Brombeermacarons – zu Gast beim La Crema Sommerfest

Hin und wieder lässt sich auch hier im Norden mal ein bisschen der Sommer blicken. Wir genießen dann die warmen Spätsommersonnenstrahlen, bringen den Garten auf Vordermann und schmieden schon wieder Reisepläne 😉 . Brombeer Macaron Törtchen

Zum Sommer gehören untrennbar Beeren. Die Vielfalt wird zwar langsam geringer, doch Brombeeren und Heidelbeeren sind noch überall erhältlich und versüßen uns den Spätsommer. Mein Mann und ich sind neulich mit großen Schüsseln unterm Arm in die Brombeeren gegangen und konnten nicht aufhören zu pflücken (und zu naschen) 😀 . Anschließend wurde dann des Liebsten Lieblingsmarmelade gekocht, Püree eingefroren und … Macarons gebacken.

Macarons – das ideale Mitbringsel zu einer Einladung zum Sommerfest 2017 meiner Bloggerkollegin Elena auf ihrem wunderbaren Blog La Crema. Ihr virtuelles Sommerfestbuffet wird in diesem Jahr von leckersten Rezepten vieler äußerst talentierter BloggerkollegInnen ausgestattet und es ist mir eine Freude, mich dort einreihen zu dürfen. – Die Brombeer-Macarons, die ich Elena mitgebracht habe, sind ja eigentlich schon ausgewachsene Törtchen 😉 , in denen ich all die Produkte, die ich aus unserer Brombeerschwemme gezaubert habe, verarbeitet habe: Frische Brombeeren, Brombeerpüree und -gelee. Mmmmmh!!
Brombeer Macaron Törtchen

Und das Rezept? Das habe ich bei Elena abgegeben 😉 . Klickt euch also schnell herüber zu ⇒ La Crema! Dort findet ihr dann die detaillierte Beschreibung für die Brombeer Macaron Törtchen, sowie Rezepte für viele andere tolle Torten, Kuchen und Leckereien.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!

Ganz liebe Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

Gefüllte Himbeer-Madeleines und meine eat-the-world-tour* durch Kiel

Dieser Beitrag enthält Werbung – Ich liebe den Schleswig-Holsteiner Sommer! Ja, er ist launisch und Planungen für Unternehmungen im Freien sollte man tunlichst erst zusagen, wenn Petrus gerade einmal milde gestimmt ist. Wenn sich der Sommer jedoch hier mal die Ehre gibt, dann ist er wirklich himmlisch. Nicht zu warm und nicht zu kalt. Immer ein leichtes Lüftchen fächelnd.
Gefüllte Himbeeren-MadeleinesAn solchen Tagen stehe ich natürlich nicht stundenlang neben dem Backofen und kreiere aufwendige Törtchen, sondern ich genieße unseren wunderbaren Garten oder mein Mann und ich unternehmen etwas Feines, bevor es sich der Wettergott erst anders überlegt.  Dank zuverlässiger Wetter Apps kann man ja planen und schon am Samstag den Teig für diese hübschen Himbeer-Madeleines anrühren, so dass sie am Sonntag hopplahopp gebacken, gefüllt und und im Sonnenschein serviert werden können 🙂 . Doch dazu später mehr …Gefüllte Himbeeren-Madeleines

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Zunächst aber möchte ich euch von meiner zweiten eat-the-world-tour* berichten. Bereits im letzten Sommer hatte ich, gemeinsam mit meiner Tochter, so eine kulinarische Stadtführung durch St. Georg in Hamburg gemacht. (Hier könnt ihr noch einmal nachlesen KLICK.)  Das norddeutsche Wetter hatte uns damals zwar einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht, doch bis heute sind die Eindrücke dieser Tour bei mir präsent und in guter Erinnerung. Eat- the-world-touren gibt es in vielen deutschen Städten. Neben neuzeitlichen und geschichtlichen Informationen über einen Stadtteil, besucht man während des Stadtrundgangs meist  7 verschiedene kulinarische Stationen, vom Restaurant bis zum inhabergeführten Fachgeschäft, in denen man mit kleinen Kostproben und Leckereien versorgt wird.

Als ich nun eine Einladung zu der nigelnagelneuen  eat-the-world-tour in unserer Schleswig-Holsteinischen Landeshauptstadt Kiel bekam, habe ich deshalb mit Freuden zugesagt 🙂 . Nur eine halbe Stunde Fahrt brauchten mein Mann und ich zum Treffpunkt. Und diesmal war uns der Wetterglück hold! Richtig schön warm und im Sonnenschein begrüßte uns unsere zauberhaft fröhliche Stadtführerin Lea, die uns sogleich mit allerlei Informationen über die Stadteile Brunswik und Blücher versorgte. Kiel hat im zweiten Weltkrieg durch den Militärhafen große Zerstörungen hinnehmen müssen, so dass die meisten Gebäude aus der Nachkriegszeit stammen.

So hat Kiel nach dem Krieg ausgesehen 😦

Fröhlich, neugierig und mit Appetit zog unsere Gruppe los und brauchte bis zur ersten Station, dem Café Sonntagskind, auch gar nicht weit zu laufen. Hier gibt es nach eigenen Angaben „Kaffee, Genuss und schöne Dinge“. Wir durften eine leckere Linsen-Mangosuppe mit frisch gebackenes Brot genießen und einen Blick auf die, extra für’s Sonntagskind hergestellte, Segeltuchtaschen werfen, die man dort, jedes ein Unikat, auch kaufen kann. 
Cafè Sonntagskind - eat-the-world-tour Kiel

Dann ging es auch schon weiter durch’s Grüne zu einem Café, auf dass ich zugegebenermaßen gehofft hatte 😉 . Das Restez! à table ist ein Lieblingsort für mich! Schaut euch doch nur diese Backwaren an! Hier fühlt man sich nach Frankreich versetzt: Tarte au citron, Eclairs, Macarons, Baguette, Croissants und unzählige französische Spezialitäten erwarten den Besucher. Ihr könnt euch vorstellen, dass ich in meinem Element war 😀 . Hach, ich hätte noch Stunden bleiben können! Aber, da wir in unserem Magen ja noch Platz für weitere kulinarische Köstlichkeiten lassen mussten, beließ ich es bei dem leckeren Minicroissant, das uns im Körbchen angereicht wurde. Zeit für ein kleines Selfie war aber dann doch 😉 . Außerdem werde ich ja 100% wiederkommen!!Die nächste Station forderte uns dann einen etwas längeren Fußmarsch ab, der uns aber gar nichts ausmachte, da er immer wieder von interessanten Ausführungen von Lea unterbrochen wurde. In SOTO’S Mercado, einem Markt für Spanische Delikatessen wurden wir dann ausgesprochen herzlich empfangen.  Manchegokäse, Oliven und Serranoschinken in verschiedenen Sorten wurden uns großzügig angeboten. Wirklich ausgesprochen lecker! Hier werden wir sicher noch einmal die angeschlossene Tapas Bar besuchen oder uns mit Spezialitäten, wie Wein oder anderen spanischen Leckereien eindecken.

Dies waren nur drei unserer kulinarischen Stationen, es sollten noch vier weitere folgen. Doch ich will nicht alles vorwegnehmen für die, die diese Tour selber erleben möchten. Ganze drei Stunden waren wir unterwegs quer durch die Kieler Stadteile Brunswik und Blücher! Und viele interessante Lokale, Geschäfte und Informationen haben wir entdecken dürfen. Eine eat-the-world-tour* ist meiner Meinung nach, die schönste Art eine Stadt zu erkunden und ich gebe die Empfehlung ehrlich gern an euch weiter! Bestimmt gibt es auch in eurer Nähe eine Stadt oder sogar die eigene Stadt, die ihr gern kulinarisch entdecken möchtet.

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Gefüllte Himbeeren-Madeleines

Am nächsten Tag, nach unserer Tour, habe ich mir dann die Himbeer Madeleines vorgenommen. Das Rezept hatte ich in einer meiner französischen Pâtisserie Zeitschriften entdeckt. Genau das Richtige für ein sonniges Wochenende und der passende Zeitpunkt für die bevorstehende Himbeerzeit. Die Madeleines werden nämlich nicht nur mit Himbeermarmelade gefüllt, sondern sogar in den Teig wandert Himbeerpüree. Gefüllte Himbeeren-Madeleines

Gefüllte Himbeer-Madeleines

Zutaten für ca. 30 Madeleines bzw. 15 gefüllte Madeleines nach einem Rezept von Christophe Adam

  • 2 Eier Gr. L
  • 120 g Zucker
  • 1 Teel. / 6 g Honig
  • 120 g Mehl Type 550
  • 1 Teel. Backpulver
  • 40 g Himbeerpüree (ohne Kernchen)
  • 120 g geschmolzene Butter

Hinweis: Laut Originalrezept von Christophe Adam soll der Teig mindestens 12 Stunden vor dem Backen ruhen! –  Die Butter schmelzen. Die Eier sollten Raumtemperatur haben. Mehl u. Backpulver vorab sieben. – Eier, Honig und Zucker mit dem Mixgerät hellschaumig schlagen. Nach und nach das gesiebte Mehl unterrühren. Danach die geschmolzene Butter und das Himbeerpüree unterrühren. Die Oberfläche des Teiges mit Folie bedecken und mindestens 12 Std. im Kühlschrank ruhen lassen. 

Nach der Ruhezeit den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Madeleinesblech* fetten und jede Vertiefung etwa halbvoll mit Teig füllen. Das klappt gut und sauber wenn man den Teig vorher in einen Spritzbeutel füllt. Ca. 10-12 Minuten backen und die Madeleines auf einem Rost abkühlen lassen.

  • 2-3 El. Himbeermarmelade oder -gelee

Die Marmelade in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle füllen und die Madeleines an einer Seite einstechen und mit einer kleinen Menge Marmelade füllen.

  • 70 g Mascarpone
  • Abrieb einer Bio Zitrone
  • 1 Teel. Zitronensaft
  • 120 g Schlagsahne
  • frische Himbeeren
  • Minzeblättchen
  • Puderzucker zum Bestreuen

Mascarpone mit dem Zitronenabrieb und -saft glattrühren. Die Sahne cremig schlagen und unter die Mascarponecreme ziehen. In einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und die Hälfte der Madeleinesmuscheln auf der marmeladengefüllten Seite damit garnieren. Eine Himbeere in die Creme drücken und eine zweite Madeleine wie eine Muschelschale auflegen. Mit etwas Puderzucker übersieben und frisch servieren!

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Rezept: Gefüllte Himbeer-Madeleines / MaLu's Köstlichkeiten

Gefüllte Himbeeren-MadeleinesSelbstverständlich könnt ihr die Madeleines auch einfach und ohne Zitronenmascarponefüllung essen und servieren. Fragt mal meinen Sohn, der hat sie so nämlich in ‚Warpgeschwindigkeit‘ vernascht 😀 ! Aber ich konnte noch genug vor ihm in Sicherheit bringen 😉 , denn so als kleine gefüllte Törtchen sehen die Madeleines nicht nur wie Muschelschalen mit Perlen- … äh, Himbeerschatz darin aus, sie schmecken auch einfach nochmal so köstlich.

Gefüllte Himbeeren-Madeleines

So ein Sonntag Nachmittag im Sonnenschein mit solch kleinen Köstlichkeiten auf dem Teller und der Erinnerung an eine tolle, kulinarische Stadtführung. Das ist doch pures Glück, oder?

In diesem Sinne … ich glaube, hier kommt gerade wieder die Sonne hervor 🙂 . Habt einen schönen Tag!

Liebste Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

 

*Werbung : Wie ihr wisst bin ich sehr zurückhaltend mit Werbung. Nur wenn ich wirklich davon überzeugt bin, empfehle ich es euch ehrlich weiter. Die eat-the-world-tour gehört auf jeden Fall dazu. An dieser Stelle möchte ich auch der sympathischen Phanny für die überaus nette Zusammenarbeit danken und natürlich auch Lea für ihre frisch fröhliche Stadtführung!

Waldmeistertorte mit Erdbeeren – Natürlich Maigrün

Jaaa, ich weiß! Der Mai ist laaange 😉 vorbei und ich komme hier mit einer maigrünen Maitorte um die Ecke! Ist mir jetzt aber egal, denn diese Torte muss ich euch zeigen! 😀  Ich bring’s nicht fertig, den Beitrag bis zum nächsten Jahr aufzubewahren, denn ich freue mich einfach zu sehr, dass das was ich mir ausgedacht habe, so gut funktioniert und so lecker geschmeckt hat! Waldmeistertorte mit Erdbeeren

Eigentlich wollte ich euch ja heute noch etwas mehr von unserem Sizilien Urlaub erzählen. Von tollen Begegnungen und leckeren Erdbeertörtchen..  . Doch die Waldmeisterzeit ist nicht mehr lang und deshalb habe ich diese Torte einfach kurzerhand dazwischen geschoben. Noch gibt es nämlich Waldmeister , sowohl in unserem Garten, im Wald, als auch auf dem Markt ( Freitag, auf dem Isemarkt in Hamburg, wurde noch welcher angeboten). Waldmeistertorte mit Erdbeeren

Alles fing mit einem Töpfchen Waldmeister an, das wir im letzten auf dem Markt gekauft hatten. Wir haben ihn an einem schattiges Plätzchen im Garten ausgepflanzt und dann … vergessen 😀 . Als ich Ende April durch den frühlingshaften Garten spazierte traute ich meinen Augen kaum, hatte sich das vergessene Pflänzchen doch zwischenzeitlich einfach mal verdoppelt. Da unser Urlaub anstand, pflückte ich schnell etwas von dem frischen Grün und bereitete Waldmeistersirup vor.  Eine kleine Menge zwar nur, aber immerhin. Ich war gespannt, wie er wohl schmecken würde, denn ich kannte bis dato nur den grüngefärbten, gekauften Sirup. Einen Tag bevor wir nach Sizilien starteten, habe ich den fertigen Sirup abgekocht und in Flaschen gefüllt. Und ob ihr es glaubt oder nicht, ich habe vergessen zu probieren! Zwei kleine Flaschen standen fertig vakuumverschlossen vor mir, als ich’s bemerkte – kopfschüttel! Waldmeistertorte mit Erdbeeren

Während des Urlaubs habe ich dann schon ein bisschen überlegt, was ich denn Feines daraus machen könnte (wenn er denn schmeckte), außer ihn in Sekt oder Selter zu gießen. Et voilà, hier kommt meine Waldmeistertorte. Wie versprochen quitschgrün , kombiniert mit einer frischen Quarksahnecreme und Erdbeeren . Glaubt ihr jetzt, dass der grüne Teig vom Waldmeister kommt? Oder womöglich durch Lebensmittelfarbe? Nein, nein! Falsch geraten! Alles an dieser Torte ist ohne künstliche Zusatzstoffe!

Waldmeistertorte mit Erdbeeren

Wer meinem Blog schon länger folgt, wird dieser maigrüne Kuchen vielleicht bekannt vorkommen, denn ich habe schon vor Jahren einmal einen Guglhupf damit gebacken 😉 . Das Geheimnis des leuchtenden Grüns darf man allerdings manchen Gästen nicht vor dem Probieren verraten, weil sie möglicherweise rufen würden: „Den esse ich nicht!!!“ 😀  Das grüne Wunder heißt nämlich SPINAT! Genau genommen Bio-Babyspinat, den man oft in der Salattheke im Supermarkt findet. Püriert mit etwas Sauerrahm und Limette verleiht er dem Teig dieses frische Maigrün und schmeckt dabei -ich schwöre!!- NICHT heraus!Waldmeistertorte mit Erdbeeren Ohne Farbstoff

Jede Teigschicht habe ich mit meinem selbstgemachten Waldmeistersirup (der im Übrigen ausgezeichnet schmeckt 🙂 ) getränkt und auch die Quarksahne wurde damit „parfümiert“.  Ich war wirklich aufgeregt, als ich die unschuldig weiße Torte anschnitt. Das zauberhafte maigrün der Teigschichten kam zum Vorschein und war, in Verbindung mit den roten Erdbeeren,  optisch schon mal ein Leckerbissen. Aber würde man den Waldmeister herausschmecken? …
Waldmeistertorte mit ausschließlich natürlichen Zutaten

Natürlicher Waldmeistersirup

Sollte mindestens 4-6 Tage vorher zubereitet werden!

  • 20 g frischer Waldmeister
  • 380 g Wasser
  • 160 g Zucker
  • 3 Scheiben Bio Zitrone

Der Waldmeister sollte vor der Verarbeitung gewaschen und mindestens einen halben Tag oder über Nacht angewelkt sein. So entfaltet er sein schönstes Aroma! – Danach Wasser und Zucker in einen Topf geben und aufkochen, bis sich der Zucker ganz gelöst hat. Den heißen Zuckersirup über den Waldmeister gießen und die Zitronenscheiben hinzufügen. Nun muss dieser Sud ca. 4-6 Tage abgedeckt im Kühlschrank ziehen, dabei ab und zu umrühren. – Danach alles durch ein feines Sieb oder Tuch gießen, den Sirup noch einmal aufkochen und noch heiß in sterilisierte Fläschchen abfüllen. Etiketten zum Drucken: klick – Der Sirup ist nur ganz zartgrün und nicht so dickflüssig wie gekaufter.

Waldmeistertorte mit Erdbeeren

 

Zutaten für eine Torte mit 18 cm Ø – Alle Zutatenmengen basieren auf den o. g. selbstgemachten Waldmeistersirup, der weniger süß, als gekaufter ist! 

Rührteig

  • 100 g Bio-Babyspinat (habe ich bei Edeka gekauft)
  • 100 g Sauerrahm 24%
  • Abrieb von 2 Limetten
  • Saft ½ Limette
  • 200 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 5 Eier Gr. M
  • 2 Teel. Backpulver
  • 300 g Mehl

Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze aufheizen. 2 Backformen mit 18 cm Ø fetten. – Spinat, Sauerrahm, sowie Limettensaft und -abrieb in ein hohes Gefäß geben und mit einem Stabmixer sehr fein pürieren. In einer Rührschüssel die weiche Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier hinzufügen und jeweils eine halbe Minute untermixen. Das mit dem Backpulver vermischte Mehl über die Eimasse sieben und kurz verrühren. Dann das Spinatpüree hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren und je eine Hälfte in die vorbereiteten Backformen geben. Glattstreichen und ca. 35 Minuten backen. Nach 5 Minuten aus der Form nehmen und auf einem Rost komplett abkühlen lassen. (Es ist normal, dass die Kuchen in der Mitte eine Wölbung bekommen haben.) Die völlig erkalteten Kuchen werden nun waagerecht in jeweils zwei ca. 2 cm dicke Scheiben geschnitten, so dass ihr 4 gleich dicke Kuchenschichten erhaltet. Dabei wird die Wölbung abgeschnitten und kann anschließend vernascht werden oder z.B. gewürfelt für ein dekoratives Schichtdessert verwendet werden.

Waldmeister-Quarksahnecreme

Achtung! Sollte gekaufter Waldmeistersirup verwendet werden, muss unbedingt die Zuckermenge angepasst werden, da dieser meist deutlich süßer ist!

  • 350 g Magerquark
  • 200 g Mascarpone
  • 30 ml frisch gepresster Limettensaft
  • sehr feiner Abrieb von 1 Bio Limette
  • 80 ml Waldmeistersirup (selbstgemacht, siehe Rezept oben ↑)
  • 60 g Zucker
  • 3 ½ Blätter Gelatine
  • 250 g Schlagsahne 35 %
  • 1 El. Zucker

Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Quark, Mascarpone, Limettensaft und -abrieb, sowie Zucker und Waldmeistersirup verrühren. Die Gelatine bei milder Hitze in einem kleinen Topf auflösen und nach und nach mit einigen Löffeln Quarkmasse verrühren (angleichen). Diese Mischung nun unter die restliche Quarkcreme rühren. Die Sahne mit dem Zucker steifschlagen und unter die Waldmeister-Quarkcreme ziehen.

Aufbau

  • ca. 60 ml selbstgemachter Waldmeistersirup zum Tränken
  • 200 g Erdbeeren
  • 1 El. Zucker (nach Geschmack)
  • ggf. 1 El. Sofortgelatine (es geht auch ohne)

Die erste Kuchenschicht auf einen Teller oder eine Platte platzieren und mithilfe eines Pinsels mit etwas Waldmeistersirup tränken. Danach knapp 1 cm dick mit der Waldmeisterquarkcreme bestreichen und die zweite Kuchenscheibe auflegen. Diese wieder mit dem Sirup tränken und wie oben mit der Waldmeistercreme bestreichen. So mit auch mit den restlichen zwei Schichten fortfahren. Anschließend die gesamte Torte dünn mit der Creme bestreichen und eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen. Danach die Torte noch einmal mit einer Schicht Creme einstreichen, mit einigen Tupfen verzieren und für mindestens 2-3 Stunden kühlen.

Die Erdbeeren (einige für die Deko zurück behalten) mit dem Zucker und ggf. der Sofortgelatine pürieren. Das Erdbeerpüree auf der Torte verteilen und mit Erdbeerstückchen und evtl. Waldmeisterblättchen belegen. Die Menge ist reichlich – ich habe das restliche Erdbeerpüree zur Torte serviert.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Rezeptdruck Waldmeistertorte

Waldmeistertorte mit Erdbeeren

… Wir waren vier „Probierer“ als ich die Torte anschnitt und alle stimmten mir zu, dass der Waldmeister eindeutig herausschmecke. 🙂 Unfassbar saftig, durch die getränkten Böden, cremig frisch durch Quarksahne und Limette und fruchtig durch die Erdbeeren. Ich war selig, das Experiment gelungen 🙂 .

Waldmeistertorte mit ErdbeerenIch bin ein echter Waldmeisterfan, schon als Kind habe ich grünen Wackelpudding und grüne Brause geliebt . Umso mehr freue ich mich nun, dass ich eine natürliche Alternative gefunden habe. Ein Fläschchen Sirup habe ich noch und ich werde die Tage noch etwas Waldmeister ernten, um mir einen weiteren kleinen Vorrat zu schaffen. – Ein klein bisschen verfliegt das Waldmeisteraroma in der Torte an den folgenden Tagen. Einige schmeckten es noch heraus, andere schmeckten eher die Limette, die mit der Zeit dominanter wurde. Wie auch immer, hier habt ihr das Rezept einer supersaftigen Frühlingstorte mit Wow-Effekt. Vielleicht könnte man als Abwandlung auch noch Erdbeerstückchen in die Teigschichten einfügen? Oder alternativ einen Sirup aus Zitronenmelisse, Zitronenthymian oder Holunderblüten zum Tränken verwenden? Euch fällt bestimmt noch mehr ein 😉 .
Waldmeistertorte

Ich wünsche euch ein feines, sonniges erstes Juni Wochenende und ein tolles Pfingstfest

Von Herzen ♥♥♥

Eure MaLu

 

Orangen-Pistazien Mini Cupcakes

Ups, diese Woche ist aber schnell vergangen 😀 !! Die Zeit mit meinen Lieben vergeht aber auch immer viel zu schnell! Ihr kennt das bestimmt. Doch erst einmal möchte ich mich bei euch allen für die vielen lieben Geburtstagsglückwünsche hier, auf Facebook und Instagram bedanken ♥♥♥ . Ich habe mich über jeden einzelnen super gefreut!! orangen-pistazien-minicupcakes-1

Meinen Geburtstag habe ich (trotz des für Bloggerkreise hohen Alters 😉 ) richtig genossen 😀 . Unsere Kinder und meine lieben Freunde waren hier und haben tatkräftig bei der „Vernichtung“ des Kuchenbuffets geholfen. Mousse au chocolat Törtchen, KiBa Törtchen, Zitronenkuchen und eine Charlotte Exotic standen zur Auswahl. Es sei nur so viel gesagt – viel blieb nicht übrig 😉 .

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Erfreulicherweise wurde geschwärmt und genossen. Doch es gab auch die ein oder andere „Beschwerde“, das alles sei ja immer so kompliziert, was ich da backen würde. Hm, so ganz kann ich nicht abstreiten, dass ich die Herausforderung beim Backen liebe und dass mich das vermeintlich Komplizierte besonders anzieht.

ABER! Seht her: Ich kann auch einfach!!! 😀

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Diese Mini Cupcakes sind „piepeinfach“ und trotzdem superlecker und voller herrlicher Orangen- und Pistazienaromen. Die sind so schnell und einfach gezaubert – die kann wirklich jeder hinkriegen! Jetzt wird keine Ausrede mehr geduldet!! 😀

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Orangen-Pistazien Mini Cupcakes

Zutaten für ca. 40-50 Mini Cupcakes

Teig:

  • 1 Ei Gr. L
  • 170 ml Buttermilch
  • 80 g Butter, geschmolzen
  • Abrieb von 1 Bio Orange
  • 30 ml Saft einer Bio Orange
  • 150 g Zucker
  • 230 g Mehl
  • 2 gestrichene Teel. Backpulver
  • 1 El fein gehackte Pistazienkerne
  • 1 El Orangenmarmelade

orangen-pistazien-minicupcakes-teig

Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze aufheizen.- Ei, Buttermilch und die flüssige Butter verrühren. Orangensaft und -schalenabrieb hinzufügen. Zucker, Mehl und Backpulver vermischen und zusammen mit den gehackten Pistazien und der Orangenmarmelade mit einem Löffel unter die flüssigen Zutaten rühren bis alles vermengt ist.  Den Teig in die Mulden einer gut gefetteten Minimuffinform* geben. Dabei die Mulden nur gut halbvoll füllen! Besonders sauber gelingt das, wenn man den Teig zuvor in einen Spritzbeutel gibt. Bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen. Auf einem Rost abkühlen lassen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Pistaziencreme:

  • 70 g Mascarpone
  • 40 g Pistazienpaste (gekauft oder selbstgemacht)
  • 200 g Schlagsahne
  • 1 gestr. Essl. Zucker
  • fein gehackte Pistazien u. ggf. Goldflöckchen zum Bestreuen

pistaziencreme

Mascarpone und Pistazienpaste glattrühren. Sahne mit dem Zucker steifschlagen und unter die Pistaziencreme heben. In einen Spritzbeutel mit französischer Sterntülle* füllen und Tupfen auf die abgekühlten Küchlein spritzen. Mit fein gehackten Pistazien bestreuen und servieren. Etwas Goldflitter verleiht den Mini Cupcakes Glanz 😉 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

 

-> Recipe in English: KLICK

 

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Und woran denkt man wenn man Orangen und Pistazien hört? Genau! An Italien  und speziell an Sizilien. Genau dorthin führt uns nämlich unser diesjähriger Urlaub, auf den ich mich schon wie ein Schneekönig freue!! Allerdings müssen wir noch ein paar Monate aushalten bis es endlich soweit ist. orangen-pistazien-minicupcakes-3

Doch wozu haben wir unser tolles GranGusto Geschäft hier in Rendsburg? Dort gibt es zu jeder Zeit Italienfeeling  ♥ . Gerade an diesem Wochenende steht wieder ein Tasting diverser italienischer Köstlichkeiten, wie z.B. einer Colomba aus Hefeteig, einem italienischen Osterkuchen in Form einer Friedenstaube, an. Und als Michaela, die Chefin des GranGustos, mich fragte, ob ich nicht eine Kleinigkeit beisteuern könne, habe ich mir diese Orangen-Pistazien Mini Cupcakes ausgedacht, mich im GranGusto mit den Zutaten eingedeckt und mit dem Backen losgelegt 🙂 .

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Und während ihr jetzt euren Backofen anmacht, träume ich mich nach Italien und wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Liebste Grüße

Eure MaLu  

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