Winterliche Schokoladentorte mit Cranberries, Orange & Rosmarin

Moin, ihr Lieben! Die Weihnachts- und Feiertagspause ist um und es geht wieder frisch an’s Werk. Nicht, dass ich faul gewesen wäre, aber so eine kleine Schaffenspause manchmal ganz gut für Familie, Kopf und Kreativität 😉 .

Schokoladentorte mit Cranberries, Orange & Rosmarin

Aber nein, eine Kalorienpause werde ich hier nicht einlegen 😀 ! Wie ihr seht, lasse ich nicht locker mit meinen Bemühungen, euch zu verführen ❤ .Schokoladentorte mit Cranberries, Orange & Rosmarin

Kann ich euch mit dieser sündhaft leckeren, schokoladencremigen Torte mit Cranberries, Orange und Rosmarin locken??? 🙂 Wer kann da ans Abnehmen denken? Ich jedenfalls nicht!! Auch wenn die Feiertagsschlemmerei an meinen Hüften ebenfalls nicht ganz spurlos vorbeigegangen sind, ein kleines Törtchen in der Woche, verteilt auf viele Leckermäuler, darf man sich doch gönnen, oder? Kommt, ich schneide einfach mal ein Stückchen ab 😉 Schokoladentorte mit Cranberries, Orange & Rosmarin

Sieht das nicht verführerisch aus? Die cremige Milchschokoladenmousse mit einem Hauch Rosmarinaroma habe ich nach einem Rezept von Matthias Ludwigs zubereitet. Dazu das herbsäuerliche Cranberrykompott und saftig getränkter Orangenbiskuit – ein echter Leckerbissen!

Schokoladentorte mit Cranberries, Orange & Rosmarin

Wenn auch geschmacklich keine Notwendigkeit, so doch ein optischer Clou: die Baiserstangen, die wie ein Zaun um die Torte herum angeordnet sind. Mein Mann nannte die Torte daraufhin „Alcatraz“ 😀 !

Schokoladentorte mit Cranberries, Orange & Rosmarin

Schokoladentorte mit Cranberries, Orange und Rosmarin

Cranberryschicht

  • 200 g Cranberries
  • 75 g frisch gepresster Orangensaft
  • Abrieb einer ½ Bio Orange
  • 150 g Gelierzucker 1:2
  • 1 Blatt Gelatine

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Cranberries waschen und mit dem Orangensaft in einem Topf kochen bis sie alle geplatzt sind. Den Orangenabrieb und den Gelierzucker hinzufügen und nach Packungsanleitung (ca. 4 min) unter Rühren sprudelnd kochen lassen. Vom Herd nehmen und einen Moment abkühlen lassen, dann die Gelatine darin auflösen. Das Cranberrykompott in eine Silikonform* oder einen Ring mit 16  cm. Durchmesser füllen, glattstreichen und mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, einfrieren.

Baiserstangen

  • 2 Eiweiß (ca. 70 g)
  • 1 Prise Salz
  • 70 g feiner Zucker
  • 60 g Puderzucker

Backofen auf 80-90 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.- Eiweiß in eine blitzsaubere, fettfrei Schüssel geben, Salz hinzufügen und mit dem Mixgerät/Küchenmaschine aufschlagen. Dabei nach und nach den Zucker hinzufügen. Anschließend den Puderzucker über den Eischnee sieben und vorsichtig mit einem Teigschaber unterheben. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit 8 mm Rundtülle* füllen und lange, möglichst gleichmäßige Streifen auf das Backpapier spritzen. Das klappt am besten, wenn man die Tülle 1-2 cm über der Oberfläche hält und die Masse gewissermaßen wie einen Faden auf das Backpapier legt. Die Baiserstangen ca. 1 – 1,5 Stunden im Backofen trocknen lassen. Dabei die Backofentür einen ganz kleinen Spalt offen lassen (Messer o.ä. einklemmen.)

Orangenbiskuit

  • 3 Eier, getrennt
  • 75 g Zucker
  • 70 g Mehl
  • 15 g gemahlene Mandeln
  • Abrieb einer Bio Orange
  • 1 El Butter, geschmolzen

Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Eier trennen. Butter schmelzen. Eiweiß mit dem Zucker steifschlagen.  Das Eigelb sachte einrühren. Das gesiebte Mehl und die gemahlenen Mandeln darübergeben und mit dem Orangenabrieb unterheben. Zwischendurch einen Esslöffel Teig mit der geschmolzenen Butter verrühren und ebenfalls mit unterheben. Den Teig mithilfe einer großen Palette etwa 1 cm dick auf ein, mit Backpapier oder Silikonmatte* belegtes Blech streichen und bei 180 Grad ca. 12-15 min backen. Abkühlen lassen und zwei Kreise von 16 cm Durchmesser ausschneiden.

Tränke und Garnitur

  • Frisch gepresster Saft einer Orange
  • 10 g Zucker

Orangensaft und Zucker in einem kleinen Topf aufkochen und anschließend abkühlen lassen

  • einige frische Cranberries
  • Zucker

Für die gezuckerten Cranberries zunächst einen Zuckersirup herstellen. Dafür etwas Wasser (ca. 50 g) und die gleiche Menge Zucker zusammen aufkochen und abkühlen lassen. Die frischen Cranberries mit Zuckersirup benetzen, abtropfen lassen, in einen Teller legen und mit Zucker bestreuen. Die Cranberries ein wenig im Zucker „herumrollen“ und dann trocknen lassen.

Milchschokoladenmousse mit Rosmarin (Matthias Ludwigs)

  • 150 g flüssige Sahne
  • 15 g Zucker
  • 15 g Rosmarin
  • 3 Blätter Gelatine
  • 360 g Milchschokoladen Kuvertüre* 33-38%
  • 15 g Kakaobutter (alternativ weiße Kuvertüre)
  • 330 g Schlagsahne

Die flüssige Sahne mit dem Zucker und dem Rosmarin aufkochen. Vom Herd nehmen und 10 Minuten ziehen lassen. Die Schokoladenkuvertüre im Wassserbad oder der Microwelle schmelzen. Die Rosmarinsahne nach 10 Minuten durch ein Sieb gießen, 140 Gramm abwiegen und abermals kurz aufkochen. Die Kakaobutter und die Gelatine einrühren und die Sahne anschließend in drei Portionen zur Kuvertüre geben. Dabei nach jeder Portion glattrühren. 330 g Sahne cremig schlagen. Wenn die Temperatur der Schokoladenmasse ca. 35 Grad hat, die Sahne unterheben. Die Hälfte der Mousse in einen Einmalspritzbeutel ohne Tülle füllen.

Fertigstellung

Den Rand eines Tortenringes oder einer Springform mit 18 cm Durchmesser mit breiter Tortenrandfolie* auskleiden. Den ersten Biskuitkreis mittig einlegen und mit dem Orangensaft tränken. Die gefrorene Cranberrscheibe aus der Form lösen und auf den Biskuit legen. Die Ränder rund um Biskuit und Cranberryschicht mit Schokoladenmousse füllen. Das geht besonders gut mit dem Spritzbeutel. Die Form ein wenig rütteln, damit alle Zwischenräume ausgefüllt sind. Dann eine ca. 1 cm dicke Schicht Schokoladenmousse einfüllen. Darauf den zweiten Biskuit legen und ebenfalls tränken. Wiederum die Zwischenräume mithilfe der Spritztüte füllen und anschließend den gesamten Rest der Schokoladenmousse einfüllen. Erneut die Form vorsichtig rütteln, um Hohlräume zu vermeiden. Die Torte nun für mindestens drei Stunden im Kühlschrank fest werden lassen. (Wer möchte, kann sie an dieser Stelle auch einfrieren).

Die Baisergarnitur sollte möglichst nicht zu lange vor dem Servieren aufgebracht werden, da der Baiser mit der Zeit weich wird. Dafür die Stangen in verschieden lange Stücke schneiden. Den Tortenrand lösen, die Tortenrandfolie abziehen und den seitlichen Rand mit den Baiserstangen dekorieren. Das Zentrum der Torte mit den gezuckerten Cranberries und Rosmarinspitzen verzieren.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Schokoladentorte mit Cranberries, Orange & Rosmarin

Die Torte ist wirklich nicht schwer zuzubereiten und wer keine Lust, Zeit oder Geduld für die Baiserdekoration mitbringt, lässt sie einfach weg und hat trotzdem den vollen Genuss 🙂 . Außerhalb der Cranberry Saison wären übrigens auch Kirschen als Alternative dazu denkbar.

Schokoladentorte mit Cranberries, Orange & Rosmarin

Der Alltag hat uns wieder, die Arbeit im Labor läuft auf Hochtouren. Ja, es ist Erkältungszeit! Auch meinen Mann hatte über die Feiertage eine ordentliche (Männer-) Grippe erwischt 😉 . Gottseidank bin ich bisher verschont geblieben und ich hoffe, dass es so bleibt! Schließlich habe ich auch schon wieder ein paar Ideen für leckere Backwerke im Kopf und einige Bücher mit feinen Nachbackprojekten am Start.  Ich freu‘ mich drauf!

Schokoladentorte mit Cranberries, Orange & Rosmarin

Ich wünsche euch ein gemütliches Januar-Wochenende. Bleibt gesund, backt einen Kuchen und macht es euch schön!

Liebste Grüße

♥♥♥

 

*Affiliatelink : Wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, kostet es euch keinen Cent mehr! Ich jedoch bekomme einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises gutgeschrieben. Mit diesem Miniverdienst aus der Werbung kann ich einen kleinen Teil meiner Unkosten für den Blog decken und immer mal wieder in neue Formen investieren. Vielen Dank für eure Unterstützung  !

Spiced Honey Cakes – dilekerei {Rezension}

Natürlich werden im Hause MaLu nicht nur feine Torten gebacken, sondern auch liebend gern etwas Schnelles, was deshalb aber nicht minder köstlich sein muss. Nicht immer ist Zeit für eine aufwändige Torte und manchmal passt die auch gar nicht ins Thema.

Spiced honey cakes

Nehmen wir mal eine Einladung zum gemütlichen Bratapfelessen in Freundesrunde an. Da bringt doch jeder seine selbstgebackenen Weihnachtsplätzchen mit, denn eine Torte würde da definitiv aus dem Rahmen fallen. Da backe ich lieber schnell kleine Lebkuchen Gugelhupfe, Mini Pistazien Cupcakes oder ich probiere etwas Neues aus. Diesmal flatterte mir wie gerufen ein neues Backbuch ins Haus, aus dem ich dann unter anderem das heutige Rezept nachgebacken habe. Das Buch heißt dilekerei – Torten-Törtchen-Tartes von Dilek Topkara, erschienen im Heel Verlag.

Neben der (wohl austherapierten) Backformsucht kommt bei mir bekanntlich noch eine Backbuchsucht erschwerend hinzu! 😀 Erfreut blätterte ich also durch den Neueingang. Ich muss sagen, das Buch ist ein Augenschmaus! Die Fotos sind allesamt sehr stimmungsvoll, ästhetisch und sinnlich. Die Unterteilung in Torten, Törtchen und Tartes ist ja bereits am Titel erkennbar und so trifft der Leser nach einem Vorwort der Autorin, im ersten Teil auf Rezepte von Marmorkuchen, Chocolate Cheesecake, Türkischem Mokka-Kuchen, Choc Cherry Cake und Provence Rose Cake. Das sind zwar nicht alles Torten in dem Sinne wie ich es definieren würde, sondern eben auch Kastenkuchen und Gugelhupfe, aber sei’s drum, lecker sehen sie allemal aus!

Spiced honey cakes

Aus dem zweiten Teil, dem der Törtchen, habe ich das heute vorgestellte Rezept der Spiced Honey Cakes ausgewählt. Hier entdeckt man unter anderem Haselnuss-Windbeutel, Pistazien-Brownies, Carrot Cake Cupcakes, Kardamom- Mango-Passionsfrucht-Törtchen und türkische Apfeltaschen. Auch die Tarterezepte klingen ausnahmlos lecker, wie z. B. Almond Fruit Tartes, Pfirsich Schmand Tartes, Bienenstich Tartes und Zitronen-Baiser-Tartes.

Spiced honey cakes

Zwischendurch stellt Dilek Topkara in einer stimmungsvollen Bildstrecke ihr Café dilekerei in Berlin vor. Die Autorin, Tochter türkischer Eltern, ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Hier hat sie Lebensmitteltechnologie studiert, danach einige Jahre im Ausland gelebt und in London in verschiedenen Konditoreien das Cake Design erlernt. Nicht zuletzt hat ihr Vater, der Koch ist, ihr die Leidenschaft für’s Kochen und Backen nahegebracht. Und so ist sowohl ihr Buch, als auch ihr Café gleichermaßen englisch, türkisch und deutsch geprägt, was ich sehr interessant finde. Die Rezepte sind allesamt unkompliziert. Die Zutatenlisten übersichtlich und enthalten nichts, was nicht einfach zu besorgen wäre. Zudem ist ein kleines Extrakapitel mit Rezepten für Cremes und Füllungen angehängt.

Spiced honey cakes

Ich bin ein erklärter Fan der orientalischen Küche und deren Gewürze. Als erstes habe ich daher den Türkischen Mokka-Kuchen ausprobiert, der sogleich mein Interesse geweckt hatte. Leider hatte ich aber Pech mit meiner Gugelhupfform, denn der Kuchen wollte sich einfach nicht lösen. Am Ende hatte ich nur noch einen, wenn auch schmackhaften, Trümmerhaufen vorzuweisen  😦 . Ich habe mir aber vorgenommen, die Prozedur noch einmal zu wiederholen, eine andere Form zu wählen und das Rezept, bei Erfolg, hier auf dem Blog vorstellen.Spiced honey cakes

Die kleinen Spiced Honey Cakes dagegen waren ein voller Erfolg! Unglaublich saftig durch die getrockneten Cranberries, Orangen und Nüsse, aromatisch durch Honig und Gewürze. Bei der Dekoration der Küchlein bin ich ein wenig vom Original abgewichen. Jetzt um diese Zeit, gibt es in gut sortierten Supermärkten frische Cranberries zu kaufen. Diese habe ich mit Zuckersirup benetzt und in Zucker gewälzt, so dass ein glitzernder Frosteffekt entsteht. Zusammen mit Orangenzesten und Rosmarinspitzen bekommen die Küchlein nicht nur einen weihnachtlichen Look, sondern auch eine fruchtig-säuerliche Komponente, die bei allen Verkostern nicht nur wegen der Optik hochgelobt wurde.

Spiced honey cakes

Spiced Honey Cakes

von Dilek Topkara

Zutaten für 8-12Küchlein, je nach Größe der Backförmchen 

Teig

  • 100 g brauner Zucker
  • 90 g Mehl
  • 90 g Mandeln, gemahlen
  • 1 Teel. Backpulver
  • 1 Teel. Zimt
  • 1 Prise Salz
  • ½ Teel. Kardamom, gemahlen
  • 2 Messerspitzen Nelken, gemahlen
  • 30 g getrocknete Cranberries

 

  • 75 g Butter, geschmolzen
  • 70 g Honig
  • 1 Ei
  • 1Eigelb
  • 85 g Orangensaft
  • Abrieb von 2 Bio Orangen

Den Backofen auf 160-170 Grad vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel, die flüssigen in einer anderen Schüssel vermengen. Dann die beiden Schüsselinhalte kurz mit einem Spatel zusammenrühren. Den Teig in die Mulden einer Muffinform, einer  Minikastenform* oder kleinen Papierförmchen verteilen und ca. 25 Minuten im heißen Ofen backen. Gut abkühlen lassen.

Ganache & Garnitur

  • 40 g Sahne
  • 10 ml Orangensaft
  • Abrieb ½ Bio Orange
  • 90 g gehackte weiße Kuvertüre
  • frische Cranberries
  • Zucker
  • Orangenzesten
  • Rosmarinnadeln

Für die gezuckerten Cranberries zunächst einen Zuckersirup herstellen. Dafür etwas Wasser (ca. 50 g) und die gleiche Menge Zucker zusammen aufkochen und abkühlen lassen. Die frischen Cranberries mit Zuckersirup benetzen, abtropfen lassen, in einen Teller legen und mit Zucker bestreuen. Die Cranberries ein wenig im Zucker „herumrollen“ und dann trocknen lassen.

Für die Ganache 40 g Sahne mit dem Orangenabrieb aufkochen und über die Kuvertüre gießen. Einen Moment warten, dann umrühren und den Orangensaft hinzufügen. Die Küchlein mit der Ganache überziehen und mit den gezuckerten Cranberries, den Orangenzesten und den Rosmarinnadeln verzieren. Die Küchlein bleiben gut abgedeckt mehrere Tage saftig und lecker.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Dilek Topkara hat die Gewürz-Honigkuchen in Minikastenförmchen gebacken, die es ähnlich wie Muffinformen, auch als Blech* gibt. Ich hatte noch einige kleine Papierförmchen in Kastenform im Schrank, die ich bei der Gelegenheit gleich mal verwendet habe 😉 . Aber auch in Muffinförmchen lassen sich die Küchlein übrigens sehr gut backen. Hier seht ihr ein schnelles Fotos, das ich geschossen habe, bevor ich die Spices Honey Cakes zum Adventskaffee getragen habe. Statt der Ganache aus weißer Schokolade hatte ich Zuckerguss mit Orangensaft und -abrieb verwendet. Ich muss allerdings sagen, dass mir die Spiced Honey Cakes mit der Ganache deutlich besser und weniger süß geschmeckt haben. Klare Empfehlung für das Originalrezept!!Spiced honey cakes

Das Buch dilekerei eignet sich meiner Meinung nach auch für Anfänger.Vielleicht fehlt euch ja noch ein Geschenk für eifrige Bäcker 😉 . Es hat 176 Seiten und kostet 24,99 Euro. Ihr könnt es bei eurem Buchhändler kaufen, direkt beim Heel Verlag oder hier klick* bestellen.

Spiced honey cakes

Eines steht fest, das Rezept für diese Kuchen kommt in mein Kochbuch! Das will etwas heißen, denn dort werden nur erprobte und wirklich wiederholungswürdige Rezepte eingetragen. Zu Weihnachten werde ich sie definitiv wieder backen, zumal sie sich problemlos auch noch tagelang frisch halten ❤ .

Spiced honey cakes

Ich hoffe, euch hat diese kleine Rezension Freude gemacht und vielleicht hat der eine oder andere von euch jetzt noch eine kleine Anregung bekommen. Sei es für ein Geschenk oder für die Weihnachtsbäckerei.

Nur noch eine Woche bis Heiligabend –  geratet bloß nicht in Hektik! Denkt daran, dass nach Weihnachten das Leben weitergeht und man viele Dinge auf danach verschieben kann. Geht lieber mit euren Lieblingsmenschen einen Punsch trinken, geht im Schnee spazieren oder backt mit den Kindern Plätzchen.

Ich wünsche euch einen genussvollen 3. Advent

Eure MaLu ♥♥♥

*Affiliatelink /Werbelink   Wenn ihr über diesen Link etwas bestellt, kostet es euch keinen Cent mehr. Ich jedoch bekomme einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises als Provision. Mit diesem Miniverdienst aus der Werbung kann ich einen kleinen Teil meiner Unkosten für den Blog decken oder in neue Formen o. ä. investieren. Vielen Dank für eure Unterstützung ♥ !

Apfeltarte mit Marzipangitter – die Zweite

Fast 3 ½ Jahre ist es her, dass MaLu’s Köstlichkeiten das Licht der Welt erblickte. Ich weiß noch genau, wie ich hier an meinem Schreibtisch saß, das erste Rezept geschrieben hatte und es meinem Mann zeigte. Erst dann wurde zum allerersten Mal auf den ‚Publizieren‘ Knopf gedrückt 😉 .
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Rund 200 Rezepte später sitze ich immer noch hier 🙂 . Zwar zeige ich jetzt nicht mehr jeden Beitrag vorher meinem Mann, doch noch immer ist das Auslösen des ‚Publizieren‘ Knopfes ein magischer Moment für mich. –  Denn das ist der Augenblick, in dem ich all meine Geschreibsel, mein Herzblut, meine Fotos und die Ergebnisse meiner Experimentierlust hinaus in die Welt und hinein in eure Hände gebe . Wenn ich heute meine Beiträge aus dieser ersten Blogzeit betrachte, dann sind es besonders die Fotos, an denen augenscheinlich wird, dass ich etwas dazu gelernt habe. Damals schnell zwischendurch fotografiert, keinen Schimmer von Kameraeinstellungen und Licht 😀 . Aber natürlich habe ich auch beim Backen dazu gelernt, habe mich entwickelt und verbessert. Doch wenn ich eines gründlich gelernt habe, so ist es, dass ich noch unendlich viel mehr zu lernen habe!

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Warum gerade jetzt diese nostalgischen Gedanken? Warum nicht beispielsweise zum 4. Bloggeburtstag? Das hat einen einfachen Grund: Marc, mein kreativer Berliner Bloggerkollege von Bake to the roots, hat sich vor dem Aufruf zu seinem Blogevent Re-Create, wohl ganz ähnliche Gedanken gemacht. Auch er hat seine Fotos von damals betrachtet und gedacht: „Was macht man eigentlich mit den alten Blogposts? Versteckt man sie oder steht man dazu?“ Darauf gibt es, glaube ich, nur eine Antwort: Es wäre schade drum, sie zu verstecken! Erstens, weil man daran die Entwicklung eines Blogs und dessen Autors erkennt und zweitens (viel wichtiger), weil es schade um die Rezepte wäre! – Marcs Blogevent trägt dem Rechnung und ruft deshalb alle BloggerkollegInnen auf, ein  Rezept aus den jeweiligen Bloganfängen neu aufzulegen.

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Und so bin ich Marcs Aufruf gefolgt und habe das alte Rezept des Apfelkuchens mit Marzipangitter meiner Mutter, ein wenig überarbeitet und neu aufgelegt. Dieser Kuchen bzw. eigentlich ist es eine Tarte, hat es wirklich verdient mehr Beachtung zu finden, denn es ist soo lecker! Früher hat meine Mama es oft gebacken und als ich es damals im Oktober 2013 hier vorgestellt habe, hatte ich die Apfeltarte zum 85. Geburtstag meines Vaters gebacken. Da ich nach der Arbeit „schnell um die Ecken“ musste, um rechtzeitig zum Geburtstagskaffee zu erscheinen, sind dann auch die Fotos entsprechend ausgefallen 😀 !Rasch ein paar Ahornblätter vom Parkplatz vor’m Labor abgerupft und unter der Tortenplatte platziert. Äpfelchen dazu und Tortenplatte auf den Fußboden gestellt. Licht? Kameraeinstellungen? Pustekuchen! „Knips“, und fertig! 😀apfeltarte-mit-marzipangitter-8

Deshalb jetzt: „Klappe: die zweite“ – Apfeltarte mit Marzipangitter 2.0. Genauso lecker (naja, noch ein bisschen leckerer 😉 ) als die 1.0, mit etwas modifiziertem Mürbeteig und Cranberries im Apfelkompott … und einigermaßen anständigen Fotos 😉 .

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Apfeltarte mit Marzipangitter 2.0

Zutaten für eine Springform mit 24 cm Ø

Apfel-Cranberry Kompott

  • ca. 1 kg. säuerliche Äpfel ≅ 750 g geschälte Apfelstückchen (z. B. Boskoop)
  • 50 g frische Cranberries (insbesondere für die Farbe)
  • Saft einer ½ Zitrone
  • ca. 50 Zucker bzw. nach Geschmack
  • ¼ Teel. Zimt

Äpfel schälen, entkernen und in Stücke schneiden. Mit den Cranberries, dem Saft der Zitrone, dem Zucker und dem Zimt in einem Topf bei mittlerer Hitze zu stückigem Kompott verkochen. Tipp: Da das Marzipan später sehr süß ist, sollte das Kompott eher säuerlich abgeschmeckt werden, um ein schönes Gegengewicht zu geben. Das Apfelmus in ein großes Sieb geben, welches über einer Schale steht. Überschüssiger Saft, der die Tarte durchweichen würde,  kann so abtropfen, bevor die Tarte damit gefüllt wird.

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Teig:

  • 120 g weiche Butter
  • 80 g feiner Zucker
  • 240 g Mehl
  • 20 g gemahlene Mandeln
  • 1 Ei
  • Vanille (frisch o. gemahlen)
  • 1 Prise Salz

Eine Springform mit 24 cm Durchmesser einfetten. Den Backofen auf 200  Grad aufheizen. – Alle Zutaten schnell zu einem geschmeidigen Teig verkneten, zu einem flachen runden Ziegel formen und in Frischhaltefolie verpackt eine Stunde in den Kühlschrank legen. – Danach den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Etwa zwei Drittel des Teiges abteilen, ausrollen und den Boden der Springform damit auslegen. Aus dem verbliebenen Teig einen ca. 3 cm hohen Rand formen. Tipp: Mit einem Rollschneider lässt sich dieser Rand sehr schön begradigen. Den Boden mehrmals mit der Gabel einstechen. (Teigreste können einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden und/oder z. B. zu Keksen verarbeitet werden). apfeltarte-mit-marzipangitter-2Zum Blindbacken (Vorbacken) der Tarte ein Stück Backpapier in Formgröße ausschneiden, an den Rändern mehrfach einschneiden und flach auf den Teigboden legen. Darauf getrocknete Erbsen oder Backperlen verteilen, die dafür sorgen, dass der Teig beim Backen keine Blasen wirft und der Rand nicht in sich zusammen fällt. Im Backofen 15 min. vorbacken. Danach die Erbsen und das Backpapier entfernen und den Boden im Ofen goldbraun backen. Den Backofen anschließend auf 180 Grad herunterregeln. Die Tarte etwas abkühlen lassen.

Marzipanmasse:

  • 280 g Marzipanrohmasse
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Ei Gr. M

Die Marzipanrohmasse würfeln oder grob raffeln, damit sie sich besser verarbeiten lässt. Ggf. in der Microwelle leicht erwärmen. Dann alle Zutaten mit den Knethaken des Mixers zu einer homogenen, schön cremigen Masse verarbeiten.

marzipanmasse

Die vorgebackene Tarte mit 1-2 Esslöffeln Semmelbrösel/ Paniermehl ausstreuen und anschließend das Apfel-Cranberry Kompott einfüllen und glattstreichen. Die Marzipanmasse in einen Spritzbeutel mit (nicht zu kleiner) Sterntülle füllen und damit ein Gitter auf die Tarte spritzen. Mit der restlichen Creme auf dem Rand entlang Tupfen setzen.  Im 180 Grad heißen Backofen noch einmal ca. 15-20 Minuten backen, bzw. bis die Marzipanmasse gut gebräunt ist.

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Gut abkühlen lassen, bevor die Tarte auf einen Teller gesetzt wird. Sie schmeckt, wie fast alle Tartes, frisch und am selben Tag am allerbesten 🙂 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

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Habe ich geschrieben, dass ich dazu gelernt habe? Eines habe ich auf jeden Fall immer noch nicht gelernt 😦 ! Geduld!!! Dabei weiß ich doch ganz genau, dass man so eine Mürbeteigtarte abkühlen lassen muss, bevor man sie auf einen Teller hebt. – Ihr ahnt es wohl! 😉 Tatsächlich ist mir der halbe Boden dabei kaputt gegangen. Nur die Tatsache, dass ich die Nerven behalten habe, hat mich vor einem größeren Matschdesaster gerettet! Gottlob konnte ich sie dann doch noch einigermaßen fotogen arrangieren. Deshalb mein Rat an euch: Lasst sie gut vorbacken und lasst sie erst abkühlen, bevor ihr sie bewegt! 😉

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Und noch ein Wort zu der Füllung: Wählt unbedingt eine säuerliche Apfelsorte aus (Boskoop ist perfekt!). Ich habe auch ganz bewusst noch einige Cranberries hinzugefügt, weil diese dem Kompott sowohl eine wundervolle Färbung, als auch einen feinen herben Geschmack geben, der in schönem Kontrast zum süßen Marzipan steht.

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Dieses leckere Stückchen hier habe ich nach dem Fototermin ganz allein genüsslich verkostet. Nicht ohne meinem Papa zu gedenken, der ihn doch so gern mochte apfeltarte-mit-marzipangitter-10

Wie findet ihr die Idee, „alte“ Blogbeiträge bzw. Rezepte noch einmal neu aufzulegen? Mir würden spontan zwei bis drei meiner Rezepte einfallen, die ich am liebsten noch einmal verbloggen würde. Oder schaut ihr lieber einfach auf die ersten Seiten von MaLu’s Köstlichkeiten? Oder mögt beides? 😉 Auf jeden Fall solltet ihr mal zu Marc herüber schauen, denn dessen Blog feiert mit dem Re-Create Blogevent seinen 3. Geburtstag. Happy Blogbirthday, Marc! 

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Alle lieben Wünsche für euch und viel Spaß beim Backen!

Eure MaLu

♥♥♥

 

Bûche de noël – ein köstliches, „hölzernes“ Dessert

♥ Vierter Advent

Weihnachten rückt unaufhaltsam näher – Zeit sich Gedanken um ein festliches Dessert zu machen

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Besonders in Frankreich pflegt man bis heute die Tradition zu Weihnachten eine Bûche de noël auf den Tisch zu bringen. Ursprünglich entstanden aus dem Brauch zwischen Weihnachten und Neujahr ein großes geweihtes Stück Holz, das man mit Wein, Honig oder Salz begoss, im Kamin zu verbrennen. Dieses sollte böse Geister fernhalten und Glück ins Haus bringen. Die Asche wurde später auf die Felder gestreut und so hoffte man auf reiche Ernte im neuen Jahr. Aber der Fortschritt, in Form von Zentralheizungen, ließ diesen Brauch verkümmern. Stattdessen kam man auf die Idee, den Holzscheit in Form einer Biskuitrolle, gefüllt mit Schokoladen-Buttercreme, der man mit einer Gabel eine Holzmaserung verpasste, nachzuempfinden. Oft wird auch ein Stück der Rolle schräg abgeschnitten und als „Zweig“ seitlich wieder angesetzt. Baiserpilze, Beeren und Mandeln ergänzt man, um einen Baumstamm so wirklichkeitsgetreu wie möglich darzustellen.bu%cc%82che-chocolat-7

Doch die Zeiten ändern sich und auch die Bûche de noël bekommt immer neue, zum Teil deutlich modernere Gesichter. (Auf einem meiner Pinterestboards habe ich einige Fotos gesammelt, falls einer von euch Interesse hat.)bu%cc%82che-chocolat-2

 Nun aber zu meiner Bûche – meinem „Weihnachtsholzscheit“ 😉 : Ich habe mich zwar für die traditionelle Holzscheitoptik entschieden, ansonsten aber eher eine moderne Bûche gezaubert. Mousse au chocolat, Marzipanmousse, sowie ein Kern aus zimtigem Apfel-Cranberry Kompott auf einem feinen Schoko-Biskuitboden verbinden sich zu einem zarten Dessert, das kaum noch etwas mit Kuchen bzw. einer Biskuitrolle zu tun hat, dafür mit seinen Aromen, seiner Cremigkeit und nicht zuletzt mit seiner Optik für einen grandiosen Abschluss des Weihnachtsmenüs sorgt.

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Dank toller, moderner Silikonformen in passender Form, mit Reliefmatten in Holzborkenoptik ausgestattet, lässt sich so ein Dessert spielend umsetzen. Dazu noch ein Finish mit Velvetspray in schokobraun und schon ist der Look perfekt. 😀  Ehrlich gesagt, hatte ich gar nicht erwartet, dass es gleich auf Anhieb so klasse funktioniert und war total begeistert, als ich meine Bûche anschnitt. Mein Mann kam um die Ecke und sah mir beim Fotografieren zu. „Boah, das sieht ja toll aus!“ lobte er. Juhuu! 😀 Aber viel wichtiger: Sie schmeckt grandios!!

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♦ Bûche de noël ♦

 Schokoladen- & Marzipanmousse mit Apfel-Cranberry Kern

 

Für diese Bûche von 25 x 9 cm habe folgende Formen verwendet: Bûche Form mit Reliefmatte**, kleine Bûche Form*

Apfel-Cranberry Füllung

  • 350 g Apfelstücke, geschält und entkernt
  • Saft und Abrieb einer Bio Mandarine
  • 50 g frische Cranberries
  • ½ Teel. Zimt
  • 35 g Zucker (n. Geschmack)
  • 2 Bl. Gelatine

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Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Apfelstückchen, Mandarinensaft u. -abrieb sowie Cranberries und Zucker zusammen aufkochen und köcheln lassen, bis die Früchte weich und zusammengefallen sind. Mit einem Stabmixer pürieren und die eingeweichte Gelatine in dem heißen Mus auflösen. Das Apfel-Cranberrymus in drei Mini-Bûcheform verteilen und mindestens 6 Stunden einfrieren.

Schokoladenbiskuit

  • 1 Ei
  • 1 Eigelb
  • 35 g Puderzucker
  • 30 g gemahlene Mandeln
  • 1 Eiweiß Gr.L
  • 20 g Zucker
  • 30 g Mehl
  • 10 g dunkler Backkakao
  • 12 g geschmolzene Butter

Den Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze aufheizen. Ein Backblech mit einer Silikonmatte oder Backpapier belegen. Die Butter schmelzen und bereitstellen. Das Ei mit dem Eigelb, dem Puderzucker und den gemahlenen Mandeln hellschaumig schlagen. Das Eiweiß mit dem Zucker zu Eischnee schlagen. Den Eischnee auf die Eigelbmasse geben und mit dem Mehl und dem Kakao übersieben. Vorsichtig unterheben. Zwischendurch 1 Esslöffel Teig mit der geschmolzenen Butter verrühren und ebenfalls unterheben. Den Teig mit einer Palette gleichmäßig (!) 1 cm dick auf dem Blech verstreichen und ca. 8-10 Minuten backen. Papier bzw. Folie abziehen und den Biskuit abkühlen lassen.

Mousse au chocolat

  • 200 g Schlagsahne
  • 160 g dunkle Kuvertüre
  • 100 g flüssige Sahne 35%
  • 2 Blätter Gelatine

mousse-au-chocolatDie Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. 200g Sahne steif schlagen und bereit stellen. Die Kuvertüre fein hacken. 100 g Sahne aufkochen lassen und über die Kuvertüre gießen. 1 Minute stehen lassen und glattrühren. Die eingeweichte, ausgedrückte Gelatine unterrühren. Nun die Schlagsahne in drei Portionen unterheben. Wichtig: Die Schokoladenmasse sollte 45 – 50 Grad warm sein, wenn die Schlagsahne untergehoben wird! Ist sie zu heiß, fällt die Sahne zusammen, ist sie zu kalt, kann die Masse körnig werden. Deshalb unbedingt die Temperatur kontrollieren! – Die Bûcheform mit der Reliefmatte auslegen, die Mousse au chocolat hineinfüllen und die Form in den Kühlschrank stellen, während die Marzipanmousse hergestellt wird.

Marzipanmousse ( Frederic Bau)

  • 2 Blätter Gelatine
  • 170 g Vollmilch
  • 140 g Marzipanrohmasse
  • 170 g Sahne 35 %

marzipanmousseDie Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Marzipanmasse am besten in der Microwelle kurz anwärmen, damit sie geschmeidig wird. Die Milch aufkochen, vom Herd nehmen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Das Marzipan kleinschneiden, in einen hohen Behälter geben und mit dem Stabmixer glatt rühren, dabei nach und nach die heiße Milch untermixen bis die Masse homogen ist. Die Sahne steifschlagen und unter die Marzipanmasse heben, wenn diese ca. 45 Grad war ist (s. o.). Die Marzipanmousse 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Aufbau

Die Bucheform mit der Mousse au chocolat aus dem Kühlschrank nehmen und mit einem Teigschaber die Seiten bis zum Rand auslaufend hochstreichen, so dass eine längliche Mulde entsteht. Die Mitte evtl. mit einem Löffelrücken ausarbeiten. Die Marzipanmousse vorsichtig in diese Mulde füllen bis ca. 2 cm unter dem Rand. Die drei eingefrorenen kleinen Bûches mit dem Apfel-Cranberrymus aus der Form lösen und mit der Rundung nach unten eng nebeneinander mittig in die Marzipanmousse drücken. Bis zum Rand mit einer dünnen Schicht Marzipanmousse bestreichen und glatt streichen. Aus dem Biskuit ein Rechteck von 25 x 9 cm schneiden (Reste können eingefroren oder vernascht werden) und auf die Creme legen. Alles mit Frischhaltefolie bedecken und mindestens eine Nacht einfrieren.aufbau-buche-de-noel

Fertigstellung

Die Deko ist natürlich variabel. Ich schreibe einfach mal auf, wie ich es gemacht habe 🙂 .

Die gefrorene Bûche de Noël aus der Form lösen und die Reliefmatte entfernen. Eventuell überstehende Biskuitränder mit einem scharfen Messer abschneiden. Die Bûche laut Anleitung mit dem Velvetspray besprühen und langsam auftauen lassen. Für die bronzenen Sterne habe ich fertige hauchdünne Schokoladenblättchen mit einem, auf der Herdplatte erwärmten, Stern-Keksausstecher ausgestochen und mit Perlglanzpuder bestrichen. Die Sterne  in der angetauten Bûcheoberfläche verteilen und alles mit Perlglanzpuder bestreuen. Die Bûche de noël muss ungefähr 3-4 Stunden auftauen und reicht als Dessert für ca. 6-8 Personen (je nach Hunger 😉 ).

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

 

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Mein Mann und ich haben genüsslich probiert 🙂 . War ja wieder klar, dass er am liebsten die Mousse au chocolat und den Schokoboden mochte, tz, tz, tz (kopfschüttel) ! Mein Schokoladenliebhaber ändert sich wohl nie 😀 ! Ich aber liebe jede Komponente dieser Bûche ♥  und freue mich schon, sie an Weihnachten zu servieren. Schokolade und Marzipan sind ja per se schon ein Paar und der zimtige Apfel-Cranberrykern bringt die Frische und das Weihnachtsaroma mit. Einfach perfekt!

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Dies ist denn nun auch mein zwölfter und letzter Beitrag für den Calendar of Ingredients, der im Dezember von meiner lieben Bloggerfreundin Sarah in ihrem Knusperstübchen ausgerichtet wird. Apfel, Zimt und Haferflocken waren angesagt. Ich bin also diesmal nur mit zwei Zutaten am Start.

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Einige von euch werden vielleicht in der nächsten Woche schon Urlaub haben. Habt ihr schon alle Geschenke beisammen oder nutzt ihr die nächsten Tage noch dafür? Ich muss diese Woche leider noch ins Büro, freue mich danach aber auch freie Tage zwischen Weihnachten und Neujahr.

Ich wünsche euch noch einen schönen, stimmungsvollen 4. Advent und eine stressfreie Woche.

Herzlichst

Eure MaLu

 ♥♥♥

 

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**Die Bûche-Silikonform wurde mir freundlicherweise von meinem Lieblings-Onlineshop Cardin-Deko kostenlos zur Verfügung gestellt.