Ochsenaugen Plätzchen

So langsam wächst auch bei mir die Lust, Plätzchen zu backen. Was Weihnachtsplätzchen angeht, bin ich nämlich nicht so backverrückt wie man es sonst von mir gewohnt ist 😀 . In der Hinsicht und auch was die Weihnachtsdekoration im Haus angeht,  halte ich es mit der (meiner) Tradition, den ersten Advent abzuwarten.
Ochsenaugen Plätzchen

Auch wenn man als Foodblogger der Zeit ja immer ein wenig voraus sein muss und Weihnachtsrezepte nicht erst am Heiligabend präsentieren sollte – Mir ist die Vorweihnachtszeit, wie sie uns Werbung und Discounter aufdrängen wollen, einfach zu lang. Weihnachtszeit beginnt bei mir im Dezember – basta! 😉 Nun ist der 1. Advent ja noch eine Woche hin, aber die Plätzchen, die ich euch heute mitgebracht habe, sind ja auch keine reinen Weihnachtsplätzchen. Man könnte sie das ganze Jahr und zu jeder Gelegenheit anbieten. Komischerweise backe ich aber auch sehr selten außerhalb der Weihnachtszeit Kekse. Wie haltet ihr das?Ochsenaugen Plätzchen

Auch was die Auswahl meines alljährlichen Keksrepertoires angeht, halte ich es mit der Tradition. Meine liebsten, die Heidesand und Herrenkringel, dürfen nie fehlen und für meinen Schatz backe ich natürlich die feinen Wiener Schokolocken ♥ Amaretti morbidi habe/hätte ich auch immer gern im Haus, genauso wie Macarons (das klappt aber nicht immer 😉 )Ochsenaugen Plätzchen

Vor bereits einigen Jahren nun, hatte ich auf dem Blog Kazuo meiner lieben Bloggerkollegin Mari, das Rezept von Ochsenaugen Plätzchen entdeckt und mir fest vorgenommen, sie einmal nachzubacken. Sie hat damals nach Originalrezept des Buches Weihnachtsbäckerei* von Bernd Siefert gebacken, von dem ich heute minimal abweiche, indem ich einen anderen Mürbeteig verwende, den ich noch aus einer Törtchenproduktion übrig hatte. Den Marzipangeschmack der Eigelbmakronenmasse habe ich zusätzlich mit etwas Bittermandelaroma unterstützt. Bernd Siefert bestreicht die Ochsenaugen am Ende noch mit Fondant. Ich habe mir dies gespart. Was die Mengenangaben angeht, habe ich euch aufgeschrieben, wie es bei mir war, denn über die Größe der Ochsenaugen hat Herr Siefert die Leser wohl im Unklaren gelassen.Ochsenaugen Plätzchen

 

 Ochsenaugen Plätzchen 

Zutaten für ca. 30 Stück

Mürbeteig

  • 90 g weiche Butter
  • 60 g Puderzucker
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 30 g verquirltes Ei (ca. 1/2 Ei)
  • 1 Prise Salz
  • 150 g Mehl

Butter und Puderzucker verrühren. Die gemahlenen Mandeln und das verquirlte Ei kurz einrühren. Dann das Mehl und das Salz unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie verpackt für 1 Stunde in den Kühlschrank legen. -Nach der Kühlzeit den Backofen auf 160 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. 2 Backbleche mit Backpapier belegen. Den Teig gleichmäßig 3 mm dick ausrollen und gewellte Kreise* von 5-6 cm Durchmesser ausstechen und auf die Bleche verteilen. 10 Minuten bei 160 Grad vorbacken.

Eigelbmakronenmasse (Bernd Siefert)

  • 300 g Marzipanrohmasse
  • 3 Eigelbe (50-60g)
  • Abrieb einer Bio Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • ggf. 2-3 Tropfen Bittermandelaroma

Die Marzipanrohmasse in kleine Stücke schneiden oder raspeln. Sie sollte möglichst weich sein. Die Eigelbe, Salz, Zitronenschale und auf Wunsch das Bittermandelaroma hinzufügen und mit den Knethaken des Mixgerätes zu einem weichen Teig verarbeiten. Sollte er zu fest zum Spritzen sein, einfach ein ganz bisschen Wasser hinzufügen, aber nicht zu viel, denn er soll ja formstabil bleiben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit 8-10 mm Sterntülle* füllen und jeweils einen Kreis auf die vorgebackenen Kekse spritzen. (Bei mir blieben einige Mürbeteigplätzchen übrig.) Die Kekse noch einmal 10-15 Minuten backen und auf einem Rost abkühlen lassen. Anschließend leicht mit einem Flambierbrenner* abflämmen.

Füllung:

  • Himbeerkonfitüre oder Konfitüre nach Wahl

Die Himbeerkonfitüre leicht erwärmen und am besten in einen kleinen Einmalspritzbeutel füllen (es geht aber auch mit einem Löffel) und die Konfitüre in die Marzipanringe füllen.

 

Die fertigen Kekse in eine Metalldose verwahren. Zu Anfang noch knusprig, ziehen sie dann nach und nach durch und werden softer. Ich würde sie nicht länger als 1-2 Wochen aufbewahren. Wahrscheinlich sind sie bis dahin eh lange aufgegessen 😉 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Ochsenaugen Plätzchen

Warum nun die Ochsenaugen gerade nach Ochsen und nicht nach Eulen oder Falken benannt wurden, weiß ich leider beim besten Willen nicht. Wenn einer von euch darüber Bescheid weiß, meldet euch bitte! Würde mich echt interessieren 😀 ! – Eines weiß ich aber genau, nämlich dass diese Plätzchen lecker sind. Zarter Mürbeteig mit einem Kranz aus Marzipan und einem Klecks Himbeerkonfitüre – das kann ja einer Marzianliebhaberin wie mir nur schmecken. Frisch und knusprig fand ich sie am besten. Aber da gehen die Geschmäcker auseinander. So mancher mag sie in softer, durchgezogener Variante vielleicht noch lieber.Ochsenaugen Plätzchen

So, ein Anfang der Plätzchenbäckerei ist also getan bei mir 😉 ! Wie sieht’s bei euch aus? Sind die Keksdosen schon voll oder seid ihr „Auf den letzten Drücker Keksbäcker“?

Ich wünsche euch einen kuscheligen Sonntag!

Eure MaLu ♥♥♥

 

Quelle: Adaption aus dem Buch Weihnachtsbäckerei von Bernd Siefert

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Nuss-Nougat Torte mit Orange

Werbung – Heute habe ich eine tolle, herbstliche Torte für euch. Schnell und überhaupt nicht schwierig zuzubereiten! Trotzdem richtig chic und vor allem natürlich absolut lecker 🙂 !Nuss-Nougat Torte mit Orange

Man könnte sagen, diese Torte ist eine Halbitalienerin 😀 – Lasst mich das erklären: Zum einen habe ich in dieser Torte Original Piemonteser Haselnüsse verarbeitet, die mir unsere liebenswerte italienische Freundin Gisella zum Geschenk gemacht hat ❤ . Diese Nüsse sind ein echter kleiner Schatz, denn Haselnüsse aus der italienischen Provinz Piemont, gelten weltweit als die besten Haselnüsse mit dem allerfeinsten Aroma. Die Herkunftsbezeichung IGP bürgt hier für Qualität aus der Region. Klar, dass ich sie in einer ganz besonderen Torte verarbeiten wollte, in der sie die Hauptrolle spielen durften.

Nuss-Nougat Torte mit Orange

Zum anderen habe ich eine Marmellata Arancia Zenzero, zu Deutsch einen Orangen-Ingwer Fruchtaufstrich verwendet, der original in Sizilien aus sonnengereiften Früchten, handwerklich hergestellt wird. Einige von euch erinnern sich sicher daran, dass wir im Mai auf Sizilien waren. Wie bereits in dem damaligen Beitrag erwähnt, durften wir dort mit Senior Chef Giacomo Graceffo, die Produktionsstätten seines Familienunternehmens PATRIZIA, besichtigen.  Seine Philosophie, die hochwertige, umweltverträgliche Produktion, sowie seine leidenschaftliche Liebe zum puren, natürlichen Genuss, haben uns tief beeindruckt.

Nuss-Nougat Torte mit Orange

Ich muss ja einen Beitrag, in dem ich Produkte „anpreise“ aus rechtlichen Gründen als Werbung kennzeichnen, doch glaubt mir, dies ist nicht irgendeine Werbung für ein x-beliebiges Produkt, sondern eine echte Empfehlung! Die Fruchtaufstriche von PATRIZIA sind wirklich zum Niederknien lecker und ich muss mich beherrschen, sie nicht einfach nur so auszulöffeln 😀 ! Mit der Marmelade, die wir im Supermarkt kaufen, haben sie meiner Meinung nach eigentlich fast nichts gemeinsam. Für Backwaren perfekt, weil sie Fruchtfüllungen ersetzen können, die man sonst erst noch aufwändig kochen müsste.

Nuss-Nougat Torte mit Orange

Nuss-Nougat Torte mit Orange

Zutaten für eine Torte mit 18 cm Ø

Nougat-Schokoladen Mousse (Aufschlag Ganache)

Die Mousse sollte möglichst tags zuvor zubereitet werden!

  • 130 g Sahne 35%
  • 120 g Vollmilch Kuvertüre (ich verwende Callebaut*)
  • 100 g Nougat
  • 300 g kalte Sahne 35%

130 g Sahne in einem kleinen Topf kurz aufkochen lassen. Vollmilchkuvertüre in der Microwelle oder über einem Wasserbad vorsichtig schmelzen. Nougat hinzufügen und in der warmen Kuvertüre auflösen lassen. Die heiß Sahne in drei Portionen zur Schokoladenmasse geben und jedesmal glattrühren. Anschließend die 300 gkalte Sahne unterrühren und mit einem Stabmixer kurz aufemulgieren. Die Oberfläche der Masse mit Frischhaltefolie bedecken und über Nacht, mindestens aber 6 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Nussdacquoise

  • 80 g gemahlene Haselnüsse
  • 40 g gemahlene Mandeln
  • 100 g Puderzucker
  • 150 g Eiweiß
  • 50 g Zucker
  • 35 g Mehl
  • 15 g gehobelte Haselnüsse (habe ich bei z. B. Edeka gefunden)
  • Puderzucker zum Übersieben

Auf der Rückseite eines Backpapierstücks zwei Kreise mit 18 cm Durchmesser zeichnen und auf ein Backblech legen. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. – Gemahlene Nüsse und Puderzucker in einer Schüssel vermischen. Das Eiweiß mit dem Zucker zu Eischnee verschlagen. Die Nussmischung darüber geben und mit einem Teigschaber vorsichtig unterheben. Nicht zu lange, damit der Eischnee nicht zusammenfällt! Zum Schluss das Mehl über den Teig sieben und ebenfalls unterheben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer (14mm) Lochtülle füllen und spiralförmig, von der Mitte ausgehend auf das Backpapier spritzen. Dabei dienen die vorgezeichneten Kreise als Hilfe. Die eine Teigplatte mit den gehobelten Haselnüssen bestreuen und beide Kreise mit Puderzucker übersieben. Im heißen Backofen 15-20 Minuten backen. Auf einem Rost ganz abkühlen lassen.

Fertigstellung

Für die Dekoration: Die gehobelten Haselnüsse in einer kleinen Pfanne rösten. Wenn sie beginnen, zu bräunen mit etwas Puderzucker besieben und kurz karamellisieren lassen. Sogleich von der Hitze nehmen. Für die karamellisierten Kakaonips 1-2 El Zucker in einer kleinen Pfanne bernsteinfarben karamellisieren lassen, die Nibs darin wenden und auf einem Stück Backpapier o.ä. auskühlen lassen. Anschließend hacken.

Den Nussdacquoisekreis mit den gehobelten Mandeln auf einen Teller legen. Die Schokoladen-Nougat Ganache aus dem Kühlschrank nehmen und mit dem Mixgerät wie Schlagsahne aufschlagen. Die Ganache in einen Spritzbeutel mit großer (14 mm) Rundtülle füllen und die Teigplatte dicht an dicht damit bespritzen. Die  Zwischenräume mit Orangen-Ingwer Marmelade auffüllen. Die zweite Nussdacquoise Platte vorsichtig darauf legen und ebenfalls mit der Nuss-Nougat Ganache bespritzen. Mit den karamellisierten Haselnüssen und Kakaonibs, sowie mit einigen Orangenzesten bestreuen. Bis zum Servieren sollte die Torte im Kühlschrank aufbewahrt werden. Sie schmeckt am selben wie auch am nächsten Tag gleichermaßen gut. Am ersten Tag ist der Teig noch etwas knusprig, am nächsten Tag dafür schön durchgezogen 😉 .

Nuss-Nougat Torte mit Orange

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Auf der Website von PATRIZIA findet ihr Infos und eine Händlerliste. Außerdem dürft ihr bei Interesse sehr gerne direkten  Mailkontakt aufnehmen, wie mir Patrizia Graceffo, nach der das Unternehmen benannt ist, versicherte – Der Vorteil eines Familienunternehmens 🙂 .

Nuss-Nougat Torte mit Orange

Wie ihr seht, vereinen sich in dieser Torte die Aromen Italiens mit leckerer Nougat-Schokoladen Ganache zu einer fluffigen und gleichzeitig saftigen Torte. Für den Biss sorgen geröstete, karamellisierte Haselnüsse und Kakaonibs, die ich übrigens auch aus Italien mitgebracht habe.Die beiden Nussdacquoise Böden sind luftig und nussig. Zusammen mit der Nuss-Nougat Ganache und den zarten Orangennoten ist die Torte ein echter (italienischer) Genuss   .

Nuss-Nougat Torte mit Orange

Im Oktober jagt bei uns ein Ereignis das nächste! Anfang der Woche war ich in Hamburg zu einer Buchpremiere (davon zu einem späteren Zeitpunkt mehr) und an diesem Wochenende feiern wir die Geburtstage meines Mannes und meines Sohnes. Ihr seht, Langeweile habe ich nicht 😉

Ich wünsche euch ein gemütliches, genussreiches Wochenende

Seid herzlich gegrüßt

Eure MaLu ♥♥♥

 

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Prinsesstårta – nicht nur für schwedische Prinzessinnen

Es ist wieder soweit 🙂 ! Auch in diesem Jahr wurde die beliebte Kulinarische Entdeckungsreise  wieder von unserer zauberhaften Reiseleiterin Sarah von Das Knusperstübchen gestartet. Zum dritten Mal teilen viele, liebe BloggerkollegInnen spannende Rezepte aus aller Welt, sowie die eine oder andere Reiseanekdote mit uns. Eine-kulinarische-3In den letzten zwei Jahren hat es mich mit meiner Crostata di Limone und dem Amarettokuchen immer ins geliebte Italien verschlagen. Doch diesmal ist alles anders, denn diesmal nehme ich euch mit in den hohen Norden nach

 Schweden  

MaLu's Köstlichkeiten 4

Ein bisschen verrückt ist es schon, dass ich ausgerechnet Schweden als mein Reiseziel bei der Kulinarischen Entdeckungsreise gewählt habe. Denn ehrlich gesagt, war ich erst einmal in Schweden 😀 ! Und das ist auch noch ziemlich genau 20 Jahre her! Trotzdem ist mir dieser Urlaub tief in Erinnerung geblieben. Dazu später mehr 😉 .

Die typische schwedische Prinsess Tårta, die ich euch heute mitgebracht habe, kannte ich damals noch gar nicht. Die habe ich nämlich erst bei einer der letzten Staffeln von „Das große Backen“ im Fernsehen kennen gelernt. Da hatte ich wohl eine echte Bildungslücke! Aber schließlich geht es hier doch um eine Entdeckungsreise, oder 😀 ?!

Prinsesstarta | MaLu's Köstlichkeiten 2

Jedenfalls war ich sofort begeistert vom Anblick dieser wunderschönen, marzipanüberzogenen Sahnetorte und von der kleinen Geschichte, die man sich über sie erzählt. Denn das Rezept stammte ursprünglich von der schwedischen Kochbuchautorin Jenny Åkerström und war eine von drei Torten, die sie in den 1930er Jahren in ihrem Prinsessornas kokbok für die schwedischen Prinzessinnen Margaretha, Märtha und Astrid kreiert hatte. Die Prinzessinnen liebten diese Grön tårta so sehr, dass man sie in Prinsesstårta (Prinzessinnentorte) umbenannte. Inzwischen gibt es zahlreiche Varianten, doch das Original ist immer noch Schwedens meistverkaufte Torte. Sogar im allseits bekannten Möbelhaus wurde sie gesichtet 😉 .

Prinsess Tarta 10

Sie besteht aus zartem Biskuit, gefüllt mit Himbeermarmelade, Vanillecreme und einer ordentlichen Portion Schlagsahne. Sie hat ein feines Mäntelchen aus grünem Marzipan an, ein schickes rosa Röschen angesteckt und eine Perlenkette aus Sahne umgelegt. Schließlich soll sie ja sogar auf königlichen Tafeln glänzen 🙂 ! Aber sie ist nicht nur hübsch, sondern sie schmeckt auch wirklich fabelhaft. Kein Wunder also, dass die schwedischen Prinzessinnen nicht genug davon bekamen und die Torte noch heute überall ein Erfolg ist.

Prinsess Tarta 3

 

Prinsesstårta – Schwedische Prinzessintorte

Zutaten für eine Torte mit 20 cm ø Biskuit:

  • 4 Eier, getrennt
  • 100 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 100 g Mehl
  • 30 g Speisestärke
  • 1 Teel Backpulver

Biskuit Prinsess Tarta

Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit 20 cm ø am Boden mit Backpapier auslegen oder fetten (nicht den Rand!) Eier trennen. Eiweiß mit Zucker und Salz steifschlagen. Eigelb kurz unterrühren. Das mit der Stärke und dem Backpulver vermischte Mehl über die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben. Den Teig in die Form füllen, glattstreichen und bei 180 Grad ca. 25 min. backen. Abkühlen lassen.

Himbeerfüllung:

  • 150 g Himbeeren (frisch oder TK)
  • 80 g Gelierzucker 1:2

Himbeeren zusammen mit dem Gelierzucker aufkochen und ca. 3-4 Minuten kochen lassen. Abkühlen lassen.

Vanillecreme:

  • 500 ml Vollmilch
  • 1 Messerspitze gemahlene Vanille oder eine Vanilleschote
  • 3 Eigelb
  • 60 g Zucker
  • 25 g Speisestärke

Vanillecreme

Vollmilch mit der Vanille aufkochen. Eigelbe mit dem Zucker und der Stärke verschlagen. Topf von der Herdplatte ziehen und die heiße Milch vorsichtig, unter Rühren durch ein Sieb unter die Eimasse rühren. Zurück in den Topf gießen und milder Hitze rühren, bis die Creme eindickt. In eine flache Schale gießen, die Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken und in den Kühlschrank stellen.

Marzipan:

  • 400 g Marzipanrohmasse
  • Puderzucker
  • grüne, gelbe und rosa Lebensmittelfarbe (ich habe Wilton Gelfarben verwendet)

Marzipanrohmasse mit Puderzucker verkneten bis eine angenehme, nicht klebende Konsistenz erreicht wird. Eine kleine Menge für die Rose abteilen und durch Kneten mit rosa Lebensmittelfarbe einfärben. Das restliche Marzipan mit grüner und etwas gelber Farbe einfärben. Beide farbigen Marzipanmassen bis zur Verwendung in Frischhaltefolie wickeln, damit sie nicht austrocknen.

Vanillesahne:

  • 550 g Sahne
  • 30 g Vanillezucker
  • 2 Tütchen Sahnesteif

Sahne mit dem Vanillezucker und dem Sahnesteif aufschlagen. Bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Aufbau:

Biskuit zwei Mal waagerecht in drei gleich dicke Schichten durchschneiden. Die mittlere Schicht beiseite legen. Sie hat keine Backhaut und bildet später die Kuppel. Die obere Schicht des Biskuit mit der Backhaut nach oben auf einen Teller legen. Satt mit Himbeermarmelade bestreichen, rundherum aber 1 cm frei lassen. Darauf legt ihr die zweite Schicht des Biskuits mit der „dunklen“ Seite nach unten. Die zweite Biskuitschicht mit der Vamillecreme bestreichen. Die Vanilleschlagsahne kuppelförmig auf die Vanillecreme geben. Prinsess Tarta IDie bereitgelegte dritte Biskuitschicht auf die Schlagsahne legen und mit den Händen eine Kuppel formen. Anschließend die ganze Torte mit einer Schicht Schlagsahne einstreichen. Dabei die Form noch etwas ausarbeiten. Torte in den Kühlschrank stellen.

Prinsess Tarta II

Das grüngefärbte Marzipan auf einer mit Puderzucker bestaubten Arbeitsfläche in ausreichender Größe gleichmäßig ausrollen. Anschließend die vorbereitete Torte damit einkleiden. Aus dem rosa Marzipan eine Rose formen (Ich habe diese Anleitung  klick dafür zur Hilfe genommen 😉 ) und auf der Torte platzieren. Aus grünen Marzipanresten Blätter formen. Die Torte mit Puderzucker bestäuben und mit einem Spritzbeutel mit kleiner Rundtülle eine „Perlenkette“ aus Schlagsahne um die Torte herumspritzen.

Prinsesstarta | MaLu's Köstlichkeiten 1

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*MaLu's-PDF-Rezept

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Unsere Reise nach Schweden

Unsere Reise nach Schweden führte uns damals (es muss ca. 1995 gewesen sein, die Kinder waren noch klein) an den Vätternsee. Damals gab’s noch keine Buchungen übers Internet, wo man virtuelle Rundgänge durch Ferienhäuser machen konnte.  Ich weiß nicht einmal genau, wie wir an unser Ferienhaus gerieten. Jedenfalls machten wir uns mit dem Auto und einer Landkarte auf dem Schoß auf den Weg. Alles klappte tadellos und wir kamen auch an den Ort, wo unser Ferienhaus stehen sollte. Eigentlich war es nur eine lockere Ansammlung einer Handvoll Häuser am Rande des Vätternsees. Kleine schmucke, gepflegte Häuschen … Bis auf eines … Das sah, sagen wir mal, abbruchreif aus! Ihr ahnt es! Genau dieses Haus sollte für die nächsten zwei Wochen unser Heim sein! Es war unglaublich schrottig! Die Fenster im Wohnzimmer gingen nicht zu öffnen, die Küche war dunkel und spärlich ausgestattet, alles roch muffig und über die Möbel wollen wir mal gar nicht reden 😦  ! Einzig die kleine Veranda vorne am Haus war wirklich recht nett. Sie sollte unsere „Wohnzimmer“ für diesen Urlaub werden, in dem wir allabendlich Monopoly spielten, bis wir vor Müdigkeit in unser klammes Bett sanken.

Prinsess Tarta 8

Das hört sich nach einem Horrorurlaub an, oder? Doch weit gefehlt! Das Haus lag ganz direkt am See und da das Wetter einfach himmlisch war, haben wir die meiste Zeit draußen in der herrlichen Natur verbracht. Zum Haus gehörte ein eigenes kleines, funktionstüchtiges Ruderboot mit dem wir kleine, feine Ausflüge unternahmen. Wir badeten im kristallklaren, eiskaltem See und hatten aufregende Begegnungen mit einer riesigen Spinne, die auf dem Wasser laufen konnte und von der die Kinder heute noch sprechen. Ich angelte meinen ersten Fisch, weswegen ich allerdings heute noch ein schlechtes Gewissen habe (sowas ist nix für mich!). Und das Wichtigste: Wir lernten die unglaubliche Gastfreundschaft unserer schwedischen Nachbarn kennen! Sie luden uns in Ihre Häuser ein, versorgten uns mit frisch gefangenen Fischen, mitsamt Rezept. Kredenzten uns selbstgeräucherten Wildschinken und Preiselbeerschnaps und waren einfach nur liebenswert ❤ ! Gemeinsam wanderten wir nachts (unsere kleine Tochter wurde einfach schlafend in einen ausrangierten alten Kinderwagen gepackt) durch den Wald, wo ich dann die ersten Glühwürmchen meines Lebens entdeckte. Überhaupt hat mich die Natur einfach überwältigt. Hier konnte ich noch Blumen und Pflanzen am Wegesrand sehen, die ich aus der Kindheit kannte und die man hier kaum noch findet. Ein richtiges Naturparadies!

Prinsess Tarta 7Und so wurde es dank unserer fröhlichen und freundlichen schwedischen Nachbarn, dem himmlischen Wetter und der zauberhaften Natur, doch noch ein wunderschöner Urlaub. Die Prinsesstårta ist meine Hommage an unsere nördlichen Nachbarn ❤ .

Prinsess Tarta 6

Ihr Lieben, meine Reise nach Schweden geht dem Ende entgegen und ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht 🙂 . Doch eigentlich sind wir ja noch mittendrin in der Kulinarische Entdeckungsreise 2016. Dienstag hat uns Sarah nach Kanada entführt und mir mit ihren Nanaimo Bars den Mund wässrig gemacht und am nächsten Dienstag führt uns Anita von Himmelsglitzerdings nach Tirol (Österreich) . Klickt auf das Eventbanner und schaut, wo wir schon waren, wohin wir noch reisen und welch spannende Rezepte es zu entdecken gibt 🙂 :

Kulinarische-Entdeckungsreise-Wir-bloggen-uns-um-die-Welt-2

Nun wünsche ich euch ein sonniges Wochenende und schöne Stunden als Mutter oder mit eurer Mutter am bevorstehenden Muttertag (vielleicht backt ihr eine Prinsesstårta für sie 😉 ? )

Alles Liebe

Eure MaLu ♥♥♥ 

Knuspriges dänisches Plundergebäck mit einer ungewöhnlichen Zutat

Werbung – Wie ihr vielleicht wisst , fahre ich total gern nach Hamburg. Diese Stadt liebe einfach ❤ ! Ich mag dieses feine maritime, aber durchaus lässige Flair einfach soo gerne! Egal ob in den Szenestadtteilen oder im feinen Hanseviertel. Ich fühle mich dort pudelwohl. Da trifft es sich natürlich gut, dass meine Tochter Tessa dort lebt und arbeitet, und es deshalb immer auch noch diesen zweiten Grund gibt, um in diese schöne Stadt zu fahren 😉 . Dennoch hatte ich es aber bis dato nicht zur Marktzeit in die FABRIK im Stadtteil Ottensen geschafft. Die Marktzeit ist ein kleiner Feinschmecker- und Designmarkt auf dem es immer Ausgefallenes zu entdecken gibt. In den kalten Monaten findet er in der Veranstaltungslocation FABRIK statt, im Sommer draußen vor der Rindermarkthalle in St. Pauli. Vor einigen Wochen war es nun aber soweit und ich hatte die Gelegenheit über diesen außergewöhnlichen, gemütlichen Markt zu schlendern. Hach, und was ich da für Beute gemacht habe 😉 ! Köstliche spanische Oliven, hammerleckeren Ingwersaft, Croissants, wie sie in Paris nicht besser schmecken und ‚mmmmmhh‘ Lakritze.

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Tja, genau um diese Lakritze geht es hier nämlich heute. Was das mit Dänischem Plundergebäck zu tun hat? Eine ganze Menge! Denn auf der Marktzeit habe ich die sympathische Lenka kennengelernt. Lenka und ihr Team von Lakritz-Spezialitäten.de verkaufen außergewöhnliche Lakritzprodukte aus aller Herren Länder. Wir Norddeutschen und insbesondere die Skandinavier lieben ja Lakritz in allen Variationen. Auch ich, als bekennende Lakritzsüchtige, habe mich ja schon mehrmals ans Verbacken von Lakritz gewagt, wie ihr wisst. Macarons mit Lakritz und sogar eine Schoko-Lakritztorte habe ich hier schon für euch gezaubert. Und meine Rezension über ein Lakritz-Kochbuch könnt ihr HIER lesen. So ist es kein Wunder, dass ich sofort mit Lenka ins Gespräch kam und ihr von meinem Blog und meiner Lakritzliebe erzählte. Sie war begeistert und bot mir an, doch einige ihrer Produkte auszuprobieren. Das ließ ich mir nicht zweimal sagen 😉 . Aber etwas Spannendes sollte es sein! Und wisst ihr was ich mir ausgesucht habe? Himbeermarmelade mit Lakritz und italienisches echtes Lakritzpulver*! Tja, und nun ratet mal, womit ich das dänische Plundergebäck gefüllt habe 😉 !

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Aber, hey ihr Lakritzhasser! Nicht wegklicken!!! Ihr könnt natürlich auch eure Lieblingsmarmelade ganz OHNE Lakritz verwenden und das Lakritzpulver einfach weglassen 😀 . Denn diese Plunderteilchen sind so hammerlecker, so buttrig und blättrig, dass es euch auf einer Woge des Sinngenusses davontragen wird! Also glaubt mir, ihr verpasst sonst eine Geschmacksüberraschung!

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Für mich war es das erste Mal, dass ich Plunderteig hergestellt habe. Wisst ihr, das ist das Schöne an einem Blog, man kann seine Backabenteuer mit euch Lesern teilen 🙂 . Mir macht das großen Spaß, auch wenn ich mal über einen Stolperstein falle. Ich erinnere nur an meinen Unfall beim Spinatgrünen Limettenkuchen 😦 . Aber seid beruhigt –  der Finger funktioniert schon wieder ganz passabel.  Aber zurück zum Plunderteig: Habt ihr in Dänemark mal Wiener Brød gegessen? Nein, das ist klein Brot, sondern köstliches, gefülltes Plundergebäck, bei uns auch Kopenhagener genannt. Was passt also besser zu einer skandinavischen Lakritz-Himbeermarmelade, als dänischer Plunderteig, der mit würzigen Knusperstreuseln bestreut wurde!

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Plundergebäck wird sehr ähnlich wie Blätterteig hergestellt, nur dass Hefe zum Teig gegeben wird und man ihn etwas anders faltet (touriert). Aber keine Angst, es hat bei mir gleich beim ersten Mal tadellos funktioniert. Man muss halt nur etwas Zeit mitbringen. Habt ihr also geplant sowieso zu Hause zu bleiben? Dann mal los! – Das Ganze hier ist übrigens etwas Multikulti, fällt mir gerade auf, denn das Rezept ist von einem französischen Pâtissier 😉 . Okay, dann gibt’s hier heute schwedische Marmelade in dänischem Plunderteig mit Streuseln mit italienischem Lakritzpulver nach einem französischen Rezept auf einem deutschen Blog. Na Bravo! 😀

Dänisches Plundergebäck

Plunderteig:

nach Christophe Felder (ergibt ca. 950 g)

  • 375 g Mehl
  • 25 g Zucker
  • 2 Teel. Salz
  • 15 g Milchpulver
  • 25 g frische Hefe
  • 1 Ei Gr. L
  • 115 ml lauwarmes Wasser
  • 40 g weiche Butter, gewürfelt
  • 250 g feste Butter zum Tourieren

Mehl, Zucker, Salz und Milchpulver in einer großen Schüssel vermischen. Die Hefe in dem lauwarmen Wasser auflösen und zusammen mit dem Ei zu den trockenen Komponenten geben. Alles kräftig zu einem festen Teig verkneten. Dann die Butterstücke hinzufügen und sorgfältig unterkneten bis ein schöner glatter und elastischer Teig entstanden ist (von Hand oder mit der Maschine). Nun die Schüssel mit Frischhaltefolie bedecken und für 90 Minuten in den Kühlschrank stellen. 10 Minuten vor Ende dieser Zeit legt ihr die Butter ins Gefrierfach.Plunderteig 0

Nun geht’s ans Tourieren (schichtweises Einarbeiten de Butter in den Teig):

Den Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche 6 mm dick zu einem Rechteck ausrollen (1.). Die kalte Butter ebenfalls ausrollen (das funktioniert am besten zwischen zwei Lagen Backpapier), aber nur halb so groß wie den Teig. Die ausgerollte Butterplatte passgenau auf die untere Hälfte des Teiges legen und rundherum etwas mit den Fingerspitzen andrücken (2.). Die andere Teighälfte über die Butter klappen, so dass diese vollständig bedeckt ist (3.). Jetzt dreht ihr das Teigpaket einmal um 90 Grad (s. Markierung), so dass die geschlossene Kante links liegt (4.).

Plundergebäck 1

 

Und wieder zu einem Rechteck mit 6-7 mm Stärke ausrollen (5.). Jetzt faltet ihr die obere (6.) und untere Hälfte zur Mitte, so dass beide Kanten aneinander stoßen (7.) Nun dieses Rechteck noch einmal falten (8.), so dass ihr vier Lagen Teig erhaltet. Dieses Teigpäckchen wickelt ihr in Frischhaltefolie und legt es noch einmal für 35 Minuten in den Kühlschrank.

Plundergebäck 2

Nach der Teigruhe im Kühlschrank legt ihr das Teigpäckchen wiederum mit der geschlossenen Seite nach links auf die Arbeitsfläche und rollt ihn wieder 6-7 mm dick aus (9.). Jetzt wird wieder gefaltet, diesmal aber schlagt ihr ein Drittel ein (10.) und das zweite Drittel darüber (11.) . Es liegen diesmal drei Teiglagen übereinander. Das Teigpaket wieder in Folie wickeln und für 1 Stunde in den Kühlschrank legen.

Plundergebäck 3

Nach dieser letzten Teigruhe ist der Plunderteig fertig für die Verarbeitung 🙂 . Auf Foto 12. seht ihr im Querschnitt schön die verschiedenen Schichten. Da es relativ viel Teig ist, empfiehlt es sich ihn z.B. zu halbieren (es sei denn, ihr wollt gaaannz viel Plundergebäck backen 😉 ). Ich habe für meine dänischen Plunderteilchen ca. 350 g des Teiges verwendet, den Rest habe ich gut verschlossen eingefroren. Man kann ihn dann, wie wir es vom TK Blättertteig kennen, später wieder auftauen und etwas Schönes draus backen, ohne die ganz Teigzubereitungszeit.

Während der Teigruhe könnt ihr auch schon die Streusel vorbereiten.

Streuselteig

ausreichend für ca. 6 Plunderteilchen

  • 30 g Mehl
  • 15 g Zucker
  • 10 g gem. Mandeln
  • 25 g weiche Butter
  • je 1 Prise Bio-Lakritzpulver*, Kardamom, Zimt, Salz

Alle Zutaten zwischen den Händen zu Streuseln verreiben und danach bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Plunderteilchen:

Für 6 Stück

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Den Plunderteig auf ca. 30×20 cm ausrollen und sechs Quadrate mit 9 cm Kantenlänge ausschneiden (das geht mit einem Pizzaschneider sehr leicht).Plundergebäck_1000 Nun könnt ihr selbst entscheiden wie ihr eure Plunderteilchen aussehen lassen möchtet. Ich habe zwei Varianten hergestellt.Plundergebäck

Beide Varianten habe ich mit der Himbeer-Lakritzmarmelade gefüllt und mit den Streuseln garniert. Achtung: Bei der oberen Variante empfiehlt es sich entlang der grün markierten Linien etwas Eigelb aufzustreichen und die herübergeklappten Teigstreifen damit festzukleben. So läuft die Marmelade nicht aus.

Plundergebäck_1008

Nun nur noch mit dem verquirltem Eigelb bestreichen und schon können die Teilchen für ca. 20 Minuten bei 180 Grad in den Backofen wandern 🙂 .

Mit Klick auf den folgenden Link gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht: Dänisches Plundergebäck

Übrigens kommt der Ausdruck ‚Plunderteig‘ nicht von altem Plunder, sondern von ‚pludern‘ – aufgehen, auflockern. Wie man sieht hält er was er verspricht! Aber nicht nur  aufgeplustert sind diese leckeren Teilchen, sondern herrlich knusprig und blättrig. Knusprig?! Na, da fällt mir doch Sarahs Knuspersommer Event in ihrem Knusperstübchen ein! Die liebe Sarah ist meine allerliebste Lieblings-Sarah ❤ , denn wir kennen uns schon so ziemlich seit Anbeginn der Bloggerei und ich freue mich wirklich mit ihr eine so feine Bloggerfreundschaft zu pflegen. Sie ist so fleißig, freundlich und talentiert. Wenn ihr zu den wenigen gehört, die ihren Blog noch nicht kennen – nichts wie hin! Auch in diesem Jahr kann sie nicht genug von Knusperrezepten bekommen. Deshalb schicke ich ihr schon einmal mein erstes Knusperrezept für ihr Event. Ich hoffe sie mag Lakritz 😉 .

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Zum Verkosten nahm ich die Plunderteilchen mal wieder mit ins Labor. Hihi, nein, nicht zur Analyse, wie hier schon ab und an vermutet wurde. Nein, ins Labor, in dessen Büro ich arbeite 😉 . Die Labormäuse knabberten sich also durch die kleinen Leckerbissen, nicht wissend, dass da Lakritz drin enthalten war. Die Reaktionen nach der Überraschung? Von: „Lakritz? Hab ich nicht gemerkt!“ bis “ Och, nö! Lieber ohne!“  Letzteres kam tatsächlich nur einmal vor. Einig waren sich aber alle zum Geschmack des Plunderteiges: Hammerlecker!

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Wie schön, dass ich jetzt immer noch eine große Portion Plunderteig im Gefrierschrank habe, aus dem ich irgendwann einmal, ganz ohne Zeitaufwand, wieder etwas Feines backen kann 🙂 . Meine Kollegin mochte die Himbeer-Lakritzmarmelade übrigens so gern, dass ich ihr den Rest geschenkt habe. Ich aber habe mir inzwischen schon reichlich Lakritze bei Lenka bestellt. Mit und ohne Zucker, salzig, süß und mit Schokolade. Mmmmh! Und wisst ihr was ich noch im Kühlschrank habe? Lakritz-Cola! Ich bin gespannt … hat einer von euch so etwas schon einmal getrunken?

Diese Woche ist nun endlich der Sommer im Norden eingezogen, so dass ich Gelegenheit haben werde die Lakritz-Cola auf Eis zu genießen 🙂 . Außerdem haben mein Mann und ich glücklich das verflixte siebte Ehejahr hinter uns gebracht 😉 und werden unseren Hochzeitstag an der schönen Nordsee genießen. Darauf freue ich mich ❤ !

Lasst auch ihr euch die Sonne auf den Bauch scheinen!

Liebste Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

 

Kooperation: Die mit * gekennzeichneten Produkte wurden mir freundlicherweise kostenlos von lakritz-spezialitäten.de zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung zu diesen Produkten wird dadurch nicht beeinflusst.