Himbeer-Matcha Törtchen

Mit diesen Törtchen zieht nun endgültig der Sommer mit seinen herrlichen Farben hier ein. Grün  wie Gras oder besser grün wie Matcha, gepaart mit Himbeeren – Rosarot  als frische Früchte, als Himbeermousse oder Fruchtgelee. Eine cremige Vanilleschicht hat sich, gut versteckt, dazugesellt und trägt zum runden Geschmack bei.

Himbeer-Matcha Törtchen Ganz ähnliche Törtchen haben meine Tochter Tessa und ich bereits vor zwei Jahren in Paris in der Pâtisserie des rêves gegessen – und nie vergessen! Damals noch mit dem Vorbehalt bestellt, dass ich ja eigentlich keinen Matcha Tee mag, waren Tessa und ich  so begeistert vom Äußeren der Törtchen, dass wir uns trotzdem eines zum Probieren bestellten. Wir waren erstaunt und gleichsam begeistert! Dieses etwas herbe Matchapulver korrespondierte einfach hinreißend zu den süßen Himbeeren. Ich mag also doch Matcha! 😉Himbeer-Matcha Törtchen Dies ist nicht das Originalrezept! Ich habe einfach nur versucht, mich zu erinnern und zumindest etwas Ähnliches zu kreieren. Wie immer habe ich einfach einmal angefangen und eines nachmittags die Himbeer-Vanillefüllungen für die Törtchen vorbereitet. Habe meine Rezepte durchforstet und mir Gedanken gemacht, ob ich es wohl hinbekomme, dass der Biskuit diese tolle Matchaschicht bei sich behält :-D.

Himbeer-Matcha Törtchen Ich wählte das Mandelbiskuitrezept von Matthias Ludwigs, weil ich damit beste Erfahrungen gemacht habe, übersiebte den frischen Biskuit mit Matcha und schnitt ihn in Streifen.  Dann bereitete eine herrliche Himbeermousse mit italienischer Meringue vor , „baute“ die Törtchen in Dessertringen zusammen und versenkte den eingefrorenen Himbeer-Vanillekern in der Mousse. Nun noch ein paar Stunden in den Kühlschrank und dann wurde es spannend. Würden meine Törtchen den Pariser Vorbilder ähneln?Himbeer-Matcha Törtchen

Der Moment, in dem man dann die Dessertinge und die Folie entfernt, die Törtchen anschneidet und alles ist so wie man es sich vorgestellt hat – einfach unvergleichlich! Was habe ich mich gefreut! ❤  Klar, es ist nicht das Original und ich möchte mir auch nicht anmaßen, dass meine Törtchen da herankommen, doch ich war mehr als zufrieden und glaubt mir: Sie schmecken einfach himmlisch!

Himbeer-Matcha Törtchen

Himbeer-Matcha Törtchen

Zutaten für 6 Törtchen –  6 Dessertringe* 7,5 cm Ø / H 5,5 cm

Himbeer-Vanille Einlage 

Diese sollten am Tag zuvor zubereitet werden. Ich habe eine Silikon-Minimuffinform* verwendet

1.Schicht

  • 100 g Himbeerpüree (ohne Kerne)
  • 15 g Zucker
  • 1 Bl. Gelatine
  • 1 Teel. Rosenwasser (optional)

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Ein Drittel des Himbeerpürees zusammen mit dem Zucker in einem kleinen Topf erwärmen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Vom Herd nehmen und nach und nach das restliche Himbeerpüree und das Rosenwasser unterrühren. Die Fruchtmasse ca. 1 cm hoch in sechs Vertiefungen der Silikonform verteilen und 1-2 Std. einfrieren.2. Schicht

  • 90 g Sahne
  • 1 Eigelb
  • 10 g Zucker
  • etwas echte Vanille
  • 1 Blatt Gelatine
  • 20 g weiße Schokolade, fein gehackt

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Sahne mit der Vanille in einem kleinen Topf aufkochen. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Die heiße Sahne unter stetigem Rühren zur Eigelbmasse geben. Alles zurück in den Topf füllen, unter Rühren und bei milder Hitze bis auf 85 Grad bringen (nicht mehr!). Die Vanillecreme dickt jetzt etwas an. Sofort vom Herd nehmen und die Gelatine darin auflösen. Die Creme über die gehackte Schokolade gießen und glattrühren. Leicht abkühlen lassen und auf die sechs, mit gefrorenem Himbeerpüree gefüllten, Vertiefungen verteilen. Die Form abdecken und erneut, am besten über Nacht, einfrieren.

Mandelbiskuit (M. Ludwigs) mit Matcha

  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 40 g Puderzucker
  • 1 Ei Gr. M
  • 2 Eigelb
  • 4 Eiweiß
  • 45 g Zucker
  • 70 g Mehl
  • 20 g flüssige Butter
  • ca. 2-3 El. Matchatee (ich habe Aiya Tsuki verwendet)

Den Backofen auf 180 Grad Umluft aufheizen. Ein flaches Backblech o.ä.  mit einer Silikonmatte* auslegen. Die Butter schmelzen. – Mandeln, Puderzucker, Ei und Eigelb hellschaumig schlagen. Das Eiweiß mit dem Zucker zu Eischnee schlagen. Ein Drittel des Eischnees unter die Eigelbmasse ziehen. Dann den restlichen Eischnee darauf geben, mit dem Mehl übersieben und alles vorsichtig unterheben. Zwischendurch einen Esslöffel Teig mit der flüssigen Butter verrühren und ebenfalls unterziehen. Den Teig gleichmäßig auf der gesamten Silikonmatte ausstreichen und ca. 10-12 Minuten backen. Anschließend 5-10 Minuten abkühlen lassen und dann auf ein Backpapier stürzen. Die Silikonmatte vorsichtig abziehen. Den Biskuit auf der Seite großzügig mit dem Matchatee übersieben. Der Biskuit sollte dafür frisch, aber nicht mehr warm sein! Ein Blatt Backpapier darüberlegen und mit den Händen den Matcha sanft an den Biskuit drücken. Backpapier wieder abziehen. Anschließend vorsichtig mit einem scharfen Messer und einem großen Lineal sechs Streifen von 4 cm Breite und ca. 20-21 cm Länge schneiden, sowie sechs Kreise von ca. 4-5 cm Durchmesser für den Boden der Törtchen ausstechen. Vorsichtig vorgehen, damit der Matchatee nicht von der Biskuitoberfläche abgeschüttelt wird 😉 .

Himbeermousse

  • 5 Blätter Gelatine
  • 70 g Eiweiß (ca. 2 Eier)
  • 30 g Wasser
  • 125 g Zucker
  • 210 g Himbeerpüree (ohne Kerne)
  • 1 El. Zitronensaft
  • 140 g Schlagsahne

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen – Dann zunächst eine italienische Meringue zubereiten: Dafür den Zucker und das Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Das Eiweiß in eine fettfreie Schüssel füllen. Wenn der Zuckersirup ca. 115 Grad erreicht hat, anfangen das Eiweiß mit dem Mixgerät zu schlagen. Hat der Sirup 120 Grad erreicht, wird er in dünnem Strahl unter ständigem, schnellen Mixen in en Eischnee eingerührt. Weitermixen bis die Meringue auf mindestens 30 Grad heruntergekühlt ist. Kurz beiseite stellen. – Himbeerpüree mit Zucker und Zitronensaft verrühren. Ein Drittel der Himbeermasse in einem Topf erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Nach und nach mit dem restlichen Fruchtpüree verrühren. Die Sahne cremig schlagen und unter die Himbeermasse ziehen, anschließend sogleich auch die Meringue unterheben. Die Himbeermousse am besten in einen großen Einmal-Spritzbeutel füllen. Es geht aber auch ohne ;-).

Aufbau

Die sechs Dessertringe auf einen flachen Teller oder ein Tablett stellen und mit Tortenrandfolie* o. ä. auslegen. Die vorbereiteten Biskuitstreifen vorsichtig mit der Matchaseite nach außen in die Ringe einpassen. Die schmalen Schnittkanten sollten möglichst aufeinandertreffen. Einen Biskuitkreis als Boden einlegen. Eine 1-2 cm dicke Schicht Himbeermousse einfüllen. Die gefrorenen Himbeer-Vanille Einlagen aus der Silikonform befreien und mit der Vanilleschicht nach unten in die Mousse drücken. Anschließend die Törtchen bis ca. 1 cm über dem Biskuitrand hinaus mit Himbeermousse auffüllen. Die Törtchen in den Kühlschrank stellen bis die Mousse fest geworden ist (gerne über Nacht).

  • 3-4 El. Himbeergelee (selbstgemacht oder gekauft)
  •  frische Himbeeren
  • ggf.  Perlglanzpuder*
  • z. B. Verbenenblättchen

Die Ringe vor dem Servieren von den Törtchen abziehen und die Tortenrandfolie entfernen. Das Himbeergelee etwas erwärmen, damit es sich besser verarbeiten lässt (Microwelle). Etwas Gelee auf der Himbeermousse Oberfläche verteilen und frische Himbeeren darauf setzen. Mit Perlglanzpuder bestäuben und mit einem Verbenenblättchen dekorieren oder einfach nach eigenem Wunsch garnieren.Die Törtchen halten sich in einem gut verschlossenem Gefäß problemlos 1-2 Tage im Kühlschrank.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Rezept - Himbeer-Matcha Törtchen // MaLu's Köstlichkeiten

Himbeer-Matcha Törtchen

Schön ist auch, dass die Törtchen sich mindestens 1-2 Tage im Kühlschrank halten. Ihr wisst ja, ich mag keinen Stress wenn der Besuch vor der Tür steht 😉 . Lieber in Ruhe alles vorbereiten und dann „aus dem Hut zaubern“! Mein Mann fragte, wie ich es denn den dunklen Streifen zwischen Himbeermousse und Matchabiskuit hinbekommen hätte?! 😀 Der entsteht durch die Feuchtigkeit der Mousse einfach mal von selbst! Praktisch, nicht? 😉Himbeer-Matcha Törtchen Da wir am Wochenende einerseits das schöne Wetter genossen haben und andererseits an einer tollen Stadtführung teilgenommen haben (davon ein anderes Mal mehr 😉 ), erscheint das heutige Rezept ausnahmsweise einmal an einem Montag. Manchmal muss man eben Prioritäten setzen 😀 !Himbeer-Matcha EntremetNun wünsche ich euch noch eine schöne Woche. Habt ihr Urlaub – genießt ihn! Müsst ihr arbeiten – versüßt euch den Alltag 😉 .

Ganz liebe Grüße

Eure MaLu 

 

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Schoko-Kokos Würfel – leckere Häppchen für Chocoholics

Ahoj! ihr Lieben!

Ich weiß, eine eher ungewöhnliche Begrüßung hier, doch das hat natürlich seinen Grund 😉 . Wie bereits letzte Woche angekündigt, hatten wir uns etwas Tolles vorgenommen und das war eine Reise nach Prag .

Diese kleine Reise habe ich meinem Liebsten zum wohlverdienten (Un)Ruhestand geschenkt. (Ruhe wird mein lebhafter Mann garantiert nicht finden 😀 😀 )! Jedenfalls haben wir kurz nach seinem letzten Arbeitstag unsere Koffer gepackt und sind gen Süd-Osten in die Goldene Stadt an der Moldau aufgebrochen. Fünf Tage waren wir bei durchweg einfach traumhaftem Wetter unterwegs und haben uns diese lebhafte tschechische Metropole angesehen. Auch wenn mich leider die ganze Zeit eine furchtbare Erkältung gequält hat, haben wir wunderschöne Tage verlebt, kulinarische Delikatessen genossen und viel gesehen. Hier ein ganz kleiner Einblick für euch 🙂 .

Doch nun zu der kulinarischen Köstlichkeit, die ich euch heute mitgebracht habe. Das sind keine Trdelník (das ist dieses gedrehte gezuckerte Gebäck, was ich da oben nasche), noch sind es Koláči – Kolatschen, (gefüllte Hefeteigfladen) oder Böhmische Buchteln (Gottogott, hoffentlich hab‘ ich das alles richtig geschrieben!) . Auch wenn das alles sehr lecker ist. Ich serviere euch heute cremig schokoladige

Schoko-Kokos Würfel  

Drei köstliche Schichten könnt ihr genießen: Einen knusprig, buttrigen Sablé breton, eine himmlisch cremige Schokoladenganache mit Kokosmilch und eine, mit gerösteten Kokosflocken bestreute Meringue Schicht. 

Diese kleinen Leckerbissen waren so schnell verschwunden, dass ich fast nichts abbekommen hätte. Das ist so richtig was für Schokoliebhaber 🙂 .

 

Schoko-Kokos Würfel

Zutaten für eine eckige Form 22×22 cm mit Hebeboden (z.B. klick*) 

Teig (Sablé breton) P. Conticini

  • 175 g gesalzene Butter, geschmolzen
  • 90 g Puderzucker
  • 80 g gemahlene geschälte Mandeln
  • 2 Eigelbe (Eiweiß aufbewahren!)
  • 125 g Mehl
  • 1 Prise Meersalz

Den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Die Backform fetten. Wenn keine Form mit Hebeboden verwendet wird, sollte die Form so mit Backpapier ausgelegt werden, dass man später den Kuchen damit aus der Form herausheben kann! – Puderzucker, Mandeln und die geschmolzene, abgekühlte Butter in einer Schüssel schaumig rühren. Das Eigelb hinzufügen, danach das Mehl und das Salz ergänzen und den alles gut verrühren. Den Teig mit den Händen oder einem Teigschaber in die Form drücken und 15-20 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen.

{Tipp: Eine Leserin hat statt einer quadratischen zwei 16er Springformen verwendet}

Schokoladenganache

  • 300 g hochwertige dunkle Schokoladenkuvertüre (ich: klick*)
  • 40 g Butter
  • 150 g Kokosmilch
  • 50 ml Sahne
  • 150 g Mascarpone (Raumtemperatur)

Schokolade und Butter über dem Wasserbad schmelzen. Kokosmilch und Sahne aufkochen und in drei Portionen zur Schokolade geben. Jedesmal gut glattrühren. Zum Schluss die Mascarpone unterrühren. Die Ganache auf dem abgekühlten Teig streichen und in den Kühlschrank stellen.

Italienische Meringue

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 95 g Zucker
  • 40 ml Wasser

Zucker und Wasser in einem Topf bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Köcheln lassen (ohne umzurühren) bis der Zuckersirup eine Temperatur von 180 Grad erreicht hat. Dann beginnen, das Eiweiß mit dem Salz zu Eischnee schlagen. Den Zuckersirup, der inzwischen 12o Grad heiß ist, in feinem Strahl während des Mixens in den Eischnee fließen lassen. Weiterschlagen bis die Meringue auf gut 30 Grad abgekühlt ist. Anschließend glatt auf der Schokoladenganache verstreichen.

  • 45 g Kokosflocken

Die Kokosflocken in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten und die Meringueschicht damit bestreuen. Den Kuchen im Kühlschrank ganz abkühlen lassen. Kurz vor dem Servieren den Kuchen aus der Form heben und in ca. 4 x4 cm Würfel schneiden. Nach jedem Schnitt das Messer sauberwischen!  Die Würfel sollten kühl serviert werden, um zu vermeiden, dass die Baiserschicht herunterrutscht.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Leider kann ich nun keine Angaben machen, wie lange dieser Kuchen hält … er war einfach zu schnell weg 😉 ! Da er aber gar nicht kompliziert zuzubereiten ist, backen wir halt einen neuen, nicht wahr 😉 ?

Tja, für uns bricht nun eine neue Zeit an, denn mein Mann ist ja ab jetzt immer zu Hause und ich bin mal gespannt, wie wir beiden damit klar kommen 😉 . Ich muss aber ja noch ein paar Jährchen arbeiten und so kann ich ich ja vielleicht in Zukunft darauf freuen, das ein Teil der Hausarbeit nun schon getan ist, wenn ich heimkomme 😉 😉 😉 .

Ahoj!

ganz liebe Grüße und einen sonnigen Sonntag 😉

Eure MaLu ♥♥♥

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Amarena Kirsch Tarte

Amarena Kirsch Tarte 2

Amarena Kirschen kennt ihr doch alle, oder? Das sind diese supersüßen, eingelegten Kirschen, die herrlich nach Marzipan bzw. Bittermandel schmecken. Ich glaube, sie kommen aus Italien, denn wenn ich sie nicht gerade beim großen Discounter gefunden habe, dann im italienischen Supermarkt in Hamburg oder hier klick*. Die führen sie immer. Mein Mann, bedingungsloser Italien-Freak, mag Amarena Kirschen TOTAL gerne! „Naturgemäß“, möchte man fast sagen, hihi! Immer wenn wir in die Eisdiele gehen, bestellt er sich ein Eis mit EINER Amarenakirsche obendrauf – ihr wisst schon …. die schlanke Linie …. 😉 Mit diesem Wunsch stellt er die Bedienung des Eiscafés regelmäßig auf die Probe. Denn: „Amarena Kirschen gibt’s aber nur als ganze Portion!“ Aber mein Mann kann hartnäckig sein! Und siehe da: Er hat’s geschafft! Jetzt hat er sie herumgekriegt! Nun darf jedesmal EINE Amarena Kirsche auf seinem Eis zelebrieren 😀 ! Steter Tropfen höhlt den Stein …

Amarena Kirsch Tarte 3

Überhaupt essen wir gerne Kirschen! Neulich bekam ich wieder so tolle, riesengroße dunkelrote Knubberkirschen zu kaufen. Die mussten mit und ich hatte auch schon eine Idee, was ich daraus backen wollte. Die meisten haben wir natürlich so vernascht, aber ein paar durften auf der Tarte Platz nehmen und sich an die cremige Meringue schmiegen. ❤  Und wo sind sie nun die Amarena Kirschen in meiner Tarte versteckt?Amarena Kirsch Tarte 5

Schaut her! Ich habe einfach kleine Stückchen Amarena Kirsche in die Mandelcreme ‚eingebaut‘. Darauf ein säuerliches Kompott aus Sauerkirschen und eben die leckeren dicken Kirschen.

Amarena Kirsch Tarte 6

Das ist vielleicht ein Leckerbissen! Dazu noch wirklich schnell zubereitet (wenn wir mal die Kühlzeit des Mürbeteiges herausrechnen 😉 ). Gerade erst habe ich die Tarte mal eben in Brombeerversion  mit Schlagsahne statt Baiser gezaubert. Auch total genial!

Amarena Kirsch Tarte 8

Amarena Kirsch Tarte

Zutaten für eine Tarteform* 11 x 35 cm mit Hebeboden

Mürbeteig

  • 75 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 15 g gemahlene Mandeln
  • 125 g Dinkelmehl 630
  • 30 g verschlagenes Ei
  • 1 Prise Salz

Eine Tarteform gut fetten. Butter und Puderzucker verrühren, anschließend die übrigen Zutaten unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1-2 Stunden in den Kühlschrank legen (besser über Nacht). Danach den Teig ausrollen und die Tarteform damit auslegen. Überstehende Ränder abschneiden. Während ihr die Amarena-Mandelcreme  vorbereitet stellt ihr die Form in den Kühlschrank und heizt den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vor.

Amarena-Mandelcreme

  • 70 g weiche Butter
  • 30 g Rohrohrzucker
  • 1 Ei
  • 80 g gemahlene Mandeln
  • einige Tropfen Bittermandelaroma
  • 1 Prise Salz
  • 8-10 Amarenakirschen

Butter und Zucker verrühren, dann das Ei, die Mandeln, Salz und Bittermandelaroma dazugeben und zu einer glatten Masse verarbeiten. Die Amarenakirschen vierteln und unterrühren. Füllt die Amarena-Mandelcreme in die vorbereitete Tarteform und streicht sie glatt. Nun backt ihr die Tarte ca. 20 Minuten bei 180 Grad goldbraun. Lasst sie auf einem Rost abkühlen und bereitet das Kirschkompott vor.

Amarena Kirsch Tarte x

Kirschkompott

  • 250 g Sauerkirschpüree (selbstgemacht d. h. Kirschen pürieren und durch die Flotte Lotte drehen oder meine bequeme Lösung: fertiges Kirschpüree KLICK *)
  • 2 El. Amarena Sirup
  • 1 Tütchen roter Tortenguss
  • 2 El. Zucker (bzw. nach Geschmack)

Den Tortenguss nach Packungsanleitung mit dem Sauerkirschpüree, Zucker und dem Sirup aufkochen lassen und auf der Tarte verteilen. Im Kühlschrank abkühlen lassen.

  • 20-24 frische Kirschen

verteilt die Kirschen in Reih und Glied längsseits zur Hälfte auf der Tarte (siehe Foto).

Amarena Kirsch Tarte xx

Italienische Meringue

  • 140 g Zucker
  • 40 ml Wasser
  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz

100 g Zucker und das Wasser in einem Topf bis 118 Grad kochen. Kurz bevor diese Temperatur erreicht wurde, beginnt ihr in einer Schüssel das Eiweiß mit dem Salz und dem restlichen Zucker zu Eischnee zu schlagen. Dann lasst ihr (immer weiter schlagen!) den heißen Zuckersirup in feinem Strahl dazu fließen. Die Meringue weiterschlagen bis sie handwarm ist. Danach füllt ihr sie in einen Spritzbeutel den ihr vorher mit einer St. Honoré Tülle versehen habt und spritzt die Meringue mäanderförmig neben die Kirschen. Anschließend könnt ihr die Meringue auf Wunsch noch mit einem Küchenbunsenbrenner leicht bräunen.

Amarena Kirsch Tarte xxx

Tipp: Wem die Meringue zu süß oder zu aufwändig ist, der kann den gleichen Effekt mit Schlagsahne erzielen 🙂 !

Hinweis:  Ganz unten, unter diesem Beitrag, zeige ich euch eine Variante dieser Tarte mit Brombeeren und Schlagsahne ! Es lohnt sich 🙂 !!

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

 

Amarena Kirsch Tarte 4

Wem das Baiser zu aufwändig oder zu süß ist, der tauscht es einfach gegen Schlagsahne aus. Kein Problem!

Amarena Kirsch Tarte 7

Zusätzlich zu den Amarenakirschen habe ich noch etwas Bittermandelaroma an die Mandelcreme gegeben. Das unterstützt den Marzipangeschmack, den ich so liebe.

Amarena Kirsch Tarte 9

Tja, dann mal ran an die Kirschen, ihr Lieben! Noch gibt es sie überall. Und die Amarena Kirschen kann man sogar selber einlegen, habe ich gelesen. Das muss ich unbedingt mal ausprobieren! Habt ihr das schon einmal gemacht? Ich freue mich über jeden Tipp und jede Erfahrung 🙂 .

Amarena Kirsch Tarte 1

Nun, da der Sommer Einzug gehalten hat, wollen wir diese Zeit ausgiebig genießen! Nächste Woche haben wir Urlaub – drückt uns also die Daumen, dass wir mal ans Meer fahren können, ohne die Regenjacke einzupacken.

Ganz liebe Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

P.S.  Für das Magazin Bauernblatt habe ich die Amarena Kirsch Tarte zusammen mit der liebenswerten Redakteurin Maike neu aufgelegt. Hier seht ihr die Brombeer Variante. Statt Meringue haben wir Sahne verwendet und ich muss sagen: Extraprima!!  ❤ Klickt auf das Fotos, um das Rezept und den Artikel zu lesen.

Brombeertarte

 

 

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Fanny’s traumhafte Luxus – Tarte au citron

Ein Skandal!

Nach fast zwei Jahren MaLu’s Köstlichkeiten habe ich noch NIE meine Lieblingstarte gepostet! Das ist doch allerhand, oder?!  – Aber jetzt! Jetzt ist es soweit!

♥♥ Tarte au citron  ♥♥♥

Tarte au citron_1017_f

Nun ist es ja nicht so, dass ich nicht bereits vorher darüber nachgedacht hätte. Aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass es schon sooo viele Tarte au citron Rezepte im WWW gibt, dass nun wirklich keiner auch noch auf meine warten würde. Aber dann kamen gleich mehrere Zufälle zusammen, die mich umstimmen sollten…

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Zum einen fielen mir auf dem Markt große, saftige Amalfi Zitronen in die Hände. Klar, dass sie sofort in meinen Einkaufskorb wanderten 😉 .  Zum anderen bin ich gern auf Gebrauchtbücher Portalen unterwegs, wo ich manchmal tolle Schnäppchen mache. Manch hochpreisiges Backbuch wurde dort schon zum Spottpreis angeboten und landete so in meinem Bücherregal. Sensations* von P. Conticini und Chocolat* von C. Felder, beide Neu nicht gerade preiswert, habe ich dort z. B. für um und bei 10 Euro ergattert. Da ich aber keine Versandgebühr zahlen wollte, bestellte ich gleichsam ein Buch mit, von dem ich nur Gutes gehört hatte: Fannys Pâtisserie* von Fanny Zanotti. Ich packte es nach Erhalt aus, blätterte kurz durch und dachte: Joa … ganz nett! Aber dieses Buch hat mein Herz erst auf den zweiten Blick erobert! Es ist mit so viel Herz und Esprit geschrieben, dass ich es wie ein Roman durchlas. Zu jedem Rezept schreibt Fanny eine kleine persönliche Anekdote oder hilfreiche Erläuterung. Die Rezepte sind vielfältig und meist nicht sehr aufwendig. Die Geschichten, die sie drumherum erzählt, einfach nur schön! ❤

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Doch ich will hier keine Rezension schreiben, sondern euch von Fannys Tarte au citron Rezept vorschwärmen 😀 ! Eine ’normale‘ Tarte au citron meringuée, wie ich sie schon viele Male in Frankreich gegessen habe, besteht aus einem Mürbeteigboden, der mit Zitronencreme/Lemon Curd gefüllt wurde, welches wiederum mit einer mehr oder weniger dicken Schicht Meringue (Baiser) bedeckt ist. Ich bin verrückt danach! Mein Mann und meine Tochter kennen das schon 😀 . Wo immer ich diese Tarte erblicke, muss ich sie probieren! Die Qualität kann sehr unterschiedlich sein und insbesondere das Lemon Curd und der Mürbeteigboden mehr oder weniger gut schmecken.

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Umso mehr kann und MUSS ich euch deshalb nun Fannys Version der Tarte au citron anpreisen. Ich gebe zu, dass der Aufwand ein wenig größer ist, als bei der Version, die ich oben beschrieben habe. Aber es lohnt sich! Wirklich!! Das Rezept der Crémeux citron, der Zitronencreme, hat sie von keinem Geringeren als Pierre Hermé, mit dem sie unter anderem in Paris gearbeitet hat. Diese Creme ist ein Traum, sag ich euch! Genauso wie der zarte, überaus schmackhafte, Zitronen Shortbreadboden. Beides wird bereits am Vortag (oder noch früher) vorbereitet, so dass sich der Aufwand am Tag des Servierens in Grenzen hält. Zwischen Boden und Zitronencreme befindet sich noch eine weitere Schicht, ein gebackener Zitronenschaum. Ich muss sagen, ich hätte keine bessere Verwendung für meine Amalfi Zitronen Schätzchen finden können.

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Das einzig Negative daran ist, dass ich nunmehr für alle kommenden Tartes au citron verdorben sein werde 😉 .

Fanny’s Tarte au citron

Zutaten für eine Tarte mit 24 cm ø

Am Vortag:

Zitronen-Shortbread

  • 100 g weiche Butter
  • 40 g Puderzucker
  • zerriebenes Eigelb von einem hartgekochten Ei
  • Abrieb von 2 Bio Zitronen
  • 100 g Bio Mehl Type 550
  • 2 El (30g) Speisestärke
  • 1/2 Teel. Meersalz

Butter, Zucker, Eigelb und Zitronenabrieb schaumig schlagen. Dann das Mehl, die Stärke und das Salz hinzufügen und rühren bis ein glatter Teig entsteht. Diesen Teig zwischen zwei Lagen Backpapier legen und  gleichmäßig 4 mm dick  ausrollen.Tarte au citron_1074-1 Auf eine flache Platte legen und mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen (oder über Nacht).

Crémeux citron

  • 200 g feiner Zucker
  • Abrieb von 3 Bio Zitronen
  • 4 Eier Gr. L
  • 180 g frisch gepresster Zitronensaft
  • 300 g weiche Butter in Würfeln

Zucker und Zitronenabrieb in einem kleinen Kochtopf mit den Fingern vermengen, bis der Zucker duftet. Anschließend die Eier und den Zitronensaft hinzufügen und alles verrühren. Die Mischung unter mittlerer Hitze auf 85 Grad bringen. Dabei stetig rühren! Ihr merkt dann auch, dass die Masse eindickt, wenn die Temperatur erreicht ist. Dann zieht ihr den Topf vom Herd und lasst die Creme auf ca. 60 Grad abkühlen.Cremeux citron Anschließend rührt ihr nach und nach die weichen Butterwürfel unter die warme Creme.Cremeux citron 2 Hat sich die Butter aufgelöst kommt ein wichtiger Schritt: Jetzt mixt ihr die Creme mithilfe eines Pürierstabs mindestens 6 Minuten (ich) ! Laut Fanny Zanotti sollten es 8-10 min. sein. Dieser Schritt für die unglaublich zarte Textur der Creme verantwortlich. Also durchhalten!! 😉 Nach getaner ‚Arbeit‘ füllt ihr die Creme in eine saubere Schüssel, bedeckt die Oberfläche mit Frischhaltefolie und stellt sie über Nacht in den Kühlschrank.

Am Folgetag:

Am Tag des Servierens heizt ihr den Backofen auf 160 Grad vor und buttert einen Tortenring mit 24 cm Durchmesser. Jetzt nehmt ihr den vorbereiteten Shortbreadboden aus dem Kühlschrank, legt ihn auf ein Backblech, zieht die obere Schicht Backpapier ab und backt ihn ca. 20 Minuten goldbraun. Dann nehmt ihr ihn heraus und, noch heiß, stecht sogleich, mithilfe des Tortenrings, einen runden Kuchenboden aus. Tarte au citron_1000_1Wenn der Boden etwas abgekühlt ist, könnt ihr die Ränder entfernen und aufnaschen. Ihr werdet sehen, der Boden ist zart und fein und schmeckt einfach wunderbar! In der Abkühlzeit könnt ihr den Zitronenschaum zubereiten…

 Zitronenschaum:

  • 120 g gemahlene Mandeln
  • 80 g Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Eigelb (Eiweiß für’s Baiser aufbewahren!)
  • 2 El. Speisestärke
  • Saft und Abrieb 1 Bio Zitrone

Alle Zutaten, bis auf den Zitronensaft, in einer Schüssel verrühren. Den Saft zum Schluss unterrühren. Die Masse in einen Spritzbeutel mit 9 mm Rundtülle füllen und spiralförmig auf den vorgebackenen Shortbreadboden spritzen. Nun geht der Kuchen noch einmal für ca. 10 Minuten in den heißen Backofen.  Danach sollte er komplett auskühlen, bis ihr den Tortenring entfernt und den Kuchen vorsichtig (!) auf einen Tortenteller platziert.Tarte au citron_1007_1

Nun holt ihr die vortags zubereitete Crémeux citron aus dem Kühlschrank und füllt sie in einen Spritzbeutel, den ihr zuvor mit einer Rundtülle mit 10 mm Durchmesser ausgestattet habt. Wie beim Zitronenschaum spritzt ihr sie, wieder von der Mitte beginnend, spiralförmig auf den Kuchen. Lasst aber am Rand einen Zentimeter frei.Tarte au citron_1009_1 Ich musste zwei Schichten spritzen, weil ich noch so viel Creme übrig hatte (?). Wie auch immer; ihr verteilt die Creme auf dem Kuchen 😉 und stellt ihn dann in den Kühlschrank.

Baiser

  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz
  • 185 g Zucker
  • 50 g Wasser

Das Wasser und 150 g Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze auf 118 Grad bringen. In der Zwischenzeit das Eiweiß mit einer Prise Salz langsam aufschlagen, 35 g Zucker dazurieseln lassen und weiter steifschlagen. Hat der Sirup die richtige Temperatur erreicht, gießt ihr ihn in feinem Strahl und unter hoher Mixstufe zum Eischnee. Weiterschlagen bis die Schüssel sich nicht mehr heiß anfühlt. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit 15mm Durchmesser füllen und die Zitronencreme dicht an dicht mit Baisertupfen dekorieren. Tarte au citron_1015_1Wenn ihr mögt, könnt ihr das Baiser mit einem kleinen Flambierbrenner leicht karamellisieren. Ich habe die Tarte noch mit einigen feinen Zitronenzesten bestreut. Bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

Mit Klick auf den folgenden Link gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht: Fanny’s Tarte au citron

Die Fotosession fand im Garten statt. Auch wenn das Frühjahr bisher sowas von kalt war, hatte ich Glück und die Sonne zeigte sich zwischen den Wolken. Der Wind wehte zwar ein wenig quirlig, aber das sind wir hier ja gewöhnt. Ich musste nur ständig die Blumendeko wieder einsammeln 😉 .

Tarte au citron_1030_fTarte au citron_1045_f

Hach, wie schön sie da in der Sonne aussah, meine geliebte Tarte au citron ❤ ! Noch ein Foto von recht, von links von oben und von … PLUMS !

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Da lag meine Lesebrille in der Torte!!! Vor lauter Eifer war sie mir vom Kopf gerutscht. Mitten in’s Baiser 😀 ! Mein Mann, der mein Treiben durch’s Küchenfenster beobachtet hatte, kriegte sich vor Lachen gar nicht mehr ein! 😀 Und da kamen auch schon die lieben Nachbarn um die Ecke, die wir zum Kuchenessen eingeladen hatten. War das ein Spaß!

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Und dann haben wir gefuttert! Anders kann man’s nicht nennen 😀 . Wir waren alle hellauf begeistert und das kleine Reststück, das ich am nächsten Tag mit ins Büro genommen hatte, veranlasste meine Kollegin, diese Tarte ab jetzt ebenfalls zu ihrem Lieblingskuchen zu erklären. Übrigens waren Geschmack und Konsistenz auch am zweiten Tag noch tadellos.

Mit bleibt nur der Dank an die bezaubernde Fanny, (die neben ihrer Tätigkeit als Pâtissiere, auch noch einen sehr schönen und informativen Blog betreibt) für dieses Rezept, dass mir gezeigt hat, dass es Tartes au citron auch als Luxusausführung gibt 😉 .

Danke auch euch, ihr Lieben! Über jeden eurer Kommentare freue ich mich jedes Mal riesig! Es macht so viel Spaß mit euch! Das wollte ich zwischendurch mal loswerden 😉

Allerliebste Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

Diese Tarte möchte ich gern bei Sugarprincess Yushkas Calendar of Cake einreichen 🙂

 

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