Orangen-Pistazien Mini Cupcakes

Ups, diese Woche ist aber schnell vergangen 😀 !! Die Zeit mit meinen Lieben vergeht aber auch immer viel zu schnell! Ihr kennt das bestimmt. Doch erst einmal möchte ich mich bei euch allen für die vielen lieben Geburtstagsglückwünsche hier, auf Facebook und Instagram bedanken ♥♥♥ . Ich habe mich über jeden einzelnen super gefreut!! orangen-pistazien-minicupcakes-1

Meinen Geburtstag habe ich (trotz des für Bloggerkreise hohen Alters 😉 ) richtig genossen 😀 . Unsere Kinder und meine lieben Freunde waren hier und haben tatkräftig bei der „Vernichtung“ des Kuchenbuffets geholfen. Mousse au chocolat Törtchen, KiBa Törtchen, Zitronenkuchen und eine Charlotte Exotic standen zur Auswahl. Es sei nur so viel gesagt – viel blieb nicht übrig 😉 .

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Erfreulicherweise wurde geschwärmt und genossen. Doch es gab auch die ein oder andere „Beschwerde“, das alles sei ja immer so kompliziert, was ich da backen würde. Hm, so ganz kann ich nicht abstreiten, dass ich die Herausforderung beim Backen liebe und dass mich das vermeintlich Komplizierte besonders anzieht.

ABER! Seht her: Ich kann auch einfach!!! 😀

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Diese Mini Cupcakes sind „piepeinfach“ und trotzdem superlecker und voller herrlicher Orangen- und Pistazienaromen. Die sind so schnell und einfach gezaubert – die kann wirklich jeder hinkriegen! Jetzt wird keine Ausrede mehr geduldet!! 😀

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Orangen-Pistazien Mini Cupcakes

Zutaten für ca. 40-50 Mini Cupcakes

Teig:

  • 1 Ei Gr. L
  • 170 ml Buttermilch
  • 80 g Butter, geschmolzen
  • Abrieb von 1 Bio Orange
  • 30 ml Saft einer Bio Orange
  • 150 g Zucker
  • 230 g Mehl
  • 2 gestrichene Teel. Backpulver
  • 1 El fein gehackte Pistazienkerne
  • 1 El Orangenmarmelade

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Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen. Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze aufheizen.- Ei, Buttermilch und die flüssige Butter verrühren. Orangensaft und -schalenabrieb hinzufügen. Zucker, Mehl und Backpulver vermischen und zusammen mit den gehackten Pistazien und der Orangenmarmelade mit einem Löffel unter die flüssigen Zutaten rühren bis alles vermengt ist.  Den Teig in die Mulden einer gut gefetteten Minimuffinform* geben. Dabei die Mulden nur gut halbvoll füllen! Besonders sauber gelingt das, wenn man den Teig zuvor in einen Spritzbeutel gibt. Bei 180 Grad ca. 15 Minuten backen. Auf einem Rost abkühlen lassen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Pistaziencreme:

  • 70 g Mascarpone
  • 40 g Pistazienpaste (gekauft oder selbstgemacht)
  • 200 g Schlagsahne
  • 1 gestr. Essl. Zucker
  • fein gehackte Pistazien u. ggf. Goldflöckchen zum Bestreuen

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Mascarpone und Pistazienpaste glattrühren. Sahne mit dem Zucker steifschlagen und unter die Pistaziencreme heben. In einen Spritzbeutel mit französischer Sterntülle* füllen und Tupfen auf die abgekühlten Küchlein spritzen. Mit fein gehackten Pistazien bestreuen und servieren. Etwas Goldflitter verleiht den Mini Cupcakes Glanz 😉 .

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF:

*MaLu's-PDF-Rezept

 

-> Recipe in English: KLICK

 

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Und woran denkt man wenn man Orangen und Pistazien hört? Genau! An Italien  und speziell an Sizilien. Genau dorthin führt uns nämlich unser diesjähriger Urlaub, auf den ich mich schon wie ein Schneekönig freue!! Allerdings müssen wir noch ein paar Monate aushalten bis es endlich soweit ist. orangen-pistazien-minicupcakes-3

Doch wozu haben wir unser tolles GranGusto Geschäft hier in Rendsburg? Dort gibt es zu jeder Zeit Italienfeeling  ♥ . Gerade an diesem Wochenende steht wieder ein Tasting diverser italienischer Köstlichkeiten, wie z.B. einer Colomba aus Hefeteig, einem italienischen Osterkuchen in Form einer Friedenstaube, an. Und als Michaela, die Chefin des GranGustos, mich fragte, ob ich nicht eine Kleinigkeit beisteuern könne, habe ich mir diese Orangen-Pistazien Mini Cupcakes ausgedacht, mich im GranGusto mit den Zutaten eingedeckt und mit dem Backen losgelegt 🙂 .

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Und während ihr jetzt euren Backofen anmacht, träume ich mich nach Italien und wünsche euch ein wunderbares Wochenende!

Liebste Grüße

Eure MaLu  

* Affiliate Link – Über diesen Link gelangt ihr direkt zur Bezugsquelle. Wenn ihr über diesen Link etwas bestellt geht ihr keine Verpflichtung ein und es kostet euch keinen Cent mehr! Ich aber bekomme einen kleinen Prozentsatz des Kaufpreises ab. Mit diesem Miniverdienst aus der Werbung kann ich einen kleinen Teil meiner Unkosten für den Blog decken. Vielen Dank für eure Unterstützung ♥ !

Glänzende Schoko-Tannenbaum Cupcakes

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Ihr Lieben,

ganz kurz vor Heiligabend und am Ende des Jahres möchte ich noch einmal Danke sagen !

Dieses Jahr 2016 hat es mir nicht immer leicht gemacht. Wenn ihr hier meine Blogbeiträge lest und in den Leckereien schwelgt, dann scheint alles süß und leicht zu sein. Das ist es natürlich auch meist so, doch in diesem Jahr musste ich mir oft genug die Zeit für meinen Blog stehlen, weil meine Familie mich brauchte. Allen voran meine Eltern, die (was wir immer vermeiden wollten) in ein Pflegeheim ziehen mussten. Leider kam dann doch das Unvermeidliche und wir mussten im Sommer Abschied von meinem geliebten Papa nehmen. – Schlechte Nachrichten und Sorgen gaben sich ein regelmäßiges Stelldichein. Unser Opi-Kater Pummi verließ uns für immer und das Weltgeschehen tat ein übriges dazu.

Doch da waren zum Glück auch all die lieben Menschen, die mich umgeben und begleiten. Mein geliebter Mann , der mich immer tapfer mit meinem Blog teilt 😉 , unsere geliebten Kinder  und Enkelkinder , die immer für Überraschungen gut und unser größtes Glück sind. Meine beiden besten Freundinnen Renate und Barbara , die mit mir durch dick und dünn gehen und mir IMMER treu zur Seite stehen, obwohl ich oft so wenig Zeit für sie habe. Und dann seid IHR  es, meine LeserInnen und BloggerkollegInnen, die mich mit all euren Kommentaren, Emails und Fotos von nachgebackenen Köstlichkeiten überrascht und erfreut. Glaubt mir, ich lese jedes einzelne Wort und jedes ist für mich von Bedeutung! Mir ist bewusst, dass ihr euch, um mir zu schreiben, kostbare Zeit genommen habt. Das ist gerade heutzutage, in dieser hektischen Zeit, ein großes Geschenk!

♥ DANKE 

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Ein kleines feines Weihnachtsrezept habe ich euch dann heute doch noch mitgebracht. Vielleicht findet ihr sogar noch Zeit, diese hübschen glänzenden Tannenbaum-Cupcakes zu zaubern. Sie sind wirklich nicht aufwändig und ein dekorativer, leckerer Tischschmuck für die Feiertage (und sonst einfach bis zum nächsten Weihnachtsfest merken 😉 ). Sie bestehen aus saftigen Schokomuffins mit Frischkäse-Vanille Frosting. Der „Tannenbaum“ wird einfach aus fertigen Eiswaffeln, die mit Schokolade bestrichen und bestreut wurden, gezaubert. Etwas glänzende Golddeko und schon darf sich jeder Gast über einen eigenen kleinen Schoko-Tannenbaum freuen 🙂 .

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Schoko-Tannenbaum Cupcakes

Zutaten für ca. 12 Cupcakes

Schoko-Muffins

  • 75 g weiche Butter
  • 120 g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 100 g Frischkäse
  • 40 g dunkler Backkakao
  • 160 g Mehl
  • 2 gestrichene Teel. Backpulver
  • 100 g Milch

Den Backofen auf 180 Grad Ober- / Unterhitze vorheizen. Eine Muffinform mit goldfarbenen Papierförmchen bestücken. Butter und Zucker sehr schaumig schlagen. Nach und nach die Eier untermixen. Den Frischkäse kurz unterrühren. Das mit dem Backpulver vermischte Mehl und den Kakao über die Masse sieben und zusammen mit der Milch unterrühren. Den Teig in die Papierförmchen füllen. Das klappt besonders sauber mithilfe eines Spritzbeutels ohne Tülle. Die Muffins ca. 15 Minuten bei 180 Grad backen (Stäbchenprobe machen). Abkühlen lassen.

Schoko-Tannenbäume

  • 12 fertig gekaufte Eiswaffeln
  • 130 g geschmolzene dunkle Kuvertüre
  • 70 g geriebene dunkle Kuvertüre

14o g Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen. 80 g Kuvertüre mit einer Reibe oder Raspel (Microplane o. ä.) mahlen. Die schräge Öffnung der Eiswaffeln (so vorhanden) vorsichtig in kleinen Stückchen abbrechen, damit die Tannenbäume später gerade stehen. Die so vorbereiteten Eiswaffeln mit Kuvertüre bestreichen und anschließend rundherum mit der geriebenen Schokolade bestreuen. Hinweis: Die Kuvertüre darf dabei nicht zu heiß sein, damit die Schokoflöckchen nicht schmelzen!! Vorsichtig auf ein Rost stellen und trocknen lassen.

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Frosting

  • 85 g Butter (Raumtemperatur)
  • 100 g Puderzucker
  • 100 g Frischkäse
  • echte Vanille oder -extrakt

Die Butter mit dem Puderzucker und der Vanille hellschaumig mixen. Den Frischkäse vorsichtig mit einem Schneebesen oder einem Teigschaber unter die Buttercreme rühren. Nicht zu sehr rühren!! Das Frosting in einen Spritzbeutel mit französischer Tülle füllen und ggf. noch einmal kurz in den Kühlschrank legen.

Fertigstellung

 

Das Frosting in Tupfen auf den Muffins verteilen und die vorbereiteten Schokowaffeln darauf platzieren. tannenbaum-cupcakes-frostingDie Cupcakes mit goldenem Perlglanzpuder und kleinen goldenen Perlchen bestreuen. Eine Zuckerkugel auf die Spitze kleben ( … das kann man auch lassen, wenn man seine Nerven schonen möchte 😀 ).

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

 

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Mit diesem Beitrag verabschiede ich mich von euch in den Weihnachtsurlaub.

Ich wünsche euch von Herzen ein fröhliches, besinnliches, glückliches Weihnachtsfest. Bleibt bzw. werdet gesund und denkt auch an all die Menschen, die in diesen Tagen einsam und traurig sind. Lasst uns im neuen Jahr Respekt und Toleranz walten lassen und hoffen, dass sie auch uns zuteil werden.  Beten wir um Frieden – die Welt hat es nötig!

Frohe Weihnachten!

Eure MaLu

♥♥♥

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Kommt mit auf die eat-the-world-tour* nach Hamburg St. Georg – Und anschließend gibt’s dann leckere frische Apfelmus Crumbles

Heute habe ich mal einen etwas anderen Beitrag für euch, denn heute nehme ich euch mit in meine Herzensstadt Hamburg ❤ . Nein, wir gehen dort nicht shoppen, wir fahren auch nicht Riesenrad auf dem Hamburger Dom und schlendern auch nicht über die berühmte Reeperbahn. Es geht, wie immer hier, um’s Essen 😉 !

Ich gebe euch heute einen kleinen Einblick in „meine“ eat-the-world-tour*, eine kulinarische Stadtführung, durch Hamburgs Szene Stadtteil  St. Georg. Während so einer Führung bekommt man ganz klassisch Einblicke in Kultur und Geschichte des Stadtteils. Das Besondere aber ist, dass man Halt in ausgesuchten Restaurants, besonderen Geschäfte, Cafés und Manufakturen macht, die ihrerseits die Gelegenheit bekommen, den Teilnehmern der Tour ihr Geschäft zu präsentieren und in denen man Kostproben ihrer Spezialitäten und Leckereien serviert bekommt.

Apropos Leckereien: Natürlich bekommt ihr heute auch wieder ein feines Rezept von mir 🙂 ! Freut euch auf zimtig duftende, gefüllte Apfelmus Crumbles, die schnell gemacht und unwiderstehlich knusprig und lecker sind ❤ !

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Doch zunächst geht’s nach Hamburg 🙂 . Das Team von eat-the-world hat sich auf die Fahne geschrieben, Genuss und Kultur miteinander zu verbinden und bietet in 26 deutschen Städten Führungen durch deren unzählige Stadtteile und kulinarische Angebote an. Die Tour dauert ca. drei Stunden und kostet 33,- Euro. Da meine Tochter Tessa in Hamburg wohnt und ich durch sie schon viele Stadtteile ein wenig kennengelernt habe, fiel meine bzw. unsere Wahl auf St. Georg. Von diesem Stadtteil wussten wir beide nur, dass es zwischen Hauptbahnhof und Alster liegt und von dort der bekannte Christopher-Street-Day startet. Doch bevor wir starten, möchte ich euch erst einmal Denise, unsere Stadtführerin vorstellen, die uns überaus kompetent und sympathisch alles Wissenswerte über St. Georg erzählt hat.

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Obwohl wir den August für unsere Tour gewählt hatten, begrüßte uns Hamburg mit „Schietwetter“. Doch als buchstäblich waschechte Schleswig-Holsteinerinnen, waren Tessa und ich regenfest angezogen. Da die Tour zu Fuss bestritten wird, sollte man auch auf passendes Schuhwerk achten!

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Ja, ja, sobald man in den Stadtteil eintaucht, wird man überall auf nette Art daran erinnert, dass man sich im sogenannten Schwulen- und Künstlerviertel befindet 😉 . Die Vergangenheit St- Georgs ist allerdings eine Ernstere, denn es entstand um 1200 durch ein Leprakrankenhaus vor den Toren Hamburgs. Lange, lange Jahre als problematisches Viertel angesehen, hat sich St. Georg inzwischen zum Szeneviertel gemausert. Dementsprechend siedeln sich immer mehr schicke Geschäfte und Restaurants etc. an. Ich stelle euch jetzt einfach mal drei unserer kulinarischen Stationen vor, die mir besonders gefallen haben.

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Wir besuchten, unter anderem, alt eingesessene Geschäfte wie z. B. Das Kräuterhaus, das bereits auf eine 100jährige Tradition in St. Georg zurückblickt. Über 600 Kräuter werden dort von den überaus freundlichen „Kräuterhexen“ angeboten. Uns versorgte man mit einem leckeren Tee und Schnittchen, bestrichen mit verschiedenen Kräuteraufstrichen. Während wir die schmackhaften Brote verspeisten, durften wir uns umschauen und die unzähligen schönen alten Kräuterbehälter mit den z. T. kreativen Beschriftungen bestaunen. Hier bekommt man wirklich fachkundige Beratung in Sachen Kräuter.

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Eine weitere unserer zahlreichen Stationen war das Tamasha. Dieser persische Feinkostladen befindet sich mit in der Langen Reihe, der bekanntesten Straße St. Georgs. Hier fühlt man sich in den Orient versetzt. Die Vitrinen quellen über von persischem Gebäck. Von gefüllten Keksen bis hin zum sirupsüßem Baghlava, über Nüsse, getrocknete Früchte bis hin zu orientalischen Lebensmitteln findet man alles. Der freundliche Inhaber hatte uns schon Teller mit Gebäck vorbereitet, welches wir an Stehtischen zu persischen Klängen vernaschen durften.

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Besonders hat uns das Teegeschäft t.boutique & t.bar, ebenfalls in der Langen Reihe, gefallen und das nicht nur, weil ich eine passionierte Teetrinkerin bin, sondern weil das t-lovers-team uns mit ihrer Leidenschaft für Tee ganz einfach mitgerissen haben. Im historischen Haus mit modernem Ambiente kann man die Teesorten, die sehr sorgfältig vom Team ausgesucht wurden,  an einer eigens eingerichteten Aromawand mit allen Sinnen entdecken. Uns wurden drei verschiedene Tees angeboten. Vom „Tor zur Welt“ bis zum „Hamburg Ahoi“ Tee waren alle äußerst schmackhaft. Dazu gab’s kleine Häppchen mit Matchatee und ein Exkurs in Sachen Tee im allgemeinen und im besonderen 🙂 . Einfach klasse!

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Natürlich waren wir noch in vielen anderen Restaurants und Geschäften. Dies hier soll nur ein kleiner Einblick für euch sein, denn ich will euch ja nicht die Spannung verderben 😉 ! Neben all den Leckereien und Spezialitäten kommt aber auch das Informative nie zu kurz. Denise, die Führerin unseres Stadteilspaziergangs, hat mit viel Charme und Sachkenntnis stets das rechte Maß an Information gefunden. An dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön an sie ❤ .  So berichtete sie u.a., dass die eat-the-world-touren besonders bei den Einheimischen beliebt seien, um mehr über ihre Stadt zu erfahren  und dabei zugleich kulinarische Entdeckungen machen zu können. Ein super Sache, finde ich.img_0023

Kleiner Wermutstropfen war einerseits das regnerische Wetter (die Frisur war im Eimer 😀 ), andererseits war es schade, dass einige Inhaber die Chance, ihr Geschäft, für immerhin potentielle Kunden, von seiner besten Seite zu präsentieren, nicht genutzt haben. Dort fühlte man sich buchstäblich abgespeist 😦 . Doch schwarze Schafe gibt es immer. Alles in allem fanden Tessa und ich die Tour sehr informativ und halten das Konzept für eine richtig gute Sache. Bestimmt gibt es auch eine Stadt in eurer Nähe oder eine Stadt, die ihr mal auf diese außergewöhnliche Weise kennenlernen möchtet, in der eine eat-the world-tour* angeboten wird.  

♦♦♦

Habt ihr nun Hunger bekommen 😀 ??

Dann wird es Zeit euch diese leckeren Apfelmus Crumble Törtchen zu servieren. Ich habe sie aus dem Buch I ♥ Backen¹ von Franzi Schweiger. Es ist ein Rezept ihrer Mutter und so schmeckt es auch 🙂 .  Nach gemütlichem Zuhause, nach Zimt duftenden Streuseln, nach buttrigem Mürbeteig und saftigem Apfelmus. Bei uns waren sie in Nullkommanix verschwunden!

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Diese unschuldigen kleinen Streuselteile haben eine sündhaft leckere Füllung aus sahniger Quarkmasse und Apfelmus unter knusprigen Zimtstreuseln. Klingt das gut?! 😀

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Ich finde, das ist ein Rezept, das genau in die kommende Apfelzeit passt. Wir waren nämlich am vergangenen Wochenende auf der Gartenausstellung in Bissenbrook, wo wir bei einem Apfelbauern aus dem Alten Land verschiedene alte Apfelsorten gekauft haben.  Seitdem bin ich im Apfelrausch 😀 !apfelmus-crumbles_0022-1

 

Apfelmus Crumble Törtchen

Zutaten für 1 Muffinblech mit 12 Mulden

Mürbeteig

  • 250 g Mehl (Type 405)
  • 70 g Zucker
  • 140 g weiche Butter
  • 1 Prise feines Meersalz
  • 1 Ei Gr. M
  • 1 El Rum (ich: weggelassen)

Alle Zutaten mit dem Knethaken des Handrührgeräts schnell zu einem glatten Teig verarbeiten. Flach drücken und in Frischhaltefolie gewickelt mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.

Streusel (die Menge war bei mir zu viel! Ich habe das halbe Rezept für euch aufgeschrieben)

  • 100 g Butter
  • 50 g geröstete Haselnusskerne, gemahlen (ich: gemahlene Mandeln)
  • 150 g Mehl
  • 90 g Zucker
  • 1 El. Vanillezucker
  • ½ Teel. Zimt

Die Butter schmelzen und wieder etwas abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermengen und die Butter mit den Quirlen des Handrührgeräts nur so lange einarbeiten bis Streusel entstehen.

Füllung

  • 200 g Speisequark (40%)
  • 100 g Sauerrahm (ich: griech. Joghurt)
  • 1 Ei Gr. M
  • 1 gehäuft. Teel. Vanillepuddingpulver
  • 50 g Zucker
  • 1 Teel. Vanillezucker

Für die Füllung alles Zutaten verrühren.

  • 1 gr. Glas Apfelmus (ich: selbstgekocht)

Zubereitung:

Den Backofen auf 180 Grad Ober/Unterhitze oder 160 Grad Umluft aufheizen. Den Mürbeteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 2-3 mm dick ausrollen und 12 Kreise mit  15 cm Durchmesser ausschneiden/ -stechen. Die Mulden der Muffinform gut einfetten und dünn mit Mehl bepudern. (Hinweis: Um die Törtchen später besser aus der Form zu bekommen, wären zwei über kreuz gelegte Backpapierstreifen in jeder Mulde sicher auch hilfreich. Bei mir klappte aber dank dieser Form klick* auch ohne 😉 ) Die Mulden mit den Mürbeteigkreisen auslegen und überstehende Ränder abschneiden. Danach die Quarkfüllung auf die ausgelegten Mulden verteilen (ich habe ein wenig Füllung zurückbehalten). Anschließend 1-2 Esslöffel Apfelmus darauf füllen. Die Streusel von Hand darüberbröseln und das Muffinblech für ca. 20 Minuten in den heißen Backofen stellen. (Ich habe meine Törtchen mindestens 30 Minuten gebacken! Schaut also auf die Bräunung!)
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Bevor ihr die Apfelmus Crumbles vorsichtig (!) aus den Mulden holt, solltet ihr sie vollständig abkühlen lassen!

Quelle: I ♥ Backen¹ von Franzi Schweiger

Mit Klick auf das Rezeptfoto gelangt ihr zu einer druck- und speicherbaren PDF-Rezeptansicht:

*MaLu's-PDF-Rezept

 

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Habt ihr bis hier durchgehalten 😀 ? Dann möchte ich euch nun ein wunderschönes Wochenende wünschen ❤ . Es ist hier nun etwas kühler geworden, so dass man wieder wagen kann, den Backofen anzumachen, ohne die Wohnung in eine Sauna zu verwandeln.

Na, dann fröhliches Backen!

Eure MaLu ♥♥♥

* Werbung: Vielen Dank an das Team von eat-the-world-tour, denen ich die kostenlose Teilnahme an der St. Georg Tour verdanke. Besonderen Dank an Phanny Ngo für den sympathischen und herzlichen Kontakt ♥ Meine Meinung zur Tour habe ich ehrlich und unbeeinflusst wiedergegeben.

¹AmazonPartner Link

Sternverliebte Lebkuchengewürz Gugelhupfe

Meine liebe Bloggerkollegin Viera von Viera’s Kitchen hat auf ihrem schönen Blog in diesem Monat einen Adventskalender gestartet, bei dem an jedem der 24 Tage ein anderer Blogger eines seiner liebsten Rezepte vorstellt. Heute, am 2. Advent, ist ‚ mein Tag‘ auf Viera’s Kitchen. Dieses Rezept für die Lebkuchengewürz Gugelhupfe wird heute vorgestellt und das möchte ich meinen lieben Lesern natürlich nicht vorenthalten.

Lebkuchengewürz Gugelhupfe

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Weihnachtszeit – das steht bei uns für Familie, Besinnlichkeit, Schenken und beschenkt werden, gutes Essen und glänzende Kinderaugen. Die Kerzen am Tannenbaum strahlen und alles duftet nach weihnachtlichen Gewürzen.

Selbst Menschen, die sonst nicht zu den ambitionierten Hobbybäckern gehören, greifen nun zu Backförmchen und Nudelholz. Oft ist die Zeit knapp und da freuen wir uns über solche Rezepte wie dieses hier, das gelingsicher ist und schnell von der Hand geht.

Hier in Schleswig-Holstein ist zwar nicht gerade das Zentrum der Lebkuchenkultur, aber auch wir Nordlichter haben unsere traditionellen Weihnachtsrezepte. Dazu gehört z. B. dieses superleckere, saftige Gewürzkuchenrezept. Meine Eltern, die plattdeutsch sprechen, sagen ‚Honnichkoken‘ (Honigkuchen) dazu.

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Traditionell wird er auf dem Blech gebacken. Für euch habe ich heute kleine Küchlein gebacken, die nicht nur süß anzuschauen sind, sondern sich auch für kleine Kinderhände wunderbar eignen. Hübsch dekoriert sind sie auch für’s Auge ein Leckerbissen. Noch dazu sind sie schnell gebacken und bleiben, gut verpackt, mehrere Tage frisch.

Die Teigmenge reicht für ca. 12 – 15 kleine Gugelhupfe – meine Förmchen fassen je ca. 60 ml – oder ein kleines Backblech

Zutaten:

  • 125 ml Milch
  • 1 El dunkler Kuchensirup oder Honig
  • 75 g Butter
  • 2 Eier
  • 175 g Mehl
  • 150 g Zucker
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 1-2 El gehacktes Orangeat (wer’s mag)
  • 1 Tüte (15g) Lebkuchengewürz
  • 1 geh. Teel. Zimt
  • 1 Tüte Vanillezucker
  • 1/2 Tüte Backpulver
  • Puderzucker für den Guss

Backofen auf 200 Grad aufheizen

Milch, Honig und Butter in einem kleinen Topf erwärmen und glattrühren. Handwarm abkühlen lassen.

Eier und Zucker hellschaumig schlagen und nach und nach alle anderen Zutaten hinzufügen und unterrühren. Diesen, verhältnismäßig flüssigen Teig in kleine Gugelhupfförmchen geben und ca. 20 Min. bei 200 Grad backen.(Stäbchenprobe!)

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Wenn die Küchlein abgekühlt sind, Puderzucker mit wenig Wasser zu einem dickflüssigen Guss verrühren und die Küchlein darin ‚kopfüber‘ eintunken und auf einem Rost trocknen lassen.

Mit Klick auf den folgenden Link gelangt ihr zu einer druck-und speicherbaren Rezeptansicht:  Lebkuchengewürz Gugelhupfe

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Ihr seht, dies ist wirklich ein ganz superleckeres, unkompliziertes Rezept. Es lässt verführerischen Weihnachtsduft ins Haus einziehen und ist dabei noch so schnell zuzubereiten.

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Weihnachtssterne

Die hübschen Sternenkekse habe ich übrigens nach einem Thermomix Rezept hergestellt. Eigentlich waren sie hauptsächlich zur Dekoration gedacht, stellten sich dann aber als überaus lecker heraus :-). Der Teig ist außerdem sehr gut zu verarbeiten. Da macht Ausstechen Spaß! Hier kommt das Rezept. Ich denke,dass es  auch ohne Thermomix funktioniert.

  • 100 g Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Lebkuchengewürz (ca. 10 g )
  • 200 g Honig (ich habe dkl. Kuchensirup genommen)
  • 1 Tl Kakao
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • 500 g Mehl

Butter, Zucker, Honig/Sirup, Kakao und Gewürz kurz in einem Topf erhitzen, glattrühren und wieder abkühlen lassen. Dann die restlichen Zutaten unterkneten und in Frischhaltefolie verpackt eine Stunde in den Kühlschrank legen. Danach den Backofen auf 200 Grad aufheizen. Den Teig 3-5 mm dick ausrollen und Sterne ausstechen. Ca. 10 Minuten backen. Das werden eine ganze Menge Kekse! Ich hatte nur das halbe Rezept zubereitet.

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Die Sternkekse schmecken schon so sehr lecker. Nicht so süß. Wer’s aber mag verziert sie hinterher mit hübsch Zuckerguss.

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Sie passen geschmacklich super zu den Gugelhupfen und machen sogar als Tannenbaumschmuck eine gute Figur. Meine kleinen Gugelhupfe waren ganz verliebt in die Sterne 

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Ich wünsche Euch viel Spaß beim Backen und eine wunderschöne Weihnachtszeit! Danke, an Viera für diese nette Idee des Adventskalenders und dass ich daran teilhaben konnte. Schaut doch mal bei ihr vorbei :-).

Macht es Euch schön!

Eure MaLu ♥♥♥