Kirsch-Bananen Törtchen in Dekorbiskuit

Neben meinem Schreibtisch hängt ein Kalender mit Törtchenmotiven. Jetzt sagt ihr euch sicher: Wie sollte es auch anders sein! Diese Backverrückte muss sich natürlich auch noch Rezepte an die Wand hängen! 😀kiba-to%cc%88rtchen-2Ja, ihr habt recht! 😀 Aber ich liebe Inspiration und dieser Kalender von Törtchen Törtchen aus Köln, der Pâtisserie von Matthias Ludwigs, den wir alle aus „Das große Backen“ und anderen TV Produktionen kennen, liefert reichlich davon. Überhaupt waren die Bücher von M. Ludwigs, die ersten dieser Art, die in mein inzwischen brechend volles Bücherregal einzogen. Erste Törtchenrezepte auf diesem Blog habe ich nach seinen Rezepten nachgebacken. Und als meine fleißige Bloggerkollegin Mari zu ihrem Geburtstag auch noch so tolle Törtchen zubereitete klick , war ich endgültig angesteckt.kiba-to%cc%88rtchen-1

Auch für dieses Kirsch-Bananentörtchen habe ich mir Inspiration von Matthias Ludwigs geholt. Irgendwann, habe ich mir vorgenommen, werde ich noch einmal einen Pâtisseriekurs bei Törtchen Törtchen in Köln belegen und den Meister vielleicht persönlich kennen lernen.

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Ich mag die Kombination Kirsch-Banane total gern. Ihr kennt sicher auch alle  Kiba Saft. Den bestelle ich mir gern mal statt Dessert oder wenn wir ins Kino gehen.  Heute serviere ich euch die Kombi mal in Törtchenform, eingekleidet in einen Dekorbiskuit im Streifenlook. Gefüllt sind die Törtchen mit zwei Joghurtmousses aus Kirschen und Bananen, mit einem Kirschfruchtspiegel obenauf.

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Kirsch-Bananen Törtchen

Für 6 Dessertringe* mit 7 cm Ø

Rote Strukturmasse

  • 60 g geschmolzene Butter
  • 60 g Puderzucker
  • 2 Eiweiß Gr. M
  • 50 g Mehl
  • rote Lebensmittelfarbe (ich habe Gelfarbe von Wilton benutzt)

Butter und Puderzucker gut verrühren. Das (ungeschlagene) Eiweiß hinzugeben und ebenfalls unterrühren. Das Mehl einmelieren und Lebensmittelfarbe in gewünschter Farbe hinzufügen.

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Den Teig mit einer großen Palette oder einer Teigkarte 1-2 mm gleichmäßig dünn auf eine 30×40 cm Silikonmatte* streichen (Backpapier geht auch). Mit einem Zahnspachtel* (gibt’s günstig im Baumarkt 😉 )  diagonal durch die farbige Masse streichen, so dass ein Streifenmuster entsteht. Die Silikonmatte/ das Backpapier auf einer Platte liegend für mindestens ½ Stunde in den Gefrierschrank legen, damit das Muster später nicht durch den Biskuitteig verschmiert. In der Zwischenzeit den Biskuit zubereiten.

Biskuit

  • 3 Eiweiß Gr.L
  • 40 g Zucker
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 40 g Puderzucker
  • 1 Ei Gr. L
  • 2 Eigelb Gr. L
  • 70 g Mehl
  • 20 g flüssige Butter

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und beiseite stellen. Das Eiweiß und den Zucker steif schlagen und kurz zur Seite stellen. Gemahlene Mandeln, Puderzucker, das Ei und die Eigelbe in einer Schüssel mit dem Mixgerät sehr hell und schaumig schlagen. Danach ein Drittel des Eischnees unterheben. Sind die Massen angeglichen, den restlichen Eischnee dazugeben und das Mehl darüber sieben. Alles vorsichtig, aber sorgfältig unterheben. Anschließend 1-2 El. des Teiges zu der geschmolzenen Butter geben und verrühren. Diese Masse dann zum Teig geben und einarbeiten.

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Die Silikonmatte mit der gefrorenen Strukturmasse aus dem Eisschrank holen, auf ein Backblech legen und den Biskuitteig mit einer Palette oder Teigkarte zügig und gleichmäßig dick darauf verstreichen. Im heißen Backofen ca. 10-15 Minuten backen (habt ein Auge darauf!). Anschließend auf ein Backpapier stürzen und die Folie abziehen. Den Teig abkühlen lassen und dann in Streifen von 4 x 21 cm schneiden (geht gut mit großem Lineal und einem Pizzarollschneider). Aus dem restlichen Teig Kreise mit ca. 5 cm Ø ausstechen.

  • etwas Bananennektar zum Tränken

Die Dessertringe auf eine Platte stellen und möglichst mit Tortenrandfolie oder Backpapier auskleiden, das oben etwas übersteht. Die Teigstreifen mit dem Streifenmuster nach außen in die Ringe einpassen. Darauf achten, dass die Schnittenden dicht abschließen, damit keine Creme hinausläuft. Je einen kleinen Teigkreis als Boden einlegen. Den Biskuit mit einem Pinsel leicht mit Bananensaft tränken.

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Kirschmousse

  • 120 g Sauerkirschpüree
  • 40 g Zucker
  • 60 g Joghurt 10%
  • 2½ Blätter Gelatine
  • 125 g Schlagsahne
  • 40 g Kirschen  (frisch, Glas oder TK)

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Für das Sauerkirschpüree gefrorene, frische oder Kirschen aus dem Glas pürieren und durch ein Sieb streichen. Kirschpüree abwiegen und zusammen mit dem Zucker in einem kleinen Topf leicht erhitzen. Die Gelatine darin auflösen, alles zum Joghurt geben und verrühren. Die Sahne cremig schlagen. Wenn die Kirschmasse höchstens handwarm ist, ein Drittel der Schlagsahne hineingeben und angleichen. Danach die restliche Schlagsahne unterziehen. Einige Kirschen je nach Größe halbieren oder vierteln und unter die Mousse heben. Die Kirschmousse in die vorbereiteten Törtchen füllen und diese in den Gefrierschrank stellen, während die Bananenmousse hergestellt wird.

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Bananenmousse

  • 150 g reife Banane  (ca. 1½ Bananen)
  • Saft ½ Zitrone
  • 125 g Joghurt 10%
  • 2½ Blätter Gelatine
  • 80 g weiße Kuvertüre
  • 20 g Zucker
  • 220 g Schlagsahne

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Kuvertüre fein hacken. Bananen mit dem Zitronensaft und dem Joghurt mit einem Stabmixer fein pürieren. Bananenmasse in einem Topf erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Alles über die gehackte Kuvertüre geben, einen Moment stehen lassen und dann verrühren. Die Schlagsahne mit dem Zucker cremig schlagen. Wenn die Bananenmasse höchstens handwarm ist, ein Drittel der Schlagsahne hineingeben und angleichen. Danach die restliche Sahne unterheben. Die Bananenmousse auf die Törtchen verteilen und diese anschließend in den Kühlschrank stellen. Wenn die Törtchen fest geworden sind den Guss zubereiten.

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Guss 

  • 150 g Kirschpüree (oder -saft)
  • 20 g Zucker
  • 2 Blätter rote o. weiße Gelatine

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Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Kirschpüree mit dem Zucker erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann auf die Törtchen verteilen. Die Törtchen anschließend wieder kaltstellen. Vor dem Servieren mit Schlagsahne und Schokoladenelement, sowie etwas Goldflitter dekorieren.

Mit Klick auf das Rezeptfoto  gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

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Beim Dekorbiskuit hat sogar mein Mann mit Hand angelegt! Er ist berufsbedingt nämlich in der Lage freihändig supergerade Striche zu zeichnen. Ich mag ja ganz passabel zeichnen können, aber gerade Striche? Nee! Blumen, Früchte, natürliche und runde Formen. Kein Problem! Aber grafische Formen? Keine Chance! Mein Zeichenlehrer nannte mich immer die „Briefmarkenzeichnerin“, weil ich immer alles bis ins winzigste Detail male! Aber bitte keine geraden Striche! 😀

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Nun werden die Streifen im Biskuit ja nicht gezeichnet, sondern sie entstehen dadurch, dass man mit einem Zahnspachtel durch die Dekormasse zieht. Aber das dann doch bitte gerade!! Beim ersten „Streich“ habe ich mich ja noch getraut, aber da der Spachtel ja schmaler als die Matte ist, musste dies noch zwei Mal wiederholt werden. (Ihr seht es oben auf den Schritt für Schritt Fotos). Dabei sollte der Anschluss möglichst passend gezogen werden. Jetzt kam der Einsatz meines Mannes!! 😀 Beherzt und selbstbewusst legte er ohne zu zögern los! Hat er es toll hinbekommen, oder? 

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Es hat seinen Grund, dass ich hier nur ein Törtchen zeige, denn die restlichen wanderten sogleich in den Gefrierschrank, um sie zu meinem morgigen Geburtstag  zusammen mit Mousse au chocolat Törtchen  und einer Charlotte Exotic auf den Tisch zu bringen. Gute Planung ist eben alles 😉 !

Habt ein wundervolles Wochenende!

Liebste Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

 

 

* Affiliate Link – Über diesen Link gelangt ihr direkt zur Bezugsquelle. Wenn ihr über diesen Link etwas bestellt geht ihr keine Verpflichtung ein und es kostet euch keinen Cent mehr! Ich aber bekomme einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises ab. Mit diesem Miniverdienst aus der Werbung kann ich einen kleinen Teil meiner Unkosten für den Blog decken. Vielen Dank für eure Unterstützung ♥ !

Fleur d’Ivoire – Kuppeltorte aus weißer Schokolade, Kokos, Himbeeren und Kirschen

Wisst ihr was meine Tochter geantwortet hat, als ich ihr ein Foto dieser Torte geschickt habe?

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„Wow! Die sieht ja toll unecht aus!“

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Öhm!! 😀 Na, super!!  Könnt ihr euch vorstellen wie doof ich geguckt habe? 😀 „Unecht???!“, schrieb ich zurück. „Ja, so perfekt“, antwortete sie. „Cooles Foto“!

Okaaayyy … , dachte ich. Ist das jetzt gut oder schlecht? Na, ich denke mal ich buche das jetzt mal auf die positive Seite, oder? 😉

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Im Ernst, ich habe mich total gefreut, dass diese kleine Torte so leicht gelungen ist und war auch ein bisschen stolz darauf, als sie fertig vor mir stand 🙂 . Und tatsächlich ist sie wirklich nicht einmal schwer zuzubereiten!  fleur-divoire-3Wie ich bereits letzte Woche schrieb, habe bzw. nehme ich mir im Moment mal etwas Zeit für mich. Dabei habe ich mir wieder einige meiner tollen Pâtisserie Bücher vorgeknöpft. Das heutige Rezept stammt aus dem Buch GÂTEAUX von Christophe Felder und Camille Lesecq. Dieses Prachtstück von einem Buch (in französischer Sprache) hatte ich mir bereits im letzten Jahr selber zum Geburtstag geschenkt und inzwischen stecken jede Menge Post-its darin 😉 . Doch nicht nur die Optik dieser Torte sprach mich an, sondern auch die Zutaten. Für Kokos bin ich immer zu haben, und Himbeeren und Kirschen sind ein schöner Gegenspieler zur süßen weißen Schokolade.

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Wie fast alle Kuppeltorten wird auch diese ‚über Kopf‘ aufgebaut. Weiße Schokoladenmousse, mit Himbeer- und Kirschsirup getränkte Kokosdacquoise (Makronen- bzw Baiserteig), sowie Himbeeren und Kirschen. In meinem Fall gefrorene Früchte, aber auch Kirschen aus dem Glas oder bestenfalls natürlich frische Früchte sind möglich. Der Zubereitung ging wirklich ziemlich einfach und schnell. In einem Rutsch werden die drei Kokosböden gebacken, zwischendurch der Sirup und die Mousse zubereitet und schon kann man die Torte zusammen mit den Früchten aufbauen. Danach geht’s für eine Nacht in den Tiefkühler.

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Ich habe mich bei der Garnitur an das Vorbild des Pâtissiers gehalten und aus weißer Schokolade runde Plättchen gemacht. (Meine lieben Follower auf Instagram finden hiermit die Auflösung des Rätsels 😉 ) Nur den Guss habe ich gegen eine weiße Glanzglasur ausgetauscht, da ich sie optisch so passend fand. Wer lieber das Original zubereiten möchte, für den habe ich das Rezept der Nappage ebenfalls aufgeschrieben. Ihr entscheidet dann einfach wie ihr es wünscht 🙂 .

 

Fleur d’Ivoire

 – Christophe Felder / Camille Lesecq –

Ich habe eine Silikon-Halbkugelform* mit 18 cm Ø  verwendet. Es geht aber auch jede andere Halbkugelform dieser Größe. Jedoch ist das Lösen der gefrorenen Torte aus einer Metall- oder Glasform etwas schwieriger.

Kokosteig (ich habe hier zwei Drittel des Originalrezeptes angegeben, da ich viel zu viel Teig hatte)

  • 20 g gemahlene Mandeln
  • 80 g Puderzucker
  • 17 g Mehl
  • 60 g Kokosraspeln
  • 103 g Eiweiß
  • 30 g Zucker
  • 30 g Kokosraspeln zum Überstreuen

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Backofen auf 190 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Auf der Rückseite eines Stück Backpapiers mit einem Zirkel drei Kreise mit 12, 14 und  16 cm Durchmesser zeichnen. –  Gemahlene Mandeln, Puderzucker, Mehl und Kokosraspeln mischen. Das Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen und die Nuss-Zuckermischung unterheben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit  10 mm Rundtülle füllen und damit spiralförmig drei Kreise in den o. g. Größen spritzen. Mit Kokosrapeln überstreuen und 10-15 Minuten backen. Dabei die Temperatur des Backofens auf 160 Grad reduzieren. Die Teigkreise auf dem Backpapier abkühlen lassen.

Roter Sirup

  • 50 g Himbeerpüree (Fertigprodukt oder selbstgemacht)
  • 50 g Kirschsaft
  • 25 g Zucker

Im Originalrezept köchelt man 100g Kirschen mit 10 g Zucker, lässt sie abtropfen und verwendet den gewonnenen Saft. Wenn ihr Kirschen aus dem Glas verwendet, geht natürlich auch der darin vorhandene Saft. – Für das Himbeerpüree einfach einige Himbeeren durch’s Sieb streichen oder ,falls vorhanden, ein Fertigprodukt verwenden. Die Menge des Sirups ist reichlich bemessen! Reste schmecken aber lecker in Mineralwasser, Smoothie oder Müsli. 

Weiße Mousse

  • 5 g Gelatine (3 Blätter)
  • 215 g weiße Kuvertüre, geschmolzen
  • 110 ml Vollmilch
  • 250 g Sahne 35 %

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Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die weiße Kuvertüre in der Microwelle oder im Wasserbad schmelzen. Milch in einem kleinen Topf erhitzen, vom Herd nehmen und die Gelatine darin auflösen. Ein Drittel der heißen Milch in die weiße Kuvertüre gießen und glattrühren. Das zweite Drittel dazu geben, glattrühren und danach den Rest der Milch unterrühren. Die Sahne cremig schlagen. Wenn die Schokoladenmasse 30-35 Grad erreicht hat, die Sahne zügig unterziehen.

Aufbau

  • 100 g Kirschen (frisch, Glas oder TK)
  • 150 g Himbeeren (frisch oder TK)
  • Beides ist reichlich bemessen!

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Ein Drittel der weißen Mousse in die Halbkugelform gießen. Die kleinste Kokosteigscheibe einlegen – Hinweis: Zum Rand der Form sollte beim Einlegen der Teigscheiben immer ca. 1 cm Raum sein! Ggf. die Teigscheiben etwas kleiner schneiden, damit sie später nicht von außen zu sehen sind! – Die Teigscheibe mit dem Sirup tränken/bepinseln. Himbeeren und Kirschen dicht an dicht darauf verteilen. Alles mit dem zweiten Drittel der Mousse bedecken. Die mittlere Teigscheibe auflegen und mit Sirup tränken. Die restliche weißen Mousse darüber verteilen und mit der letzten und größten Teigscheibe abschließen (Sie bildet später den Boden der Torte). – Die Form mit Folie abdecken und eine Nacht einfrieren.

Schokoladendekor

  • 125 g weiße Kuvertüre
  • etwas Puderzucker oder Dekorschnee*
  • alternativ: fertige weiße (allerdings eckige) hauchdünne Schokoladentäfelchen

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Die weiße Kuvertüre zunächst temperieren. Eine gute Anleitung findet ihr bei Interesse hier: klick. Die fertig temperierte Schokolade dünn und gleichmäßig auf eine Folie streichen und kristallisieren lassen. Mit einem erwärmten runden Ausstecher Kreise in unterschiedlichen Größen ausstechen und diese bis zur Verwendung in einer geschlossenen Dose im Kühlschrank aufbewahren. – Vor dem Dekorieren der Torte werden die Scheibchen mit Puderzucker bzw. Dekorschnee (hält auch Feuchtigkeit stand) bepudert.

Weiße Mirror Glaze (Rezept von Ofenkieker)   (Für meine Variante der Fleur d’Ivoire)

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Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Wasser, Zucker und Glucosesirup zum Kochen bringen. Vom Herd ziehen, kurz etwas abkühlen lassen. Dann die Gelatine einrühren. Die gehackte Kuvertüre hinzufügen, einen Moment aufweichen lassen, danach die weiße Lebensmittelfarbe und die Sahne unterrühren. Mit einem Stabmixer aufemuglieren. Dabei möglichst keine Luft einarbeiten!

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Zum Gießen der Spiegelglasur sollte diese eine Temperatur von ca. 35 Grad C haben! Dafür die Torte aus der Form holen und auf ein Rost über ein Gefäß stellen, welches die überlaufende Glasur auffängt. Die Glasur gleichmäßig über die gefrorene Torte gießen. Nicht mehr anfassen! Die Glasur zieht sofort an und man würde jeglichen Eingriff später sehen! Die Torte vorsichtig auf eine Platte setzen und auftauen lassen. Mit den bepuderten Schokoladenscheiben dekorieren.

Alternativ:

Das Glasurrezept des Originals:

  • 10 g Gelatine
  • 150 g Wasser
  • 200 g Zucker
  • ¼ Orangenschale
  • ¼ Zitronenschale
  • ½ Vanilleschote

Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Wasser und Zucker in einen Kochtopf geben und die aufgeschlitzte Vanille, Orangen- und Zitronenschale hinzufügen. Alles zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und die gut ausgedrückte Gelatine in der warmen Flüssigkeit auflösen. Durch ein feines Sieb gießen. Die Fruchtglasur kann gut vortags zubereitet werden. Im Kühlschrank hält sie einige Zeit. Um die Glasur dann zu gießen muss sie im Wasserbad erwärmt werden. Auch sie soll auf die gefrorene Torte aufgetragen werden.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

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Die Fleur d’Ivoire, was frei übersetzt „Elfenbeinblume“ heißt, deren Name sich wahrscheinlich aber eher auf die weiße Schokolade ‚Ivoire‘ von Valhrona bezieht,  ist insbesondere durch die Garnitur der weißen Schokoladenplättchen ein echter Hingucker. Die zweite Überraschung folgt beim Anschnitt, durch den Kontrast vom strahlenden Weiß mit dem blutroten Inneren. Ich fand die weiße Glanzglasur deshalb sehr chic dazu. Doch ich würde die Torte auch gern noch einmal mit der Original Nappage, einer transparenten Fruchtglasur, probieren wollen.

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Die Torte mit der Mirror glaze hält sich sehr gut ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Sie wird nur noch saftiger! Allerdings lösten sich dann auch einige der flach angesetzten Schokoplättchen und rutschten nach unten. Solltet ihr die Torte also erst am folgenden Tag servieren wollen, würde ich die Plättchen erst dann, unter Zuhilfenahme von einem winzigen Klecks Marmelade o.ä., ansetzen. Das Anschneiden mit solcher Deko ist natürlich auch eine Herausforderung 😀 , aber was nimmt man nicht alles für so eine grandiose Optik in Kauf 😉 !

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Passend zu dieser Torte fehlt uns dann nur noch der Schnee. Ich gebe zu, dass ich nicht versessen darauf bin, denn hier im Land zwischen den Meeren, bleibt er meist nicht lange liegen und wird bestenfalls matschig.

Euch wünsche ich nun ein erholsames Wochenende. Mit Schnee oder ohne, aber auf keinen Fall ohne leckeren Kuchen 😉 !

Liebste Grüße Eure MaLu

♥♥♥

 

Quelle: Gâteaux – Christophe Felder / Camille Lesecq

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Round up – Calendar of Ingredients – Das sind eure Rezepte im August

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hatte ich die Ehre Gastgeberin unseres Jahres Blogevents, dem Calendar of Ingredients zu sein. Ihr wart alle eingeladen, mit

Himbeeren – Tee – Kirschen

zu backen oder zu kochen. Denn jeden Monat verkünden sechs Bloggerinnen, Das KnusperstübchenOfenkiekerSandra´s Tortenträumereien, SugarprincessSweet Pie und MaLu’s Köstlichkeiten, drei neue Zutaten, die ihr in euren Rezepten einsetzen könnt.

18 tolle Rezepte wurden im August eingereicht. Es wurde gebacken und gekocht und obwohl meist nicht alle drei Zutaten gleichzeitig verwendet wurden (hab ich auch nicht geschafft 😉 ), so habe ich mich besonders darüber gefreut, dass ihr die Zutat Tee so kreativ eingesetzt habt.

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Hier seht ihr noch einmal meine Earl Grey – Milchschokoladentorte mit Himbeeren, mit der ich den August unseres CoI einläutete:

Earl Grey Schokoladentorte mit Himbeeren 6

Und dies sind nun eure Rezepte im August   .  Klickt einfach auf die Fotos und schon gelangt ihr zu den Beiträgen unserer TeilnehmerInnen. Den Anfang machen meine Mitstreiterinnen und Initiatorinnen:

Claudia von Ofenkieker hat uns eine wunderschöne, farbenfrohe Freestyle Sommer-Obst Tarte mitgebracht. Sieht sie nicht einfach herrlich sommerlich aus?

12252_Sommer-Tarte-8-628x471 Ofenkieker

Nadine von Sweet Pie hat uns etwas ganz Spannendes mitgebracht. Kennt ihr Montaditos? Nee, ich auch nicht 😀 ! Das sind Tapas und ich muss sagen, dass ihr Rezept sehr lecker klingt und schnell gemacht ist es auch. Das muss ich unbedingt mal ausprobieren. Ich liebe ja diese süß-salzig Kombination.

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Da der August uns endlich mal mit warmen Sonnenstrahlen verwöhnt hat, freute ich mich besonders über Sarahs Geeiste Schoko Mousse mit Kirschen aus ihrem Knusperstübchen. Lecker!

Geeiste-Schoko-Mousse-mit-Kirschen-Iced-Chocolate-Mousse-with-cherries-6

Marie Antoinette war die schnellste Teilnehmerin. Bereits einen Tag nach Verkündung der drei Zutaten hatte sie in ihrer Backstube eine Himbeer-Käsekuchen-Streusel Torte gezaubert 😉 .Marie Antoinettes Backstube

Ich freue mich ja immer über tolle Macarons-Rezepte 🙂 . Nathalie von Meine wunderbare Welt der Köstlichkeiten hat uns gleich zwei verschiedene mitgebracht -Himbeere und Earl Grey. Mmmmh!

macaron-framboise : Welt der Köstlichkeiten

Die liebe Petra von Haferlgucker war mit ihrer Torte eigentlich gar nicht zufrieden. Kollegen und Freunde dagegen, wussten dagegen gar nicht was sie daran auszusetzen hatte. So ist das eben manchmal 😀 . Ich finde, sie sieht sehr lecker und schokoladig aus! Trotzdem hat sie sogar noch ein zweites Rezept eingereicht. Ihr findet es weiter unten 😉 .

Kirsch Nuss Torte - Haferlgucker

Vimala von Alles von Herzen hat uns Mini Cupcakes mitgebracht in denen sie Himbeeren und Datteltee (kannte ich noch gar nicht) verarbeitete. Spannend! Nebenbei erfahren wir in ihrem Beitrag, was Cupcakes mit Marmeladenbroten gemeinsam haben 😉 .

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Zum ersten Mal dabei ist Jill von Kleines Kuliversum, einem noch eher jungen Blog, beim CoI dabei.. Jill freut sich über den späten schönen Sommer und hat uns dazu passend eine herrliche Streuseltarte mit Beeren mitgebracht.

Gefüllter Streusel - Kleines Kuliversum

Jetzt wird’s heiß 😉 ! Die liebe Irmi von Mein Land und Gartengenuss heizt uns mit ihren scharfen Himbeer-Schnittchen ein. Die Schärfe liefert die dunkle Chili Schokolade, doch die Joghurtcreme bringt wieder Abkühlung. Ein tolles Rezept!

Scharfe Himbeerschnittchen- Mein Landgenuss

Mögt ihr auch so gern Panna Cotta, wie ich? Jule hat auf ihrem Blog Jule macht mal  eine Matcha Panna Cotta für uns gekocht und auf fruchtige Rote Grütze platziert. Mmmh! ❤

Matcha Panna Cotta - Jule macht mal-1

Und hier folgt auch schon das versprochene zweite Rezept von Petra von Haferlgucker. Sie hat Marmelade gekocht. Aber nicht irgendeine Marmelade, sondern Kirsch-Himbeer-Earl Grey Marmelade. Hört sich das nicht toll an? Da würde ich mir gern ein Gläschen stiebitzen 😉 .

Kirsch-Himbeer-Earl Grey- Marmelade - Haferlgucker-1

Mona von Monali hat für uns nach einem alten Familienrezept gebacken. Nach Zimt und Kirschen duftet dieser tolle Kirschenplotzer und in der schicken Form, die sie auf dem Flohmarkt entdeckt hat, sieht er noch appetitlicher aus, oder?

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Krimiundkeks heißt der nächste Blog und Christina ist seine Autorin. Als Leseratte und Backbegeisterte hat sie sich an einen Zebrakuchen gewagt und diesen mit einer fruchtigen Himbeerfüllung inklusive Amarettotee gefüllt. Fehlt nur noch der Krimi 😉

Gefüllter-Marmorkuchen - Krimi und Keks

Meine liebste österreichische Bloggerfreundin Eva von Ichmussbacken hat wie immer meinen Geschmack getroffen   . Sie bringt uns eine Beerentarte mit gebrannter Creme mit, die schnell gezaubert ist und einfach hinreißend schmecken soll. Davon bin ich überzeugt!

beerentarte mit gebrannter creme - Ich muss backen

Aus der Lameng heißt Simones Blog, was soviel heißen soll, dass man etwas ganz spontan macht. So wie diesen tollen Kirschtraum mit Früchtetee zubereitet und Quarkcremetopping. Schnell gezaubert und schön erfrischend.

Ein kleiner Kirsch-Traum- Aus der Lameng

Und noch ein Dessert! Auch Sylvia von Brotwein, scheint meine Liebe zu Panna Cotta erahnt zu haben 😉 . Hübsch serviert im Gläschen und mit Himbeersoße und Pistazien verfeinert.

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Die liebe Franzi ist eine treue Teilnehmerin unseres CoI 🙂 . Sie hat keinen eigenen Blog, lässt sich aber jeden Monat etwas Feines einfallen. Diesmal hat sie einen Himbeer-Creme fraîche- Kuchen für uns. Das Rezept findet ihr hier : Himbeer-Crème-Fraîche-Kuchen

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Nadja von Glückhochdrei schaffte es am letzten Tag des Monats uns noch einen Geburtstagskuchen zu überreichen.  Oder eigentlich sind es drei Kuchen, die sie in verschiedener Ausführung zum 3. Geburtstag ihres Sohnes gebacken hat.

Dreierlei Rührkuchen - Glückhochdrei

Soll ich euch was verraten? MaLu’s Köstlichkeiten ist dieser Tage auch 3 Jahre geworden. Da nehme ich mir zur Feier des Tages doch glatt ein Stückchen von Nadjas Schoko-Beeren-Geburtstagsgugl

Das war er nun, der Calendar of Ingredients im August. Ich danke all meinen Teilnehmerinnen, die trotz tollem Sommerwetter und Ferienzeit in der Küche gestanden haben und ihre Rezepte und kreativen Einfälle eingereicht haben. Ich habe mich über jedes einzelne sehr gefreut . Im September wird Nadine von Sweet Pie eure neue Gastgeberin sein und schon bald die drei neuen Zutaten verkünden. Haltet also den Schneebesen bereit 😉 ! Oder folgt doch einfach der Facebook Seite  des CoI und unserem Pinterest Board, um auf dem Laufenden zu bleiben.

♦♦♦

Rund um MaLu’s Köstlichkeiten, war es in den letzten Wochen etwas ruhiger. Es waren leider traurige, wie auch persönliche Gründe, die mich vom unbeschwerten und kreativen Backen abhielten.  Ich verspreche aber, dass es bald weitergeht, denn ich liebe das Werkeln in meiner Backstube und den Kontakt zu euch .

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende

Bis Bald!

Eure MaLu ♥♥♥

Amarena Kirsch Tarte

Amarena Kirsch Tarte 2

Amarena Kirschen kennt ihr doch alle, oder? Das sind diese supersüßen, eingelegten Kirschen, die herrlich nach Marzipan bzw. Bittermandel schmecken. Ich glaube, sie kommen aus Italien, denn wenn ich sie nicht gerade beim großen Discounter gefunden habe, dann im italienischen Supermarkt in Hamburg oder hier klick*. Die führen sie immer. Mein Mann, bedingungsloser Italien-Freak, mag Amarena Kirschen TOTAL gerne! „Naturgemäß“, möchte man fast sagen, hihi! Immer wenn wir in die Eisdiele gehen, bestellt er sich ein Eis mit EINER Amarenakirsche obendrauf – ihr wisst schon …. die schlanke Linie …. 😉 Mit diesem Wunsch stellt er die Bedienung des Eiscafés regelmäßig auf die Probe. Denn: „Amarena Kirschen gibt’s aber nur als ganze Portion!“ Aber mein Mann kann hartnäckig sein! Und siehe da: Er hat’s geschafft! Jetzt hat er sie herumgekriegt! Nun darf jedesmal EINE Amarena Kirsche auf seinem Eis zelebrieren 😀 ! Steter Tropfen höhlt den Stein …

Amarena Kirsch Tarte 3

Überhaupt essen wir gerne Kirschen! Neulich bekam ich wieder so tolle, riesengroße dunkelrote Knubberkirschen zu kaufen. Die mussten mit und ich hatte auch schon eine Idee, was ich daraus backen wollte. Die meisten haben wir natürlich so vernascht, aber ein paar durften auf der Tarte Platz nehmen und sich an die cremige Meringue schmiegen. ❤  Und wo sind sie nun die Amarena Kirschen in meiner Tarte versteckt?Amarena Kirsch Tarte 5

Schaut her! Ich habe einfach kleine Stückchen Amarena Kirsche in die Mandelcreme ‚eingebaut‘. Darauf ein säuerliches Kompott aus Sauerkirschen und eben die leckeren dicken Kirschen.

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Das ist vielleicht ein Leckerbissen! Dazu noch wirklich schnell zubereitet (wenn wir mal die Kühlzeit des Mürbeteiges herausrechnen 😉 ). Gerade erst habe ich die Tarte mal eben in Brombeerversion  mit Schlagsahne statt Baiser gezaubert. Auch total genial!

Amarena Kirsch Tarte 8

Amarena Kirsch Tarte

Zutaten für eine Tarteform* 11 x 35 cm mit Hebeboden

Mürbeteig

  • 75 g weiche Butter
  • 50 g Puderzucker
  • 15 g gemahlene Mandeln
  • 125 g Dinkelmehl 630
  • 30 g verschlagenes Ei
  • 1 Prise Salz

Eine Tarteform gut fetten. Butter und Puderzucker verrühren, anschließend die übrigen Zutaten unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 1-2 Stunden in den Kühlschrank legen (besser über Nacht). Danach den Teig ausrollen und die Tarteform damit auslegen. Überstehende Ränder abschneiden. Während ihr die Amarena-Mandelcreme  vorbereitet stellt ihr die Form in den Kühlschrank und heizt den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vor.

Amarena-Mandelcreme

  • 70 g weiche Butter
  • 30 g Rohrohrzucker
  • 1 Ei
  • 80 g gemahlene Mandeln
  • einige Tropfen Bittermandelaroma
  • 1 Prise Salz
  • 8-10 Amarenakirschen

Butter und Zucker verrühren, dann das Ei, die Mandeln, Salz und Bittermandelaroma dazugeben und zu einer glatten Masse verarbeiten. Die Amarenakirschen vierteln und unterrühren. Füllt die Amarena-Mandelcreme in die vorbereitete Tarteform und streicht sie glatt. Nun backt ihr die Tarte ca. 20 Minuten bei 180 Grad goldbraun. Lasst sie auf einem Rost abkühlen und bereitet das Kirschkompott vor.

Amarena Kirsch Tarte x

Kirschkompott

  • 250 g Sauerkirschpüree (selbstgemacht d. h. Kirschen pürieren und durch die Flotte Lotte drehen oder meine bequeme Lösung: fertiges Kirschpüree KLICK *)
  • 2 El. Amarena Sirup
  • 1 Tütchen roter Tortenguss
  • 2 El. Zucker (bzw. nach Geschmack)

Den Tortenguss nach Packungsanleitung mit dem Sauerkirschpüree, Zucker und dem Sirup aufkochen lassen und auf der Tarte verteilen. Im Kühlschrank abkühlen lassen.

  • 20-24 frische Kirschen

verteilt die Kirschen in Reih und Glied längsseits zur Hälfte auf der Tarte (siehe Foto).

Amarena Kirsch Tarte xx

Italienische Meringue

  • 140 g Zucker
  • 40 ml Wasser
  • 2 Eiweiß
  • 1 Prise Salz

100 g Zucker und das Wasser in einem Topf bis 118 Grad kochen. Kurz bevor diese Temperatur erreicht wurde, beginnt ihr in einer Schüssel das Eiweiß mit dem Salz und dem restlichen Zucker zu Eischnee zu schlagen. Dann lasst ihr (immer weiter schlagen!) den heißen Zuckersirup in feinem Strahl dazu fließen. Die Meringue weiterschlagen bis sie handwarm ist. Danach füllt ihr sie in einen Spritzbeutel den ihr vorher mit einer St. Honoré Tülle versehen habt und spritzt die Meringue mäanderförmig neben die Kirschen. Anschließend könnt ihr die Meringue auf Wunsch noch mit einem Küchenbunsenbrenner leicht bräunen.

Amarena Kirsch Tarte xxx

Tipp: Wem die Meringue zu süß oder zu aufwändig ist, der kann den gleichen Effekt mit Schlagsahne erzielen 🙂 !

Hinweis:  Ganz unten, unter diesem Beitrag, zeige ich euch eine Variante dieser Tarte mit Brombeeren und Schlagsahne ! Es lohnt sich 🙂 !!

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

 

Amarena Kirsch Tarte 4

Wem das Baiser zu aufwändig oder zu süß ist, der tauscht es einfach gegen Schlagsahne aus. Kein Problem!

Amarena Kirsch Tarte 7

Zusätzlich zu den Amarenakirschen habe ich noch etwas Bittermandelaroma an die Mandelcreme gegeben. Das unterstützt den Marzipangeschmack, den ich so liebe.

Amarena Kirsch Tarte 9

Tja, dann mal ran an die Kirschen, ihr Lieben! Noch gibt es sie überall. Und die Amarena Kirschen kann man sogar selber einlegen, habe ich gelesen. Das muss ich unbedingt mal ausprobieren! Habt ihr das schon einmal gemacht? Ich freue mich über jeden Tipp und jede Erfahrung 🙂 .

Amarena Kirsch Tarte 1

Nun, da der Sommer Einzug gehalten hat, wollen wir diese Zeit ausgiebig genießen! Nächste Woche haben wir Urlaub – drückt uns also die Daumen, dass wir mal ans Meer fahren können, ohne die Regenjacke einzupacken.

Ganz liebe Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

P.S.  Für das Magazin Bauernblatt habe ich die Amarena Kirsch Tarte zusammen mit der liebenswerten Redakteurin Maike neu aufgelegt. Hier seht ihr die Brombeer Variante. Statt Meringue haben wir Sahne verwendet und ich muss sagen: Extraprima!!  ❤ Klickt auf das Fotos, um das Rezept und den Artikel zu lesen.

Brombeertarte

 

 

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