Matchatörtchen mit Limette & Himbeere

Mit der Liebe ist das ja so eine Sache – Manchmal verliebt man sich Hals über Kopf, manchmal braucht es einen zweiten Blick und manchmal kann man die spätere Liebe am Anfang nicht einmal ausstehen…

Ich will hier jetzt nicht philosophieren, denn bestimmt ahnt ihr schon um wen oder was es geht und worauf ich hinaus will 😉 . Es geht um Matcha Tee. Dieser hochwertige, fein vermahlene, japanische Grüntee. Als ich ihn zum ersten Mal probierte war ich enttäuscht. Nein, das ist das falsche Wort. Ich war verwirrt! Viele von euch wissen bereits, ich bin eine leidenschaftliche Schwarzteetrinkerin. Ohne meinen geliebten Darjeeling bin ich nur ein halber Mensch. Aber ich mag auch „normalen“ Grüntee und Kräutertee.  Deshalb war mir eigentlich klar, dass ich auch Matcha mögen würde. Doch Fehlanzeige! Irgendwie sprang der Funke nicht über. Im Gegenteil, ich mochte ihn einfach nicht 😦 .  Das konnte doch nicht sein!! Also machte ich mich damals anschließend daran und bereitete Matcha-Madeleines zu. Joa, schon besser 😉 . Aber diese bittere Geschmacksnote war immer noch nicht so ganz meins.

Doch viele sagen: Man sollte mindestens drei Mal probieren, bevor man sich ein endgültiges Urteil erlauben kann! Ich kann hinzufügen: Und es muss die richtige Qualität haben! Als ich von aiya , dem Hersteller hochwertigen Bio Matcha Tees, eine Kostprobe erhielt, war ich voll motiviert. Denn wie oft hatte ich bereits im kulinarischen Bereich schon erlebt, dass Speisen, die ich früher abgelehnt habe, heute zu meinen Lieblingsgerichten gehören. Und so war ich eben nicht voreingenommen, sondern  war offen für ein neues Experiment und freute mich auf diesen neuen Versuch. An dieser Stelle darf ich vorwegnehmen: Es ist geglückt 🙂 !

Ich habe mir vorher viele Variationen durch den Kopf gehen lassen. Die Kombination von Matcha mit Zitrone ist eigentlich ein Klassiker. Mir schien aber die Limette noch stimmiger und so formte sich langsam die Vorstellung von diesen marmorierten Matcha-Joghurttörtchen in meinem Kopf. Schon bei der Verarbeitung des aiya Matchas fiel mir das wirklich leuchtende Grün, das auf hohe Qualität hinweist, auf. Und als ich die Joghurtcremes dann gerührt hatte – das erste Probieren. Ich war wirklich ein wenig aufgeregt ;-D ! Ganz ehrlich? Ich war begeistert! Immer wieder musste ich „probieren“ 😀 . Also diese Kombi war wirklich auf Anhieb ein Erfolg.

Ihr müsst wissen, ich bin wirklich empfindlich wenn es um „Bitter“ geht. Aber diese Creme, dieser aiya-Matcha ist wirklich nicht bitter, sondern bestenfalls herb. Und dabei habe ich bisher „nur“ den Matcha-Tsuki probiert, der mit seinem kräftigen Aroma extra zum Kochen und Backen ist. Was mir ganz besonders am Herzen liegt (auch bei meinem Darjeeling), ist neben dem Geschmack, aber auch die Bio Qualität und eine strenge Sicherheitsüberprüfung, gerade weil der Matcha aus Japan kommt.

Sieht sie nicht einfach sensationell aus, diese Farbkombi grün, weiß und rot? Das Marmormuster entsteht ganz einfach durch Vermengen der Limetten- und Matchacremes mit einem Schaschlikspieß 😉 . Und das süße Herz aus Himbeere macht den Geschmack der Törtchen noch einmal zusätzlich rund 🙂 .

Matchatörtchen mit Limette & Himbeere

Zutaten für 6 Kuppeltörtchen 

Ich habe folgende Halbkugel-Silikonformen verwendet: Groß* (7 x 3,5 cm) und Klein* (5 x 2,5 cm)

Himbeerkern

  • 120 g Himbeerpüree (Fertigprodukt oder selbstgemacht aus pürierten, durch ein Sieb gestrichenen Himbeeren)
  • 1 ½ Blätter Gelatine
  • 20-30 g Puderzucker

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Himbeerpüree und Puderzucker in einem Topf erhitzen, vom Herd nehmen und die eingeweichte Gelatine darin auflösen. Das Fruchtpüree in sechs Mulden einer Silikonform mit kleinen Mulden verteilen (s.o.). Mindestens 4 Stunden, besser über Nacht, einfrieren.

Matchabiskuit

  • 2 Eier, getrennt
  • 1 Prise Salz
  • 50 g Zucker
  • 45 g Mehl
  • 10 g gemahlene Mandeln
  • 1 Teel./2 g.  aiya Matcha¹ in ca. 10 g heißem Wasser aufgelöst

Backofen auf 180 Grad  Ober-/ Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier oder Silikonmatte auslegen. Die Eier trennen. Den Matcha im heißen Wasser auflösen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz und dem Zucker steif schlagen. Die Eigelbe und den Matcha sachte einrühren. Das Mehl darüber sieben und zusammen mit den gemahlenen Mandeln unterheben. Den Teig einen knappen Zentimeter dick auf das Blech streichen und ca. 10-12 Minuten backen. Abkühlen lassen und anschließend 6 Kreise mit ca. 7 cm. Durchmesser ausstechen.

Matcha- und Limettencreme

  • 160 g griech. Joghurt 10%
  • 20 g Limettensaft
  • 70 g Puderzucker
  • 2 Blätter Gelatine

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Zunächst den Joghurt mit dem Limettensaft und dem Puderzucker verrühren. Anschließend die Creme in zwei gleich große Portionen teilen.

  • 10 g Limettensaft
  • optional 1 Teel. Puderzucker

Zur ersten Hälfte der Joghurtcreme zusätzlich Limettensaft und ggf. Puderzucker geben. 1 Blatt der eingeweichten Gelatine in einem kleinen Topf bei milder Hitze auflösen, nach und nach mit 2-3 Essl. Limettencreme verrühren (angleichen) und zur restlichen Creme geben. Beiseite stellen.

Matcha im heißen Wasser auflösen und dieses durch ein Sieb zur zweiten Cremeportion geben. Das 2. Blatt Gelatine wie oben angegeben auflösen und mit der Matchacreme angleichen.

  • 140 g Schlagsahne 45%

Sahne cremig schlagen. In zwei gleiche Portionen teilen und jeweils unter die Limetten und Matchacreme heben. Die Cremes in zwei separate Einmalspritztüten oder in Gefrierbeutel füllen. Die Spitzen der Tüten abschneiden und die beiden Cremes zweihändig mit kreisenden Bewegungen in die sechs Mulden der Silikonform verteilen.  Die grüne und die weiße Creme mit einem Zahnstocher oder Schaschlikspieß  durch Hin und Her Bewegungen marmorieren. Nun die Silikonform mit den Himbeerhalbkugeln aus dem Tiefkühler holen, die Halbkugeln herauslösen und mit der runden Seite nach unten in die Matchacreme drücken. Das Ganze sollte möglichst plan mit der Oberfläche abschließen.

  • ca. 2 Essl. Zitronengelee

Die Matchabiskuitkreise auf einer Seite mit Zitronengelee bestreichen und jeweils auf die Törtchen legen. Mit Frischhaltefolie bedecken und mindestens eine Nacht einfrieren. Darauf achten, dass sie dabei absolut gerade stehen!!

Fruchtglasur

  • 6 Blätter weiße Gelatine
  • 150 ml Wasser
  • 200 g Zucker
  • dünn abgeschnittene Schale einer Zitrone oder 2 Limetten

Gelatine in kaltem Wasser einweichen.

Wasser und Zucker in einen Kochtopf geben und Zitronenschale hinzufügen. Alles zum Kochen bringen. Vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und dann die gut ausgedrückte Gelatine in der warmen Flüssigkeit auflösen. Durch ein feines Sieb gießen. Wenn die Glasur rund 28 Grad hat, die gefrorenen Törtchen aus dem Gefrierschrank nehmen, auf ein Rost stellen und mit der Glasur übergießen oder bepinseln. Ggf. wiederholen. Die Törtchen dekorieren und ca. 2 Std. auftauen lassen. (Reste der Fruchtglasur halten sich im Kühlschrank einige Tage und können ggf. bei milder Hitze wieder erwärmt und aufgelöst werden.)

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

Tja, da zeigt es sich mal wieder. Es kommt eben immer drauf an! Matcha in Form von Törtchen mit Limette und Himbeere mag ich also seeehr gerne! Beginnt da wohl eine neue Liebesgeschichte  ? – Ich werde weiter experimentieren – da könnt ihr sicher sein! Ich muss nur auf meinen Sohn achtgeben – der liebt nämlich Matcha – ich  muss meinen Vorrat wohl verstecken 😀 .

Das oben genannte Zitronengelee, mit dem ich die Biskuitböden auf die Törtchen „geklebt“ habe, habe ich übrigens gerade aus frischen Amalfi Zitronen gekocht, die mir meine Freundin Barbara organisiert hat. Sagenhaft lecker, sag ich euch!!

Kleine Tipp: Ich finde, diese Törtchen im frühlingshaftem Grün passen perfekt auf den Ostertisch!  

Habt ein wundervolles Frühlingswochenende!

Herzlichst Eure MaLu ♥♥♥

 

¹Sponsored Post – Der verwendete Matcha Tee wurde mir von aiya – the tea kostenlos zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde dadurch nicht beeinflusst. Wie immer, empfehle ich nur Produkte, von deren Qualität ich mich selber überzeugt habe und bedanke mich herzlich bei Linda K. für die nette und informative Zusammenarbeit. 

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Kirsch-Bananen Törtchen in Dekorbiskuit

Neben meinem Schreibtisch hängt ein Kalender mit Törtchenmotiven. Jetzt sagt ihr euch sicher: Wie sollte es auch anders sein! Diese Backverrückte muss sich natürlich auch noch Rezepte an die Wand hängen! 😀kiba-to%cc%88rtchen-2Ja, ihr habt recht! 😀 Aber ich liebe Inspiration und dieser Kalender von Törtchen Törtchen aus Köln, der Pâtisserie von Matthias Ludwigs, den wir alle aus „Das große Backen“ und anderen TV Produktionen kennen, liefert reichlich davon. Überhaupt waren die Bücher von M. Ludwigs, die ersten dieser Art, die in mein inzwischen brechend volles Bücherregal einzogen. Erste Törtchenrezepte auf diesem Blog habe ich nach seinen Rezepten nachgebacken. Und als meine fleißige Bloggerkollegin Mari zu ihrem Geburtstag auch noch so tolle Törtchen zubereitete klick , war ich endgültig angesteckt.kiba-to%cc%88rtchen-1

Auch für dieses Kirsch-Bananentörtchen habe ich mir Inspiration von Matthias Ludwigs geholt. Irgendwann, habe ich mir vorgenommen, werde ich noch einmal einen Pâtisseriekurs bei Törtchen Törtchen in Köln belegen und den Meister vielleicht persönlich kennen lernen.

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Ich mag die Kombination Kirsch-Banane total gern. Ihr kennt sicher auch alle  Kiba Saft. Den bestelle ich mir gern mal statt Dessert oder wenn wir ins Kino gehen.  Heute serviere ich euch die Kombi mal in Törtchenform, eingekleidet in einen Dekorbiskuit im Streifenlook. Gefüllt sind die Törtchen mit zwei Joghurtmousses aus Kirschen und Bananen, mit einem Kirschfruchtspiegel obenauf.

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Kirsch-Bananen Törtchen

Für 6 Dessertringe* mit 7 cm Ø

Rote Strukturmasse

  • 60 g geschmolzene Butter
  • 60 g Puderzucker
  • 2 Eiweiß Gr. M
  • 50 g Mehl
  • rote Lebensmittelfarbe (ich habe Gelfarbe von Wilton benutzt)

Butter und Puderzucker gut verrühren. Das (ungeschlagene) Eiweiß hinzugeben und ebenfalls unterrühren. Das Mehl einmelieren und Lebensmittelfarbe in gewünschter Farbe hinzufügen.

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Den Teig mit einer großen Palette oder einer Teigkarte 1-2 mm gleichmäßig dünn auf eine 30×40 cm Silikonmatte* streichen (Backpapier geht auch). Mit einem Zahnspachtel* (gibt’s günstig im Baumarkt 😉 )  diagonal durch die farbige Masse streichen, so dass ein Streifenmuster entsteht. Die Silikonmatte/ das Backpapier auf einer Platte liegend für mindestens ½ Stunde in den Gefrierschrank legen, damit das Muster später nicht durch den Biskuitteig verschmiert. In der Zwischenzeit den Biskuit zubereiten.

Biskuit

  • 3 Eiweiß Gr.L
  • 40 g Zucker
  • 60 g gemahlene Mandeln
  • 40 g Puderzucker
  • 1 Ei Gr. L
  • 2 Eigelb Gr. L
  • 70 g Mehl
  • 20 g flüssige Butter

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und beiseite stellen. Das Eiweiß und den Zucker steif schlagen und kurz zur Seite stellen. Gemahlene Mandeln, Puderzucker, das Ei und die Eigelbe in einer Schüssel mit dem Mixgerät sehr hell und schaumig schlagen. Danach ein Drittel des Eischnees unterheben. Sind die Massen angeglichen, den restlichen Eischnee dazugeben und das Mehl darüber sieben. Alles vorsichtig, aber sorgfältig unterheben. Anschließend 1-2 El. des Teiges zu der geschmolzenen Butter geben und verrühren. Diese Masse dann zum Teig geben und einarbeiten.

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Die Silikonmatte mit der gefrorenen Strukturmasse aus dem Eisschrank holen, auf ein Backblech legen und den Biskuitteig mit einer Palette oder Teigkarte zügig und gleichmäßig dick darauf verstreichen. Im heißen Backofen ca. 10-15 Minuten backen (habt ein Auge darauf!). Anschließend auf ein Backpapier stürzen und die Folie abziehen. Den Teig abkühlen lassen und dann in Streifen von 4 x 21 cm schneiden (geht gut mit großem Lineal und einem Pizzarollschneider). Aus dem restlichen Teig Kreise mit ca. 5 cm Ø ausstechen.

  • etwas Bananennektar zum Tränken

Die Dessertringe auf eine Platte stellen und möglichst mit Tortenrandfolie oder Backpapier auskleiden, das oben etwas übersteht. Die Teigstreifen mit dem Streifenmuster nach außen in die Ringe einpassen. Darauf achten, dass die Schnittenden dicht abschließen, damit keine Creme hinausläuft. Je einen kleinen Teigkreis als Boden einlegen. Den Biskuit mit einem Pinsel leicht mit Bananensaft tränken.

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Kirschmousse

  • 120 g Sauerkirschpüree
  • 40 g Zucker
  • 60 g Joghurt 10%
  • 2½ Blätter Gelatine
  • 125 g Schlagsahne
  • 40 g Kirschen  (frisch, Glas oder TK)

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Für das Sauerkirschpüree gefrorene, frische oder Kirschen aus dem Glas pürieren und durch ein Sieb streichen. Kirschpüree abwiegen und zusammen mit dem Zucker in einem kleinen Topf leicht erhitzen. Die Gelatine darin auflösen, alles zum Joghurt geben und verrühren. Die Sahne cremig schlagen. Wenn die Kirschmasse höchstens handwarm ist, ein Drittel der Schlagsahne hineingeben und angleichen. Danach die restliche Schlagsahne unterziehen. Einige Kirschen je nach Größe halbieren oder vierteln und unter die Mousse heben. Die Kirschmousse in die vorbereiteten Törtchen füllen und diese in den Gefrierschrank stellen, während die Bananenmousse hergestellt wird.

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Bananenmousse

  • 150 g reife Banane  (ca. 1½ Bananen)
  • Saft ½ Zitrone
  • 125 g Joghurt 10%
  • 2½ Blätter Gelatine
  • 80 g weiße Kuvertüre
  • 20 g Zucker
  • 220 g Schlagsahne

Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Kuvertüre fein hacken. Bananen mit dem Zitronensaft mit einem Stabmixer fein pürieren. Bananenmasse in einem Topf erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Alles über die gehackte Kuvertüre geben, einen Moment stehen lassen und dann verrühren. Die Schlagsahne mit dem Zucker cremig schlagen. Wenn die Bananenmasse höchstens handwarm ist, ein Drittel der Schlagsahne hineingeben und angleichen. Danach die restliche Sahne unterheben. Die Bananenmousse auf die Törtchen verteilen und diese anschließend in den Kühlschrank stellen. Wenn die Törtchen fest geworden sind den Guss zubereiten.

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Guss 

  • 150 g Kirschpüree (oder -saft)
  • 20 g Zucker
  • 2 Blätter rote o. weiße Gelatine

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Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Kirschpüree mit dem Zucker erhitzen und die Gelatine darin auflösen. Auf Zimmertemperatur abkühlen lassen und dann auf die Törtchen verteilen. Die Törtchen anschließend wieder kaltstellen. Vor dem Servieren mit Schlagsahne und Schokoladenelement, sowie etwas Goldflitter dekorieren.

Mit Klick auf das Rezeptfoto  gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

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Beim Dekorbiskuit hat sogar mein Mann mit Hand angelegt! Er ist berufsbedingt nämlich in der Lage freihändig supergerade Striche zu zeichnen. Ich mag ja ganz passabel zeichnen können, aber gerade Striche? Nee! Blumen, Früchte, natürliche und runde Formen. Kein Problem! Aber grafische Formen? Keine Chance! Mein Zeichenlehrer nannte mich immer die „Briefmarkenzeichnerin“, weil ich immer alles bis ins winzigste Detail male! Aber bitte keine geraden Striche! 😀

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Nun werden die Streifen im Biskuit ja nicht gezeichnet, sondern sie entstehen dadurch, dass man mit einem Zahnspachtel durch die Dekormasse zieht. Aber das dann doch bitte gerade!! Beim ersten „Streich“ habe ich mich ja noch getraut, aber da der Spachtel ja schmaler als die Matte ist, musste dies noch zwei Mal wiederholt werden. (Ihr seht es oben auf den Schritt für Schritt Fotos). Dabei sollte der Anschluss möglichst passend gezogen werden. Jetzt kam der Einsatz meines Mannes!! 😀 Beherzt und selbstbewusst legte er ohne zu zögern los! Hat er es toll hinbekommen, oder? 

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Es hat seinen Grund, dass ich hier nur ein Törtchen zeige, denn die restlichen wanderten sogleich in den Gefrierschrank, um sie zu meinem morgigen Geburtstag  zusammen mit Mousse au chocolat Törtchen  und einer Charlotte Exotic auf den Tisch zu bringen. Gute Planung ist eben alles 😉 !

Habt ein wundervolles Wochenende!

Liebste Grüße

Eure MaLu ♥♥♥

 

 

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Mousse au chocolat Törtchen mit Timut Pfeffer

Timut Pfeffer? Nie gehört! Geht’s euch genauso?mousse-au-chocolat-to%cc%88rtchen-mit-timutpfeffer-1

Fragt mich nicht, wo ich über den Timut Pfeffer gestolpert bin 😀 !  Ich kannte ihn jedenfalls nicht. Doch irgendwo hatte ich gelesen, dass Timut Pfeffer mit seinen Zitrusaromen, neben zahlreichen anderen Verwendungszwecken, wunderbar zu Schokolade und Fruchtzubereitungen passe. Das weckte mein Interesse derart, dass ich auf die Suche ging und das Internet durchforstete. Suchergebnisse gab es massenweise, meistens Bezugsquellen. Also wohl doch nicht so unbekannt, wie er mir zuvor erschien 😉 . Ich Unwissende ließ mich also belehren, dass der Timut Pfeffer aus Nepal stamme und eine Variante des Szechuanpfeffers sei. Eigentlich ist er gar kein echter Pfeffer, sondern gehört zu den Rautengewächsen, wie z. B. auch die Zitrone. Ich bin weiß Gott kein Botaniker, aber möglicherweise besteht hier ein Zusammenhang mit dem intensiven Zitrusaroma, welches man dem Timut Pfeffer nachsagt. timut-pfefferLogisch, dass ich mir umgehend ein Tütchen dieses Pfeffers bestellte klick*  😉 . Kaum angekommen, steckte ich neugierig meine Nase hinein 😉 .  Und tatsächlich! Ein sagenhafter Duft von Grapefruit kam mir entgegen! Sensationell!! Ich hatte natürlich auch von seinem weniger scharfen, dafür eher leicht betäubendem Gefühl auf der Zunge gelesen und konnte dies nach dem Probieren bestätigen. Aber keine Angst! Verarbeitet merkt man davon nichts mehr. Dafür kann man in seinem feinen Aroma schwelgen, mit denen er so zart unseren Geschmacks – bzw. Geruchssinn streichelt.

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Als ich mir nun Gedanken um ein Rezept, rund um den Timut Pfeffer machte, war mir klar, dass es ein Schokoladentörtchen werden sollte. Einfach, weil ich die angepriesene Kombination ausprobieren wollte. Ich hatte von meiner Fleur d’Ivoire Torte noch weiße Mirror glaze übrig und so kombinierte ich die Timut-Mousse au chocolat mit einem Zitronenbällchen (Grapefruit wäre auch toll gewesen, hatte ich aber nicht in Bio Qualität vorrätig).

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Das Problem war, dass ich keine Ahnung hatte wie viel Timut Pfeffer ich einsetzen sollte. Ich schätze mal, es war Anfängerglück, dass es auf Anhieb geglückt ist. Beim ersten Bissen befürchtete ich noch, dass ich die Dosierung zu niedrig angesetzt hatte. Die Mousse war herrlich schokoladig … aber dann … sozusagen im Abgang 😉 , da kam das Timut Aroma! So fein, aber deutlich schmeckbar! Sensationell!!

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Mousse au chocolat Törtchen mit Timut Pfeffer

Zutaten für 8 Törtchen

Für die Mousse au chocolat habe ich die Stoneform* verwendet (alternativ: GEM Form*) – Für die Zitronenbällchen: Mini-Trüffel Form*

Brownieboden

  • 2 Eier
  • 50 g Zucker
  • 80 g Butter
  • 100 g dunkle Schokoladenkuvertüre
  • 40 g Mehl
  • 15 g dunkler Backkakao
  • 1 Prise Salz

brownieboden

Den Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Die Butter und die Kuvertüre zusammen über einem Wasserbad oder in der Microwelle schmelzen. Leicht abkühlen lassen. Die Eier und den Zucker schaumig schlagen. Die Butter-Schokoladenmischung einrühren. Mehl, Kakao und Salz darüber sieben und mit einem Schneebesen kurz unterrühren. Den Teig in eine 22 x 22 cm Form füllen und 10-15 Minuten backen. Falls ihr eine andere Form verwendet: Der Teig sollte nicht dicker als 1 cm sein! Abkühlen lassen. Danach 8 Kreise von  ca. 6 cm Durchmesser ausstechen und bereit legen. – Reste des Brownies können vernascht oder eingefroren werden.

Mousse au chocolat mit Timutpfeffer

  • 2 g Timut Pfeffer* (etwa ein gehäufter Teelöffel)
  • 120 g Milch
  • 30 g flüssige Sahne
  • 1 Eigelb
  • 25 g Zucker
  • 2 Blätter Gelatine
  • 180 g dunkle Kuvertüre, geschmolzen
  • 280 g Schlagsahne

Den Timut Pfeffer in einem Mörser zerstoßen. Die Milch mit der flüssigen Sahne und dem zerstoßenen Timut Pfeffer in einen Topf geben und zum Kochen bringen. Die Herdplatte ausschalten und die Mischung mindestens 10 Minuten ziehen lassen.  Währenddessen das Eigelb mit dem Zucker in einer Schüssel verschlagen. Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Die Kuvertüre über dem Wasserbad oder in der Microwelle vorsichtig schmelzen. 280 g Sahne cremig schlagen und bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen. Die Pfeffermilch erneut zum Kochen bringen. Diese, mit dem Timut Pfeffer aromatisierte, heiße Milch, durch ein feines Sieb über die Eigelbmasse gießen und verrühren. Alles zurück in den Topf gießen und wiederum bei mittlerer Temperatureinstellung erhitzen, bis die Masse leicht eindickt. Die eingeweichte Gelatine in der Pfeffermilch auflösen und diese in drei Portionen über die geschmolzene Kuvertüre geben.mousse-au-chocolat-creme-1mousse-au-chocolat-creme-2 Dabei zwischendurch immer wieder glattrühren. Wenn die Schokoladenmasse eine Temperatur von 40 Grad hat, die bereitgestellte Schlagsahne sanft unterziehen, so dass eine cremig feine Textur entsteht. Die Mousse in einen großen Spritzbeutel einfüllen und die Silikonformen jeweils zu ca. ¾ damit füllen. Darauf achten, dass später von außen keine Luftblasen sichtbar sind! Je eine Browniescheibe in jede Mulde drücken, die möglichst dann plan mit der Oberfläche abschließt. Die Form mit Frischhaltefolie abgedeckt, möglichst auf einem Tablett, mindestens eine Nacht in den Gefrierschrank stellen.

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Zitronenbällchen

  • 45 g flüssige Sahne
  • Zesten/Abrieb einer Bio Zitrone oder Grapefruit
  • 40 g Joghurt 10 %
  • 15 g Zitronensaft oder Grapefruitsaft
  • 30 g Zucker
  • 1½ Blätter Gelatine
  • 100 g Schlagsahne

zitronencreme

Die Sahne mit den Zitronenzesten in einem kleinen Topf ca. 5 Minuten leicht köcheln lassen. Währenddessen die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Joghurt, Zitronensaft und Zucker verrühren. Die Gelatine in der warmen Zitronensahne auflösen und diese durch ein Sieb zum Joghurt gießen. 100 g Sahne cremig aufschlagen und unter die noch warme Zitronenmasse ziehen. Die Zitronencreme in einen Spritzbeutel füllen und die Kugel-Silikonformen damit füllen. Die Oberfläche sauber abstreifen. Die Form auf ein Tablett stellen und mit Frischhaltefolie bedeckt mindestens eine Nacht einfrieren.

Weiße Mirror Glaze (Rezept von Ofenkieker)

Diese Menge ist reichlich! Die Glasur hält sich aber einige Tage im Kühlschrank oder einfach für’s nächste Projekt einfrieren und dann wieder langsam im Wasserbad oder der Microwelle erwärmen.

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Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Wasser, Zucker und Glucosesirup zum Kochen bringen. Vom Herd ziehen, kurz etwas abkühlen lassen. Dann die Gelatine einrühren. Die gehackte Kuvertüre hinzufügen, einen Moment aufweichen lassen, danach die weiße Lebensmittelfarbe und die Sahne unterrühren. Mit einem Stabmixer aufemuglieren. Dabei möglichst keine Luft einarbeiten!

Fertigstellung

Die Velvetspraydose laut Anleitung leicht erwärmen ( auf der Heizung oder im warmen Wasserbad) und dann 1-2 Minuten schütteln. Die gefrorenen Mousse au chocolat Törtchen aus der Silikonform lösen, auf eine Unterlage stellen und mit dem Spray besprühen. Achtet darauf, das Umfeld gut mit Papier o. ä. auszulegen, damit ihr hinterher nicht die Küche putzen müsst 😉 .

Die gefrorenen Zitronenkugeln ebenfalls aus den Silikonformen drücken, auf ein Rost mit Teller darunter setzen und mit der weißen Glanzglasur überziehen. Die Mirror glaze sollte dafür ca. 35 Grad haben. Sobald die Glasur fest ist, die Zitronenbällchen auf die Schokoladentörtchen setzen und nach Belieben dekorieren. Die Törtchen müssen nun ca. 2 Stunden auftauen.

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Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

 

*MaLu's-PDF-Rezept

Der Brownieboden ist übrigens lecker saftig und die Reste eignen sich prima zum Vernaschen 😉 . Mein Mann und ich waren gleichermaßen begeistert beim Verkosten 🙂 . Eines ist sicher: Dieser Timut Pfeffer ist eine echte Entdeckung und ich hüte ihn wie meinen Augapfel. Damit werde ich sicher noch nicht das letzte Mal ‚gebacken‘ haben! Ich bin ganz ehrlich begeistert. Und jeder, dem ich das Tütchen mit den kleinen dunklen getrockneten Beeren unter die Nase halte, reißt überrascht die Augen auf und staunt über das Aroma.

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Ein paar Törtchen habe ich noch im Froster 😉 . Ich werde sie zu meinem Geburtstag als Dessert servieren und bin schon gespannt, was meine Gäste dazu sagen. Das ist das Tolle an diesen Silikonformen. Man kann die Törtchen frühzeitig entspannt zubereiten und an dem Tag garnieren und auftauen, wenn sich Besuch in Anmarsch ist.

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Ich wünsche euch einen schönen, entspannten Sonntag 🙂

Liebste Grüße

Eure MaLu

♥♥♥

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Mango-Himbeer-Kokos Kuppeltörtchen – Sonne im November

◊ Diese Törtchen sind wie Sonnenschein mitten im grauen November ◊

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Monat elf des Calendar of Ingredients – Ich bin ein bisschen stolz auf mich, denn ich habe es bisher (wenn auch oft in letzter Minute 😉 ) in jedem Monat geschafft, ein Rezept mit den angesagten „Ingredients“ beizutragen. Wenn man das Foto oben betrachtet könnte man meinen, ich hätte alle drei geforderten Zutaten in diesen Törtchen untergebracht. Stimmt aber nicht, denn ich habe ein bisschen gemogelt 😉 . Statt der eigentlich gewünschten Banane habe ich nämlich Himbeeren eingeschmuggelt. Passte einfach besser, hatte ich noch da und mag ich auch einfach lieber. Bananen esse ich am liebsten pur.

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Mango und Kokos habe ich aber sehr gerne verwendet, denn beides liebe ich sehr! Wie so oft hatte ich noch gar kein festes Konzept, als ich mit den Törtchen anfing. Tatsächlich sind die Himbeeren nur da hinein geraten, weil ich Platz in meinem Gefrierschrank brauchte 😀 ! War aber eine super Entscheidung, sag ich euch!

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Und hier seht ihr auch schon das rote Himbeerherz, der Mangotörtchen ❤ . Und diese grandiose, fruchtige Kombi thront auf auf einem hammerleckeren Knusperkokosboden. So lecker, dass wir uns um die Reste gerissen haben 😀 .

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Also wenn ihr noch ein richtig tolles Dessert für Weihnachten sucht, das man gut vorbereiten kann. Voilà!

Mango-Himbeer-Kokos Kuppeltörtchen

Zutaten für 6 Törtchen

Ich habe diese Silikonformen verwendet: klick* und klick*

  1. Tag:

Mango-Himbeerkern

  • 100 g Mangopüree (hierfür Fruchtfleisch mit einem Zauberstab fein pürieren und durchpassieren)
  • 50 g Maracujapüree (ohne Kerne)
  • 20 g Zucker
  • 2 Blätter Gelatine
  • 50 g gefrorene Himbeeren

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Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Mango- und Maracujapüree zusammen mit dem Zucker in einem kleinen Topf erwärmen. Den Topf vom Herd ziehen und die Gelatine in dem Fruchtpüree auflösen. Die noch gefrorenen Himbeeren zwischen den Fingern zerbröseln und kurz unterrühren. Fruchtmasse in die Silikon-Halbkugelmulden verteilen, mit Frischhaltefolie abdecken und mindestens 4 Stunden einfrieren.

Glanzglasur (Rezept von Dessert Julien)

  • 100 g Zucker
  • 50 g Wasser
  • 100 g Glucosesirup*
  • 67 g ungesüßte Kondensmilch 10%
  • 3 Blätter Gelatine
  • gelbe Lebensmittelfarbe, optionalglanzglasur

Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Zucker, Wasser und Glucosesirup in einem Topf bis auf 103 Grad erhitzen. Die Kondensmilch hinzufügen und anschließend die Gelatine in der Glasur auflösen. Farbe nach Wunsch zugeben. Die Glasur, mit Frischhaltefolie bedeckt, über Nacht in den Kühlschrank stellen.

2. Tag:

Biskuit

  • 2 Eiweiß Gr. M
  • 2 Eigelb Gr. M
  • 40 g Zucker
  • 40 g Mehl
  • etw. gemahlene Vanille
  • Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze aufheizen – Ein Backblech mit einer Silikonmatte oder Backpapier auslegen. Eiweiß mit der Hälfte des Zuckers steif schlagen. Eigelb mit dem restlichen Zucker hellschaumig schlagen. Eigelbmasse sachte unter den Eischnee rühren. Das Mehl mit der Vanille über die Eimasse sieben und vorsichtig unterheben. Den Teig mithilfe einer Palette gleichmäßig, knapp 1 cm dick auf das vorbereitete Blech streichen und  ca. 8 Minuten hellbraun backen.

Knusperschicht

Kokosflocken in einer kleinen Pfanne ohne Fett hellbraun rösten,  die Waffelröllchen zerbröseln. Die Kuvertüre im Wasserbad auflösen und die Kokosflocken, sowie die Waffelbrösel unterrühren.

knusperbiskuit

Die Knuspermasse gleichmäßig auf dem Biskuit verteilen und den Knusperbiskuit anschließend kalt stellen.

Mangocreme

  • 175 g Mangopüree (fein püriert und durchpassiert oder Fertigprodukt*)
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 40-50 g Zucker, bzw. nach Geschmack und Süße der Mango
  • 4 Blätter Gelatine
  • 50 g Joghurt 10 %
  • 120 g Schlagsahne, cremig geschlagen

Die Gelatine in eiskaltem Wasser einweichen. Ein Drittel des Mangopürees mit dem Zucker und dem Zitronensaft in einem kleinen Topf erwärmen und die Gelatine darin auflösen. Das restliche Mangopüree hinzufügen und alles in eine Schüssel geben. Die Sahne cremig schlagen (Nicht steif! Dann lässt sie sich besser unterziehen). Wenn die Mangocreme etwa 35 Grad hat (sich noch warm anfühlt) die Schlagsahne und den Joghurt unterheben.

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Die Mangocreme in die Silikonform füllen. Diese nur bis 1 cm zum Rand Rand befüllen, Sonst läuft die Creme später über! Die gefrorenen kleinen Mango-Himbeer Halbkugeln aus der Form nehmen und mit der Wölbung nach unten, mittig in die Mangocreme setzen. Nicht so drücken, sie sinken von allen in der Creme ein. Einfach von oben fallen lassen 😉 . Aus dem Knusperbiskuit Kreise von ca. 6 cm Durchmesser ausstechen und vorsichtig mit der Knusperschicht nach unten auf die Törtchen legen. Die Form mit Frischhaltefolie bedecken und mindestens eine Nacht einfrieren.

3. Tag:

Die Glanzglasur über dem Wasserbad oder in der Microwelle erwärmen (bis höchstens 40 Grad). Die Törtchen aus dem Gefrierschrank holen, aus der Form nehmen und auf ein Gitter stellen, welches auf einem Teller oder Schale steht, legen. Die Törtchen mit der ca. 30 Grad warmen Glasur übergießen und anschließend nach Wunsch dekorieren. Die Törtchen brauchen etwa 2-3 Stunden zum Auftauen. Im Kühlschrank entsprechend länger.

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Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

Das Rezept der Glanzglasur habe von dem fabelhaften französischen Blog Les Desserts de Julien, den ich sehr bewundere und dessen Werke ich stets bestaune 🙂 .

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Die Törtchen halten aufgetaut auch noch bis zum nächsten Tag im Kühlschrank. Der Boden ist dann etwas feuchter, was aber nicht nur ich sehr lecker fand. Ich glaube, diese Törtchen werden unser Weihnachtsdessert, denn sie sind so herrlich leicht und fruchtig. Die passen auch noch nach einem üppigen Schlemmermahl hinein 😉 .

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Schön wäre auch eine Himbeer-Deko gewesen, doch die gefrorenen Himbeeren werden beim Auftauen matschig und frische wollte ich zu dieser Jahreszeit nicht kaufen. Ansonsten mag ich es, wenn man bereits von außen sieht, was einen erwartet. Die Mangos, die es zur Zeit zu kaufen gibt, sind unglaublich lecker. Wer aber keine bekommt oder sich die Mühe des Durchpassierens sparen möchte, kann natürlich auch auf fertige Fruchtpürees ausweichen.

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Jetzt reiche ich noch meinen Beitrag für den CoI im November bei meiner Bloggerkollegin Claudia von Ofenkieker ein, die in diesem Monat die Gastgeberin war. Und dann geht’s ab in das erste Adventswochenende! Oh, oh, ich mag’s gar nicht sagen, aber mit meiner Weihnachtsdeko bin ich nicht wirklich weitergekommen … 😉

Macht es euch schön und seid ganz lieb gegrüßt

Eure MaLu

♥♥♥

 

 

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