Festliche Karamell-Schokoladen Törtchen

Enthält Werbung – Gehört ihr zu denen, die ihr Weihnachtsmenü schon perfekt organisiert haben oder seid ihr noch in der Planung? So oder so, ich hätte da eine Dessertidee für euch, mit der ihr eure Lieblingsmenschen verwöhnen könnt 😉 . Karamell-Schokoladen Törtchen Ein Dessert ist schließlich immer der krönende Abschluss eines feinen Menüs. Und gerade diesem letzten Gang misst man nicht ohne Grund große Bedeutung bei, da er den Gästen am frischesten in Erinnerung bleibt. Wenn man, wie ich, einen Foodblog schreibt, setzt man sich ganz automatisch schon früher mit diesem Thema auseinander. Da wird hin und her überlegt, welche Zutaten, welche Aromen, welche Form. Bereite ich wieder eine Bûche de noël zu, wie im letzten Jahr oder doch lieber feine Törtchen? Oder einfach beides?! 😀

Karamell-Schokoladen Törtchen

Immer wenn ich bei Cardin Deko, meinem Lieblings Pâtisserieshop, stöbere kann ich mich kaum entscheiden. Dort bekommt man eine schier unendliche Auswahl an Back- und Silikonformen und alles was man für das Pâtisserie Handwerk so braucht. Ich glaube ich leide an einer (nicht?) seltenen Form von Backformsucht 😀 !  Immer interessantere Designs werden entwickelt, die mein Backherz höher schlagen lassen.
Karamell-Schokoladen Törtchen

Sind diese Formen nicht wunderschön? Sie erinnern an Flammen oder Zwiebeltürme, nicht wahr? Nicht umsonst heißen sie wohl „Russian Tale“*. –  Scherzkekse, wie meinen Chef, erinnerten sie allerdings eher an Loriots „Kosakenzipfel“! Ich kann ihm da allerdings nicht widersprechen 😀 😀 ! Ihr kennt den Sketch doch bestimmt, oder?Karamell-Schokoladen Törtchen Doch egal in welcher Form, wer sagt bei Karamellmousse mit Schokoladenkern dann noch Nein? Noch dazu wenn das Ganze auf Pekanbrownie und Mürbeteigkeks thront und so wunderbar glänzt, leuchtet und funkelt 😉 ! Ob als Dessert oder als Törtchen zum Kaffee, das bleibt euch überlassen.

Karamell-Schokoladen Törtchen

Zutaten für 5 Törtchen der Form Russian Tale*

Schokoladenkugeln für die Einlage

Verwendete Form: Mini Trüffel*

  • 80 g Schokolade/Kuvertüre 70%
  • 50 g flüssige Sahne
  • 100 g Schlagsahne
  • 1 El. Likör (Kakaolikör, Baileys …)

Schokolade/Kuvertüre fein hacken. 50 g Sahne kurz aufkochen und über die Schokolade gießen. Kurz warten, dann verrühren und den Likör hinzufügen. 100 g Sahne cremig schlagen und, wenn die Schokoladenmasse etwa 40-45 Grad hat, unterheben. Die Schokoladenmousse in 5 Vertiefungen der Silikonform gießen und mindestens 4 Stunden einfrieren. Die Menge ist reichlich für die kleinen Kügelchen! Reste einfach in ein Schälchen füllen und als Dessert vernaschen.

Pekanbrownieteig

  • 60 g Butter
  • 75 g Schokolade 70 %
  • 2 Eier Gr. M
  • 60 g Zucker
  • 1 El. Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 25 g gehackte Pekannüsse

Den Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Eine Springform mit 18-20 cm Ø fetten. Butter und Schokolade vorsichtig schmelzen und wieder leicht abkühlen lassen. Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig rühren. Die Schoko-Buttermischung sachte einrühren. Das Mehl darüber sieben und zusammen mit den gehackten Pekannüssen mit einem Teigschaber unterrühren. Den Teig in die Form füllen und 18-20 Minuten backen. Abkühlen lassen und 5 Kreise von ca. 5 cm Ø ausstechen.

Karamellcreme

  • 90 g Zucker
  • 120 g Milch
  • 80 g Sahne
  • etwas echte Vanille
  • 4 Eigelbe
  • 20 g Zucker
  • 1-2 Prisen Fleur de Sel
  • 4 Blätter Gelatine
  • 200 g Schlagsahne 35 %

Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze karamellisieren lassen. Gleichzeitig Milch und Sahne mit der Vanille in einem zweiten Topf erhitzen und die Eier mit 20 g Zucker in einer Schüssel verschlagen. Wenn der Zucker eine goldbraune Farbe erreicht hat, den Topf von der Platte ziehen und unter stetigem Rühren die heiße Sahnemilch dazu gießen. Vorsicht, die Milch kocht hoch! Rühren bis der Karamell gelöst ist. Die heiße Karamellmilch unter Rühren in das verrührte Eigelb gießen. Durch ein Sieb zurück in den Topf geben und auf mittlerer Hitze und unter stetigem Rühren auf 82-85 Grad erhitzen. Die Creme dickt jetzt etwas ein. Sofort vom Herd nehmen und in eine Schüssel füllen. Die Gelatine darin auflösen, das Fleur de Sel hinzufügen und gut verrühren. Die Karamellcreme in den Kühlschrank stellen und immer hin und wieder umrühren. Wenn der Gelierzeitpunkt erreicht ist, die Sahne cremig schlagen und unterheben.

Aufbau

Etwa Zweidrittel der fünf Russian Tale Förmchen mit Karamellmousse befüllen. Die gefrorenen Schokoladenmousse Kugeln aus der Form nehmen und vorsichtig in die Karamellmousse legen(zum Teil ist es schwer das richtige Maß zu finden, dass die Förmchen ausreichend befüllt  sind, aber auch nicht überlaufen 😉 ). Ggf. noch etwas Karamellmousse nachfüllen  und mit jeweils einem Pekanbrowniescheibchen abschließen. Die Form mit Folie abdecken und über Nacht einfrieren.

– Je nach Wunsch können die Törtchen am nächsten Tag mit Mirror glaze oder mit Velvetspray überzogen werden –

 

Schoko Mirror glaze

  • 200 g Zucker
  • 70 g Wasser
  • 80 g Glucosesirup
  • 80 g Kakao
  • 190 g flüssige Sahne
  • 6 Blätter Gelatine

Gelatine einweichen. Zucker, Wasser und Glucosesirup in einem Topf auf gut 100 Grad aufkochen. Sahne und Kakao verrühren und in die Zuckermasse rühren. Die eingeweichte Gelatine darin auflösen und die Glasur in einem hohen Gefäß mit dem Stabmixer kurz aufemulgieren, ohne zu viel Luft einzuarbeiten. Die Oberfläche mit Folie bedecken und die Glasur über Nacht in den Kühlschrank stellen. – Diese Glasur hat einen schönen Glanz und bleibt relativ weich auf den Törtchen.

– Ich habe die fertigen Törtchen auf kleine Mürbeteigscheiben gesetzt. Da man nur 5 Stück braucht, ist der Teig natürlich reichlich und der restliche Teig kann dann eingefroren, als Tarte oder als Plätzchen verbacken werden. – Wer wenig Zeit hat oder sich die Mühe nicht machen möchte, nimmt alternativ fertige Kekse 😉 –

 

Mürbeteigplättchen

  • 90 g Butter
  • 60 g Puderzucker
  • 25 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 30 g verquirltes Ei
  • 150 g Mehl

Butter und Puderzucker verrühren. Die gemahlenen Mandeln und das verquirlte Ei kurz einrühren. Dann das Mehl und das Salz unterkneten. Den Teig in Frischhaltefolie verpackt für 1 Stunde in den Kühlschrank legen. -Nach der Kühlzeit den Backofen auf 170 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen, den Teig 3-4 mm dick ausrollen und Kreise von ca. 5-6 cm Ø ausstechen. 10-15 Minuten backen.

Fertigstellung

Die Schoko Mirror glaze über dem Wasserbad auf ca. 40 Grad erwärmen bis sie sich wieder verflüssigt. Wenn sie auf 35 Grad heruntergekühlt ist, ist sie bereit zum Gießen. Dann die Törtchen aus der Form lösen (ich habe immer nur ein oder zwei zur Zeit herausgenommen), auf ein Rost platzieren, das über einer Schale steht, und mit der Glanzglasur überziehen. Einen kurzen Moment abtropfen lassen. Vorsichtig, unter Zuhilfenahme einer kleinen Palette und eines Schaschlikspießes oder Zahnstocher, auf einen der Mürbeteigkekse stellen. Mit etwas Blattgold* verzieren. Die Törtchen müssen nun 2-3 Stunden auftauen. Sie halten sich gut abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank.Statt mit Glanzglasur können die Törtchen auch mit z. B. rotem Velvetspray* überzogen werden. Das geht natürlich deutlich schneller 😉 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Karamell-Schokoladen Törtchen Rezept PDF

 

Karamell-Schokoladen Törtchen

Ich weiß, das Rezept ist lang und enthält einiges an Arbeitsschritten. Doch wer sich z. B. nicht an Mirror glaze wagt, der helfe sich mit Velvetspray. Da geht’s blitzschnell und die Törtchen sind chic verziert. Wie ich oben im Rezept schon schrieb, könnte man auch fertige Kekse verwenden, auf die man die Törtchen stellt. Noch einen Arbeitsschritt gespart.
Karamell-Schokoladen Törtchen

Silikonformen, wie z. B. die Russian Tale Form, machen es einem nämlich auch leicht. Sie sind total gut zu handhaben und können nach Gebrauch sogar problemlos in der Spülmaschine gereinigt werden. Schaut euch mal im Onlineshop von Cardin Deko um, denn dort gibt es zahlreiches Handwerkzeug für den Hobby- und Berufspâtissier.Karamell-Schokoladen Törtchen

So, meine Probe für ein Weihnachtsdessert lief ja schon mal bestens 🙂 ! Mein lieber Ehemann, der ‚Chocoholic‘, wird mit Schokolade beglückt und dass ich ein Karamell Fan bin, ist ja inzwischen ein offenes Geheimnis. Somit dürfte dies ein perfektes Törtchen sein.Karamell-Schokoladen Törtchen

Nun wünsche ich euch allen einen gemütlichen 1. Adventssonntag, ihr Lieben ❤

Herzliche Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

 

*Affiliatelink /Werbelink   Wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, kostet es euch keinen Cent mehr. Ich jedoch bekomme einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises als Provision. Mit diesem Miniverdienst aus der Werbung kann ich einen kleinen Teil meiner Unkosten für den Blog decken oder in neue Formen o. ä. investieren. Vielen Dank für eure Unterstützung ♥ !

Knackige Schokoladenkuppel mit zartem Baileysherz und ein Flat White Martini*

Werbung – Ich finde, es ist mal wieder Zeit für ein feines Dessert! Es liegt ja in der Natur der Sache, dass man, je öfter man ein Rezept zubereitet, es immer weiter ausfeilt. So auch hier!  Diese knackigen Schokoladenkuppeln habe ich bereits mehrere Male mit unterschiedlichen Füllungen zubereitet. Sowohl Weihnachten, als auch Silvester waren sie hier ein voller Erfolg 🙂 .

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Nachdem mir aber zu Anfang die Kuppeln für meinen Geschmack zu dick geraten waren, dafür der Biskuit zu dünn und die Füllung zwischen Schokocreme pur oder mit Maracuja kombiniert variierte (was auch schon seeehr lecker war), bin ich auf eine Füllung mit BAILEYS gekommen. Also nicht nur mit Baileys, sondern mit Schokomousse und Baileyscreme. Mmmmmh! Jaaaa! ❤ Das war er … der ultimative Geschmack! Diese köstliche Cremekombination unter dünner knackiger Schokokuppel, auf softem Schokobiskuit ist wirklich eine Versuchung der besonderen Art.

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Spätestens nach meinem Bratapfel-Baileystörtchen, das ich für Lixie’s Saisonkalender gebacken habe, war ich infiziert von dem Geschmack dieses Irish Cream Likörs im Backwerk. Zuvor kannte ich ihn nur als kleines süßes Schmankerl, das man bei einem Kaffeekränzchen serviert bekam. Ganz nett, aber irgendwie nicht so wirklich meins. Doch das hat sich gründlich geändert! 🙂 Nein, ich ordere ihn immer noch nicht pur im Likörgläschen. Doch nun habe ich entdeckt, wie vielseitig und harmonisch er sich in Desserts und Tortencremes einsetzen lässt. Und nicht nur das! Ich habe einen Cocktail entdeckt, den ich sogar liebe! Das ist nicht selbstverständlich, denn bei alkoholischen Getränken bin ich eher wählerisch, mag’s nicht so stark und nicht zu bitter. Dieser hier aber, der Flat White Martini*, der hat mein Herz sogleich erobert. ❤

Flat White Martini *

Na klar, verrate ich euch auch wie der Flat White Martini** zubereitet wird:

  • 2 Teile BAILEYS und je ein Teil Wodka und Espresso (abgekühlt), zusammen mit Eiswürfeln in einen Shaker geben und schütteln, bis der Drink softcremig ist. In Cocktailgläser füllen und mit drei Kaffeebohnen dekorieren. (Fragt mich aber jetzt bitte nicht warum er ‚Martini‘ genannt wird. 😀 Ich weiß es nämlich nicht. )

Hach, ist der lecker! Mein Mann, mein Sohn und ich haben ihn getestet, kurz bevor wir uns selber ein feines Essen serviert haben. Der Espresso mildert die Süße des Baileys und rundet den Geschmack ab. Der Wodka sorgt für den Spaß und das Eis für den kühlen Genuss. Wir waren total begeistert und gingen wenig später beschwingt zu Tisch 😉 . Und als Dessert gab’s dann leckere Schokoladenkuppeln. Eben das ganze Verwöhnprogramm!

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Das Tolle an diesem Dessert ist, dass es nicht nur chic aussieht und himmlisch schmeckt, es ist auch gar nicht schwierig herzustellen. Okay, der Besitz von Halbkugelsilikonformen* ist zugegebenermaßen Bedingung. Doch die sind mühelos im Internet oder im Pâtisseriefachhandel zu beschaffen, wenn ihr sie nicht schon längst im Schrank liegen habt 😉 . Sie sind so vielseitig einsetzbar, dass sich ihre Anschaffung wirklich lohnt, denn man kann sie einfrieren und gleichermaßen darin backen. Erinnert ihr euch an die Heidelbeertörtchen? Die habe ich auch darin gemacht! Und was das Velvetspray* angeht, das die Schokokuppeln so samtig aussehen lässt, auch dieses könnt ihr im Fachhandel beziehen. Leider ist es, meiner Meinung nach, relativ teuer (ca. 20 Euro für eine Dose :-/ ). Aber auch ohne Velvetschicht sehen die Schokokuppeln chic aus. Ihr könnt sie aber auch einfach mit Kakao oder Puderzucker übersieben oder mit Sahne dekorieren.

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Schokoladenkuppel mit Baileysherz

Zutaten für 6 Halbkugeln (7 x 3,5 cm) (Ich habe diese Silikonform verwendet klick*)

Schokoladenkuppeln

  • 100 g hochwertige Schokoladenkuvertüre

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Tipp vorab: Stellt die Silikonform auf eine flache Platte oder einen geraden Teller. So könnt ihr sie später gut transportieren und einfrieren. – Die Schokolade vorsichtig im Wasserbad schmelzen und die Silikonmulden mithilfe eines Pinsels mit der Schokolade auskleiden. Nicht zu dick, aber natürlich sollten auch keine Löcher da sein! Stellt die Form nun zum Festwerden in den Kühlschrank.

Schokoladenbiskuit

  • 2 Eiweiß
  • 25 g Zucker
  • 2 Eigelb
  • 25 g Puderzucker
  • 30 g Mehl
  • 10 g Kakao
  • 25 g gem. Mandeln
  • 15 g Butter, geschmolzen

Schokobiskuit

Backofen auf 180 Grad Ober-/ Unterhitze vorheizen. Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. – Eiweiß und Zucker steifschlagen. Eigelb und Puderzucker in einer anderen Schüssel hellschaumig schlagen. Ein Drittel des Eischnees unter die Eigelbmasse heben. Dann den restlichen Eischnee auf die Masse geben, Mehl und Kakao darübersieben, die gemahlenen Mandeln hinzufügen und alles zusammen kurz unterheben. Einen Esslöffel der Masse zur geschmolzenen Butter geben, verrühren und ebenfalls unter den Teig ziehen. Nicht zu lange rühren, damit der Teig nicht zusammenfällt. Ein Backblech mit Backpapier oder Silikonmatte auslegen und die Biskuitmasse gleichmäßig ca. DIN A4 groß und 1 cm. dick mit einer Palette aufstreichen. Bei 180 Grad, 8-10 Minuten backen. Der Teig soll schön wattig und nicht trocken sein. Lasst den Biskuit abkühlen und stecht dann 6 Kreise von 7 cm. Durchmesser aus.

Schokoladencreme

  • 50 ml flüssige Sahne
  • 1 Teel. Zucker
  • 90 g dunkle Schokolade
  • 120 ml Schlagsahne

Schokolade fein hacken (wenn ihr keine Callets verwendet). Die Sahne mit dem Zucker aufkochen und über die Schokolade gießen. Eine Minute stehen lassen und dann glattrühren. Auf ca. 30 Grad abkühlen lassen. 120 g Sahne steif schlagen und unter die Schokolade ziehen.

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Holt die mit Schokolade ausgekleideten Silikonformen aus dem Kühlschrank und füllt sie knapp zur Hälfte mit  Schokosahne ( mit dem Spritzbeutel gelingt das sehr sauber). Anschließend verteilt ihr die Creme mit einem Löffel so in den Schalen, dass eine Mulde entsteht, in die ihr später die Baileyssahne füllen könnt. Während ihr diese zubereitet, stellt die Silikonform wieder in den Kühlschrank.

Baileyscreme

  • 100 ml Baileys / Irish Cream Likör
  • 1 Blatt Gelatine
  • 150 ml Sahne

Die Gelatine 5 Min. in eiskaltem Wasser einweichen. Die Hälfte der Baileysmenge in einem kleinen Topf erwärmen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Den restlichen Baileys hinzufügen und etwas abkühlen lassen. Die Sahne steifschlagen und unter die Baileyscreme ziehen. Holt die vorbereiteten Silkonform wieder aus dem Kühlschrank und füllt die Baileyscreme in die Schokocrememulden, so dass die Creme gerade so mit der Oberfläche der Form abschließt. Jetzt legt ihr nur noch vorsichtig die ausgestochenen Biskuitkreise auf die Creme, deckt die Form mitsamt der Törtchen mit Frischhaltefolie ab und friert sie ein. Achtet darauf, dass sie gerade stehen 😉 !

Baileyscreme

Wenn ihr dann die Törtchen servieren möchtet, befreit ihr sie noch gefroren aus der Form.

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Ihr könnt sie dann, so wie ich, noch gefroren mit Sprühkuvertüre* (Velvetspray) ansprayen oder die Schokokuppeln einfach so servieren, mit Sahnetupfen verzieren oder mit Kakao vestäuben. Sie brauchen etwa eine Stunde zum Auftauen. 🙂

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Mit Klick auf das Rezeptbild gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

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Möglicherweise erinnert ihr euch noch an meine Rezension des Pâtisseriebuches ‚Törtchen, Törtchen‘ von Matthias Mittermeier. Die Schokoladenkugeln, die ich unter anderem damals aus dem Buch nachgearbeitet hatte, dienten mir bei diesen Halbkugeln als Inspiration. Ein Foto davon findet ihr in diesem Beitrag  klick.

Flat White Martini

Die Füllung lässt ja auch reichlich Raum zum Experimentieren! Weiße Schokolade, Fruchtfüllung, Nüsse … Es ist immer wieder eine Überraschung, die sich da offenbart, wenn man die Schokoladenhülle mit dem Löffel aufbricht. Jetzt habe ich noch verschiedene im Froster … sie sehen alle gleich aus … mal sehen was drin ist 😉 . Die gefrorenen Desserts habe übrigens vakuumiert, damit sie bis Februar halten, denn dann kommen sie spätestens auf den Tisch. Das ein oder andere Gläschen von dem schicken ‚Flat White Martini‘ Wintercocktail wird’s aber sicher vorher schon bei uns geben, hihi!

Na dann Cheers! auf ein wundervolles Wochenende und auf eure Gesundheit

Herzlichst eure MaLu ♥♥♥

** Die Zutaten für den Flat White Martini wurden mir kostenfrei zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon jedoch unbeeinflusst. Ihr wisst ja, ich empfehle euch nur, was mir auch selber schmeckt und gefällt 🙂 .

*Affiliatelink /Werbelink – Wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, kostet es euch keinen Cent mehr. Ich jedoch bekomme einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises als Provision. Mit diesem Miniverdienst aus der Werbung kann ich einen kleinen Teil meiner Unkosten für den Blog decken oder in neue Formen o. ä. investieren. Vielen Dank für eure Unterstützung ♥ !

Sesam-Ingwer Knusperblätter

Heute gibt’s statt Torten und Tartelettes mal wieder etwas zum Knuspern!

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Wusstet ihr, das man neben Heißhunger auf Süßes oder Herzhaftes, auch Heißhunger auf Knuspriges haben kann? Habe ich neulich in der Zeitung gelesen. Der Genuss knuspriger Lebensmittel soll Stress und Aggressionen abbauen. Naja,… ob ich das nun so glauben soll? Nichtsdestotrotz – schaden kann es wohl nicht! Besonders wenn es in Form dieser Crispy Sesam-Knusperblätter daherkommt.

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Die Knusperblätter sind fix zubereitet und erinnern in der Arbeitsweise an die Glückskekse, die ich hier vorgestellt habe. Und doch unterscheiden sie sich grundlegend. Die Sesamblätter sind äußerst knusprig, sehr zart, irgendwie karamellig und haben durch den enthaltenden Ingwer und den Sesam eine ganz leicht exotische Note. Man kann sie einfach so aufknuspern oder, wie hier unten im Bild, zum Dessert servieren.

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Einfach köstlich! Granatapfelkerne ins Glas füllen, Quark-Joghurtcreme mit Yuzusaft daraufgeben und mit einem Sesam-Knusperblättchen garnieren. ♥

Aber jetzt wollt ihr sicher wissen wie’s geht.

Zutaten für ca. 18 – 20 Knusperblätter:

  • 40 g Butter
  • 40 g Zucker
  • 2 El heller Sirup (ich habe Grafschafter genommen)
  • 40 g Mehl
  • 1/2 Teel. gem. Ingwer
  • 1 Prise Salz
  • 1 El. Brandy (musste ich erstmal in unserem Schrank suchen ;-))
  • 2 Teel. Zitronensaft
  • 1 geh. El. Sesam

Zubereitung:

Backofen auf 190 Grad vorheizen. 2 Streifen Backpapier vorbereiten.

Sesam in einer kleinen Pfanne leicht anrösten.

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Butter, Zucker und Sirup in einem kleinen Topf erhitzen und glattrühren.

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Das Mehl, den Ingwer und das Salz in eine Schüssel sieben…

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…und mit den flüssigen Zutaten und dem Sesam zu einem relativ flüssigen Teig verrühren.

Auf dem ersten Streifen Backpapier platziert ihr in ausreichendem Abstand je drei Teelöffel von dem Teig. Diese Teigflecken verstreicht ihr mit einer kleinen Palette oder einem Esslöffel zu Kreisen von etwa 5 cm. Durchmesser.

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Diese kommen nun für 3-4 Minuten in den heißen Backofen. Wenn der Rand braun wird sind sie gut. In der Zwischenzeit schon mal die zweite Lage Knusperblätter vorbereiten!

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Jetzt eine Minute auskühlen lassen und dabei das Backpapier zur Hälfte zusammen halten, damit die Kekse schon einmal eine Krümmung bekommen.

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Danach vorsichtig vom Papier lösen und auf etwas Küchenpapier (saugt überschüssiges Fett auf) auskühlen lassen. Evtl. dabei der Krümmung etwas nachhelfen. Solange sie warm sind gelingt das leicht. Kleiner Tipp: Bevor ihr das Backpapier für die nächste Lage Knusperblätter benutzt,  wischt das ausgetretene Fett, das die ‚Vorgänger‘ hinterlassen haben, mit etwas Zellstoff ab. Dann lässt sich der Teig besser verstreichen.

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Durch die schnelle Garzeit habt ihr im Nu eine ganze Schale Crispy Sesam-Knusperblätter produziert. Sie sollten am besten frisch weggeknuspert werden, halten sich aber auch ohne weiteres einige Tage in einer gut verschlossenen Keksdose.

Meine liebe Bloggerkollegin Sarah, auch genannt Frau Knusper, hat sich in ihrem Blog Das Knusperstübchen (wie könnte er anders heißen ;-)) ganz allem Knusprigen gewidmet. Und da sie davon nie genug bekommen kann, hat sie einen Aufruf nach kleinen Knusperrezepten gestartet. Dieses Rezept ist für dich, Sarah! 🙂

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und beim Knuspern!

Macht es euch schön 🙂

Eure MaLu ♥♥♥

 

Rezeptquelle: Petits fours – Murdoch Books