Erdbeer-Pfirsich Torte mit saftigem Mandelboden

Es ist unübersehbar, ich bin im Erdbeerrausch 😀 ! Ich kann mich nur wiederholen: Ich liebe diese roten Früchtchen einfach! Vielleicht liegt es daran, dass die Zeit der frischen, sonnengereiften Beeren bei uns so kurz ist. Jedenfalls möchte ich sie ausnutzen und so viele Erdbeeren wie möglich  naschen und verarbeiten.Erdbeer-Pfirsich Torte mit saftigem Mandelboden

Heute habe ich eine Torte für euch, die zur Hälfte eine Tarte ist. Der Mürbeteigboden spricht schon mal dafür 😉 . Er ist gefüllt mit einer leckeren Mandelcrememasse, genannt Frangipane, in der sich schon mal die erste Portion Erdbeeren dieser Torte versteckt haben.

Erdbeer-Pfirsich Torte mit saftigem Mandelboden

Und dann geht die Tarte in eine Torte über 😉 . Denn auf der Frangipane thront sowohl eine Pfirsichmousse, als auch eine leckere Erdbeerpüreeschicht. Klingt das gut? Die Erdbeerhälften, tanzten vor Glück jedenfalls Ringelreigen um diese feine Creme 😀 . Nun sollten alle doch glücklich sein …

Erdbeer-Pfirsich Torte mit saftigem Mandelboden

… nur mich störte eine Kleinigkeit. Ich hätte mir ehrlich gesagt gewünscht, dass die Pfirsichcreme ein klein wenig deutlicher nach Pfirsich geschmeckt hätte. Versteht mich nicht falsch, sie ist total lecker, mit einem Hauch Rosenwasser, welches perfekt zum Pfirsicharoma passt, aber ein klein wenig „pfirsicher“ wäre toll gewesen … vielleicht hätten sie reifer sein müssen …  ja, ja,  ich hör‘ schon auf zu nörgeln 😀 !

Erdbeer-Pfirsich Torte mit saftigem Mandelboden

Erdbeer-Pfirsichtorte mit saftigem Mandelboden

Zutaten für eine Torte mit 22 cm Ø

Erdbeerschicht

Springform oder Tortenring* mit 18 cm Ø

  • 270 g Erdbeeren, geputzt
  • 30 g Zucker
  • 1 El Zitronensaft
  • 4 Bl. Gelatine

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen lassen. Einen Tortenring von unten mit Frischhaltefolie bespannen oder den Springformboden mit Folie auslegen. Wenn vorhanden mit Tortenrandfolie* auskleiden, das erleichtert später das Entnehmen aus der Form und lässt den Rand schön glatt werden. – Erdbeeren, Zucker und Zitronensaft mit einem Stabmixer o.ä. pürieren. (-> 20 g des Erdbeerpürees für die spätere Marmorierung abfüllen und beiseite stellen! )  Die eingeweichte Gelatine in einem kleinen Topf auf milder Hitze auflösen und nach und nach mit dem Erdbeerpüree verrühren. Dieses anschließend in die vorbereitete Form gießen und in den Gefrierschrank stellen (gerade!) bis die Oberfläche der Erdbeerschicht angefroren ist (ca. ½-1 Std.). Dann die Pfirsichmousse zubereiten.

Pfirsichmousse

  • 220 g Pfirsichpüree, von reifen Pfirsichen
  • 40 g Zucker (je nach Süße der Pfirsiche)
  • 2-3 Teel. Rosenwasser
  • 4 Bl. Gelatine
  • 200 g Schlagsahne
  • 20 g Zucker

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Für das Pfirsichpüree die Haut der reifen Pfirsiche abziehen (ggf. kurz überbrühen) und das Pfirsichfruchtfleisch zusammen mit dem Zucker und dem Rosenwasser pürieren. Ein Drittel des Pürees in einem kleinen Topf erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Mit dem restlichen Pfirsichpüree verrühren. Die Sahne mit dem Zucker cremig schlagen und unter das Pfirsichpüree ziehen. Die Pfirsichmousse auf die angefrorenen Erdbeerpüreeschicht gießen und glattstreichen. Mit dem beiseite gestelltem Erdbeerpüree Kleckse auf die Oberfläche tropfen und mit einem Schaschlickspieß marmorieren. Die Form mit Folie abdecken und am besten über Nacht einfrieren.

Mürbeteig  (C. Felder)

Ich habe so einen Tartering* 22 cm und eine Airmat* verwendet, eine entsprechende Tarteform geht aber auch!

  • 80 g Puderzucker
  • 120 g weiche Butter
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • etwas Vanille
  • 1 Ei Gr. M
  • 200 g Mehl

Puderzucker und Butter cremig rühren, Mandeln, Salz, Vanille und Mehl hinzufügen und zusammen mit dem Ei zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einem Ziegel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 1-2 Stunden in den Kühlschrank legen. – Anschließend den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze aufheizen. Den Teig  3 mm dick ausrollen und die Form bzw. den Ring damit auslegen. Die Kanten sauber abschneiden und den Boden mit einer Gabel mehrfach einstechen. 15 min. vorbacken. In der Zwischenzeit Erdbeeren und Frangipane vorbereiten. – Es bleibt noch Teig übrig, der entweder eingefroren und/oder z.B. für Tartelettes oder Kekse verwendet werden kann.

 

Frangipanefüllung (C.Felder)

  • 70 g weiche Butter
  • 70 g gemahlene Mandeln
  • 70 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Essl. braunen Rum
  • 150 g Erdbeeren, halbiert

Butter, Zucker, Mandeln und Ei kräftig miteinander verschlagen, so dass eine luftige Creme entseht. Den Rum unterrühren und die Frangipane auf dem vorbereiteten, leicht abgekühlten Mürbeteigboden verstreichen. Die halbierten Erdbeeren in die Creme drücken und verteilen. Die Tarte weitere 35 Minuten bei 180 Grad fertig backen und anschließend komplett abkühlen lassen.

Fertigstellung

  • ca. 300 g möglichst gleich große frische Erdbeeren
  • einige Minzeblättchen
  • 1-2 El Erdbeermarmelade

Die Erdbeeren putzen und halbieren. Den Tortenboden dünn mit Marmelade bestreichen. Die eingefrorene Pfirsich-Erdbeerschicht vorsichtig aus der Form befreien und mittig auf den Kuchenboden platzieren. Die halbierten Erdbeeren rundherum legen. Ggf. mit etwas Marmelade „ankleben“. Zwischen jede Erdbeere ein Minzblatt stecken. Die Torte auftauen lassen. Bei Zimmertemperatur ca. 2-3 Std., im Kühlschrank entsprechend länger. Sie kann am selben Tag serviert werden, schmeckt köstlich und ist optisch am schönsten. Am nächsten Tag ist sie dann herrlich durchgezogen und der Mürbeteig bleibt trotzdem recht knusprig. Die Oberfläche der Creme sieht allerdings am ersten Tag am schönsten aus, finde ich 😉 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Erdbeer-Pfirsich Torte mit saftigem Mandelboden

Achtet also unbedingt auf saftige reife Pfirsiche, damit das Aroma in der Creme eingefangen wird! Ich könnte mir vorstellen, dass diese auch mit aromatischen Aprikosen gut schmeckt. Hm, … müsste ich mal ausprobieren … 😉 .

Erdbeer-Pfirsich Torte mit saftigem Mandelboden

Wie ich bereits letzte Woche berichtete, besuchten wir Samstag die Eröffnung der NordArt, Nordeuropas größte moderne Kunstausstellung. In einer alten Gießerei und in stillgelegten Fabrikhallen bekommen zahlreiche Künstler die Möglichkeit ihre absolut erstaunlichen und z. T. überwältigende Werke auszustellen. Im angeschlossenen idyllischen Park lässt sich flanieren und weiter staunen. Ich kann es jedem von euch, der sich auch nur ansatzweise für Kunst erwärmen kann, nur ans Herz legen, sich das einmal anzuschauen! Wir verlebten einen traumhaften Eröffnungsabend und werden die Ausstellung sicher noch einmal besuchen. Hat zwar nichts mit Backen zu tun, aber vielleicht freut sich jemand, der jetzt im Sommer unser schönes Schleswig-Holstein besucht, über diesen kleinen Tipp 🙂 . Ein kleines Café dort bietet übrigens auch (selbstgebackenen ?) Kuchen an. Vielleicht laufen wir uns sogar dort mal über den Weg? 😉

Erdbeer-Pfirsich Torte mit saftigem Mandelboden

Und auch an diesem Wochenende ist wieder Kultur bei uns angesagt. Der Chor, in dem mein Mann singt, hat 175jähriges Jubiläum und gibt ein tolles Konzert. Klar, dass ich da natürlich (möglichst) in der ersten Reihe sitze 🙂 . Ist doch schön, wenn jeder (s)ein Hobby hat, nicht wahr?

 

Ein wunderschönes Wochenende wünscht euch

Eure MaLu ♥♥♥

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Cremige Karamell-Erdnuss Tarte mit gerösteten Nüssen

So, nun wird’s aber höchste Zeit für eine neue Leckerei!

Der Grund für den kleinen Aussetzer hier ist der, dass wir das vergangene Wochenende in Hamburg bei meiner Tochter verbracht haben. Und das bei herrlichstem Frühlingswetter!  Ja ja, wenn Engel reisen 😉 ! Man glaubt es gar nicht, dass wir dort zwischendurch sogar geschwitzt haben in unseren Wintermänteln, denn in dieser Woche ist es hier nun wieder so kalt geworden.

Am Freitag wurde im VIENNA, unserem absoluten Lieblingslokal, fürstlich geschlemmt und gebührend auf den Geburtstag meiner Tochter angestoßen 😉 . Samstag sind wir nach einem köstlichen Frühstück bei meiner Tochter, gemütlich durchs frühlingshafte Altona gebummelt, über die Marktzeit in der Fabrik geschlendert und  haben im Frischeparadies, in der Großen Elbstraße, meinen Fruchtpüreevorrat aufgefüllt. Danach galt es dann, bei Tessa eine sensationell leckere Kuchenschlacht zu schlagen 😀 ! Meine Tochter tritt da wohl in meine Fußstapfen, würde ich sagen! Hier ein kleines Handyfoto als Beweis für ihr Talent.

Jetzt könnt ihr euch vorstellen, dass ich nicht dazu gekommen bin, ein neues Rezept mit euch zu teilen. Dabei habe ich gebacken! Sogar eine ganze Menge! Tja, und hier hätten wir dann schon einmal eines der Projekte: Eine Tarte Caramel et fruit sec – eine Karamelltarte mit Nüssen und Kakaonips.

Dieses Rezept von Christophe Adam hatte ich bereits länger auf meiner Nachbackliste: Da ich aber mal wieder Lust auf Erdnüsse, meine (inzwischen nicht mehr so heimlichen) Leidenschaft hatte, ersetzte ich die vorgegebenen Hasel- und Pecannüsse durch meine Lieblinge und gab zusätzlich etwas Erdnussbutter in die Karamell-Mascarpone Creme.  Dies stellte sich als eine gute Idee heraus, denn das Ergebnis war gleichsam köstlich!! Ein klein wenig erinnert das Ganze nun an Snickers, nur viiiieeel feiner!

Und das Tolle ist, dass der golden gebackene Mürbeteig auch nach einem Tag im Kühlschrank noch knusprig bleibt und der himmlischen Creme einen köstlichen Rahmen gibt. Da möchte man doch gleich zur Kuchengabel greifen, oder? 😉  Aber erstmal gibt’s jetzt das Rezept …

Karamell-Erdnuss Tarte

Für eine Tarteform mit Hebeboden* 22-24 cm Ø

Karamell-Mascarpone Creme:

  • 125 g feiner Zucker
  • 160 g Sahne 35 %
  • 1 Prise Fleur de Sel
  • 80 g Butter in Würfeln
  • 3 g Gelatine (2 Blätter)
  • 60 g Erdnussbutter
  • 180 g Mascarpone

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Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Den Zucker in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Währenddessen die Sahne mit dem Salz in einem anderen Topf erhitzen. Wenn der Zucker bernsteinfarben karamellisiert ist, die heiße Sahne hinzugießen und gut rühren (Hitze reduzieren). Vorsicht! Die Sahne kocht sprudelnd hoch – Verbrennungsgefahr!! Nach und nach die Butterwürfel unterrühren und mit einem Stabmixer aufemulgieren. Die Gelatine im Karamell auflösen und auf 40 Grad abkühlen lassen. –  In einer Schüssel die Mascarpone mit der Erdnussbutter verrühren, das Karamell hinzufügen und alles zu einer glatten Creme verrühren. Die Oberfläche der Creme mit Frischhaltefolie bedecken und für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Mürbeteig:

  • 65 g weiche Butter
  • 45 g Puderzucker
  • 15 g gemahlene Mandeln
  • 30 g verschlagenes Ei (ca. ½ Ei)
  • 1 Prise gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Mehl

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Butter und Puderzucker verrühren, die restlichen Zutaten hinzufügen und schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. In Frischhaltefolie gewickelt mindestens 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend auf einer bemehlten Oberfläche 3 mm dick ausrollen, in eine gefettete Tarteform einlegen und den Boden der Tarte mit einer Gabel mehrfach einstechen. Das verhindert später das Aufgehen des Teiges. Die so vorbereitete Tarte für ca. 10 Minuten in den Gefrierschrank stellen (dieser Vorgang erspart das Blindbacken). Währenddessen den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Nach der Ruhezeit die Tarte im heißen Backofen ca. 20-25 Minuten schön goldbraun backen. Auf einem Rost auskühlen lassen.

Karamellguss

  • 100 g feiner Zucker
  • 30 g Glucosesirup*
  • 35 g Wasser
  • 215 g Sahne
  • 1 Prise Salz
  • 25 g Vollmilchkuvertüre* (fein gehackt oder Callets)
  • 2,5 g Gelatine (1½ Blätter)

karamellguss

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Schokolade ggf. fein hacken. Zucker, Glucose und Wasser auf mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Parallel dazu in einem separaten Topf die Sahne mit dem Salz erhitzen. Hat das Karamell eine Bernsteinfarbe angenommen, die heiße Sahne einrühren -> siehe Beschreibung für die Karamellcreme oben!  Das fertige Karamell einige Minuten stehen lassen und dann über die fein gehackte Schokolade gießen. Mit einem Stabmixer aufemulgieren und die Gelatine unterrühren. Den Guss handwarm abkühlen lassen.

Fertigstellung:

Die Karamell-Mascarpone Creme aus dem Kühlschrank nehmen und auf den Boden der Tarte verstreichen oder in einen Spritzbeutel füllen und spiralförmig in die Tarte spritzen. Die Oberfläche schön glatt machen! Die Cremeschicht sollte 2-3 mm unter dem Tarterand enden (damit noch Platz für den Karamellguss ist).Den handwarm abgekühlten Karamellguss auf der Tarte verteilen und diese in den Kühlschrank stellen.

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  • 50 g gesalzene Erdnüsse
  • 30 g feiner Zucker
  • 10 g gehackte Mandeln
  • 10 g Kakaonips*

karamell-erdnuss-tarte-40Zucker in einer Pfanne schmelzen. Die Erdnüsse hinzufügen und rühren bis sie karamellisieren. Auf Backpapier oder einer Silikonmatte verteilen und abkühlen lassen. – Die gehackten Mandeln in einer Pfanne ohne Zusätze goldbraun rösten.garnitur-karamell-erdnusstarteDie karamellisierten Erdnüsse, die gehackten Mandeln und die Kakaonips auf der Tarteoberfläche verteilen. Die Tarte kann nun serviert werden, ist aber auch am nächsten Tag noch sehr schön knusprig. Bitte im Kühlschrank lagern!

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

Das war ja eine Tarte für mich, sage ich euch! Mmmh! Endlich konnte ich meiner Erdnusslust wieder fröhnen 😀 !

So einen Mini-Ausflug über’s Wochenende sollte man eigentlich viel öfter einmal unternehmen. Es sind so kleine Fluchten aus dem Alltagstrott, die Körper und Seele gut tun.  Und Zeit mit den Lieblingsmenschen zu verbringen, ist sowieso Gold wert, oder?

In diesem Sinne wünsche ich euch nun ein himmlisches Wochenende! Macht es euch schön und seid  ganz lieb gegrüßt!

Eure MaLu

♥♥♥

 

 

Adaption der Tarte Caramel et fruit sec – Christophe Adam

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Charlotte Exotic

Nein, nein, nein! Von mir gibt es heute keine Herzen! Es gibt auch nichts Rosiges und auch sonst nichts, was auch nur im Entferntesten an den bevorstehenden Valentinstag erinnert 😀 !

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Finde ich Valentinstag doof? Bin ich im Streik? – Nein, nicht wirklich! Okay, diesen ganzen kommerziellen Trubel rund um diesen Tag finde ich schon nervig, aber ganz ehrlich: Was könnte man dagegen haben, wenn man seinem Schatz Aufmerksamkeit schenkt und sich bewusst macht, was man aneinander hat. Das kann mit Blumen und  Schokolade sein, aber auch ein schönes Essen zu zweit, bei dem das Lieblingsgericht des Liebsten serviert wird. Jeder freut sich doch über Zuwendung, oder?

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Der einfache Grund, dass ich keinen Valentinskuchen gebacken habe, liegt darin, dass ich erstens: Nicht darüber nachgedacht habe und zweitens: Ich mir keine Vorschriften machen lasse und drittens: weil ich keine Herzbackform habe. Hahaha!! 😀 😀 😀

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Stattdessen habe ich wieder einen meiner Post-its aus dem Buch Gateaux* von C. Felder und C. Lesecq „abgearbeitet“. Nach der Fleur d’Ivoire habe ich mir diesmal die Charlotte gourmande Mangue-Passion-Orange, kurz eine exotische Charlotte, ausgesucht. Ich hatte einfach Lust auf so etwas richtig Fruchtiges! Und diese Charlotte hält was sie verspricht! Nicht genug, dass alles tadellos geklappt hat und das Backen ein Spaß war. Nein, sie hat geschmacklich wirklich den Vogel abgeschossen! Selbst mein Mann, der bekanntlich nur „trockenen Schokoladenkuchen“ mag, war voll des Lobes.

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Die, mit einer sensationell aromatischen Mangocreme gefüllte Charlotte aus getränktem Biskuitteig, thront auf einer zartbuttrigen Mürbeteigplatte. Die frischen Früchte sind variabel, je nachdem was so im Angebot ist:  Ananas, Kiwi, Bananen, Trauben, Physalis …. Mango aber sollte dabei sein, finde ich.

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Charlotte Exotic

Die Fruchtpürees können selber hergestellt werden. Dafür die Früchte pürieren und noch einmal durch ein Sieb passieren. Wer es sich einfacher haben möchte, kann fertige Pürees aus  purer Frucht kaufen. Das lohnt sich in jedem Fall bei Maracuja* , finde ich. 

Fruchtschichtplatte (muss mindestens 2-3 Stunden vorher eingefroren werden)

  • 100 g Maracujapüree
  • 50 g Mangopüree
  • 50 g Bananenpüree
  • 60 g Erdbeerpüree
  • 20 g Zitronensaft
  • 35 g Zucker
  • 5 g Gelatine (3 Blätter)

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Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Alle Fruchtpürees mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Die Fruchtmasse in einen Ring (eine Form) mit 18 cm Durchmesser einfüllen. Die Schicht sollte ca. 1 cm dick sein. Mindestens 2-3 Stunden oder über Nacht einfrieren.

 

Mürbteigplatte

  • 125 g weiche Butter
  • 45 g Puderzucker
  • 1 g Salz
  • 115 g Mehl

Den Backofen  auf 170 Grad Ober / Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten schnell zu einem Teig verarbeiten, zu einer Kugel formen und auf ein Stück Backpapier legen. Ein zweites Stück Backpapier darüber legen und den Teig 4 mm dick ausrollen. Die Teigplatte einige Minuten in den Gefrierschrank legen (am besten auf einem Schneidebrett o.ä. ). Danach das obere Papier abziehen, den Teig mit Mehl bepudern und mit dieser Seite nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Das letzte Papier abziehen und einen Kreis von 22 cm Durchmesser ausstechen/-schneiden. 15 – 20 Minuten backen. Dabei darauf achten, dass sich währenddessen keine Wölbungen zeigen (wenn ja, kurz anpieksen 😉 ). Die Mürbteigplatte komplett auskühlen lassen. Vorsicht, der Teig ist warm noch sehr empfindlich und zart!

Löffelbiskuit

  • 3 Eiweiß
  • 86 g Zucker
  • 3 Eigelbe
  • 86 g Mehl
  • optional: orange Lebensmittelfarbe
  • Puderzucker zum Bestreuen

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Auf der Rückseite eines Backpapiers einen Kreis von 18 cm Ø zeichnen, sowie zwei Streifen von jeweils 6 cm. Breite und ca. 35 cm Länge. Diese Linien dienen als Orientierungshilfe beim Teigaufspritzen. – Eiweiß mit dem Zucker und ggf. der Lebensmittelfarbe steifschlagen. Die Eigelbe vorsichtig unterrühren. Das Mehl darüber sieben und unterheben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit 10 mm Rundtülle füllen und spiralförmig in den vorgezeichneten Kreis spritzen. Für den Rand zwischen den o. g. Streifen eine Art „Lattenzaun“ spritzen (siehe Foto) . biskuit-fu%cc%88r-charlotte-1biskuit-fu%cc%88r-charlotte-2Dabei sollten einige Millimeter Abstand zwischen den „Latten“ eingehalten werden, da der Teig noch etwas aufgeht und später zusammenwächst. Zusätzlich können noch ein paar kleine Tupfen aus Teig gespritzt werden, die später zur Dekoration (oder zum Vernaschen 😉 ) verwendet werden können. Alles noch einmal leicht mit Puderzucker übersieben und dann ca. 10-12 Minuten backen.

Mangocreme

  • 6 g Gelatine (3 ½ Blätter)
  • 125 g Mangopüree
  • 70 g Maracujapüree
  • Abrieb einer halben Bio Orange
  • 60 g flüssige Sahne
  • 2 Eigelbe Gr L
  • 50 g Zucker
  • 220 g Schlagsahne

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Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Fruchtpürees, Orangenabrieb und flüssige Sahne in einem Topf aufkochen lassen. In der Zwischenzeit die Eigelbe mit dem Zucker in einer Schüssel verschlagen. Die heiße Fruchtsahne über die Eimasse geben, verrühren und wieder zurück in den Topf gießen. Die Creme bei milder Hitze auf 82 Grad bringen (nicht heißer, da sonst das Eigelb gerinnt). Dabei immerzu rühren und die Creme zur Rose abziehen. Das heißt, dass wenn man die Creme über einen Löffelrücken laufen lässt und leicht darauf pustet, sollte sie ein wellenartiges Muster bilden, welches nicht mehr verläuft und an eine Rose erinnert. Den Topf vom Herd nehmen und die Gelatine in der Creme auflösen. Die Sahne cremig schlagen. Wenn die Fruchtcreme noch handwarm ist, die Sahne unterziehen.

Fruchttränke

  • 100 g Orangensaft
  • 50 g Maracujapüree

Aufbau

Einen verstellbaren Tortenring auf 22 cm Durchmesser einstellen und auf eine Platte oder einen Teller stellen. Die beiden vorbereiteten Biskuitstreifen an einer langen Seite gerade schneiden und mit etwas Fruchttränke bestreichen. biskuitrand-1 biskuitrand-2 Mit der Schnittseite nach unten in den Ring einpassen. Die Streifenlänge so zurechtschneiden, dass sie möglichst an den kurzen Seiten, wo sie aufeinandertreffen, keine Lücken haben, damit die Creme nicht herausläuft. Die Biskuitscheibe auf den Boden der Form legen (ggf. etwas zurechtschneiden) und ebenfalls mit der Fruchttränke bestreichen. Die Hälfte der Mangocreme einfüllen. Anschließend die gefrorene Fruchtscheibe möglichst gerade darauf legen. Die restliche Mangocreme darüber geben und glattstreichen. Die Torte mindestens eine Stunde in den Gefrierschrank stellen.

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  • 1-2 Essl. Orangenmarmelade
  • 1 Mango
  • 1 Ananas
  • 1 Banane
  • und /oder sonstige verfügbare Früchte nach Wunsch
  • klarer Tortenguss oder Fruchtglasur nach diesem Rezept klick

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Die Mürbteigscheibe auf einen Teller legen und mit der Orangenmarmelade bestreichen. Den Ring von der angefrorene Torte lösen und diese vorsichtig auf den Mürbeteig stellen. Sollte der Mürbeteig überstehen kann er jetzt mit einem scharfen Messer noch einmal zurecht geschnitten werden. Die Früchte in kleine Stücke schneiden, auf der Torte verteilen und mit Tortenguss oder Fruchtglasur bestreichen. Diese hält die Früchte frisch und glänzend. Vor dem Servieren mit den kleinen Biskuittupfen und Ananasblättern garnieren.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

in English:

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Bis auf die Fruchtschicht, die tags zuvor zubereitet und eingefroren wurde, habe ich die Torte an einem Nachmittag gezaubert. Ich, als Back-Nerd, habe natürlich immer einen Vorrat an Fruchtpürees im Tiefkühlschrank. Ich kaufe sie mir entweder als TK-Ware oder friere sie mir zu Portionen von rund 200 g ein. Besonders bei Maracuja lohnt sich das, denn die Früchte sind teuer und die Kerne herauszupassieren ist auch kein Spaß. Wenn ihr aber frische und vor allem reife Mango bekommt ist das super. Die lassen sich ohne Probleme pürieren und passieren 🙂 .

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Gerade in in dieser Jahreszeit  können wir Vitamine mehr als genug gebrauchen, doch die Charlotte wäre auch im Hochsommer ein herrlich fruchtiger Genuss, wenn man auf der Terrasse in der Sonne sitzt. Jedenfalls katapultiert uns ihr Aroma in karibische Gefilde. Und wer möchte DAS bitteschön nicht 😀 ?  Wir konnten alle nicht genug davon bekommen! Zwei Kolleginnen versicherten mir, dies sei die leckerste Torte, die sie bisher gegessen hätten! Was wollen wir mehr 😉 ?

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Ich wünsche euch einen zauberhaften Sonntag und einen ebensolchen Valentinstag! Lasst euch verwöhnen oder verwöhnt eure Lieben! Schön, dass es euch gibt ♥ !

Herzlichst Eure MaLu

♥♥♥

Quelle: Gateaux – Christophe Felder & Camille Lesecq

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Apfeltarte mit Marzipangitter – die Zweite

Fast 3 ½ Jahre ist es her, dass MaLu’s Köstlichkeiten das Licht der Welt erblickte. Ich weiß noch genau, wie ich hier an meinem Schreibtisch saß, das erste Rezept geschrieben hatte und es meinem Mann zeigte. Erst dann wurde zum allerersten Mal auf den ‚Publizieren‘ Knopf gedrückt 😉 .
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Rund 200 Rezepte später sitze ich immer noch hier 🙂 . Zwar zeige ich jetzt nicht mehr jeden Beitrag vorher meinem Mann, doch noch immer ist das Auslösen des ‚Publizieren‘ Knopfes ein magischer Moment für mich. –  Denn das ist der Augenblick, in dem ich all meine Geschreibsel, mein Herzblut, meine Fotos und die Ergebnisse meiner Experimentierlust hinaus in die Welt und hinein in eure Hände gebe . Wenn ich heute meine Beiträge aus dieser ersten Blogzeit betrachte, dann sind es besonders die Fotos, an denen augenscheinlich wird, dass ich etwas dazu gelernt habe. Damals schnell zwischendurch fotografiert, keinen Schimmer von Kameraeinstellungen und Licht 😀 . Aber natürlich habe ich auch beim Backen dazu gelernt, habe mich entwickelt und verbessert. Doch wenn ich eines gründlich gelernt habe, so ist es, dass ich noch unendlich viel mehr zu lernen habe!

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Warum gerade jetzt diese nostalgischen Gedanken? Warum nicht beispielsweise zum 4. Bloggeburtstag? Das hat einen einfachen Grund: Marc, mein kreativer Berliner Bloggerkollege von Bake to the roots, hat sich vor dem Aufruf zu seinem Blogevent Re-Create, wohl ganz ähnliche Gedanken gemacht. Auch er hat seine Fotos von damals betrachtet und gedacht: „Was macht man eigentlich mit den alten Blogposts? Versteckt man sie oder steht man dazu?“ Darauf gibt es, glaube ich, nur eine Antwort: Es wäre schade drum, sie zu verstecken! Erstens, weil man daran die Entwicklung eines Blogs und dessen Autors erkennt und zweitens (viel wichtiger), weil es schade um die Rezepte wäre! – Marcs Blogevent trägt dem Rechnung und ruft deshalb alle BloggerkollegInnen auf, ein  Rezept aus den jeweiligen Bloganfängen neu aufzulegen.

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Und so bin ich Marcs Aufruf gefolgt und habe das alte Rezept des Apfelkuchens mit Marzipangitter meiner Mutter, ein wenig überarbeitet und neu aufgelegt. Dieser Kuchen bzw. eigentlich ist es eine Tarte, hat es wirklich verdient mehr Beachtung zu finden, denn es ist soo lecker! Früher hat meine Mama es oft gebacken und als ich es damals im Oktober 2013 hier vorgestellt habe, hatte ich die Apfeltarte zum 85. Geburtstag meines Vaters gebacken. Da ich nach der Arbeit „schnell um die Ecken“ musste, um rechtzeitig zum Geburtstagskaffee zu erscheinen, sind dann auch die Fotos entsprechend ausgefallen 😀 !Rasch ein paar Ahornblätter vom Parkplatz vor’m Labor abgerupft und unter der Tortenplatte platziert. Äpfelchen dazu und Tortenplatte auf den Fußboden gestellt. Licht? Kameraeinstellungen? Pustekuchen! „Knips“, und fertig! 😀apfeltarte-mit-marzipangitter-8

Deshalb jetzt: „Klappe: die zweite“ – Apfeltarte mit Marzipangitter 2.0. Genauso lecker (naja, noch ein bisschen leckerer 😉 ) als die 1.0, mit etwas modifiziertem Mürbeteig und Cranberries im Apfelkompott … und einigermaßen anständigen Fotos 😉 .

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Apfeltarte mit Marzipangitter 2.0

Zutaten für eine Springform mit 24 cm Ø

Apfel-Cranberry Kompott

  • ca. 1 kg. säuerliche Äpfel ≅ 750 g geschälte Apfelstückchen (z. B. Boskoop)
  • 50 g frische Cranberries (insbesondere für die Farbe)
  • Saft einer ½ Zitrone
  • ca. 50 Zucker bzw. nach Geschmack
  • ¼ Teel. Zimt

Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Mit den Cranberries, dem Saft der Zitrone, dem Zucker und dem Zimt in einem Topf bei mittlerer Hitze zu stückigem Kompott verkochen. Tipp: Da das Marzipan später sehr süß ist, sollte das Kompott eher säuerlich abgeschmeckt werden, um ein schönes Gegengewicht zu geben. Das Apfelmus in ein großes Sieb geben, welches über einer Schale steht. Überschüssiger Saft, der die Tarte durchweichen würde,  kann so abtropfen, bevor die Tarte damit gefüllt wird.

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Teig:

  • 120 g weiche Butter
  • 80 g feiner Zucker
  • 240 g Mehl
  • 20 g gemahlene Mandeln
  • 1 Ei
  • Vanille (frisch o. gemahlen)
  • 1 Prise Salz

Eine Springform mit 24 cm Durchmesser einfetten. Den Backofen auf 200  Grad aufheizen. – Alle Zutaten schnell zu einem geschmeidigen Teig verkneten, zu einem flachen runden Ziegel formen und in Frischhaltefolie verpackt eine Stunde in den Kühlschrank legen. – Danach den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Etwa zwei Drittel des Teiges abteilen, ausrollen und den Boden der Springform damit auslegen. Aus dem verbliebenen Teig einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Tipp: Mit einem Rollschneider lässt sich dieser Rand sehr schön begradigen. Den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen. (Teigreste können einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden und/oder z. B. zu Keksen verarbeitet werden). apfeltarte-mit-marzipangitter-2Zum Blindbacken (Vorbacken) der Tarte ein Stück Backpapier in Formgröße ausschneiden, an den Rändern mehrfach einschneiden und flach auf den Teigboden legen. Darauf getrocknete Erbsen oder Backperlen verteilen, die dafür sorgen, dass der Teig beim Backen keine Blasen wirft und der Rand nicht in sich zusammen fällt. Im Backofen 15 min. vorbacken. Danach die Erbsen und das Backpapier entfernen und den Boden im Ofen goldbraun backen. Den Backofen anschließend auf 180 Grad herunterregeln. Die Tarte etwas abkühlen lassen.

Marzipanmasse:

  • 280 g Marzipanrohmasse
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Ei Gr. M

Die Marzipanrohmasse würfeln oder grob raffeln, damit sie sich besser verarbeiten lässt. Ggf. in der Microwelle leicht erwärmen. Dann alle Zutaten mit den Knethaken des Mixers zu einer homogenen, schön cremigen Masse verarbeiten.

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Die vorgebackene Tarte mit 1-2 Esslöffeln Semmelbrösel/ Paniermehl ausstreuen und anschließend das Apfel-Cranberry Kompott einfüllen und glattstreichen. Die Marzipanmasse in einen Spritzbeutel mit (nicht zu kleiner) Sterntülle füllen und damit ein Gitter auf die Tarte spritzen. Mit der restlichen Creme auf dem Rand entlang Tupfen setzen.  Im 180 Grad heißen Backofen noch einmal ca. 15-20 Minuten backen, bzw. bis die Marzipanmasse gut gebräunt ist.

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Gut abkühlen lassen, bevor die Tarte auf einen Teller gesetzt wird. Sie schmeckt, wie fast alle Tartes, frisch und am selben Tag am allerbesten 🙂 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

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Habe ich geschrieben, dass ich dazu gelernt habe? Eines habe ich auf jeden Fall immer noch nicht gelernt 😦 ! Geduld!!! Dabei weiß ich doch ganz genau, dass man so eine Mürbeteigtarte abkühlen lassen muss, bevor man sie auf einen Teller hebt. – Ihr ahnt es wohl! 😉 Tatsächlich ist mir der halbe Boden dabei kaputt gegangen. Nur die Tatsache, dass ich die Nerven behalten habe, hat mich vor einem größeren Matschdesaster gerettet! Gottlob konnte ich sie dann doch noch einigermaßen fotogen arrangieren. Deshalb mein Rat an euch: Lasst sie gut vorbacken und lasst sie erst abkühlen, bevor ihr sie bewegt! 😉

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Und noch ein Wort zu der Füllung: Wählt unbedingt eine säuerliche Apfelsorte aus (Boskoop ist perfekt!). Ich habe auch ganz bewusst noch einige Cranberries hinzugefügt, weil diese dem Kompott sowohl eine wundervolle Färbung, als auch einen feinen herben Geschmack geben, der in schönem Kontrast zum süßen Marzipan steht.

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Dieses leckere Stückchen hier habe ich nach dem Fototermin ganz allein genüsslich verkostet. Nicht ohne meinem Papa zu gedenken, der ihn doch so gern mochte apfeltarte-mit-marzipangitter-10

Wie findet ihr die Idee, „alte“ Blogbeiträge bzw. Rezepte noch einmal neu aufzulegen? Mir würden spontan zwei bis drei meiner Rezepte einfallen, die ich am liebsten noch einmal verbloggen würde. Oder schaut ihr lieber einfach auf die ersten Seiten von MaLu’s Köstlichkeiten? Oder mögt beides? 😉 Auf jeden Fall solltet ihr mal zu Marc herüber schauen, denn dessen Blog feiert mit dem Re-Create Blogevent seinen 3. Geburtstag. Happy Blogbirthday, Marc! 

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Alle lieben Wünsche für euch und viel Spaß beim Backen!

Eure MaLu

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