Lemon Curd Cupcakes zur Englischen Woche bei Holz&Hefe

Hallo ihr Lieben!

Ja, ihr habt richtig gesehen ;-) – das da oben auf dem Cupcake sind Eheringe!

Hihi, wer jetzt denkt, dass ich einen Sweet table für eine Hochzeit arrangiert habe, der liegt gar nicht mal so falsch. Nur, dass diejenigen, anlässlich deren Hochzeit ich diese Lemon Curd Cupcakes gebacken habe, diese wohl nie zu Gesicht bekommen ;-) .

Na, dann werde ich das Rätsel mal auflösen ;-)  . Ich bin heute mit meinem Cupcake Rezept zu Gast bei Marileen von Holz&Hefe. Marileen ist ein bekennender Royal-Fan und eine England Liebhaberin. Eingeweihte ahnen es jetzt schon ;-) : Die Hochzeit von Prinz Harry mit seiner wunderschönen Meghan steht unmittelbar bevor. Dies hat Marileen zum Anlass genommen „9 delicious days“ – eine Englische Woche auf ihrem Blog Holz&Hefe zu veranstalten. Sie hatte die Idee 7 Bloggerinnen einzuladen,  die passend dazu ein typisch englisches Rezept zubereiten und uns die Wartezeit bis zum 19. Mai, dem Tag der Trauung, verkürzen.

Mir fiel sogleich Lemon Curd ein. Diese typisch englische Zitronencreme aus Zitronen, Eier, Butter und Zucker. Egal ob als Brotaufstrich oder als Tortenfüllung. Die Briten lieben Lemon Curd! Es ist so vielseitig und lecker. Ich bereite es immer extra etwas saurer zu, dann schmeckt es noch frischer und bildet einen schönen Kontrast zum süßen Kuchen. Und da es auf vielen Hochzeiten anstatt einer Riesen Hochzeitstorte tolle Sweet Tables mit verschiedenen Küchlein und Cupcakes gibt, habe ich mich für letztere entschieden.

Mit dem Curd habe ich die sowohl Cupcakes gefüllt, als auch die (nicht so süße) Puddingbuttercreme damit zubereitet. Und nicht nur wer diese leckeren Cupcakes nachbacken möchte, sondern alle die Marileens tollen Blog kennenlernen möchten, sollten sich jetzt gleich einmal zu Marileen herüber klicken und umschauen!

Hier geht’s zum Rezept: KLICK

Seid ihr auch Royal Fans und schaut euch die Hochzeit von Harry und Meghan am 19. Mai im TV an? Ich bin gespannt auf eure Meinung zu solchen Events ;-) ! So oder so – ob auf einem Wedding Sweet Table oder auf dem heimischen Kaffeetisch. Lemon Curd Cupcakes schmecken schließlich immer!

Habt einen schönen Sonntag und eine tolle Woche!

Alles Liebe eure MaLu ♥♥♥

Kommt mit auf die eat-the-world-tour* nach Hamburg St. Georg – Und anschließend gibt’s dann leckere frische Apfelmus Crumbles

Heute habe ich mal einen etwas anderen Beitrag für euch, denn heute nehme ich euch mit in meine Herzensstadt Hamburg <3 . Nein, wir gehen dort nicht shoppen, wir fahren auch nicht Riesenrad auf dem Hamburger Dom und schlendern auch nicht über die berühmte Reeperbahn. Es geht, wie immer hier, um’s Essen ;-) !

Ich gebe euch heute einen kleinen Einblick in „meine“ eat-the-world-tour*, eine kulinarische Stadtführung, durch Hamburgs Szene Stadtteil  St. Georg. Während so einer Führung bekommt man ganz klassisch Einblicke in Kultur und Geschichte des Stadtteils. Das Besondere aber ist, dass man Halt in ausgesuchten Restaurants, besonderen Geschäfte, Cafés und Manufakturen macht, die ihrerseits die Gelegenheit bekommen, den Teilnehmern der Tour ihr Geschäft zu präsentieren und in denen man Kostproben ihrer Spezialitäten und Leckereien serviert bekommt.

Apropos Leckereien: Natürlich bekommt ihr heute auch wieder ein feines Rezept von mir :-) ! Freut euch auf zimtig duftende, gefüllte Apfelmus Crumbles, die schnell gemacht und unwiderstehlich knusprig und lecker sind <3 !

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Doch zunächst geht’s nach Hamburg :-) . Das Team von eat-the-world hat sich auf die Fahne geschrieben, Genuss und Kultur miteinander zu verbinden und bietet in 26 deutschen Städten Führungen durch deren unzählige Stadtteile und kulinarische Angebote an. Die Tour dauert ca. drei Stunden und kostet 33,- Euro. Da meine Tochter Tessa in Hamburg wohnt und ich durch sie schon viele Stadtteile ein wenig kennengelernt habe, fiel meine bzw. unsere Wahl auf St. Georg. Von diesem Stadtteil wussten wir beide nur, dass es zwischen Hauptbahnhof und Alster liegt und von dort der bekannte Christopher-Street-Day startet. Doch bevor wir starten, möchte ich euch erst einmal Denise, unsere Stadtführerin vorstellen, die uns überaus kompetent und sympathisch alles Wissenswerte über St. Georg erzählt hat.

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Obwohl wir den August für unsere Tour gewählt hatten, begrüßte uns Hamburg mit „Schietwetter“. Doch als buchstäblich waschechte Schleswig-Holsteinerinnen, waren Tessa und ich regenfest angezogen. Da die Tour zu Fuss bestritten wird, sollte man auch auf passendes Schuhwerk achten!

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Ja, ja, sobald man in den Stadtteil eintaucht, wird man überall auf nette Art daran erinnert, dass man sich im sogenannten Schwulen- und Künstlerviertel befindet ;-) . Die Vergangenheit St- Georgs ist allerdings eine Ernstere, denn es entstand um 1200 durch ein Leprakrankenhaus vor den Toren Hamburgs. Lange, lange Jahre als problematisches Viertel angesehen, hat sich St. Georg inzwischen zum Szeneviertel gemausert. Dementsprechend siedeln sich immer mehr schicke Geschäfte und Restaurants etc. an. Ich stelle euch jetzt einfach mal drei unserer kulinarischen Stationen vor, die mir besonders gefallen haben.

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Wir besuchten, unter anderem, alt eingesessene Geschäfte wie z. B. Das Kräuterhaus, das bereits auf eine 100jährige Tradition in St. Georg zurückblickt. Über 600 Kräuter werden dort von den überaus freundlichen „Kräuterhexen“ angeboten. Uns versorgte man mit einem leckeren Tee und Schnittchen, bestrichen mit verschiedenen Kräuteraufstrichen. Während wir die schmackhaften Brote verspeisten, durften wir uns umschauen und die unzähligen schönen alten Kräuterbehälter mit den z. T. kreativen Beschriftungen bestaunen. Hier bekommt man wirklich fachkundige Beratung in Sachen Kräuter.

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Eine weitere unserer zahlreichen Stationen war das Tamasha. Dieser persische Feinkostladen befindet sich mit in der Langen Reihe, der bekanntesten Straße St. Georgs. Hier fühlt man sich in den Orient versetzt. Die Vitrinen quellen über von persischem Gebäck. Von gefüllten Keksen bis hin zum sirupsüßem Baghlava, über Nüsse, getrocknete Früchte bis hin zu orientalischen Lebensmitteln findet man alles. Der freundliche Inhaber hatte uns schon Teller mit Gebäck vorbereitet, welches wir an Stehtischen zu persischen Klängen vernaschen durften.

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Besonders hat uns das Teegeschäft t.boutique & t.bar, ebenfalls in der Langen Reihe, gefallen und das nicht nur, weil ich eine passionierte Teetrinkerin bin, sondern weil das t-lovers-team uns mit ihrer Leidenschaft für Tee ganz einfach mitgerissen haben. Im historischen Haus mit modernem Ambiente kann man die Teesorten, die sehr sorgfältig vom Team ausgesucht wurden,  an einer eigens eingerichteten Aromawand mit allen Sinnen entdecken. Uns wurden drei verschiedene Tees angeboten. Vom „Tor zur Welt“ bis zum „Hamburg Ahoi“ Tee waren alle äußerst schmackhaft. Dazu gab’s kleine Häppchen mit Matchatee und ein Exkurs in Sachen Tee im allgemeinen und im besonderen :-) . Einfach klasse!

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Natürlich waren wir noch in vielen anderen Restaurants und Geschäften. Dies hier soll nur ein kleiner Einblick für euch sein, denn ich will euch ja nicht die Spannung verderben ;-) ! Neben all den Leckereien und Spezialitäten kommt aber auch das Informative nie zu kurz. Denise, die Führerin unseres Stadteilspaziergangs, hat mit viel Charme und Sachkenntnis stets das rechte Maß an Information gefunden. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an sie <3 .  So berichtete sie u.a., dass die eat-the-world-touren besonders bei den Einheimischen beliebt seien, um mehr über ihre Stadt zu erfahren  und dabei zugleich kulinarische Entdeckungen machen zu können. Ein super Sache, finde ich.img_0023

Kleiner Wermutstropfen war einerseits das regnerische Wetter (die Frisur war im Eimer :-D ), andererseits war es schade, dass einige Inhaber die Chance, ihr Geschäft, für immerhin potentielle Kunden, von seiner besten Seite zu präsentieren, nicht genutzt haben. Dort fühlte man sich buchstäblich abgespeist :-( . Doch schwarze Schafe gibt es immer. Alles in allem fanden Tessa und ich die Tour sehr informativ und halten das Konzept für eine richtig gute Sache. Bestimmt gibt es auch eine Stadt in eurer Nähe oder eine Stadt, die ihr mal auf diese außergewöhnliche Weise kennenlernen möchtet, in der eine eat-the world-tour* angeboten wird.  

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Habt ihr nun Hunger bekommen :-D ??

Dann wird es Zeit euch diese leckeren Apfelmus Crumble Törtchen zu servieren. Ich habe sie aus dem Buch I ♥ Backen¹ von Franzi Schweiger. Es ist ein Rezept ihrer Mutter und so schmeckt es auch :-) .  Nach gemütlichem Zuhause, nach Zimt duftenden Streuseln, nach buttrigem Mürbeteig und saftigem Apfelmus. Bei uns waren sie in Nullkommanix verschwunden!

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Diese unschuldigen kleinen Streuselteile haben eine sündhaft leckere Füllung aus sahniger Quarkmasse und Apfelmus unter knusprigen Zimtstreuseln. Klingt das gut?! :-D

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Ich finde, das ist ein Rezept, das genau in die kommende Apfelzeit passt. Wir waren nämlich am vergangenen Wochenende auf der Gartenausstellung in Bissenbrook, wo wir bei einem Apfelbauern aus dem Alten Land verschiedene alte Apfelsorten gekauft haben.  Seitdem bin ich im Apfelrausch :-D !apfelmus-crumbles_0022-1

 

Apfelmus Crumble Törtchen

Zutaten für 1 Muffinblech mit 12 Mulden

Mürbeteig

  • 250 g Mehl (Type 405)
  • 70 g Zucker
  • 140 g weiche Butter
  • 1 Prise feines Meersalz
  • 1 Ei Gr. M
  • 1 El Rum (ich: weggelassen)

Alle Zutaten mit dem Knethaken des Handrührgeräts schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. Flach drücken und in Frischhaltefolie gewickelt mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

Streusel (die Menge war bei mir zu viel! Ich habe das halbe Rezept für euch aufgeschrieben)

  • 100 g Butter
  • 50 g geröstete Haselnusskerne, gemahlen (ich: gemahlene Mandeln)
  • 150 g Mehl
  • 90 g Zucker
  • 1 El. Vanillezucker
  • ½ Teel. Zimt

Die Butter schmelzen und wieder etwas abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen und die Butter mit den Quirlen des Handrührgeräts nur so lange einarbeiten bis Streusel entstehen.

Füllung

  • 200 g Speisequark (40%)
  • 100 g Sauerrahm (ich: griech. Joghurt)
  • 1 Ei Gr. M
  • 1 gehäuft. Teel. Vanillepuddingpulver
  • 50 g Zucker
  • 1 Teel. Vanillezucker

Für die Füllung alles Zutaten verrühren.

  • 1 gr. Glas Apfelmus (ich: selbstgekocht)

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze oder 160 Grad Umluft aufheizen. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2-3 mm dick ausrollen und 12 Kreise mit  15 cm Durchmesser ausschneiden/ -stechen. Die Mulden der Muffinform gut einfetten und dünn mit Mehl bepudern. (Hinweis: Um die Törtchen später besser aus der Form zu bekommen, wären zwei über kreuz gelegte Backpapierstreifen in jeder Mulde sicher auch hilfreich. Bei mir klappte aber dank dieser Form klick* auch ohne ;-) ) Die Mulden mit den Mürbeteigkreisen auslegen und überstehende Ränder abschneiden. Danach die Quarkfüllung auf die ausgelegten Mulden verteilen (ich habe ein wenig Füllung zurückbehalten). Anschließend 1-2 Esslöffel Apfelmus darauf füllen. Die Streusel von Hand darüberbröseln und das Muffinblech für ca. 20 Minuten in den heißen Backofen stellen. (Ich habe meine Törtchen mindestens 30 Minuten gebacken! Schaut also auf die Bräunung!)
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Bevor ihr die Apfelmus Crumbles vorsichtig (!) aus den Mulden holt, solltet ihr sie vollständig abkühlen lassen!

Quelle: I ♥ Backen¹ von Franzi Schweiger

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

 

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Habt ihr bis hier durchgehalten :-D ? Dann möchte ich euch nun ein wunderschönes Wochenende wünschen <3 . Es ist hier nun etwas kühler geworden, so dass man wieder wagen kann, den Backofen anzumachen, ohne die Wohnung in eine Sauna zu verwandeln.

Na, dann fröhliches Backen!

Eure MaLu ♥♥♥

* Werbung: Vielen Dank an das Team von eat-the-world-tour, denen ich die kostenlose Teilnahme an der St. Georg Tour verdanke. Besonderen Dank an Phanny Ngo für den sympathischen und herzlichen Kontakt ♥ Meine Meinung zur Tour habe ich ehrlich und unbeeinflusst wiedergegeben.

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Kokosmuffins mit Herz

Kokos ist ja eine der Backzutaten, die ich liebe!  Frisch, wenn wir in Italien am Strand liegen und der Sizilianer mit dem Bauchladen vorbeikommt. Oder in einem leckeren Pina Colada…hmm! Als Praline oder im Kuchen, oder in beidem, so wie in meinem heutigen Rezept für euch.

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Es ist ein schön schnelles Rezept. Wenn man etwas Wert auf die Deko legt, dauert’s etwas länger, aber das könnt ihr selbst entscheiden.

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Das Rezept ergibt ca. 12 Muffins. Auf geht’s:

  • 100 g weiße Schokolade
  • 200 g Mehl
  • 1 Tl Backpulver
  • 75 g Zucker
  • 1Ei
  • 50 g Sonnenblumenöl
  • 200 ml Kokosmilch (Dose)
  • 2 El Kokoslikör (hatte ich nicht, habe Eierlikör genommen ;-))
  • 12 Kokospralinen (z.B. Raffaello)
  • zur Deko weiße und/oder dunkle Schokoladenküvertüre

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Ein Muffinblech mit kleinen Papierförmchen auslegen oder gut buttern.

Die weiße Schokolade fein reiben oder im Blitzhacker fein mahlen. Mit dem Mehl, dem Backpulver und dem Zucker vermengen. Ebenso die flüssigen Zutaten miteinander verrühren  und danach zügig unter die Mehlmischung rühren.

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Einen Esslöffel Teig in jede Muffinform geben. Je eine Kokospraline hineindrücken und mit dem restlichen Teig bedecken.

Dann nur noch für 20-25 Minuten in den Backofen und danach müssten sie so aussehen:       IMG_0726

Ich habe die abgekühlten Muffins mit weißer Schokoladenglasur bestrichen und mit einem dunklen Schokoherz verziert. Dafür habe ich vorher etwas dunkle Schokoladenkuvertüre geschmolzen und mir aus Pergamentpapier ein kleines Spritztütchen mit einer winzigen Öffnung gebastelt. Auf ein Stück Backpapier habe ich Herzen vorgemalt und mit der gefüllten Spritztüte nachgemalt

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Mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen und auf die abgekühlte, aber noch weiche, weiße Kuvertüre ‚kleben‘.

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Hach, und wenn ihr für euren allerliebsten Schatz backt sind den Motiven ja keine Grenzen gesetzt, wie man sieht…. :-D

Viel Spaß dabei!

Eure MaLu ♥♥♥