Ochsenaugen Plätzchen

So langsam wächst auch bei mir die Lust, Plätzchen zu backen. Was Weihnachtsplätzchen angeht, bin ich nämlich nicht so backverrückt wie man es sonst von mir gewohnt ist 😀 . In der Hinsicht und auch was die Weihnachtsdekoration im Haus angeht,  halte ich es mit der (meiner) Tradition, den ersten Advent abzuwarten.
Ochsenaugen Plätzchen

Auch wenn man als Foodblogger der Zeit ja immer ein wenig voraus sein muss und Weihnachtsrezepte nicht erst am Heiligabend präsentieren sollte – Mir ist die Vorweihnachtszeit, wie sie uns Werbung und Discounter aufdrängen wollen, einfach zu lang. Weihnachtszeit beginnt bei mir im Dezember – basta! 😉 Nun ist der 1. Advent ja noch eine Woche hin, aber die Plätzchen, die ich euch heute mitgebracht habe, sind ja auch keine reinen Weihnachtsplätzchen. Man könnte sie das ganze Jahr und zu jeder Gelegenheit anbieten. Komischerweise backe ich aber auch sehr selten außerhalb der Weihnachtszeit Kekse. Wie haltet ihr das?Ochsenaugen Plätzchen

Auch was die Auswahl meines alljährlichen Keksrepertoires angeht, halte ich es mit der Tradition. Meine liebsten, die Heidesand und Herrenkringel, dürfen nie fehlen und für meinen Schatz backe ich natürlich die feinen Wiener Schokolocken ♥ Amaretti morbidi habe/hätte ich auch immer gern im Haus, genauso wie Macarons (das klappt aber nicht immer 😉 )Ochsenaugen Plätzchen

Vor bereits einigen Jahren nun, hatte ich auf dem Blog Kazuo meiner lieben Bloggerkollegin Mari, das Rezept von Ochsenaugen Plätzchen entdeckt und mir fest vorgenommen, sie einmal nachzubacken. Sie hat damals nach Originalrezept des Buches Weihnachtsbäckerei* von Bernd Siefert gebacken, von dem ich heute minimal abweiche, indem ich einen anderen Mürbeteig verwende, den ich noch aus einer Törtchenproduktion übrig hatte. Den Marzipangeschmack der Eigelbmakronenmasse habe ich zusätzlich mit etwas Bittermandelaroma unterstützt. Bernd Siefert bestreicht die Ochsenaugen am Ende noch mit Fondant. Ich habe mir dies gespart. Was die Mengenangaben angeht, habe ich euch aufgeschrieben, wie es bei mir war, denn über die Größe der Ochsenaugen hat Herr Siefert die Leser wohl im Unklaren gelassen.Ochsenaugen Plätzchen

 

 Ochsenaugen Plätzchen 

Zutaten für ca. 30 Stück

Mürbeteig

  • 90 g weiche Butter
  • 60 g Puderzucker
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 30 g verquirltes Ei (ca. 1/2 Ei)
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mehl

Butter und Puderzucker verrühren. Die gemahlenen Mandeln und das verquirlte Ei kurz einrühren. Dann das Mehl und das Salz unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie verpackt für 1 Stunde in den Kühlschrank legen. -Nach der Kühlzeit den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig gleichmäßig 3 mm dick ausrollen und gewellte Kreise* von 5-6 cm Durchmesser ausstechen und auf die Bleche verteilen. 10 Minuten bei 160 Grad vorbacken.

Eigelbmakronenmasse (Bernd Siefert)

  • 300 g Marzipanrohmasse
  • 3 Eigelbe (50-60g)
  • Abrieb einer Bio Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • ggf. 2-3 Tropfen Bittermandelaroma

Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden oder raspeln. Sie sollte möglichst weich sein. Die Eigelbe, Salz, Zitronenschale und auf Wunsch das Bittermandelaroma hinzufügen und mit den Knethaken des Mixgerätes zu einem weichen Teig verarbeiten. Sollte er zu fest zum Spritzen sein, einfach ein ganz bisschen Wasser hinzufügen, aber nicht zu viel, denn er soll ja formstabil bleiben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit 8-10 mm Sterntülle* füllen und jeweils einen Kreis auf die vorgebackenen Kekse spritzen. (Bei mir blieben einige Mürbeteigplätzchen übrig.) Die Kekse noch einmal 10-15 Minuten backen und auf einem Rost abkühlen lassen. Anschließend leicht mit einem Flambierbrenner* abflämmen.

Füllung:

  • Himbeerkonfitüre oder Konfitüre nach Wahl

Die Himbeerkonfitüre leicht erwärmen und am besten in einen kleinen Einmalspritzbeutel füllen (es geht aber auch mit einem Löffel) und die Konfitüre in die Marzipanringe füllen.

 

Die fertigen Kekse in eine Metalldose verwahren. Zu Anfang noch knusprig, ziehen sie dann nach und nach durch und werden softer. Ich würde sie nicht länger als 1-2 Wochen aufbewahren. Wahrscheinlich sind sie bis dahin eh lange aufgegessen 😉 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Ochsenaugen Plätzchen

Warum nun die Ochsenaugen gerade nach Ochsen und nicht nach Eulen oder Falken benannt wurden, weiß ich leider beim besten Willen nicht. Wenn einer von euch darüber Bescheid weiß, meldet euch bitte! Würde mich echt interessieren 😀 ! – Eines weiß ich aber genau, nämlich dass diese Plätzchen lecker sind. Zarter Mürbeteig mit einem Kranz aus Marzipan und einem Klecks Himbeerkonfitüre – das kann ja einer Marzianliebhaberin wie mir nur schmecken. Frisch und knusprig fand ich sie am besten. Aber da gehen die Geschmäcker auseinander. So mancher mag sie in softer, durchgezogener Variante vielleicht noch lieber.Ochsenaugen Plätzchen

So, ein Anfang der Plätzchenbäckerei ist also getan bei mir 😉 ! Wie sieht’s bei euch aus? Sind die Keksdosen schon voll oder seid ihr „Auf den letzten Drücker Keksbäcker“?

Ich wünsche euch einen kuscheligen Sonntag!

Eure MaLu ♥♥♥

 

Quelle: Adaption aus dem Buch Weihnachtsbäckerei von Bernd Siefert

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Mohn-Marzipan Törtchen mit Himbeerspirale

Zu den heutigen Törtchen oder besser gesagt zu der Dekoration der heutigen Törtchen bin ich auf eher untypische Weise gekommen 😉 .Mohn-Marzipan Törtchen mit Himbeere

Birgit, eine eifrige „Nachbäckerin“ und begnadete Törtchenproduzentin (einige ihrer Werke findet ihr in der ‚Nachgebacken‘ Galerie),  schrieb mir neulich eine überraschende Email, in der sie um Hilfe rief. Sie hatte sich eine schicke Silikonform mit Namen „Tourbillon“ zugelegt, wollte diese gern ausprobieren und wendete sich nun mangels Rezept und Inspiration, an mich.Mohn-Marzipan Törtchen mit Himbeerspirale Auf die hübschen Tourbillon Formen hatte ich (wie könnte es anders sein) bereits längst ein Auge geworden 😉 .  Sie erinnert an diese Törtchen mit den Spiralen obendrauf, die auf einem drehenden Plattenspieler von kunstfertigen Pâtissiers gezaubert werden. Mal abgesehen davon, dass die Besitzer von Plattenspielern bestimmt ziemlich viel dagegen hätten, wenn eifrige BäckerInnen das Ansinnen äußerten, darauf ein Törtchen mit Sahne verzieren zu wollen, würde ich auf diese Weise eine Spirale wohl  erst nach mindestens 500 Übungstörtchen auch nur annähernd vernünftig hinbekommen. In Kenntnis dessen haben sich also findige Produktentwickler Silikonformen ausgedacht, mit deren Hilfe Menschen wie mir, im Handumdrehen so perfekte kleine, mittlere oder große Spiralen gelingen, wie sie hier zu sehen sind. Mohn-Marzipan Törtchen mit Himbeere

Doch zurück zu Birgit – Als sie erfuhr, dass ich diese Förmchen nicht mein eigen nenne, schnitt sie eines von ihren kurzerhand in der Mitte durch und schickte es mir per Post zu! Eine Frau der Tat, kann ich da nur sagen 😀 ! Da konnte ich mich natürlich nicht lumpen lassen und habe mir etwas ausgedacht. Das Ergebnis präsentiere ich euch hier und heute:

Mohn-Marzipan Törtchen mit HimbeereDie Tourbillon* Förmchen füllte ich mit Himbeer Curd. Das Törtchen selbst, das ich in der Stone* Form zubereitete, besteht aus einer Mohn-Marzipan Mousse mit Himbeerfüllung auf Mohnbiskuit. Auch wenn diese Formen wirklich super professionell wirken, könnt ihr selbstverständlich auch eine andere Form verwenden. Vielleicht habt ihr ja z. B. Halbkugelformen o. ä. bereits im Schrank 😉 . Mohn-Marzipan Törtchen mit Himbeere

Mohn-Marzipan Törtchen mit Himbeere

Zutaten für 8 Törtchen 

Himbeer-Einlage (möglichst am Vortag zubereiten)

  • 150 g Himbeerpüree (ohne Kernchen)
  • 20 g Zucker
  • 2 Bl. Gelatine

Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Himbeerpüree mit dem Zucker erwärmen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Die Menge auf 8 Vertiefungen der Petit Fours* Silikonform verteilen und ebenfalls einfrieren.

Rote Spirale aus Himbeer Curd 

  • 1 Ei (55g)
  • 50 g Himbeerpüree (ohne Kernchen)
  • 30 g Zucker
  • 45 g Butter, kalt in Würfeln
  • 1 Blatt Gelatine

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Tourbillon* Silikonfom auf ein flaches Tablett* stellen. –  Ei, Himbeerpüree und Zucker über einem Wasserbad unter ständigem Rühren auf ca. 80 Grad erhitzen, bis es eindickt. Die Schüssel von der Hitze nehmen und die eingeweichte Gelatine einrühren. Das Curd mit dem Mixstab aufmixen und nach und nach die Butter einarbeiten. Durch ein Sieb passieren und acht Vertiefungen der Silikonform mit Himbeer Curd füllen. Die Form ganz vorsichtig rütteln, damit eventuelle Luftblasen entweichen können oder die Spirale mit einem Schaschlickspieß nachfahren. Mit Frischhaltefolie abdecken und mehrere Stunden einfrieren, am besten über Nacht.

Mohnbiskuit

  • 1 Eiweiß Gr. L
  • 1 Prise Salz
  • 30 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 30 g Mehl
  • 20 g gemahlener Mohn (fertig gekauft z.B. bei Edeka oder im Reformhaus, kein Mohn Back!)
  • 10 g geschmolzene Butter

Den Backofen auf 180 Grad Umluft aufheizen. Eiweiß, Salz und Zucker zu steifem Eischnee schlagen. Das Eigelb sachte einrühren. Das Mehl darüber sieben und zusammen mit dem gemahlenen Mohn unterheben. Ein Esslöffel Teig mit der geschmolzenen Butter verrühren und ebenfalls unterheben. Den Teig  gleichmäßig in einem Rechteck von Din A4 Größe auf ein mit Backpapier oder Silikonmatte belegtes Blech streichen und ca. 8-10 Minuten bei 180 Grad backen. Abkühlen lassen und Kreise mit ca. 4 cm Durchmesser ausstechen.

Mohnmousse

  • 200 g Vollmilch
  • 30 g Marzipanrohmasse
  • 50 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 1 gestrichener Teel. Stärkemehl
  • 3 Blätter Gelatine
  • 30 g gemahlener Mohn (s.o.)
  • optional: 2-3 Tropfen Bittermandelaroma
  • 180 g Schlagsahne

Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Marzipanrohmasse raspeln und zusammen mit der Milch in einem Topf zum Kochen bringen. Die Eigelbe mit dem Zucker und der Stärke verrühren. Die heiße Milch unter Rühren dazugießen. Die Eimilch zurück in den Topf gießen und bei milder Hitze und unter ständigem Rühren auf höchstens 85 Grad erhitzen bis sie etwas eindickt. Den Topf von der Hitze nehmen, die Gelatine hinzufügen und unterrühren. Anschließend den gemahlenen Mohn hinzufügen. Nach Geschmack kann nun noch mit Bittermandelaroma abgeschmeckt werden. Die Mohncreme auf ca. 30 Grad abkühlen lassen. Die Sahne cremig schlagen und unterheben.

Aufbau

Die Stone* Silikonform auf ein möglichst flaches Tablett*  stellen (das ermöglicht sicheres Transportieren zum Eisfach 😉 ). Die Vertiefungen zu ca. ¾ mit Mohnmousse füllen. Das gelingt am saubersten, wenn man die Mousse in einen (Einmal)Spritzbeutel füllt. Die gefrorenen Himbeereinlagen aus der Petit Fours Form lösen und in die Mohnmousse drücken. Einen Tupfen Mohnmousse darauf geben und diesen mit je einem zuvor ausgestochenen Mohnbiskuit Kreis bedecken. Ggf. noch etwas Mohnmousse nachfüllen. Die Formen sollten komplett und ohne Einschluss von Luftblasen gefüllt sein. Mit Frischhaltefolie abdecken und eine Nacht einfrieren.

Transparente Glanzglasur

  • 190 g Glucosesirup*
  • 150 g Wasser
  • 150 g Zucker
  • 8 Blätter Gelatine

Die Gelatine einweichen. Wasser, Zucker und Glucose in einem Topf zum Kochen bringen und ca. 2 Minuten bei etwas über 100 Grad köcheln lassen. Den Sirup in ein anderes Gefäß umfüllen. Wenn er weniger als 80 Grad erreicht hat, die Gelatine darin auflösen und die Glanzglasur auf etwa 30 Grad abkühlen lassen.

Dann die gefrorenen Mohntörtchen aus der Form lösen, auf z.B. einen umgedrehten Eierbecher oder ein Rost platzieren. Darunter sollte ein Teller o. ä. zum Auffangen der überschüssigen Glasur stehen. Die Glanzglasur gleichmäßig über die Törtchen gießen. Dabei darauf achten, dass die ganze Oberfläche bedeckt ist. Die Glasur wird auf der gefrorenen Oberfläche sogleich fest. Jetzt können die Törtchen mithilfe eine kleinen Palette auf einen Teller oder kleine  Törtchenuntersetzer* aus Pappe gesetzt werden.

Die gefrorenen Himbeer Curd Spiralen aus der ‚Tourbillonform‘ nehmen und ggf. mit rotem Velvetspray* einsprühen. Die Spiralen auf die Törtchen legen. Nun müssen die Mohntörtchen vor dem Servieren noch ca. 2-3 Stunden bei Zimmertemperatur auftauen. Sie halten sich in einem gut verschlossenen Behälter problemlos einen weiteren Tag im Kühlschrank.

– Alternativ zur Stoneform könnten diese Törtchen auch in einer Silikon-Halbkugelformen* zubereitet werden und wer keine Tourbillionform hat, dekoriert die Törtchen einfach z. B. mit frischen Himbeeren 🙂 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Mohn-Marzipan Törtchen RezeptMohn-Marzipan Törtchen mit Himbeerspirale in Tourbillion FormMir lag daran, dass die „Mohnmusterung“ beim Törtchen sichtbar bleibt. Wollte also nicht, dass sie mit Mirror glaze oder Velvetspray übertüncht würde. Also überlegte ich mir ein Rezept für eine farblose Mirror glaze, das glücklicherweise gleich funktioniert hat 🙂 . Meine Freundin Renate war beim Überziehen der Törtchen dabei und half beim Fotografieren. Sie freute sich mit mir, als der erste Prototyp glänzend vor uns stand ❤ . Auch nach zwei Tagen hielt die transparente Glanzglasur unverändert.

Mohn-Marzipan Törtchen mit HimbeereAn dieser Stelle ein dickes Dankeschön an Birgit für die Silikonform, die sie mir zur Verfügung gestellt hat ❤ . Nun hoffe ich natürlich, dass Birgit und euch die Törtchen gefallen. Und für alle, die nicht extra eine Tourbillion Form kaufen möchten (oder mal eben zugeschickt bekommen 😉 ) schmecken die Törtchen natürlich auch einfach mit frischen Himbeeren garniert lecker 😉 . Die Intensität des Marzipangeschmacks lässt sich mithilfe von Bittermandelaroma nach Belieben variieren.Mohn-Marzipan Törtchen mit Himbeere

Wir werden uns an diesem Wochenende mal „in die Beeren“ machen. Soll heißen, wir fahren zum benachbarten Himbeerhof und pflücken Beeren was das Zeug hält 😀 !

Euch ein feines Wochenende bzw. eine schöne Ferienzeit!

Liebste Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

 

*Affiliatelink : Wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, kostet es euch keinen Cent mehr! Ich jedoch bekomme einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises gutgeschrieben. Mit diesem Miniverdienst aus der Werbung kann ich einen kleinen Teil meiner Unkosten für den Blog decken und immer mal wieder in neue Formen investieren. Vielen Dank für eure Unterstützung  !

Apfeltarte mit Marzipangitter – die Zweite

Fast 3 ½ Jahre ist es her, dass MaLu’s Köstlichkeiten das Licht der Welt erblickte. Ich weiß noch genau, wie ich hier an meinem Schreibtisch saß, das erste Rezept geschrieben hatte und es meinem Mann zeigte. Erst dann wurde zum allerersten Mal auf den ‚Publizieren‘ Knopf gedrückt 😉 .
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Rund 200 Rezepte später sitze ich immer noch hier 🙂 . Zwar zeige ich jetzt nicht mehr jeden Beitrag vorher meinem Mann, doch noch immer ist das Auslösen des ‚Publizieren‘ Knopfes ein magischer Moment für mich. –  Denn das ist der Augenblick, in dem ich all meine Geschreibsel, mein Herzblut, meine Fotos und die Ergebnisse meiner Experimentierlust hinaus in die Welt und hinein in eure Hände gebe . Wenn ich heute meine Beiträge aus dieser ersten Blogzeit betrachte, dann sind es besonders die Fotos, an denen augenscheinlich wird, dass ich etwas dazu gelernt habe. Damals schnell zwischendurch fotografiert, keinen Schimmer von Kameraeinstellungen und Licht 😀 . Aber natürlich habe ich auch beim Backen dazu gelernt, habe mich entwickelt und verbessert. Doch wenn ich eines gründlich gelernt habe, so ist es, dass ich noch unendlich viel mehr zu lernen habe!

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Warum gerade jetzt diese nostalgischen Gedanken? Warum nicht beispielsweise zum 4. Bloggeburtstag? Das hat einen einfachen Grund: Marc, mein kreativer Berliner Bloggerkollege von Bake to the roots, hat sich vor dem Aufruf zu seinem Blogevent Re-Create, wohl ganz ähnliche Gedanken gemacht. Auch er hat seine Fotos von damals betrachtet und gedacht: „Was macht man eigentlich mit den alten Blogposts? Versteckt man sie oder steht man dazu?“ Darauf gibt es, glaube ich, nur eine Antwort: Es wäre schade drum, sie zu verstecken! Erstens, weil man daran die Entwicklung eines Blogs und dessen Autors erkennt und zweitens (viel wichtiger), weil es schade um die Rezepte wäre! – Marcs Blogevent trägt dem Rechnung und ruft deshalb alle BloggerkollegInnen auf, ein  Rezept aus den jeweiligen Bloganfängen neu aufzulegen.

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Und so bin ich Marcs Aufruf gefolgt und habe das alte Rezept des Apfelkuchens mit Marzipangitter meiner Mutter, ein wenig überarbeitet und neu aufgelegt. Dieser Kuchen bzw. eigentlich ist es eine Tarte, hat es wirklich verdient mehr Beachtung zu finden, denn es ist soo lecker! Früher hat meine Mama es oft gebacken und als ich es damals im Oktober 2013 hier vorgestellt habe, hatte ich die Apfeltarte zum 85. Geburtstag meines Vaters gebacken. Da ich nach der Arbeit „schnell um die Ecken“ musste, um rechtzeitig zum Geburtstagskaffee zu erscheinen, sind dann auch die Fotos entsprechend ausgefallen 😀 !Rasch ein paar Ahornblätter vom Parkplatz vor’m Labor abgerupft und unter der Tortenplatte platziert. Äpfelchen dazu und Tortenplatte auf den Fußboden gestellt. Licht? Kameraeinstellungen? Pustekuchen! „Knips“, und fertig! 😀apfeltarte-mit-marzipangitter-8

Deshalb jetzt: „Klappe: die zweite“ – Apfeltarte mit Marzipangitter 2.0. Genauso lecker (naja, noch ein bisschen leckerer 😉 ) als die 1.0, mit etwas modifiziertem Mürbeteig und Cranberries im Apfelkompott … und einigermaßen anständigen Fotos 😉 .

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Apfeltarte mit Marzipangitter 2.0

Zutaten für eine Springform mit 24 cm Ø

Apfel-Cranberry Kompott

  • ca. 1 kg. säuerliche Äpfel ≅ 750 g geschälte Apfelstückchen (z. B. Boskoop)
  • 50 g frische Cranberries (insbesondere für die Farbe)
  • Saft einer ½ Zitrone
  • ca. 50 Zucker bzw. nach Geschmack
  • ¼ Teel. Zimt

Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Mit den Cranberries, dem Saft der Zitrone, dem Zucker und dem Zimt in einem Topf bei mittlerer Hitze zu stückigem Kompott verkochen. Tipp: Da das Marzipan später sehr süß ist, sollte das Kompott eher säuerlich abgeschmeckt werden, um ein schönes Gegengewicht zu geben. Das Apfelmus in ein großes Sieb geben, welches über einer Schale steht. Überschüssiger Saft, der die Tarte durchweichen würde,  kann so abtropfen, bevor die Tarte damit gefüllt wird.

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Teig:

  • 120 g weiche Butter
  • 80 g feiner Zucker
  • 240 g Mehl
  • 20 g gemahlene Mandeln
  • 1 Ei
  • Vanille (frisch o. gemahlen)
  • 1 Prise Salz

Eine Springform mit 24 cm Durchmesser einfetten. Den Backofen auf 200  Grad aufheizen. – Alle Zutaten schnell zu einem geschmeidigen Teig verkneten, zu einem flachen runden Ziegel formen und in Frischhaltefolie verpackt eine Stunde in den Kühlschrank legen. – Danach den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Etwa zwei Drittel des Teiges abteilen, ausrollen und den Boden der Springform damit auslegen. Aus dem verbliebenen Teig einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Tipp: Mit einem Rollschneider lässt sich dieser Rand sehr schön begradigen. Den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen. (Teigreste können einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden und/oder z. B. zu Keksen verarbeitet werden). apfeltarte-mit-marzipangitter-2Zum Blindbacken (Vorbacken) der Tarte ein Stück Backpapier in Formgröße ausschneiden, an den Rändern mehrfach einschneiden und flach auf den Teigboden legen. Darauf getrocknete Erbsen oder Backperlen verteilen, die dafür sorgen, dass der Teig beim Backen keine Blasen wirft und der Rand nicht in sich zusammen fällt. Im Backofen 15 min. vorbacken. Danach die Erbsen und das Backpapier entfernen und den Boden im Ofen goldbraun backen. Den Backofen anschließend auf 180 Grad herunterregeln. Die Tarte etwas abkühlen lassen.

Marzipanmasse:

  • 280 g Marzipanrohmasse
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Ei Gr. M

Die Marzipanrohmasse würfeln oder grob raffeln, damit sie sich besser verarbeiten lässt. Ggf. in der Microwelle leicht erwärmen. Dann alle Zutaten mit den Knethaken des Mixers zu einer homogenen, schön cremigen Masse verarbeiten.

marzipanmasse

Die vorgebackene Tarte mit 1-2 Esslöffeln Semmelbrösel/ Paniermehl ausstreuen und anschließend das Apfel-Cranberry Kompott einfüllen und glattstreichen. Die Marzipanmasse in einen Spritzbeutel mit (nicht zu kleiner) Sterntülle füllen und damit ein Gitter auf die Tarte spritzen. Mit der restlichen Creme auf dem Rand entlang Tupfen setzen.  Im 180 Grad heißen Backofen noch einmal ca. 15-20 Minuten backen, bzw. bis die Marzipanmasse gut gebräunt ist.

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Gut abkühlen lassen, bevor die Tarte auf einen Teller gesetzt wird. Sie schmeckt, wie fast alle Tartes, frisch und am selben Tag am allerbesten 🙂 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

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Habe ich geschrieben, dass ich dazu gelernt habe? Eines habe ich auf jeden Fall immer noch nicht gelernt 😦 ! Geduld!!! Dabei weiß ich doch ganz genau, dass man so eine Mürbeteigtarte abkühlen lassen muss, bevor man sie auf einen Teller hebt. – Ihr ahnt es wohl! 😉 Tatsächlich ist mir der halbe Boden dabei kaputt gegangen. Nur die Tatsache, dass ich die Nerven behalten habe, hat mich vor einem größeren Matschdesaster gerettet! Gottlob konnte ich sie dann doch noch einigermaßen fotogen arrangieren. Deshalb mein Rat an euch: Lasst sie gut vorbacken und lasst sie erst abkühlen, bevor ihr sie bewegt! 😉

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Und noch ein Wort zu der Füllung: Wählt unbedingt eine säuerliche Apfelsorte aus (Boskoop ist perfekt!). Ich habe auch ganz bewusst noch einige Cranberries hinzugefügt, weil diese dem Kompott sowohl eine wundervolle Färbung, als auch einen feinen herben Geschmack geben, der in schönem Kontrast zum süßen Marzipan steht.

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Dieses leckere Stückchen hier habe ich nach dem Fototermin ganz allein genüsslich verkostet. Nicht ohne meinem Papa zu gedenken, der ihn doch so gern mochte apfeltarte-mit-marzipangitter-10

Wie findet ihr die Idee, „alte“ Blogbeiträge bzw. Rezepte noch einmal neu aufzulegen? Mir würden spontan zwei bis drei meiner Rezepte einfallen, die ich am liebsten noch einmal verbloggen würde. Oder schaut ihr lieber einfach auf die ersten Seiten von MaLu’s Köstlichkeiten? Oder mögt beides? 😉 Auf jeden Fall solltet ihr mal zu Marc herüber schauen, denn dessen Blog feiert mit dem Re-Create Blogevent seinen 3. Geburtstag. Happy Blogbirthday, Marc! 

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Alle lieben Wünsche für euch und viel Spaß beim Backen!

Eure MaLu

♥♥♥

 

Bûche de noël – ein köstliches, „hölzernes“ Dessert

♥ Vierter Advent

Weihnachten rückt unaufhaltsam näher – Zeit sich Gedanken um ein festliches Dessert zu machen

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Besonders in Frankreich pflegt man bis heute die Tradition zu Weihnachten eine Bûche de noël auf den Tisch zu bringen. Ursprünglich entstanden aus dem Brauch zwischen Weihnachten und Neujahr ein großes geweihtes Stück Holz, das man mit Wein, Honig oder Salz begoss, im Kamin zu verbrennen. Dieses sollte böse Geister fernhalten und Glück ins Haus bringen. Die Asche wurde später auf die Felder gestreut und so hoffte man auf reiche Ernte im neuen Jahr. Aber der Fortschritt, in Form von Zentralheizungen, ließ diesen Brauch verkümmern. Stattdessen kam man auf die Idee, den Holzscheit in Form einer Biskuitrolle, gefüllt mit Schokoladen-Buttercreme, der man mit einer Gabel eine Holzmaserung verpasste, nachzuempfinden. Oft wird auch ein Stück der Rolle schräg abgeschnitten und als „Zweig“ seitlich wieder angesetzt. Baiserpilze, Beeren und Mandeln ergänzt man, um einen Baumstamm so wirklichkeitsgetreu wie möglich darzustellen.bu%cc%82che-chocolat-7

Doch die Zeiten ändern sich und auch die Bûche de noël bekommt immer neue, zum Teil deutlich modernere Gesichter. (Auf einem meiner Pinterestboards habe ich einige Fotos gesammelt, falls einer von euch Interesse hat.)bu%cc%82che-chocolat-2

 Nun aber zu meiner Bûche – meinem „Weihnachtsholzscheit“ 😉 : Ich habe mich zwar für die traditionelle Holzscheitoptik entschieden, ansonsten aber eher eine moderne Bûche gezaubert. Mousse au chocolat, Marzipanmousse, sowie ein Kern aus zimtigem Apfel-Cranberry Kompott auf einem feinen Schoko-Biskuitboden verbinden sich zu einem zarten Dessert, das kaum noch etwas mit Kuchen bzw. einer Biskuitrolle zu tun hat, dafür mit seinen Aromen, seiner Cremigkeit und nicht zuletzt mit seiner Optik für einen grandiosen Abschluss des Weihnachtsmenüs sorgt.

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Dank toller, moderner Silikonformen in passender Form, mit Reliefmatten in Holzborkenoptik ausgestattet, lässt sich so ein Dessert spielend umsetzen. Dazu noch ein Finish mit Velvetspray in schokobraun und schon ist der Look perfekt. 😀  Ehrlich gesagt, hatte ich gar nicht erwartet, dass es gleich auf Anhieb so klasse funktioniert und war total begeistert, als ich meine Bûche anschnitt. Mein Mann kam um die Ecke und sah mir beim Fotografieren zu. „Boah, das sieht ja toll aus!“ lobte er. Juhuu! 😀 Aber viel wichtiger: Sie schmeckt grandios!!

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♦ Bûche de noël ♦

 Schokoladen- & Marzipanmousse mit Apfel-Cranberry Kern

 

Für diese Bûche von 25 x 9 cm habe folgende Formen verwendet: Bûche Form mit Reliefmatte**, kleine Bûche Form*

Apfel-Cranberry Füllung

  • 350 g Apfelstücke, geschält und entkernt
  • Saft und Abrieb einer Bio Mandarine
  • 50 g frische Cranberries
  • ½ Teel. Zimt
  • 35 g Zucker (n. Geschmack)
  • 2 Bl. Gelatine

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Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Apfelstückchen, Mandarinensaft u. -abrieb sowie Cranberries und Zucker zusammen aufkochen und köcheln lassen, bis die Früchte weich und zusammengefallen sind. Mit einem Stabmixer pürieren und die eingeweichte Gelatine in dem heißen Mus auflösen. Das Apfel-Cranberrymus in drei Mini-Bûcheform verteilen und mindestens 6 Stunden einfrieren.

Schokoladenbiskuit

  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 35 g Puderzucker
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 1 Eiweiß Gr.L
  • 20 g Zucker
  • 30 g Mehl
  • 10 g dunkler Backkakao
  • 12 g geschmolzene Butter

Den Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze aufheizen. Ein Backblech mit einer Silikonmatte oder Backpapier belegen. Die Butter schmelzen und bereitstellen. Das Ei mit dem Eigelb, dem Puderzucker und den gemahlenen Mandeln hellschaumig schlagen. Das Eiweiß mit dem Zucker zu Eischnee schlagen. Den Eischnee auf die Eigelbmasse geben und mit dem Mehl und dem Kakao übersieben. Vorsichtig unterheben. Zwischendurch 1 Esslöffel Teig mit der geschmolzenen Butter verrühren und ebenfalls unterheben. Den Teig mit einer Palette gleichmäßig (!) 1 cm dick auf dem Blech verstreichen und ca. 8-10 Minuten backen. Papier bzw. Folie abziehen und den Biskuit abkühlen lassen.

Mousse au chocolat

  • 200 g Schlagsahne
  • 160 g dunkle Kuvertüre
  • 100 g flüssige Sahne 35%
  • 2 Blätter Gelatine

mousse-au-chocolatDie Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. 200g Sahne steif schlagen und bereit stellen. Die Kuvertüre fein hacken. 100 g Sahne aufkochen lassen und über die Kuvertüre gießen. 1 Minute stehen lassen und glattrühren. Die eingeweichte, ausgedrückte Gelatine unterrühren. Nun die Schlagsahne in drei Portionen unterheben. Wichtig: Die Schokoladenmasse sollte 45 – 50 Grad warm sein, wenn die Schlagsahne untergehoben wird! Ist sie zu heiß, fällt die Sahne zusammen, ist sie zu kalt, kann die Masse körnig werden. Deshalb unbedingt die Temperatur kontrollieren! – Die Bûcheform mit der Reliefmatte auslegen, die Mousse au chocolat hineinfüllen und die Form in den Kühlschrank stellen, während die Marzipanmousse hergestellt wird.

Marzipanmousse ( Frederic Bau)

  • 2 Blätter Gelatine
  • 170 g Vollmilch
  • 140 g Marzipanrohmasse
  • 170 g Sahne 35 %

marzipanmousseDie Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Marzipanmasse am besten in der Microwelle kurz anwärmen, damit sie geschmeidig wird. Die Milch aufkochen, vom Herd nehmen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Das Marzipan kleinschneiden, in einen hohen Behälter geben und mit dem Stabmixer glatt rühren, dabei nach und nach die heiße Milch untermixen bis die Masse homogen ist. Die Sahne steifschlagen und unter die Marzipanmasse heben, wenn diese ca. 45 Grad war ist (s. o.). Die Marzipanmousse 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Aufbau

Die Bucheform mit der Mousse au chocolat aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Teigschaber die Seiten bis zum Rand auslaufend hochstreichen, so dass eine längliche Mulde entsteht. Die Mitte evtl. mit einem Löffelrücken ausarbeiten. Die Marzipanmousse vorsichtig in diese Mulde füllen bis ca. 2 cm unter dem Rand. Die drei eingefrorenen kleinen Bûches mit dem Apfel-Cranberrymus aus der Form lösen und mit der Rundung nach unten eng nebeneinander mittig in die Marzipanmousse drücken. Bis zum Rand mit einer dünnen Schicht Marzipanmousse bestreichen und glatt streichen. Aus dem Biskuit ein Rechteck von 25 x 9 cm schneiden (Reste können eingefroren oder vernascht werden) und auf die Creme legen. Alles mit Frischhaltefolie bedecken und mindestens eine Nacht einfrieren.aufbau-buche-de-noel

Fertigstellung

Die Deko ist natürlich variabel. Ich schreibe einfach mal auf, wie ich es gemacht habe 🙂 .

Die gefrorene Bûche de Noël aus der Form lösen und die Reliefmatte entfernen. Eventuell überstehende Biskuitränder mit einem scharfen Messer abschneiden. Die Bûche laut Anleitung mit dem Velvetspray besprühen und langsam auftauen lassen. Für die bronzenen Sterne habe ich fertige hauchdünne Schokoladenblättchen mit einem, auf der Herdplatte erwärmten, Stern-Keksausstecher ausgestochen und mit Perlglanzpuder bestrichen. Die Sterne  in der angetauten Bûcheoberfläche verteilen und alles mit Perlglanzpuder bestreuen. Die Bûche de noël muss ungefähr 3-4 Stunden auftauen und reicht als Dessert für ca. 6-8 Personen (je nach Hunger 😉 ).

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

 

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Mein Mann und ich haben genüsslich probiert 🙂 . War ja wieder klar, dass er am liebsten die Mousse au chocolat und den Schokoboden mochte, tz, tz, tz (kopfschüttel) ! Mein Schokoladenliebhaber ändert sich wohl nie 😀 ! Ich aber liebe jede Komponente dieser Bûche ♥  und freue mich schon, sie an Weihnachten zu servieren. Schokolade und Marzipan sind ja per se schon ein Paar und der zimtige Apfel-Cranberrykern bringt die Frische und das Weihnachtsaroma mit. Einfach perfekt!

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Dies ist denn nun auch mein zwölfter und letzter Beitrag für den Calendar of Ingredients, der im Dezember von meiner lieben Bloggerfreundin Sarah in ihrem Knusperstübchen ausgerichtet wird. Apfel, Zimt und Haferflocken waren angesagt. Ich bin also diesmal nur mit zwei Zutaten am Start.

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Einige von euch werden vielleicht in der nächsten Woche schon Urlaub haben. Habt ihr schon alle Geschenke beisammen oder nutzt ihr die nächsten Tage noch dafür? Ich muss diese Woche leider noch ins Büro, freue mich danach aber auch freie Tage zwischen Weihnachten und Neujahr.

Ich wünsche euch noch einen schönen, stimmungsvollen 4. Advent und eine stressfreie Woche.

Herzlichst

Eure MaLu

 ♥♥♥

 

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**Die Bûche-Silikonform wurde mir freundlicherweise von meinem Lieblings-Onlineshop Cardin-Deko kostenlos zur Verfügung gestellt.