf die abgekühlten Küchlein spritzen. Mit fein gehackten Pistazien bestreuen und servieren. Etwas Goldflitter verleiht den Mini Cupcakes Glanz 😉 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

 

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Und woran denkt man wenn man Orangen und Pistazien hört? Genau! An Italien  und speziell an Sizilien. Genau dorthin führt uns nämlich unser diesjähriger Urlaub, auf den ich mich schon wie ein Schneekönig freue!! Allerdings müssen wir noch ein paar Monate aushalten bis es endlich soweit ist. orangen-pistazien-minicupcakes-3

Doch wozu haben wir unser tolles GranGusto Geschäft hier in Rendsburg? Dort gibt es zu jeder Zeit Italienfeeling  ♥ . Gerade an diesem Wochenende steht wieder ein Tasting diverser italienischer Köstlichkeiten, wie z.B. einer Colomba aus Hefeteig, einem italienischen Osterkuchen in Form einer Friedenstaube, an. Und als Michaela, die Chefin des GranGustos, mich fragte, ob ich nicht eine Kleinigkeit beisteuern könne, habe ich mir diese Orangen-Pistazien Mini Cupcakes ausgedacht, mich im GranGusto mit den Zutaten eingedeckt und mit dem Backen losgelegt 🙂 .

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Und während ihr jetzt euren Backofen anmacht, träume ich mich nach Italien und wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Liebste Grüße

Eure MaLu  

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Sonne auf dem Teller – Pistazien Cheesecake mit Aprikosen

Da ist er er endlich, der heißersehnte Pistazien Cheesecake mit Aprikosen 

Pistaziencheesecake mit Aprikosen 1

Auf dieses Rezept warten tatsächlich schon ein paar Leutchen, denn viele von denen, die probiert hatten, kamen hinterher zu mir, sahen mich verzückt an und schwärmten von dem Pistazienaroma und der Kombi mit dem fruchtigen Aprikosenkompott. „Hach, war dein Kuchen wieder lecker!“ klang es mir entgegen. Ob ich mich wohl gefreut habe? 😀

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Der Plan für diesen Cheesecake entstand, weil ich noch so viele Aprikosen in der Obstschale hatte, die komischerweise alle einen unterschiedlichen Reifegrad hatten. Deshalb dachte ich mir, ich koche einfach ein Kompott daraus und verteile es auf einem Cheesecake. Pistazienpaste hatte ich auch noch im Schrank. Also konnte ich meine Idee, einen marmorierten Pistazien Cheesecake zu backen gleich in die Tat umsetzen 🙂 .

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Ich hätte mir zwar gewünscht, dass die Marmorierung von grün und weiß deutlicher im Anschnitt zu sehen wäre. Doch da ich ungefärbte Pistazienpaste verwendet habe (ist doch sowieso viel besser!) , war dieser Effekt eher dezent. Wer sich den Kontrast aber stärker wünscht, muss zu Lebensmittelfarbe greifen.

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Dafür war der Geschmack umso fabelhafter! Besonders der Boden, bestehend aus Hafercookies und gemahlenen Pistazien, blieb richtig schön knusprig und harmonierte schön  mit den restlichen Zutaten.

 

Pistazien Cheesecake mit Aprikosen

Boden 18 cm Ø

  • 130 g Haferkekse (ich habe die ‚dicken‘ von Rewe verwendet)
  • 30 g gemahlene Pistazien
  • 1 Prise Salz
  • 60 g flüssige Butter

Pistazienboden

Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze aufheizen. Die Kekse in einen Gefrierbeutel geben und mit einem Nudelholz oder Fleischklopfer zu Krümeln klopfen. Kekskrümel, Pistazien und Salz mit der flüssigen Butter vermengen und die so entstandenen Streusel in einer mit Backpapier ausgelegten Springform festdrücken. 10 Minuten bei 180 Grad vorbacken. Anschließend den Backofen auf 160 Grad herunter regeln!

Pistazien Cheesecakemasse

  • 350 g Frischkäse
  • 140 g Magerquark
  • 90 g Zucker
  • 1 El. Vanillezucker
  • 20 g Speisestärke
  • 1 Ei Gr. L
  • 40 g flüssige Sahne

Frischkäse, Quark, beide Zuckersorten und die Stärke in einer Schüssel verrühren. Das Ei mit der Sahne verquirlen und mit einem Teigschaber unter die Cheesecakemasse rühren. Nicht mixen oder aufschlagen, dann reißt der Cheesecake nach dem Backen leichter und das wollen wir ja vermeiden 😉 . Teilt die Masse in zwei gleiche Teile und gebt die erste Hälfte schon einmal auf den vorgebackenen Keksboden. Unter die zweite Cremehälfte rührt ihr nun …

  • 50 g Pistazienpaste (gekauft oder selbstgemacht)
  • 1 El flüssige Sahne

Pistaziencheesecake

… und füllt diese grünliche Creme (je nach Färbung der Pistazienpaste) auf die helle Creme. Mit einer Gabel, die ihr kreisförmig dreht, marmoriert ihr nun beide Schichten. Noch einmal die Oberfläche glattstreichen und nun geht der Cheesecake für 35-40 Minuten bei 160 Grad in den Backofen. Die Mitte des Cheesecakes darf am Ende der Backzeit noch wabbeln. Öffnet dann den Backofen und lasst den Kuchen bei geöffneter Backofentür auf Raumtemperatur abkühlen. Der Cheesecake sollte nun eine Nacht im Kühlschrank verbringen.

Aprikosenkompott

  • 300 g frische Aprikosen
  • Saft einer halben Orange
  • ca. 50 g Zucker oder nach Geschmack
  • 1 El Stärkemehl

Deko:

  • 1 frische Aprikose
  • gehackte Pistazien

Aprikosenkompott

Die Aprikosen würfeln und zusammen mit dem Orangensaft und dem Zucker aufkochen. Wenn die Aprikosen zusammenfallen und weich werden, rührt ihr die Stärke mit etwas kaltem Wasser in einem Schälchen glatt und gebt sie nach und nach zum  köchelnden Aprikosenkompott. Nur so viel, dass die Konsistenz stimmt! Das Kompott abkühlen lassen und dann auf dem Cheesecake verteilen. Vor dem Servieren mit den Spalten einer frischen Aprikose und grob gehackten Pistazien bestreuen.

Beim Klick auf das Rezeptbild gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:
*MaLu's-PDF-Rezept

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Ihr solltet also die Zeit, in der es noch Aprikosen gibt, unbedingt noch nutzen. Na klar, kann man den Pistazien Cheesecake auch ohne Fruchttopping oder mit anderen Früchten machen, doch ich fand die Kombi ausgesprochen gelungen. Und dann ist dieser Leckerbissen auch noch recht schnell zubereitet und hält sich ein paar Tage im Kühlschrank (wenn er niemanden „zum Opfer fällt“ 😉 ). Was will man also mehr?

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Na gut, man könnte Mitte August Sonne wollen … :-/ . Aber wenn wir die schon nicht haben können, sondern stattdessen den Ofen anmachen müssen und den Friesennerz nicht mehr auskriegen, dann holen wir uns mit diesem Cheesecake und seinen südlichen Aromen eben die Sonne auf den Teller 🙂 !

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Dieses Wochenende verbringe ich bei meiner Tochter in Hamburg. Wir haben ein paar schöne Aktivitäten auf dem Plan 🙂 . Über das eine oder andere werde ich euch dann demnächst noch berichten. Bis dahin backt euch glücklich und denkt an den Calendar of Ingredients. Schickt mir eure tollen Rezepte mit den Zutaten Himbeeren – Tee – Kirschen ❤ !

Herzlichst Eure MaLu ♥♥♥

 

 

 

Pistazientarte mit Erdbeeren, Rhabarber und verschiedenen Mascarponecremes

❤ Zu Pfingsten habe ich etwas seeeehr Leckeres für euch ❤

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Ich fand es war mal wieder an der Zeit, eine schöne fruchtige Tarte zu backen. Den Calendar of Ingredients im Mai, den in diesem Monat Claudia von Ofenkieker ausrichtet, habe ich deshalb zum Anlass genommen, mein geliebte rechteckige Tarteform hervorzuholen und mir ein passendes Rezept zu den aktuellen Zutaten Rhabarber Mascarpone Spargel auszudenken. Calendar-of-Ingredients-Banner-quer

Alles miteinander zu kombinieren kam für mich nicht infrage und so ersetzte ich den Spargel einfach mal durch Erdbeeren 😉 . Die Saison hat endlich begonnen und ich habe sogar hier vor Ort schon die ersten schleswig-holsteinischen Erdbeeren ergattert (unser nördlichstes Bundesland hinkt da immer gern etwas hinterher). Der Rhabarber jedoch kommt direkt aus unserem Garten.

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Hach, wie freue mich schon darauf, die sonnenwarmen Erdbeeren direkt vom Feld zu ernten! Apropos Feld! Zur Zeit begegnen uns überall im Land Felder mit Tulpen zum Selberschneiden. Ist das nicht herrlich? ❤ Ich liebe Tulpen und komme an keinem Feld vorbei, ohne mir einen Arm voll zu pflücken. Dabei habe ich kaum Vorlieben was Form oder Farbe angeht. Ich mag es einfach, wie sie so lebendig aus der Vase herauswachsen, jede wie ein Individuum.

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Die Tulpe hier auf dem Foto ist allerdings eine aus unserem Garten. Eine dankbare Sorte, die jedes Jahr zuverlässig blüht.

Nun aber zu der leckeren Tarte: Beim Styling habe ich mich ein wenig an Christophe Michalaks Fantastik Torten orientiert. Ich bin bekanntermaßen ein Fan seiner Torten wie ihr Hier und Hier bereits sehen konntet und das werden nicht die letzten sein, die ich backen werde. Versprochen! 😉

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Erdbeeren und Pistazien passen einfach perfekt zueinander und daher war schnell entschieden, dass ich den Mandelmürbeteig mit saftigem Pistazienfrangipane füllen würde. Eine samtige Erdbeermarmelade und drei verschiedene Mascarponecremes (Zitrone -Erdbeere – Pistazie), die ganz schnell zusammengerührt sind, bilden die sahnige Komponente. Dazu frische Erdbeeren und pochierter Rhabarber, sowie knackige Pistazien. Herz, was willst du mehr  ?

Pistazientarte mit Erdbeeren & Rhabarber 11Pistazientarte mit Erdbeeren & Rhabarber 9

 

Pistazientarte mit Erdbeeren, Rhabarber & Mascarponecremes

für eine Tarteform 11 x 35 cm

Mandelmürbeteig:

  • 75 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 15 g gemahlene Mandeln
  • etw. echte Vanille
  • 125 g Mehl
  • 30 g Ei (ca. 1/2 Ei verschlagen)
  • 1 Prise Salz

Eine Tarteform in der Größe 11×35 cm fetten. Butter und Puderzucker verrühren, anschließend die übrigen Zutaten unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Danach den Teig ausrollen und die Tarteform damit auslegen. Überstehende Ränder abschneiden. Während ihr die Pistazienfrangipane  vorbereitet stellt ihr die Form in den Kühlschrank und heizt den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vor.

Tarte mit Pistazienfrangipane

Pistazienfrangipane 

  • 35 g gemahlene Pistazien
  • 35 g gemahlene Mandeln
  • 70 g weiche Butter
  • 70 g Zucker
  • 1 Ei Gr. L
  • 1 El. Amaretto

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren. Die vorbereitete Tarte aus dem Kühlschrank holen und mit der Pistaziencreme füllen. Im vorgeheizten Backofen ca. 15-20 min. backen. Auf einem Rost abkühlen lassen.

Pochierter Rhabarber

  • 1 Stange Rhabarber
  • 200 g Erdbeerpüree (Fertigprodukt oder Erdbeeren selbst pürieren und durch ein Sieb streichen)
  • Zucker nach Geschmack
  • Saft ½ Zitrone
  • 1-2 El Granatapfelsirup (für die Farbe – kann auch weggelassen werden)

Pochierter Rhabarber

Rhabarber in schräge, nicht zu dicke, Stücke schneiden. Erdbeerpüree und Zitronensaft erhitzen. Zucker nach Geschmack hinzufügen. Die Rhabarberstücke im Erdbeersud bei milder Temperatur gerade eben gar ziehen lassen. Sie dürfen nicht zerfallen! In einem Sieb abgießen und beiseite stellen, dabei den Sud auffangen. Den Erdbeersud abwiegen und mit Gelierzucker 1:3 im Mischverhältnis, wie auf der Packung angegebenen, 3-5 Minuten kochen. Die Erdbeermarmelade* in ein Glas füllen und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Zitronenmascarponecreme

  • 100 g Mascarpone
  • fein abgeriebene Schale ½ Bio Zitrone
  • 1 El Zitronensaft
  • Zucker nach Geschmack
  • 100 g Schlagsahne

Mascarpone mit Zitronensaft und -schale, sowie Zucker nach Geschmack verrühren. Sahne steif schlagen. 2 gehäufte Esslöffel Schlagsahne beiseite stellen (für die Erdbeercreme). Die restliche Schlagsahne unter die Mascarponecreme heben. Die Creme in einen Spritzbeutel mit französischer Tülle füllen und bis zur Verwendung in den Kühlschrank legen.

Erdbeermascarponecreme

  • 80 g Erdbeermarmelade*  (siehe Pochierter Rhabarber ↑)
  • 100 g Mascarpone
  • 2 gehäufte El Schlagsahne (s. o.)

Erdbeermarmelade und Mascarpone miteinander verrühren. Schlagsahne unterheben. Creme in einen Spritzbeutel mit mittlerer Rundtülle füllen und bis zur Verwendung in den Kühlschrank legen.

Pistaziencreme

  • 20 g Pistazienpaste (selbstgemacht oder gekauft)
  • 40 g Mascarpone

Pistazienpaste und Mascarpone miteinander verrühren. Die Creme in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen (ein kleiner Plastikbeutel, von dem später die Spitze abgeschnitten wird, reicht auch).

Fertigstellung

  • selbstgemachte Erdbeermarmelade (s. o.)
  • Erdbeer-, Zitronen- und Pistazienmascarponecremes (s. o.)
  • Pochierter Rhabarber (s. o.)
  • 6-8 Erdbeeren in Scheiben
  • 1 El. grob gehackte Pistazien

Die Pistazientarte satt mit der restlichen Erdbeermarmelade bestreichen. Pistazientarte mit Erdbeeren & Rhabarber_0017Die verschiedenen Mascarponecremes wie auf dem Foto auf der Tarte verteilen. Ebenso den pochierten Rhabarber und die Erdbeeren. Zum Schluss mit gehackten Pistazien bestreuen.

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Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:  Achtung! Am 13.7.16 wurde das Rezept überarbeitet! Bitte anpassen wer es vorher schon gespeichert oder gedruckt hatte! Ich bitte um Entschuldigung!

*MaLu's-PDF-Rezept

 

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Ich sag’s euch – ein echter Leckerbissen! Und wenn man sich beim Verkosten auch noch mit lieben Menschen im sonnendurchfluteten Gartenpavillon setzen kann, dann ist der „Sonntagsnachmittagskuchengenuss“ perfekt 😀 !

Tja, das mit der Sonne, das wird wohl über Pfingsten, zumindest hier oben bei uns, nicht so dolle :-/ . Dafür haben wir aber wirklich zwei richtig schöne Wochen hinter uns. Man soll ja auch dankbar sein, grummel …   Aber machen wir das Beste daraus! Kuchen backen und essen kann man schließlich auch (und sogar besonders gut) bei Regen und Wind.

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Und vergesst nicht, ihr habt noch den Rest des Monats Zeit bei unserem Calendar of Ingredients mitzumachen! Aus den Zutaten Rhabarber – Mascarpone – Spargel könnt ihr euch nach Herzenlust ein tolles Rezept ausdenken und bei Claudia von Ofenkieker einreichen. Am Ende des Monats  werden dann in einer Zusammenfassung alle eingereichten Kreationen vorgestellt. Ihr könnt dabei sein! Also auf, auf und ran an den Herd 😀 !

Und hier könnt ihr euch noch einmal die Zusammenfassungen der letzten Monate anschauen:

Oder folgt unserer Facebook Seite des CoI. Übrigens braucht ihr keinen Blog, um mitzumachen! Schickt uns einfach eine Mail mit Foto und Rezept 🙂 .

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Jetzt wünsche ich euch von Herzen ein wunderschönes langes Pfingstwochenende! Macht es euch schön!

Liebste Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

Kleine, feine Aprikosentorte mit Zitrone, Estragon und Knuspereffekt

Vorsätze zum Jahresbeginn sind Dinge, die mir nicht liegen. Alles, was meine Freiheit einschränkt, ist mir von vornherein schon mal suspekt, selbst wenn ich es mir selber auferlege. Aber eines habe ich mir doch vorgenommen: Ich möchte mehr ausprobieren und experimentieren, mir Freiheiten nehmen, mich einfach mehr spannenden Aufgaben stellen,  auch wenn’s mal schief geht. Ich kann nämlich manchmal ein kleiner Hasenfuß sein, müsst ihr wissen 😉 .

Okay, dann fangen wir doch gleich mal mit Estragon in einer Torte an 😉 !

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Na gut, allzu viel Mut gehörte dazu nun nicht wirklich! 😀  Hatte sich das aromatische Kraut doch in Philippe Conticinis Douce Acidulée längst bewährt. In Anlehnung an seine Kreation, die recht zeitaufwändig ist, habe ich ein Törtchen zubereitet, dass vielleicht auch nicht gerade in einer Stunde auf dem Kaffeeetisch steht, dafür aber auch ein absolutes Geschmackserlebnis ist. Man kann z. B. mühelos einige Komponenten im voraus zubereiten, so dass sich auf Wunsch einzelne Arbeitsschritte auf mehrere Tage verteilen lassen. Die kleine Torte besteht aus einem feinen Schokoladenbiskuit mit Pistazienknusperschicht, auf die eine dünne Schicht Zitronen-Estragonconfit gestrichen wird. Darauf thront ein Aprikosenkompott, das von einer Wolke herrlich aromatischer Creme mit weißer Schokolade und Estragon bedeckt ist. Dass ich Kräuter liebe, ist ja ein offenes Geheimnis. Basilikum habe ich, genau wie Zitronenthymian, bereits mehrfach in verschiedenen Rezepten hier eingesetzt. Aber Estragon? Würde das passen?

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Ich versichere euch, es passt! Die Kombination mit Zitrone ist einfach wunderbar. Im Nachhinein hätte ich  bei der Dosierung ruhig ein wenig mutiger sein können (der alte Hasenfuß eben 😉 – immer auf Nummer sicher) .  Wirklich wichtig ist die Wahl des französischen Estragons! Besonders im Sommer bekommt man hier auf dem Markt Töpfe mit Estragonpflanzen, die null Aroma haben! Ich war so enttäuscht, denn wir essen sehr gern Kartoffelpüree mit Estragon. Ein ganz besonderer Genuss! Deshalb haben wir uns bereits im letzten Jahr eine Pflanze französischen Estragon geleistet, der allerdings nicht winterfest ist und den wir deshalb gerade in Watte packen, damit er überlebt. Zerreibt also vor dem Kauf ein Blättchen zwischen den Fingern und überprüft so das Aroma.  Aber keine Sorge, es gibt aromatischen, frischen Estragon bereits in kleinen Sträußchen in der Frischeabteilung gut sortierter Supermärkte. Und zur allergrößten Not nehmt ihr halt getrockneten Estragon. Probieren solltet ihr es unbedingt einmal!

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Und noch eine Komponente habe ich zum ersten Mal ausgetestet: Das Confit Citron-Estragon, ebenfalls eine Kreation P. Conticinis. Eine etwas herbe, säuerliche, extrem aromatische … tja, soll ich es Marmelade nennen? Man kann das Confit gut einige Tage vorher zubereiten und in einem Gläschen aufbewahren.

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Spannend ist auch die knisternde Pistazienschicht auf dem Biskuit. Hier kommt wieder die Pistazienpaste zum Einsatz, die ich so liebe. Für den Knuspereffekt sorgen zerbröselte,sogenannte Crêpe dentelles, feines Waffelgebäck, das ihr ebenfalls im gutsortierten Supermarkt findet. Solltet ihr sie nicht bekommen, ersetzt ihr sie durch zarte Eiswaffeln. Auch diese Knusperschicht kann Tage vorher zubereitet werden, denn sie wird eingefroren und als gefrorene, dünne Platte auf den frisch gebackenen, heißen Biskuit gelegt, so dass sie sich mit diesem verbindet. Ein toller Trick – man lernt halt nie aus!  Gottseidank! 😉

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Aprikosentorte mit Zitrone, Estragon und Knuspereffekt

Am Vortag:

Zitronen-Estragon Confit (P. Conticini)

-Bei Zeitmangel kann dieses Confit durch herbe Zitronenmarmelade ersetzt werden, der einige gehackte Estragonblätter beigemischt wurden –

  • 125 g frisch gepresster Zitronensaft
  • 75 g Zucker (ich würde beim nächsten Mal etwas mehr nehmen)
  • 50 g Zitronenschale (ca. 5 Bio Zitronen)
  • einige Estragonblätter (frischer, französischer Estragon oder getrockneter)

Confit Citron

Die Schale der Zitronen sehr dünn abschneiden. Es soll möglichst nichts Weißes dranbleiben. Legt die Schalen in einen Topf und bedeckt sie mit Wasser. Lasst es aufkochen und gießt das dann Wasser ab. Diesen Vorgang noch zweimal wiederholen, damit die Bitterstoffe reduziert werden. Nach diesem Vorgang gießt ihr den Zitronensaft und den Zucker zu den Schalen und lasst das Ganze ca. 25 Minuten einkochen, bis nur noch einige Esslöffel Flüssigkeit übrig sind. Dann gebt ihr die Estragonblätter hinzu und mixt alles zusammen so lange in einem Blitzhacker/ Moulinette bis ein Mus entsteht. Bewahrt es bis zur Verwendung in einem Gläschen im Kühlschrank auf.

Knusperschicht

  • 50 g Pistazienpaste (selbstgemacht oder gekauft)
  • haselnussgr. Stückchen Butter
  • 30 g weiße Schokolade
  • 15 g Gavottes Crêpes Waffeln (ca. 3 Stck) ersatzweise Corn Flakes oder Eiswaffeln
  • etwas echte Vanille

Knusperschicht

Die Pistazienpaste, die Butter und die weiße Schokolade in einem Wasserbad vorsichtig schmelzen und anschließend mit der Vanille und den zerkleinerten Waffeln vermengen. Auf die Rückseite eines Stück Backpapiers einen Kreis von 16 cm Durchmesser zeichnen (oder, wie ich, einen Backrahmen aufstellen). Innerhalb dieses Kreises verstreicht ihr die Knuspermasse. Deckt diese mit etwas Folie ab und friert die Knusperschicht bis zur Verwendung ein. Achtet darauf, dass der Kreis möglichst plan liegt.

Crème pâtissière (Konditorcreme)

  • 200 ml Vollmilch
  • 20 g Zucker
  • 20 g Stärkemehl
  • 2 Eigelb
  • etwas echte Vanille
  • 1 Prise Fleur de Sel
  • Abrieb ½ Zitrone
  • 10 g weiche Butter
  • 1 ½ Bl. Gelatine

Crème Pâtissière

Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Vollmilch zusammen mir dem Zitronenabrieb, dem Salz und der Vanille aufkochen lassen. Die Eigelbe mit dem Zucker, der Stärke in einer Schüssel verschlagen. Die heiße Milch unter ständigem Rühren unter die Eigelbmasse rühren. Diese Flüssigkeit dann durch ein Sieb zurück in den Topf gießen und unter Rühren bei milder (!) Hitze  erwärmen und kräftig rühren bis die Creme eindickt. Vom Herd ziehen und die Butter und die eingeweichte Gelatine unterrühren. Die Cremeoberfläche mir Folie bedecken und im Kühlschrank abkühlen lassen.

Am selben Tag:

Schokoladenbiskuit (16 cm ø)

  • 2 Eiweiß Gr.M
  • 25 g Zucker
  • 35 g gemahlene Mandeln
  • 35 g Puderzucker
  • 1 Ei Gr. M
  • 30 g Mehl
  • 10 g dunkler Kakao
  • 10 g geschmolzene Butter

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eine Springform mit 16 cm ø am Boden fetten oder mit Backpapier auslegen. Die Butter schmelzen. Die Eiweiße mit 25 g Zucker zu Eischnee verschlagen. In einer anderen Schüssel die gemahlenen Mandeln, den Puderzucker und das Ei hellschaumig schlagen. Ein Drittel des Eischnees unterheben. Dann das restliche Eischnee hinzufügen und das Mehl und den Kakao darübersieben. Alles zusammen vorsichtig unterheben. Zwischendurch einen Esslöffel Teig mit der geschmolzenen Butter verrühren und ebenfalls unterheben. Den Teig in der Springform glattstreichen und ca. 10-12 Minuten backen. – Kurz vor Ende der Backzeit holt ihr die zuvor vorbereitete, gefrorene Knusperschicht aus dem Gefrierfach. Wenn der Biskuit dann aus dem Ofen kommt, legt ihr sogleich die gefrorene Knusperplatte auf den heißen Kuchen. Die Knusperschicht schmilzt dadurch und verbindet sich so mit dem Schokoladenbiskuit.

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Aprikosenfüllung

  • 150 g Aprikosen (Dose oder frisch)
  • 50 ml Aprikosensaft o. ä.
  • 1 Messersp. Agar Agar (ersatzw. 1 Bl. Gelatine)
  • Zucker nach Geschmack

Die Aprikosen in winzige Würfel schneiden und zusammen mit dem Saft in einem Topf erwärmen. Ggf. Zucker hinzufügen. Mit Agar Agar oder eingeweichter Gelatine nach Vorschrift binden. Im Kühlschrank etwas abkühlen lassen.

Weiße Schokoladen-Estragoncreme  (P. Conticini)

  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 1 Teel. Estragonblätter (oder mehr, nach Geschmack)
  • 100 ml Sahne
  • 80 g weiße Schokolade
  • die vortags zubereitete Crème pâtissière, s.o.

Das Salz, den Zucker und die Estragonblätter in einem Mörser o.ä. fein zerreiben. Die weiße Schokolade im Wasserbad oder in der Microwelle schmelzen und handwarm abkühlen lassen. Die Crème pâtissière vom Vortag (s.o.) zusammen mit der Estragonmischung leicht aufschlagen. Die Sahne separat steif schlagen. Ein Drittel der Sahne vorsichtig unter die weiße Schokolade ziehen. Danach die beiden restlichen Drittel Schlagsahne sehr vorsichtig unterheben und diese Masse nun unter die Crème pâtissière ziehen. Füllt die Creme in einen Spritzbeutel mit einer Tülle nach Wunsch und legt ihn bis zur Verwendung in den Kühlschrank. (Ich habe zwei Beutel gefüllt – eine mir großer Rundtülle, eine mit kleiner französischer Tülle)

Aprikosentorte Aufbau

Fertigstellung

Jetzt gehts zum Endspurt 😉 ! Stellt den, mit der Pistazien-Knusperschicht bedeckten, Schokoladenbiskuit auf einen Teller und bestreicht die Oberfläche dünn mit dem Zitronen-Estragon Confit. Darauf gebt ihr das Aprikosenkompott und formt es dabei zu einer kleinen Kuppel. Anschließend bedeckt ihr diese mit Tupfen von der Schokoladen-Estragoncreme und bestreut die Oberfläche mit gehackten Pistazien, Schokoladenspänen oder … oder. – Die Torte kann frisch serviert werden aber auch ohne Probleme 1-2 Tage später. (Bitte abgedeckt im Kühlschrank!)

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

Aprikosentorte mit Zitrone, Pistazie und Estragon 29

Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie gespannt ich auf den ersten Bissen war 😀 ! Auch wenn ich das Originalrezept stark verfremdet habe (Pardon, Monsieur Conticini ! ), so ist mir wunderbarerweise ein delikates Törtchen gelungen, wie alle meine Testesser bestätigten. Eine Geschmackskomposition, die man nicht alle Tage erlebt. Das Experiment ist gelungen :-). Freu!

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Der Genuss der Torte lässt ein kleines Feuerwerk im Mund entstehen: schokoladiger Biskuit mit knisterndem Biss und die wunderbare Geschmackskomination von Zitrone, Aprikose und Estragon … einfach köstlich!

Aprikosentorte mit Zitrone, Pistazie und Estragon 56

An diesem Wochenende endet der erste Monat unseres Blogevents Calendar of Ingredients. Es sind schon viele schöne Beiträge und Rezepte zum Thema Orange – Vanille – Muskat eingetrudelt. Die Zusammenfassung findet ihr in der kommenden Woche bei Sandra’s Tortenträumereien.  Im Februar werde dann ich eure Gastgeberin und Verkünderin der drei Ingredients/ Zutaten des Monats sein. Ich freue mich schon sehr darauf, denn für’s kommende Wochenende habe ich mit zwei dieser Zutaten schon etwas Feines für euch vorbereitet … ihr dürft gespannt sein 😉 !!

Habt ein zauberhaftes Wochenende und macht es euch schön

Eure MaLu ♥♥♥