Vanille – Heidelbeer Bûche de Noël

Alle Jahre wieder – inzwischen feiere ich das 5. Weihnachtsfest hier mit euch auf dem Blog. 2013 gerade mal mit einer Handvoll Lesern, ist es heute eine große Freude für mich, dass so viele von euch hier bei mir vorbeischauen, mich begleiten, Rezepte nachbacken und kommentieren. Ich danke euch von Herzen dafür <3 !

Vanille-Heidelbeer Bûche de Noël

Weiße Weihnachten in Schleswig-Holstein? Ein eher seltenes Spektakel. Ihr wisst, ich mache mir nichts aus Schnee, die Farbe Weiß hingegen liebe ich sehr wohl. Und wenn ich auch sonst meistens meine Torten & Co. vor dunklem Hintergrund fotografiere, so breche ich heute mit dieser Tradition und schwelge in Weiß, Gold und Silber. Eben so richtig schön festlich :-) .

Vanille-Heidelbeer Bûche de Noël

Bereits im letzten Jahr habe ich eine Bûche de Noël aka „Weihnachts Holzscheit“ zubereitet. Welche Tradition dahinter steckt könnt ihr hier nochmal nachlesen klick. Und nachdem ich damals eine schokoladige Bûche in traditioneller „Holzscheitoptik“ gebacken habe, wird es in diesem Jahr etwas moderner. Rechtzeitig zur Winterzeit kam nämlich das neue Buch BÛCHES* von Christophe Felder und Camille Lesecq auf den Markt, aus dem ich das heutige Rezept entliehen habe. Leider zunächst ausschließlich in französischer Sprache. Wer dessen mächtig ist sollte es sich aber nicht entgehen lassen. Es ist ein Genuss es durchzublättern und in den wunderbaren Fotos und Ideen zu schwelgen.

Vanille-Heidelbeer Bûche de Noël

Meine Wahl fiel, wie ihr seht, auf eine Vanille-Heidelbeer Bûche. Sie ist nicht gar zu kompliziert, wenn ich auch nicht glaube, dass sich so kurz vor Weihnachten noch einer von euch daran macht, sie nachzubacken. Aber vielleicht im nächsten Jahr? Oder einfach mal so? Wer sagt, dass man außerhalb von Weihnachten keine Bûches essen darf ;-) . Wir essen ja schließlich auch Biskuitrollen und nichts anderes ist so eine Bûche.

Vanille-Heidelbeer Bûche de NoëlGeschmacklich ist die Bûche gar nicht unbedingt weihnachtlich, wenngleich man dies problemlos mit etwas Zimt in der Heidelbeerfüllung hinkriegen könnte. Die Hauptrolle jedoch spielt die Vanille, weswegen echte Vanilleschoten beim Zubereiten unerlässlich sind. Sehr lecker auch der Teig, der in einer Kastenform gebacken wird und Olivenöl und Zitrone enthält, was ihn lecker aromatisch und saftig macht. Sehr edel die weiße Mirror glaze mit den zarten feinen Baiserstangen und den silbernen Zuckerperlen.

Vanille-Heidelbeer Bûche de Noël

 

Vanille-Heidelbeer Bûche de Noël 

von Christophe Felder & Camille Lesecq

verwendete Formen: Kastenform 24 cm * , Bûche Form* (25x9x7 cm), kleiner Bûche Einleger* (22x6x5 cm)

Am Vortag

Heidelbeer-Einlage

  • 300 g Heidelbeeren (ich habe TK Bio-Heidelbeeren verwendet)
  • 60 g Zucker
  • 4 g Pektin (ich habe meines hier gekauft klick)

Die Heidelbeeren mit der Hälfte des Zuckers zu Kompott kochen. Die andere Hälfte des Zuckers mit dem Pektin vermischen, etwas Wasser dazugeben und verrühren. In das Heidelbeerkompott gießen und unter Rühren 3-4 Minuten kochen. Das Kompott anschließend in die kleine Bûche Einleger Form (s.o.) füllen und im Kühlschrank erstarren lassen. Danach mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, einfrieren.

Biscuit Madeleine (kann auch gut einen Tag zuvor gebacken werden, dann lässt er sich leichter schneiden)

  • 50 g Butter
  • 2 Eier
  • 120 g Zucker
  • Abrieb einer Bio Zitrone
  • 25 g Milch
  • 5 g Zitronensaft
  • 75 g mildes Olivenöl
  • 125 g Mehl Type 405
  • 4 g Backpulver

Den Backofen auf 170 Grad vorheizen, die Kastenform sorgfältig fetten. – Die Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Eier mit dem Zucker eine Minute kräftig verschlagen. Den Zitronenabrieb und die geschmolzene Butter untermixen. Anschließend die Milch, den Zitronensaft, und das Olivenöl einrühren. Mehl mit dem Backpulver vermischen, über die Masse sieben und vorsichtig einarbeiten. Den Teig in die vorbereitete Kastenform füllen und ca. 30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Den Kuchen aus der Form stürzen und komplett abkühlen lassen. Wenn er tags zuvor gebacken wird, nach dem Abkühlen in Folie wickeln.

Vanillemousse

  • 4 Blätter Gelatine
  • 3 Eigelbe
  • 50 g Zucker (für meinem Geschmack etwas mehr)
  • 150 ml Vollmilch
  • 25 g Creme double (ich habe Sahne genommen)
  • 1 Vanilleschote
  • 8 g flüssiges Vanilleextrakt
  • 450 g Schlagsahne 35%

(Hinweis: Die Zutatenmengen der Vanillemousse oben habe ich um die Hälfte des Originalrezeptes erhöht, da meine Form etwas größer ist, als die im Buch angegebene)

Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Eigelbe mit dem Zucker in einer Schüssel verrühren. Die Sahne mit der Creme double und  Vanilleschote und -mark aufkochen. Die heiße Sahne unter Rühren zur Eigelbmasse geben. Zurück in den Topf gießen und auf 82 bis höchstens 85 Grad erhitzen. Stetig Rühren! Danach durch ein Sieb in eine Schüssel gießen und die Gelatine darin auflösen. Das Vanilleextrakt hineinrühren und die Masse auf ca 25 Grad abkühlen lassen (Gelierzeitpunkt). Zwischendurch immer einmal durchrühren. Dann die Sahne cremig schlagen und unter die Vanillecreme ziehen.

Aufbau

Den Biscuit Madeleine in je zwei Schichten von 1 cm Dicke schneiden. Einen breiten Streifen in der Größe 8 x 24 cm, einen zweiten in der Größe 4 x 24 cm schneiden. – Etwa zwei Drittel der Vanillemousse in die Bûcheform füllen. Den gefrorene Heidelbeereinleger aus der Form lösen und in die Mousse drücken. Mit einer dünnen Schicht Vanillemousse bedecken. Dann den schmalen Biskuitstreifen mittig darüber auflegen und wiederum mit Vanillemousse bedecken. Zum Schluss den breiteren Biskuitstreifen auflegen und eventuelle Lücken seitlich mit Vanillemousse auffüllen. Die Form sollte jetzt plan gefüllt sein (kann sein, dass ein kleiner Rest Vanillemousse übrig bleibt). Alles mit Frischhaltefolie bedecken und zunächst im Kühlschrank erstarren lassen, anschließend über Nacht einfrieren.

Baiserstäbchen

  • 1 Eiweiß
  • 35 g Zucker
  • 35 g Puderzucker
  • 1 El. Kokosflocken

Den Backofen auf 90 Grad Ober-/Unterhitze aufheizen, ein Backblech mit Backpapier auslegen. Das Eiweiß mit dem Zucker steifschlagen. Den Puderzucker darüber sieben und vorsichtig unterheben. Die Baisermasse in einen Spritzbeutel mit 5 mm Rundtülle füllen und dünne Streifen auf das Backpapier spritzen. Dabei die Tülle 1-2 cm über der Oberfläche halten und die Masse wie einen Faden auf das Backpapier legen. So werden die Stäbchen schön gleichmäßig und gerade. Anschließend mit Puderzucker und Kokosflocken bestreuen und bei 90 Grad ca. 2 Stunden im Backofen trocknen lassen. Vollständig abkühlen lassen und sehr vorsichtig mithilfe eines Messers oder Spachtels vom Papier lösen, da die Stäbchen äußerst fragil sind! In einer Blechdose trocken aufbewahren.

Weiße Spiegelglasur

  • 4 ½ Bl. (8 g) Gelatine
  • 55 ml Wasser
  • 110 g Zucker
  • 110 g Glucose*
  • 1 Vanilleschote (ich ½)
  • 75 g gesüßte Kondensmilch (z.B. ‚Milchmädchen‘)
  • 125 gehackte, weiße Kuvertüre
  • weiße Lebensmittelfarbe*

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Wasser, Zucker, Vanille und Glucosesirup zum Kochen bringen. Vom Herd ziehen, die Vanilleschote entfernen und die Kondensmilch und die Gelatine kurz einrühren. Die gehackte Kuvertüre hinzufügen, einen Moment aufweichen lassen und die Glasur anschließend mit weißer Lebensmittelfarbe einfärben. Mit einem Stabmixer aufemuglieren, dabei möglichst keine Luftblasen einarbeiten! Die Oberfläche der Glasur mit Folie bedecken und über Nacht kaltstellen.

Am nächsten Tag die Spiegelglasur im Wasserbad erwärmen, so dass sie sich wieder verflüssigt. Wenn sie gut 35 Grad erreicht hat, die gefrorene Vanille Bûche aus der Silikonform lösen und auf zwei umgedrehte Gläser stellen, die auf einem Tablett, das überschüssige Glasur auffangen kann, platziert wurden. Die Bûche gleichmäßig mit der Glasur übergießen und diese ablaufen lassen bis sie erstarrt. Die Bûche auf einen Teller stellen, auftauen lassen und mit den Baiserstäbchen und den silbernen Zuckerperlen dekorieren. Sie muss mindestens 3 Stunden auftauen. Die Bûche hält gut abgedeckt bis zum nächsten Tag im Kühlschrank. Am schönsten finde ich es aber immer, sie taggleich zu servieren.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Vanille-Heidelbeer Bûche de Noël

Die zarten Baiserstangen sind eine kleine Herausforderung, die man aber problemlos meistern kann, wenn man sie gut abkühlen lässt und sie sehr vorsichtig mithilfe einer Palette oder eines Spachtels vom Backpapier löst. Ansonsten ist die Zubereitung der Bûche relativ einfach, so dass dem optischen, wie auch kulinarischem Genuss nichts im Wege stehen sollte.

Vanille-Heidelbeer Bûche de Noël

Ich verabschiede mich mit diesem Beitrag in die Weihnachtspause. In den nächsten Tagen spielt meine Familie die Hauptrolle. Ich freue mich, wie immer wahnsinnig auf die gemeinsame Zeit mit unseren Kindern und Enkeln. Erfreulich auch, dass Heiligabend auf einen Sonntag fällt. Da gibt es keinen Einkaufsstress mehr und man bekommt dadurch noch einen richtigen Festtag dazu und das eben auch für diejenigen, die sonst in Geschäften, beim Friseur und vielen anderen Firmen hätten arbeiten müssen (mich inklusive ;-) ). Dankbar sollten wir aber allen sein, die auch während der Festtage für uns da sind, beispielsweise im Krankenhaus <3 .

Vanille-Heidelbeer Bûche de Noël

Ihr Lieben, ich wünsche euch von Herzen ein unvergesslich schönes Weihnachtsfest  . Genießt die Zeit mit euren Lieblingsmenschen und mit eurer Familie. Schlemmt was das Zeug hält! Denkt jetzt nicht an Kalorien, sondern  freut euch an den kulinarischen Genüssen und nicht zuletzt, seid dankbar für alles was ihr habt, denn Dankbarkeit ist das Schönste überhaupt!

Fröhliche Weihnachten!

Eure MaLu ♥♥♥

 

 

Quelle: BÛCHES* – von Chr. Felder & C. Lesecq

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Rhabarber-Erdbeer Flan Tarte mit Orangenbaiser

Noch ist Rhabarber Saison und so gibt es noch schnell noch ein Rezept für eine Tarte, die nicht allzu aufwendig ist, dafür aber mit sinnlichen Reizen nicht geizt ;-) .Rhabarber-Erdbeer Flan Tarte mit Orangenbaiser

Mal wieder ein Rezept aus dem Buch Gateaux*, wovon ich euch schon ein paar Mal erzählt und daraus nachgebacken habe. ;-) Ich stehe ja total auf Baiser! Schon als Kind mochte ich diese Baisertörtchen vom Bäcker, mit Früchten gefüllt. Wobei mir die Früchte meist nicht so wichtig waren. Ich liebte es, das trockene Baiser einfach nur so zu naschen. Ich war wohl schon immer eine Zuckerschnute, seufz :-D !

Rhabarber-Erdbeer Flan Tarte mit Orangenbaiser

Das Baiser hier auf der Tarte ist aber überbacken und zart. Und auch in diesem „Aggregatzustand“ kann ich ihm nicht widerstehen. Zudem wird noch etwas Orangenschale integriert, was ich als Kombi zum Rhabarber sehr spannend fand. Bei meiner Tarte haben sich zusätzlich, anders als beim Originalrezept, noch ein paar Erdbeeren eingeschmuggelt, weil mein Gartenrhabarber noch nicht so freigiebig war.

Rhabarber-Erdbeer Flan Tarte mit Orangenbaiser

Tatsächlich fehlte aber nicht viel, dass es diese Rhabarber-Erdbeer Flan Tarte beinahe nicht auf den Blog geschafft hätte. Wären da nicht meine „Mitesser“ und „Probierer“ gewesen, die vehement dafür gestimmt haben! :-D  Der Grund war, dass ich nicht ganz zufrieden war. Mir war der Boden einfach nicht knusprig genug! An den Rändern schon, aber in der Mitte … :-( . Im Nachhinein hätte ich ihn besser vorbacken sollen …  oder eine andere Form verwenden sollen. So ein Flan ist ja eine Art Pudding, der im Backofen stockt. Da ist die Saftigkeit in Kombination mit Rhabarber natürlich gegeben und erwünscht. Das ist auch perfekt und superschmackhaft gelungen. Nur für meinen Geschmack hätte der Teig eben … ihr wisst schon ;-) . Vielleicht bin ich auch zu perfektionistisch.

Rhabarber-Erdbeer Flan Tarte mit Orangenbaiser

Unbestritten und einig war ich mit meinen Verkostern, dass die Tarte unheimlich lecker ist und die Orangennote einfach toll passt.

 

Rhabarber-Erdbeer Flan Tarte mit Orangenbaiser

C. Felder & C. Lesecq

Zutaten für eine quadratische Form 20×20 cm oder einen entsprechenden Tartering (siehe Hinweis)

Mürbeteig

  • 90 g weiche Butter
  • 1 g Salz (die 3 g vom Originalrez. waren mir zu viel)
  • 30 g Zucker
  • 150 g Mehl
  • etwas Vanille
  • 30 g Wasser
  • 10 g verquirltes Ei

Alle Zutaten, bis auf Wasser und Ei zwischen den Händen verreiben. Das Wasser und das Ei sachte einarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie verpackt für 2 Stunden in den Kühlschrank legen.

Die Form fetten. Den Teig auf einer bemehlten Fläche 3-4 mm dick aurrollen und den Boden der Form damit auslegen. Aus dem Teigrest Rollen formen und einen kleinen, ca. 1-2 cm hohen Rand  daraus formen. Damit die Kanten schön gerade werden schneide ich sie immer noch einmal rundherum mit einem kleinen Rollmesser gerade. Die Form kurz in den Kühlschrank stellen, während das Obst vorbereitet wird. Den Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze aufheizen.

Hinweis: Für meinen Geschmack hätte der Boden am Ende knuspriger sein können. Ich würde ihn beim nächsten Mal entweder in einem Tartering* auf einer speziellen Backmatte* für knuspriges Gebäck backen oder ihn alternativ einfach 10 Minuten vorbacken.

  •  200 g Rhabarber, geputzt und in ca. ½ -1 cm Scheiben geschnitten
  • 100 g Erdbeeren, geviertelt  (Im Originalrezept wird ausschließlich Rhabarber verwendet! )
  • 30 g Semmelbrösel
  • 30 g gemahlene Mandeln

Semmelbrösel und gemahlenen Mandeln vermengen und die Tarte damit ausstreuen. Die Rhabarberstückchen und ggf. die Erdbeeren darauf verteilen.

Flan

  • 125 g Vollmilch
  • 125 g Sahne
  • 10 g Stärkemehl
  • 15 g Mehl
  • 35 g Zucker
  • 1 Eigelb
  • 2 Teel. Orangenlikör (z.B. Cointreau)

Alle Zutaten in einer Schüssel mit einem Schneebesen verrühren und die Rhabarberstücke damit übergießen. Die Tarte ca. 35 Minuten bei 180 Grad backen.  Aus dem Ofen nehmen und die Temperatur auf 200 Grad erhöhen.

Orangenbaiser

  • 100 g Eiweiß
  • 130 g Zucker
  • Schalenabrieb einer ½ Bio Orange
  • Puderzucker zum Übersieben

Die Schale der Bio Orange fein abreiben. Das Eiweiß steif schlagen, dabei nach und nach den Zucker, sowie den Orangenabrieb (ein bisschen für die Deko zurückbehalten!)  hinzufügen, bis der Eischnee schön fest ist. Die Eischneemasse in einen Spritzbeutel mit St. Honoré Tülle* füllen und wie auf dem Foto auf die Tarte dressieren. Die Tarte noch einmal bei 200 Grad Ober-/Unterhitze ca. 7-8 Minuten überbacken. Vor dem Servieren mit Puderzucker besieben und mit den restlichen Orangenzesten bestreuen.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Rhabarber-Erdbeer Flan Tarte mit Orangenbaiser

So eine Tarte mit Baiser schmeckt natürlich am selben Tag am besten. Und ich rate euch, wie gesagt, an den Boden einige Minuten vorzubacken. Dann müsste sie perfekt werden :-) . Zumindest nach meinem Geschmack. Unsere Freunde dagegen fanden sie so wie sie war gerade lecker. Geschmackssache, halt 😉.

Rhabarber-Erdbeer Flan Tarte mit Orangenbaiser

Wie macht ihr es eigentlich? Friert ihr euch einen Rhabarbervorrat ein? Oder genießt ihr ihn nur wenn er Saison hat? Ich stelle immer fest, dass ich wenn ich Pflaumen oder Rhabarber einfriere, oft doch keine Kuchen außerhalb der jeweiligen Saison damit backe, sondern höchstens Desserts damit zubereite.  Ist das bei euch anders? Backt ihr problemlos im November Rhabarber- und im Mai Pflaumenkuchen??

Rhabarber-Erdbeer Flan Tarte mit Orangenbaiser

Wie auch immer, genießen wir jetzt die Leckereien, die uns jetzt frisch auf dem Markt angeboten werden. So sind sie am schmackhaftesten und gesündesten.

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende und einen liebevollen Muttertag!

Herzlichst Eure MaLu ♥♥♥

Vanille Mandelbaisertorte – Succès vanille

Dies ist eine Torte für Vanille Liebhaber! Sie ist so zartknusprig, mit einer unglaublich aromatischen Vanillecreme, dass mir schon wieder beim Gedanken daran, das Wasser im Mund zusammen läuft.

Nach der farbenfrohen Erdbeer-Rhabarbertorte der letzten Woche kommt diese Vanille Mandelbaisertorte heute optisch im eher schlichten Kleid zu euch auf den Bildschirm ;-) . Doch lasst euch nicht täuschen! Der Geschmack dieses vermeintlichen Aschenputtelchens ist seeehr lecker :-)!

Es ist mal wieder ein Rezept aus dem Buch Gateaux* von C. Felder & C. Lesecq.  Bereits die Fleur d’Ivoire, als auch die Charlotte Exotic habe ich daraus nachgebacken. Dieses französische Buch ist für mich ein Quell der Inspiration und es steckt voller Post-its für weitere Projekte ;-) .

Im Original heißt die Torte Succès Vanille. Succès = Erfolg. Leider konnte ich nicht herausfinden, warum die Torte diesen Namen bekommen hat. Wenn einer von euch es weiß, würde ich mich über Belehrung freuen! Dass die Succès Vanille ein Erfolg bei den Verkostern ist, ist jedenfalls schon einmal gewiss – vorausgesetzt ihr liebt Vanille ;-) .  Und die Qualität dieser Vanille ist wirklich maßgeblich! Verwendet unbedingt frische Vanilleschoten für die Creme! Ich hatte ja das Glück, von einer lieben Leserin herrliche große Vanilleschoten, direkt aus Madagascar geschenkt bekommen zu haben <3 , die ich genau für solche Projekte verwende (ich habe die Schoten dafür luftdicht eingeschweißt und eingefroren).

Statt der Haselnüsse im Originalrezept habe ich Mandeln verwendet. Sowohl für die Croquines, das sind die knusprigen Kekse mit denen der Rand geschmückt ist, als auch für den Baiserteig. Ihr könnt die Nüsse also nach eurer Vorliebe austauschen. Für die Torte werden drei Nussbaiserschichten gebacken, wobei nur zwei für den Aufbau der Torte verwendet werden, die dritte dagegen gemahlen wird und später für die feine Nusspuderschicht auf der Torte sorgt.

Vanille Mandelbaisertorte – Succès vanille

Von Christophe Felder

Die Torte hat einen Durchmesser von 18 cm

Für die seitliche Dekoration der Torte werden zerbrochene  Nusskekse, sogenannte Croquines verwendet. Sie sind für den Geschmack der Torte zwar nicht zwingend notwendig, sind aber herrlich knusprig und können gut vorbereitet werden und in einer Keksdose aufbewahrt werden. Sie schmecken auch lecker zum Kaffee. Hier ist das Rezept:

Croquines amandes

  • 125 g ganze geschälte Mandeln
  • 125 Zucker
  • etwas Zimt
  • etwas Vanille
  • 2 Eiweiß Gr M

Die Mandeln grob hacken. Zucker, Zimt, Vanille und die gehackten Mandeln in einem Topf vermengen. Das (ungeschlagene) Eiweiß hinzufügen und alles verrühren. Bei milder Hitze, unter ständigem Rühren, erhitzen. Der Teig sollte 70 Grad erreichen. Den Topf vom Herd nehmen und den Teig komplett abkühlen lassen. Dabei zwischendurch immer einmal umrühren. – Den Backofen auf 170 Grad aufheizen und mit einem Esslöffel Teighäufchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen. Etwas flach drücken, so dass die Kekse rund 3 cm groß werden. Ca 20 Minuten knusprig backen. Auf dem Blech abkühlen lassen.

Mandelbaiser Teig

  • 160 g Eiweiß
  • 130 g Zucker
  • 80 g gemahlene Mandeln (oder Haselnüsse)
  • 80 g Puderzucker
  • 25 g Baisergebäck (fertig gekauft o. selbstgem.), gemahlen

Backofen auf 150 Grad aufheizen. Eiweiß und Zucker zu Eischnee schlagen. Nüsse, Puderzucker und gemahlenes Baiser vermischen und unter den Eischnee heben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit 10 mm Lochtülle füllen und spiralförmig 3 Kreise mit 18 cm Durchmesser auf Backpapier spritzen. Bei mir passten nur 2 zugleich darauf. Den dritten habe ich hinterher gebacken. 1 Stunde bei 150 Grad backen und komplett abkühlen lassen. Hinweis: Zwei Teigscheiben benötigt ihr später für die Torte, die dritte Scheibe wird am Schluss für die Dekoration zerbrochen und zu Puder gemahlen.

Creme Mousseline Vanille

Diese Creme Mousseline besteht aus drei Komponenten:

  1. Creme pâtissière – Konditorcreme
  • 300 ml Vollmilch
  • ½-1 Vanilleschote (je nach Größe)
  • 30 g Stärkemehl
  • 3 Eigelbe
  • 50 g Zucker

Milch zusammen mit der geöffneten Vanilleschote aufkochen lassen. In einer separaten Schüssel die Eigelbe mit dem Zucker und der Stärke verrühren. Die heiße Vollmilch vorsichtig zur Eimasse geben (vorher die Vanilleschote entfernen). Dabei immer gut rühren. Die Temperatur der Herdplatte zurückschalten und die Eiermilch zurück in den Topf gießen. Alles bei milder Hitze leicht zum Köcheln bringen. Dabei stetig rühren bis die Creme eindickt. Vom Herd nehmen, in eine Schale gießen und zum Abkühlen beiseite stellen.

2. Italienische Meringue

  • 95 g Zucker
  • 45 g Wasser
  • 60 g Eiweiß

Zucker und Wasser in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Köcheln lassen bis der Sirup ca. 118 Grad erreicht hat. Dann beginnen, mit dem Mixgerät das Eiweiß  zu schlagen. Inzwischen hat der Zuckersirup 120 Grad erreicht und kann während des Eiweißschlagens im dünnen Strahl dazu gegeben werden. Stetig weiter mixen bis die Meringue rund 35 Grad hat. Beiseite stellen.

3. Buttercreme

  • 160 g sehr weiche Butter
  • Mark von 2 Vanilleschoten
  • 1 Teel. Vanilleessenz

Die Butter sehr, sehr lange mit dem Mixgerät aufschlagen. Sie sollte wirklich ganz, ganz hell und luftig sein!

Hinweis: Alle Cremes sollten bei der Zusammenführung zur Creme Mousseline Vanille dieselbe Temperatur (Raumtemperatur) haben!!

Die Creme pâtissière zunächst cremig rühren und dann esslöffelweise unter die luftig gerührte Buttercreme mixen. Dabei auch die Vanille einrühren. Anschließend die ital. Meringue  in drei Portionen mit einem Spatel unterheben.  Die Creme Mousseline sollte danach noch einmal auf mittlerer Stufe mit dem Mixgerät 10 Minuten schön luftig aufgeschlagen werden.

Aufbau

Eine der Mandelbaiserscheiben auf eine Platte legen (ggf. einen Tortenring darum stellen). Drei Viertel der Vanillecreme einfüllen. Die zweite Teigscheibe auflegen und gerade ausrichten. Die restliche Vanillecreme auf der Tortenoberfläche auftragen und rundherum schön glattstreichen. Die Torte in den Kühlschrank stellen.

Die noch übrige, dritte Mandelbaiserplatte in einer Küchenmaschine/ Blitzhacker zu feinem Puder vermahlen und dieses vor dem Servieren durch ein Sieb auf der gesamtenTortenoberfläche verteilen. – Die Croquines Kekse in grobe Stücke brechen und den seitlichen Rand der Torte mit den Keksbröseln verzieren.

Tipps: Die Mandeln können nach Geschmack auch durch Haselnüsse ersetzt werden – Bitte für die Creme möglichst echte Vanilleschoten verwenden – Wenn keine Zeit für die Croquines ist, kann auch die ganze Torte mit dem Mandelbaiserpuder bestreut werden – Die Torte kann am selben, wie auch am nächsten Tag serviert werden. – Gekühlt fand ich sie am leckersten.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

 

Bei uns setzt sich trotz des kühlen Wetters in der letzten Woche der Frühling durch. Nicht bei den Temperaturen, sondern eher bei den Aufgaben, die es zu erledigen gilt. Der Garten ruft nach Aufmerksamkeit, der Rasen muss gemäht und vertikutiert werden. Während ich diesen Beitrag schreibe,  ist mein lieber Mann draußen fleißig. Er hat also gar keine Zeit sich zu grämen, dass er nicht mehr zur Arbeit gehen muss/kann, denn davon gibt es hier rund ums Haus genug. Auch ich bin übrigens Nutznießerin seines Ruhestands, denn nun werde ich nach der Arbeit täglich mit einem leckeren Essen verwöhnt. Toll, oder? :-)

Leider ist meine bessere Hälfte ja so gar kein Kuchen und Torten Fan, so dass ich mich bei ihm damit gar nicht revanchieren kann. Aber da sind ja meine Kolleginnen, meine Nachbarn und Freunde, die sich gerne über eine Kostprobe hermachen und mir ihr ehrliches Feedback geben. Aber da seid auch ihr, meine lieben LeserInnen, die mir mit euren Kommentaren, Nachrichten und Mails immer wieder Rückmeldung gebt, ob’s geklappt und geschmeckt hat. An dieser Stelle noch einmal ein Dankeschön dafür. Ich freue mich sehr darüber und versuche wirklich jedem von euch zu antworten, auch wenn’s vielleicht mal ein bisschen länger dauert :-) .

Backt weiter so fleißig und lasst es mich wissen. In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen schönen Frühlingssonntag mit leckeren Köstlichkeiten!

Herzlichst Eure MaLu ♥♥♥

 

Quelle: GATEAUX – Chr. Felder & C. Lesecq

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Charlotte Exotic

Nein, nein, nein! Von mir gibt es heute keine Herzen! Es gibt auch nichts Rosiges und auch sonst nichts, was auch nur im Entferntesten an den bevorstehenden Valentinstag erinnert :-D !

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Finde ich Valentinstag doof? Bin ich im Streik? – Nein, nicht wirklich! Okay, diesen ganzen kommerziellen Trubel rund um diesen Tag finde ich schon nervig, aber ganz ehrlich: Was könnte man dagegen haben, wenn man seinem Schatz Aufmerksamkeit schenkt und sich bewusst macht, was man aneinander hat. Das kann mit Blumen und  Schokolade sein, aber auch ein schönes Essen zu zweit, bei dem das Lieblingsgericht des Liebsten serviert wird. Jeder freut sich doch über Zuwendung, oder?

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Der einfache Grund, dass ich keinen Valentinskuchen gebacken habe, liegt darin, dass ich erstens: Nicht darüber nachgedacht habe und zweitens: Ich mir keine Vorschriften machen lasse und drittens: weil ich keine Herzbackform habe. Hahaha!! :-D :-D :-D

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Stattdessen habe ich wieder einen meiner Post-its aus dem Buch Gateaux* von C. Felder und C. Lesecq „abgearbeitet“. Nach der Fleur d’Ivoire habe ich mir diesmal die Charlotte gourmande Mangue-Passion-Orange, kurz eine exotische Charlotte, ausgesucht. Ich hatte einfach Lust auf so etwas richtig Fruchtiges! Und diese Charlotte hält was sie verspricht! Nicht genug, dass alles tadellos geklappt hat und das Backen ein Spaß war. Nein, sie hat geschmacklich wirklich den Vogel abgeschossen! Selbst mein Mann, der bekanntlich nur „trockenen Schokoladenkuchen“ mag, war voll des Lobes.

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Die, mit einer sensationell aromatischen Mangocreme gefüllte Charlotte aus getränktem Biskuitteig, thront auf einer zartbuttrigen Mürbeteigplatte. Die frischen Früchte sind variabel, je nachdem was so im Angebot ist:  Ananas, Kiwi, Bananen, Trauben, Physalis …. Mango aber sollte dabei sein, finde ich.

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Charlotte Exotic

Die Fruchtpürees können selber hergestellt werden. Dafür die Früchte pürieren und noch einmal durch ein Sieb passieren. Wer es sich einfacher haben möchte, kann fertige Pürees aus  purer Frucht kaufen. Das lohnt sich in jedem Fall bei Maracuja* , finde ich. 

Fruchtschichtplatte (muss mindestens 2-3 Stunden vorher eingefroren werden)

  • 100 g Maracujapüree
  • 50 g Mangopüree
  • 50 g Bananenpüree
  • 60 g Erdbeerpüree
  • 20 g Zitronensaft
  • 35 g Zucker
  • 5 g Gelatine (3 Blätter)

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Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Alle Fruchtpürees mit dem Zitronensaft und dem Zucker in einem Topf erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Die Fruchtmasse in einen Ring (eine Form) mit 18 cm Durchmesser einfüllen. Die Schicht sollte ca. 1 cm dick sein. Mindestens 2-3 Stunden oder über Nacht einfrieren.

 

Mürbteigplatte

  • 125 g weiche Butter
  • 45 g Puderzucker
  • 1 g Salz
  • 115 g Mehl

Den Backofen  auf 170 Grad Ober / Unterhitze vorheizen. Alle Zutaten schnell zu einem Teig verarbeiten, zu einer Kugel formen und auf ein Stück Backpapier legen. Ein zweites Stück Backpapier darüber legen und den Teig 4 mm dick ausrollen. Die Teigplatte einige Minuten in den Gefrierschrank legen (am besten auf einem Schneidebrett o.ä. ). Danach das obere Papier abziehen, den Teig mit Mehl bepudern und mit dieser Seite nach unten auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Das letzte Papier abziehen und einen Kreis von 22 cm Durchmesser ausstechen/-schneiden. 15 – 20 Minuten backen. Dabei darauf achten, dass sich währenddessen keine Wölbungen zeigen (wenn ja, kurz anpieksen ;-) ). Die Mürbteigplatte komplett auskühlen lassen. Vorsicht, der Teig ist warm noch sehr empfindlich und zart!

Löffelbiskuit

  • 3 Eiweiß
  • 86 g Zucker
  • 3 Eigelbe
  • 86 g Mehl
  • optional: orange Lebensmittelfarbe
  • Puderzucker zum Bestreuen

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Auf der Rückseite eines Backpapiers einen Kreis von 18 cm Ø zeichnen, sowie zwei Streifen von jeweils 6 cm. Breite und ca. 35 cm Länge. Diese Linien dienen als Orientierungshilfe beim Teigaufspritzen. – Eiweiß mit dem Zucker und ggf. der Lebensmittelfarbe steifschlagen. Die Eigelbe vorsichtig unterrühren. Das Mehl darüber sieben und unterheben. Den Teig in einen Spritzbeutel mit 10 mm Rundtülle füllen und spiralförmig in den vorgezeichneten Kreis spritzen. Für den Rand zwischen den o. g. Streifen eine Art „Lattenzaun“ spritzen (siehe Foto) . biskuit-fu%cc%88r-charlotte-1biskuit-fu%cc%88r-charlotte-2Dabei sollten einige Millimeter Abstand zwischen den „Latten“ eingehalten werden, da der Teig noch etwas aufgeht und später zusammenwächst. Zusätzlich können noch ein paar kleine Tupfen aus Teig gespritzt werden, die später zur Dekoration (oder zum Vernaschen ;-) ) verwendet werden können. Alles noch einmal leicht mit Puderzucker übersieben und dann ca. 10-12 Minuten backen.

Mangocreme

  • 6 g Gelatine (3 ½ Blätter)
  • 125 g Mangopüree
  • 70 g Maracujapüree
  • Abrieb einer halben Bio Orange
  • 60 g flüssige Sahne
  • 2 Eigelbe Gr L
  • 50 g Zucker
  • 220 g Schlagsahne

mangocreme

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Fruchtpürees, Orangenabrieb und flüssige Sahne in einem Topf aufkochen lassen. In der Zwischenzeit die Eigelbe mit dem Zucker in einer Schüssel verschlagen. Die heiße Fruchtsahne über die Eimasse geben, verrühren und wieder zurück in den Topf gießen. Die Creme bei milder Hitze auf 82 Grad bringen (nicht heißer, da sonst das Eigelb gerinnt). Dabei immerzu rühren und die Creme zur Rose abziehen. Das heißt, dass wenn man die Creme über einen Löffelrücken laufen lässt und leicht darauf pustet, sollte sie ein wellenartiges Muster bilden, welches nicht mehr verläuft und an eine Rose erinnert. Den Topf vom Herd nehmen und die Gelatine in der Creme auflösen. Die Sahne cremig schlagen. Wenn die Fruchtcreme noch handwarm ist, die Sahne unterziehen.

Fruchttränke

  • 100 g Orangensaft
  • 50 g Maracujapüree

Aufbau

Einen verstellbaren Tortenring auf 22 cm Durchmesser einstellen und auf eine Platte oder einen Teller stellen. Die beiden vorbereiteten Biskuitstreifen an einer langen Seite gerade schneiden und mit etwas Fruchttränke bestreichen. biskuitrand-1 biskuitrand-2 Mit der Schnittseite nach unten in den Ring einpassen. Die Streifenlänge so zurechtschneiden, dass sie möglichst an den kurzen Seiten, wo sie aufeinandertreffen, keine Lücken haben, damit die Creme nicht herausläuft. Die Biskuitscheibe auf den Boden der Form legen (ggf. etwas zurechtschneiden) und ebenfalls mit der Fruchttränke bestreichen. Die Hälfte der Mangocreme einfüllen. Anschließend die gefrorene Fruchtscheibe möglichst gerade darauf legen. Die restliche Mangocreme darüber geben und glattstreichen. Die Torte mindestens eine Stunde in den Gefrierschrank stellen.

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  • 1-2 Essl. Orangenmarmelade
  • 1 Mango
  • 1 Ananas
  • 1 Banane
  • und /oder sonstige verfügbare Früchte nach Wunsch
  • klarer Tortenguss oder Fruchtglasur nach diesem Rezept klick

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Die Mürbteigscheibe auf einen Teller legen und mit der Orangenmarmelade bestreichen. Den Ring von der angefrorene Torte lösen und diese vorsichtig auf den Mürbeteig stellen. Sollte der Mürbeteig überstehen kann er jetzt mit einem scharfen Messer noch einmal zurecht geschnitten werden. Die Früchte in kleine Stücke schneiden, auf der Torte verteilen und mit Tortenguss oder Fruchtglasur bestreichen. Diese hält die Früchte frisch und glänzend. Vor dem Servieren mit den kleinen Biskuittupfen und Ananasblättern garnieren.

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

in English:

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Bis auf die Fruchtschicht, die tags zuvor zubereitet und eingefroren wurde, habe ich die Torte an einem Nachmittag gezaubert. Ich, als Back-Nerd, habe natürlich immer einen Vorrat an Fruchtpürees im Tiefkühlschrank. Ich kaufe sie mir entweder als TK-Ware oder friere sie mir zu Portionen von rund 200 g ein. Besonders bei Maracuja lohnt sich das, denn die Früchte sind teuer und die Kerne herauszupassieren ist auch kein Spaß. Wenn ihr aber frische und vor allem reife Mango bekommt ist das super. Die lassen sich ohne Probleme pürieren und passieren :-) .

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Gerade in in dieser Jahreszeit  können wir Vitamine mehr als genug gebrauchen, doch die Charlotte wäre auch im Hochsommer ein herrlich fruchtiger Genuss, wenn man auf der Terrasse in der Sonne sitzt. Jedenfalls katapultiert uns ihr Aroma in karibische Gefilde. Und wer möchte DAS bitteschön nicht :-D ?  Wir konnten alle nicht genug davon bekommen! Zwei Kolleginnen versicherten mir, dies sei die leckerste Torte, die sie bisher gegessen hätten! Was wollen wir mehr ;-) ?

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Ich wünsche euch einen zauberhaften Sonntag und einen ebensolchen Valentinstag! Lasst euch verwöhnen oder verwöhnt eure Lieben! Schön, dass es euch gibt ♥ !

Herzlichst Eure MaLu

♥♥♥

Quelle: Gateaux – Christophe Felder & Camille Lesecq

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