Spiced Honey Cakes – dilekerei {Rezension}

Natürlich werden im Hause MaLu nicht nur feine Torten gebacken, sondern auch liebend gern etwas Schnelles, was deshalb aber nicht minder köstlich sein muss. Nicht immer ist Zeit für eine aufwändige Torte und manchmal passt die auch gar nicht ins Thema.

Spiced honey cakes

Nehmen wir mal eine Einladung zum gemütlichen Bratapfelessen in Freundesrunde an. Da bringt doch jeder seine selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen mit, denn eine Torte würde da definitiv aus dem Rahmen fallen. Da backe ich lieber schnell kleine Lebkuchen Gugelhupfe, Mini Pistazien Cupcakes oder ich probiere etwas Neues aus. Diesmal flatterte mir wie gerufen ein neues Backbuch ins Haus, aus dem ich dann unter anderem das heutige Rezept nachgebacken habe. Das Buch heißt dilekerei – Torten-Törtchen-Tartes von Dilek Topkara, erschienen im Heel Verlag.

Neben der (wohl austherapierten) Backformsucht kommt bei mir bekanntlich noch eine Backbuchsucht erschwerend hinzu! 😀 Erfreut blätterte ich also durch den Neueingang. Ich muss sagen, das Buch ist ein Augenschmaus! Die Fotos sind allesamt sehr stimmungsvoll, ästhetisch und sinnlich. Die Unterteilung in Torten, Törtchen und Tartes ist ja bereits am Titel erkennbar und so trifft der Leser nach einem Vorwort der Autorin, im ersten Teil auf Rezepte von Marmorkuchen, Chocolate Cheesecake, Türkischem Mokka-Kuchen, Choc Cherry Cake und Provence Rose Cake. Das sind zwar nicht alles Torten in dem Sinne wie ich es definieren würde, sondern eben auch Kastenkuchen und Gugelhupfe, aber sei’s drum, lecker sehen sie allemal aus!

Spiced honey cakes

Aus dem zweiten Teil, dem der Törtchen, habe ich das heute vorgestellte Rezept der Spiced Honey Cakes ausgewählt. Hier entdeckt man unter anderem Haselnuss-Windbeutel, Pistazien-Brownies, Carrot Cake Cupcakes, Kardamom- Mango-Passionsfrucht-Törtchen und türkische Apfeltaschen. Auch die Tarterezepte klingen ausnahmlos lecker, wie z. B. Almond Fruit Tartes, Pfirsich Schmand Tartes, Bienenstich Tartes und Zitronen-Baiser-Tartes.

Spiced honey cakes

Zwischendurch stellt Dilek Topkara in einer stimmungsvollen Bildstrecke ihr Café dilekerei in Berlin vor. Die Autorin, Tochter türkischer Eltern, ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Hier hat sie Lebensmitteltechnologie studiert, danach einige Jahre im Ausland gelebt und in London in verschiedenen Konditoreien das Cake Design erlernt. Nicht zuletzt hat ihr Vater, der Koch ist, ihr die Leidenschaft für’s Kochen und Backen nahegebracht. Und so ist sowohl ihr Buch, als auch ihr Café gleichermaßen englisch, türkisch und deutsch geprägt, was ich sehr interessant finde. Die Rezepte sind allesamt unkompliziert. Die Zutatenlisten übersichtlich und enthalten nichts, was nicht einfach zu besorgen wäre. Zudem ist ein kleines Extrakapitel mit Rezepten für Cremes und Füllungen angehängt.

Spiced honey cakes

Ich bin ein erklärter Fan der orientalischen Küche und deren Gewürze. Als erstes habe ich daher den Türkischen Mokka-Kuchen ausprobiert, der sogleich mein Interesse geweckt hatte. Leider hatte ich aber Pech mit meiner Gugelhupfform, denn der Kuchen wollte sich einfach nicht lösen. Am Ende hatte ich nur noch einen, wenn auch schmackhaften, Trümmerhaufen vorzuweisen  😦 . Ich habe mir aber vorgenommen, die Prozedur noch einmal zu wiederholen, eine andere Form zu wählen und das Rezept, bei Erfolg, hier auf dem Blog vorstellen.Spiced honey cakes

Die kleinen Spiced Honey Cakes dagegen waren ein voller Erfolg! Unglaublich saftig durch die getrockneten Cranberries, Orangen und Nüsse, aromatisch durch Honig und Gewürze. Bei der Dekoration der Küchlein bin ich ein wenig vom Original abgewichen. Jetzt um diese Zeit, gibt es in gut sortierten Supermärkten frische Cranberries zu kaufen. Diese habe ich mit Zuckersirup benetzt und in Zucker gewälzt, so dass ein glitzernder Frosteffekt entsteht. Zusammen mit Orangenzesten und Rosmarinspitzen bekommen die Küchlein nicht nur einen weihnachtlichen Look, sondern auch eine fruchtig-säuerliche Komponente, die bei allen Verkostern nicht nur wegen der Optik hochgelobt wurde.

Spiced honey cakes

Spiced Honey Cakes

von Dilek Topkara

Zutaten für 8-12Küchlein, je nach Größe der Backförmchen 

Teig

  • 100 g brauner Zucker
  • 90 g Mehl
  • 90 g Mandeln, gemahlen
  • 1 Teel. Backpulver
  • 1 Teel. Zimt
  • 1 Prise Salz
  • ½ Teel. Kardamom, gemahlen
  • 2 Messerspitzen Nelken, gemahlen
  • 30 g getrocknete Cranberries

 

  • 75 g Butter, geschmolzen
  • 70 g Honig
  • 1 Ei
  • 1Eigelb
  • 85 g Orangensaft
  • Abrieb von 2 Bio Orangen

Den Backofen auf 160-170 Grad vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel, die flüssigen in einer anderen Schüssel vermengen. Dann die beiden Schüsselinhalte kurz mit einem Spatel zusammenrühren. Den Teig in die Mulden einer Muffinform, einer  Minikastenform* oder kleinen Papierförmchen verteilen und ca. 25 Minuten im heißen Ofen backen. Gut abkühlen lassen.

Ganache & Garnitur

  • 40 g Sahne
  • 10 ml Orangensaft
  • Abrieb ½ Bio Orange
  • 90 g gehackte weiße Kuvertüre
  • frische Cranberries
  • Zucker
  • Orangenzesten
  • Rosmarinnadeln

Für die gezuckerten Cranberries zunächst einen Zuckersirup herstellen. Dafür etwas Wasser (ca. 50 g) und die gleiche Menge Zucker zusammen aufkochen und abkühlen lassen. Die frischen Cranberries mit Zuckersirup benetzen, abtropfen lassen, in einen Teller legen und mit Zucker bestreuen. Die Cranberries ein wenig im Zucker „herumrollen“ und dann trocknen lassen.

Für die Ganache 40 g Sahne mit dem Orangenabrieb aufkochen und über die Kuvertüre gießen. Einen Moment warten, dann umrühren und den Orangensaft hinzufügen. Die Küchlein mit der Ganache überziehen und mit den gezuckerten Cranberries, den Orangenzesten und den Rosmarinnadeln verzieren. Die Küchlein bleiben gut abgedeckt mehrere Tage saftig und lecker.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Dilek Topkara hat die Gewürz-Honigkuchen in Minikastenförmchen gebacken, die es ähnlich wie Muffinformen, auch als Blech* gibt. Ich hatte noch einige kleine Papierförmchen in Kastenform im Schrank, die ich bei der Gelegenheit gleich mal verwendet habe 😉 . Aber auch in Muffinförmchen lassen sich die Küchlein übrigens sehr gut backen. Hier seht ihr ein schnelles Fotos, das ich geschossen habe, bevor ich die Spices Honey Cakes zum Adventskaffee getragen habe. Statt der Ganache aus weißer Schokolade hatte ich Zuckerguss mit Orangensaft und -abrieb verwendet. Ich muss allerdings sagen, dass mir die Spiced Honey Cakes mit der Ganache deutlich besser und weniger süß geschmeckt haben. Klare Empfehlung für das Originalrezept!!Spiced honey cakes

Das Buch dilekerei eignet sich meiner Meinung nach auch für Anfänger.Vielleicht fehlt euch ja noch ein Geschenk für eifrige Bäcker 😉 . Es hat 176 Seiten und kostet 24,99 Euro. Ihr könnt es bei eurem Buchhändler kaufen, direkt beim Heel Verlag oder hier klick* bestellen.

Spiced honey cakes

Eines steht fest, das Rezept für diese Kuchen kommt in mein Kochbuch! Das will etwas heißen, denn dort werden nur erprobte und wirklich wiederholungswürdige Rezepte eingetragen. Zu Weihnachten werde ich sie definitiv wieder backen, zumal sie sich problemlos auch noch tagelang frisch halten ❤ .

Spiced honey cakes

Ich hoffe, euch hat diese kleine Rezension Freude gemacht und vielleicht hat der eine oder andere von euch jetzt noch eine kleine Anregung bekommen. Sei es für ein Geschenk oder für die Weihnachtsbäckerei.

Nur noch eine Woche bis Heiligabend –  geratet bloß nicht in Hektik! Denkt daran, dass nach Weihnachten das Leben weitergeht und man viele Dinge auf danach verschieben kann. Geht lieber mit euren Lieblingsmenschen einen Punsch trinken, geht im Schnee spazieren oder backt mit den Kindern Plätzchen.

Ich wünsche euch einen genussvollen 3. Advent

Eure MaLu ♥♥♥

*Affiliatelink /Werbelink   Wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, kostet es euch keinen Cent mehr. Ich jedoch bekomme einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises als Provision. Mit diesem Miniverdienst aus der Werbung kann ich einen kleinen Teil meiner Unkosten für den Blog decken oder in neue Formen o. ä. investieren. Vielen Dank für eure Unterstützung ♥ !

Rustikale Apfeltarte mit Pistazien – Backen in der Winterzeit {Rezension}

Nach der eher aufwändigen Matcha-Limetten Torte aus der letzten Woche, wird es heute richtig gemütlich hier 😉 . Kommt, wir machen eine  Kerze an, kochen uns einen leckeren Tee, vielleicht noch etwas gute Musik und dazu ein wunderbares Backbuch. Und anschließend gehts ab in die Backstube, denn heute backen wir einen Apfelkuchen ❤ !Rustikale Apfeltarte mit PistazienDas Rezept für diese Apfeltarte (die eigentlich eine Birnentarte sein sollte 😉 ) habe ich aus dem wunderschönen Buch Backen in der Winterzeit von Theresa Baumgärtner. Es ist brandneu herausgekommen und bereits das vierte Buch der bekannten Foodbloggerin und Fernsehköchin. Vor vier Wochen durfte ich bei der Buchpremiere in Hamburg dabei sein und konnte dort bereits einige Leckereien aus dem Buch verkosten. Theresas Rezepte kenne ich bereits aus meinen ersten Bloganfängen. Erinnert ihr euch an die Shortbread Rezepte? Die waren aus Theresas erstem Buch, das sie mit ihrer Mutter Lucia zusammen herausgebracht hat. Damals entstand ein erster zaghafter Kontakt. Dann, vor zwei Jahren, konnte ich Theresa in ihrer Wahlheimat Luxemburg persönlich kennenlernen. Wir trafen uns auf einen Kaffee mitten in der lebhaften und hübschen Stadt, wo wir fröhlich plauderten und sie uns mit tollen Tipps über Luxemburg versorgte. Ihre Hochzeit stand damals kurz bevor und aufgeregt zeigte sie mir ihre Vorbereitungen für die Blumendekoration. Alles selbstgemacht! Überhaupt, diese junge Frau ist ein Multitalent! Kochen, Backen, Dekorieren, Bloggen, Fernseh- und Backvorführungen auf Messen, das alles meistert sie noch neben Familie und kleinem Sohn!

Buchpremiere "Backen in der Winterzeit" von Theresa Baumgärtner

Hier seht ihr ein paar Impressionen von dem gelungenen Pemierenabend ❤ . Der Brandstätter Verlag und Theresa haben es geschafft, mitten im Oktober Weihnachtsatmosphäre zu zaubern. Leckere Zwiebeltarte mit Ziegenkäse, Apfeltarte und Carrot Cake, alles Rezepte aus Theresas Buch, wurden verkostet. Wunderschön gestaltete natürliche Gestecke und Kerzen zauberten eine gemütliche Atmosphäre. Man fühlte sich wie auf einer Familienfeier 🙂 . Theresas sympathischer Mann, ihr süßer kleiner Sohn und ihre Eltern, alle waren dabei! Theresa war aufgeregt und begrüßte uns alle aufs herzlichste. Sie und ihre Mutter erzählten dann wie das Buch entstanden ist, wie wichtig die Familie, der Genuss und gute, natürliche Zutaten für sie sind. Man wurde von ihrer Leidenschaft förmlich mitgerissen!  Auch Marina Jerkovic, die Fotografin der stimmungsvollen Fotos, durften wir kennenlernen und kleinen Anekdoten vom Entstehen einiger Fotos lauschen. So ein Backbuch herauszugeben ist ganz schon aufregend 😀 !Rezension "Backen in der Winterzeit" von Theresa BaumgärtnerZu Hause angekommen habe ich das Buch dann in Ruhe durchgeblättert. Auffallend schön, der hochwertige rote Leineneinband mit Lesebändchen mit dem zarten Kranz auf dem Titel, den Theresa ebenfalls selbst gestaltet hat. Der Inhalt ist in vier Abschnitte gegliedert: LAND – inspiriert vom Alten Land, Theresas Heimat, KÜSTE – die Normandie, zu der die Autorin eine enge Freundschaft pflegt, BERGE – hier wird Weihnachten in der Tiroler Winterlandschaft gefeiert und STADT – stimmungsvolle Bilder aus Stockholm. Eine winterliche (nicht nur weihnachtliche!) Backreise mit rund 80 Rezepten aus natürlichen, möglichst regionalen, Zutaten, wie Dinkelmehl, Honig, Rohrzucker, Nüsse und Früchte der Saison. Und immer steht der Genuss im Vordergrund! Ein stimmungsvolles Foto auf der einen und das Rezept auf der anderen Seite, aber auch zauberhafte Fotos der jeweiligen Gegend, aus der die Rezepte stammen. So finden sich sowohl typisch deutsche Rezepte, wie z. B. Apfelkuchen mit Altländer Herbstprinz Äpfeln oder Pastinakentörtchen, als auch Original französische Madeleines und Haselnuss Financiers, Tiroler Nussmuffins und eine Weihnachtstorte, sowie schwedische Zimt-Cardamom Buns, rosa Törtchen und Fröknäcke. Die Auswahl der Rezepte ist vielfältig, klassisch, nicht unbedingt neu und doch mitreißend, appetitlich und absolut nachbackenswert!  Am Anfang des Buches werden alle verwendeten Zutaten noch einmal detailiert besprochen und zu fast allen Rezepten gibt’s einen kleinen Tipp der Autorin. Besonders schön finde ich die kleinen Geschichten in jedem Kapitel und die persönlichen Fotos von Theresa und ihrer Familie.  Es ist ein echtes Wohlfühlbuch, in dem man auch gern blättert, wenn man nicht unbedingt ein Rezept sucht, sondern einfach nur eine schöne Stimmung.Rezension "Backen in der Winterzeit" von Theresa Baumgärtner

Doch nun geht es, wie versprochen, an’s Backen 🙂 . Eigentlich ist diese Apfeltarte ja eine Birnentarte 😉 , ihr habt es vielleicht oben schon auf einem Foto bemerkt. Da ich aber kein soo großer Birnenfan bin und sie auch nicht so gut vertrage, habe ich mich für Äpfel entschieden. Ganz nach Theresas Motto: Cox Orange Äpfel direkt aus unserem Garten. ❤  Tatsächlich habe ich die Tarte bereits zum zweiten Mal gebacken. Beim ersten Backen habe ich die kleinen roten Äpfelchen, die ihr auf den Fotos als Deko seht verwendet. Sie stammen von unserem wirklich uraltem Apfelbaum mit Namen „Purpurroter Cousinot“, den schon meine Oma oder Uroma gepflanzt hat.

Rustikale Apfeltarte mit PistazienAllerdings muss ich sagen, dass ein Cox Orange doch noch aromatischer ist. Außerdem hatte ich für die Glasur Lavendelhonig verwendet, der mir im Nachhinein zu intensiv schmeckte. Auch die Backzeit habe ich beim zweiten Anlauf angepasst. Ich backe nicht sehr gern mit Umluft, weswegen die Pistazien ihr schönes Grün verloren hatten, was ich sehr schade fand. Nun, bei dieser zweiten Tarte gelang alles nach Wunsch 🙂 .

Rustikale Apfeltarte mit Pistazien

Der Mürbeteig war herrlich knusprig, die Pistazien-Mandelfüllung saftig und Äpfel, Honig und Pistazien herrlich aromatisch ❤ .

Rustikale Apfeltarte mit Pistazien

Apfeltarte mit Pistazien 

Zutaten für eine Tarteform* 11×35 cm mit Hebeboden

Teig

  • 100 g weiche Butter
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 1 Prise Meersalz
  • 60 g gemahlene, geschälte Mandeln
  • 3 El mildes Olivenöl
  • 140 g Dinkelmehl, Type 630

Die Tarteform gut einfetten. Butter und Zucker mit dem Rührgerät cremig aufschlagen. Das Salz und die gemahlenen Mandeln,sowie das Olivenöl unterrühren. Nach und nach das Dinkelmehl dazugeben. Der Teig ist relativ weich und kann am einfachsten mit einem breiten Löffel oder mit den Händen in die Tarteform gedrückt werden. Dabei einen schönen Rand formen und die Tarte anschließend mit Frischhaltefolie abgedeckt für ca. 10-15 Minuten in den Gefrierschrank stellen.  – In der Zeit den Backofen auf 175 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. – Den gekühlten, festen Teig nun 15 Minuten im heißen Ofen vorbacken.

Belag

  • 60 g weiche Butter
  • 60 g Rohrohrzucker
  • 1 Ei Gr. L
  • 30 g grüne Pistazienkerne, gemahlen
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 2 gehäufte Teel.  Dinkelmehl
  • 3 Äpfel (ich habe Cox Orange verwendet)

Pistazienkerne mahlen. Butter und Zucker schaumig aufschlagen. Das Ei hinzufügen und unterrühren. Nun die gemahlenen Pistazien und Mandeln, sowie das Mehl dazugeben und zu einer cremigen Masse verrühren. Diese Nussmasse auf der vorgebackenen Tarte verteilen. Die (nicht zu großen) Äpfel schälen, halbieren und das Kerngehäuse entfernen (klappt gut mit einem Kugelausstecher* für Melonen). Die Oberfläche leicht einritzen.  Die Apfelhälften auf die Nusscreme setzen und die Tarte  25-30 Minuten bei 175 Grad Ober-/Unterhitze backen.

Zum Bestreichen

  • 15 g Butter
  • 20 g Honig
  • 20-30 g grüne Pistazienkerne
  • optional einige gehackte getrocknete Cranberries

Die Butter und den Honig in einem kleinen Topf erwärmen und verrühren. Die Pistazienkerne hinzufügen. Nach der o. g. Backzeit, die Tarte aus dem Backofen nehmen und die Oberfläche noch heiß mit der Honigbutter bestreichen. Die Pistazien locker auf der Tarte verteilen und noch einmal für ca. 5-7 Minuten weiterbacken. Die Tarte auf einem Rost abkühlen lassen und ggf. mit Cranberries bestreuen. Sie schmeckt frisch fabelhaft, aber auch noch ein bis zwei Tage später superlecker.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Rustikale Apfeltarte mit Pistazien

Diese Tarte werde ich sicher nicht zum letzten Mal gebacken haben, so lecker war sie! Es zeigt sich mal wieder, dass in erster Linie gute und hochwertige Zutaten zu besten Ergebnissen führen. Es muss nicht immer aufwändig sein, um gut zu schmecken. – Dieses schöne Buch von Theresa Brandstätter möchte ich mit guten Gewissen weiter empfehlen. Es bietet vielfältige Rezepte, die nicht schwer nachzubacken sind. Da wird auch der Backanfänger glücklich. Es ist ein sehr atmosphärisches Buch, das eine gemütliche und liebevolle Stimmung vermittelt, eben einfach typisch Theresa ist ❤ .

Rezension "Backen in der Winterzeit" von Theresa Baumgärtner

Ihr könnt es beim Buchhändler eures Vertrauens, direkt beim Brandstätter Verlag  oder bei Amazon* kaufen.

Und ich denke, es wäre auch ein feines (Weihnachts)Geschenk für einen lieben Menschen ❤ .

Rustikale Apfeltarte mit Pistazien

So, ihr Lieben, ich hoffe, diese kleine Buchbesprechung hat euch Spaß gemacht und ihr habt Lust zum Backen bekommen. Ich wünsche euch ein erholsames Wochenende!

Macht es euch schön!

Eure MaLu ♥♥♥

 

Quelle: Adaption aus dem Buch BACKEN IN DER WINTERZEIT von Theresa Baumgärtner.  – Ich bedanke mich beim Brandstätter Verlag für das kostenlose Rezensionsexemplar. 

*Affiliatelink /Werbelink – Wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, kostet es euch keinen Cent mehr. Ich jedoch bekomme einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises als Provision. Mit diesem Miniverdienst aus der Werbung kann ich einen kleinen Teil meiner Unkosten für den Blog decken oder in neue Formen o. ä. investieren. Vielen Dank für eure Unterstützung  !

Kleine Juwelen auf weißen Wolken – Mini Granatapfel-Honig-Pavlovas

Zur Einladung zum zauberhaften White Dinner bei Tina’s Tausendschön bringe ich ihr und euch kleine Kostbarkeiten für alle Sinne mit. Zartes, glänzendweißes Baiser mit Granatapfelkernen, die wie Edelsteine funkeln. Sind sie nicht einfach wunderschön? Ich bin ganz verliebt ♥ 

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Doch nicht nur die Augen erfreuen sich an den kleinen Schätzchen, auch der Geschmack von Honig und Pistazien und der zarte Biss des Baisers und der Granatapfelkerne ist einfach ein sinnlicher Traum. Ich habe mir erlaubt, noch etwas Zitronenabrieb hinzuzufügen, um einen frischen Akzent zu setzen. Und so konnten wir einfach nicht aufhören, einen nach dem anderen mit einem Haps im Mund verschwinden zu lassen. Ooops, Tina 😉 !

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Wie bereits angekündigt, folgt damit heute das zweite Rezept aus dem Buch Mini Sweets von Fiona Pearce und ich muss sagen, dass es genauso viel Spaß gemacht hat diese Mini Pavlovas zu backen, wie die Mini-Schokotörtchen von letzter Woche. Denn auch hier klappte alles tadellos, dank der ausführlichen Anleitung. Allerdings habe ich auch hier im Cremerezept ein paar Änderung nach meinem Geschmack vorgenommen. Auch da sind sicher noch viele weitere Aromavariationen denkbar. Die Rezension des Buches lest ihr hier KLICK , in meiner Rubrik ‚Bücherregal‘.

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Im Bild oben seht ihr den Größenvergleich zu einem Teelöffel. Sie sind halt wirklich winzig, diese Pavlovas. Wisst ihr eigentlich, dass die Pavlova Torte ihren Namen zu Ehren der russischen Ballerina Emma Pawlowa trägt? Leicht wie die Pawlowa tanzte und luftig wie ein Tutu soll der Baiser einer Pavlova Torte sein 😉 . Angeblich streiten sich Australien und Neuseeland nach wie vor darum, wessen Nationalgericht die Pavlova ist.

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‚Schwanensee‘ auf dem Teller … 😀

Granatapfel-Honig-Pavlovas

Vorbereitung 

Auf der Rückseite(!) eines Bogen Backpapiers malt ihr, mit etwas Abstand zueinander, Kreise mit 4 cm Durchmesser.

Baiser

 16-20 Stück

  •  70g Eiweiß  (ca. 2 Eiweiße)
  •  70 g extrafeiner Zucker
  • 1 Tl Vanilleextrakt
  • 70 g Puderzucker, gesiebt

Den Backofen auf knapp 100 Grad vorheizen. Das Eiweiß mit dem feinen Zucker so lange schlagen bis sich der Zucker ganz gelöst hat. Nehmt etwas Eischnee zwischen die Finger. Wenn es nicht mehr knirscht ist es gut 😉 . Anschließend gebt ihr das Vanilleextrakt dazu und siebt den Puderzucker darüber. Mit einem Teigspatel wird dieser sorgfältig untergehoben, bis eine glänzende Masse entstanden ist.

Jetzt streicht ihr  mit einem  Löffel oder einem kleinen Spatel etwas Baisermasse auf die vorgemalten Kreise des Backpapiers. Mini Pavlovas_0005fFüllt die restliche Baisermasse in einen Spritzbeutel mit kleiner Lochtülle und setzt nun rund um die Baiserkreise kleine spitze Tupfen, wie eine Krone bzw. Blüte. Mini Pavlovas_0016f

Schiebt das Backblech mit den Baiserschälchen für ca. 1 Stunde zum Trocknen in den warmen Backofen. Ihr könnt die Schälchen problemlos einige Tage vorher zubereiten und in einer gut schließenden Blechdose, bis zum Servieren und Füllen, trocken aufbewahren.

 

Füllung

  • 1 Teel. Honig
  • 50 g Schlagsahne
  • 70 g Creme fraîche oder Schmand
  • Abrieb einer halben Bio Zitrone
  • 4 El Granatapfelkerne
  • 1 El. ungesalzene Pistazienkerne, gehackt
  • opt.: für die Deko etwas essbares Blattgold

Sahne steifschlagen. In einer anderen Schüssel Creme fraiche mit dem Honig und dem Zitronenabrieb verrühren.Mini Pavlovas_0087f Anschließend die Schlagsahne unterheben. Die Creme mit einem Spritzbeutel oder einem Teelöffel in die Baiserschälchen füllen. Mini Pavlovas_0092fMit Granatapfelkernen und gehackten Pistazien bestreuen und ggf. mit essbarem Goldflitter oder Zitronenzesten dekorieren.

Achtung: Die Füllung sollte er kurz vor dem Servieren in die Baiserschälchen gefüllt werden!

Mit Klick auf den folgenden Link gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:  Granatapfel-Honig Pavlovas

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Ich bin ja zugegebenermaßen ein großer Fan dieses essbaren Goldflitters als Dekoration. Es setzt wunderschöne Glanzpunkte und veredelt die Optik jedes Backwerks.  Blattgold ist jedoch sehr teuer. Ich habe aber bei KD Torten in Hamburg kleine, bezahlbare Tütchen mit essbarem Goldflitter entdeckt, welches man wunderbar zum Garnieren einsetzen kann, ohne dass man gleich arm wird 🙂 .

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Die Baiserschälchen lassen sich klasse vorbereiten und sind, fertig gefüllt und dekoriert, ein echter Hingucker.  Dass wir sie in Nullkommanix verputzt hatten, spricht ja wohl für sich 😉 .

Lasst sie also auf euren Tellern tanzen, diese luftig leichten Pavlova-Tutus . Und schaut unbedingt einmal bei Tina’s Tausendschön vorbei! Ihr Blog ist ein absoluter Traum! Ich bin jedes Mal hin und weg von Tinas unglaublich schönen Fotos und bin schon soo gespannt auf die Zusammenfassung ihres White Dinner Events Ende des Monats.

Seid ihr neugierig auf das Buch Mini Sweets bekommen? Hier geht’s zu Rezension: KLICK

Allerliebste Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

Quelle: adapt. aus Mini Sweets – Fiona Pearce

Möhrentarte mit Schafskäse und Thymianhonig

Neulich auf dem Markt lachten mich diese leckeren, bunten Möhren an. Kennt ihr die? Dunkelrot, gelb und, wie gewohnt, in orange. Richtig chic!

Das läd natürlich dazu ein diese wunderbare, herzhafte Möhrentarte zuzubereiten. Thymian steht noch auf dem Fensterbrett, der Rest der Zutaten ist schnell besorgt. Selbstverständlich lässt sich die Tarte auch nur mit ’normalen‘ Möhren herstellen.

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Es ist ja nicht so, dass sich Backen nur auf das Süße beschränkt. Diese köstliche Möhrentarte eignet sich wunderbar als Bestandteil eines Büffets oder zum Abendbrot zu einem Glas Wein. Ich fand das Rezept in der ‚Schrot & Korn‘ Zeitschrift und habe es ein bisschen nach meinem Geschmack abgewandelt. Die Menge reicht, je nach Anlass und Hunger, für ca. 2-4 Personen. Mein Mann und ich haben die Tarte bis auf ein kleines Stück zum Abendbrot verputzt ;-).

Backofen auf 200 Grad vorheizen, eine 10 x 35 cm Tarteform (die gibt es z. B. hier: klick ) einfetten.

Zutatenliste:

  • 200 g Blätterteig (TK oder frisch)
  • 250 g verschiedenfarbige Karotten
  • 2-3 Lauchzwiebeln
  • 50 g Schinkenwürfel
  • 200 g Schafskäse
  • 3 El mittelscharfer Senf
  • 2 Zweige Zitronenthymian
  • Salz, Pfeffer
  • Thymianhonig (natürlich geht auch ein anderer flüssiger Honig oder Ahornsirup)

Blätterteigplatten auf einer bemehlten Arbeitsfläche ggf. auftauen lassen. Gemüse putzen. Die Möhren in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden, ebenso die Lauchzwiebeln. Danach in 1 El Öl  einige Minuten andünsten und mit Salz und Pfeffer würzen.

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Die Blätterteigplatten aufeinander legen, in Backformgröße ausrollen und einpassen. Mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit dem Senf bestreichen.

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Hierauf verteilt ihr dann die Gemüsemischung und die Schinkenwürfel. Zum Schluss krümelt ihr den Schafskäse darüber und bestreut alles mit den Thymianblättchen.

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Das sieht doch jetzt schon lecker aus, oder? Aber jetzt müssen wir die Tarte noch ca. eine halbe Stunde bei 200 Grad backen und dann kommt der große Genuss!

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Serviert die Möhrentarte mit Thymianhonig (oder einem anderen kräftigen Honig oder Sirup)  beträufelt. Es ist wirklich ein Leckerbissen und gibt dem ganzen den letzten Pfiff!

Lasst es Euch schmecken!

Eure MaLu  ♥♥♥